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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Ganz unterhaltsam, aber kein Muss

Something Pure
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Alice und Beck lernen sich in einer Bar kennen, in der sie beide als Kellner jobben. Zwischen den beiden funkt es vom ersten Moment an, doch das Leben kommt ihnen in die Quere. Als Becks Vater plötzlich ...

Alice und Beck lernen sich in einer Bar kennen, in der sie beide als Kellner jobben. Zwischen den beiden funkt es vom ersten Moment an, doch das Leben kommt ihnen in die Quere. Als Becks Vater plötzlich verstirbt, stellt sich heraus, dass Beck sich eine Auszeit von seiner milliardenschweren Unternehmerfamilie genommen hatte, nun aber wieder gebraucht wird. Alice folgt ihm kurzentschlossen und findet sich in einer Welt wieder, die von Ansehen, Geld und Macht regiert wird.
Die Leseprobe und somit den Einstieg in die Geschichte fand ich wirklich schön. Sie beginnt leicht, witzig und spannend. Alice und Beck sind beide schlagfertig und liefern sich schöne Wortgefechte gespickt mit Jane Austen Zitaten (für alle Austen-Fans besonders schön), die einfach Spaß machen. Der Schreibstil ist toll und man kann dadurch wunderbar in das Buch eintauchen.
Leider hat mir der Rest des Buches nicht so gut gefallen. Meinem Empfinden nach macht Beck, kaum zurück im familiären Umfeld, eine totale charakterliche Kehrtwende und verhält sich plötzlich oberflächlich, verschlossen, herrisch und unehrlich. Auch Alice, die anfangs sehr stark und widerstandsfähig wirkt, kann sich zwar Becks Familie gegenüber behaupten, ist Beck selbst gegenüber aber naiv und lässt sich viel zu viel gefallen. Konflikte werden so gelöst, dass Beck nicht auf Alice‘ Wünsche eingeht, sondern völlig entgegengesetzt handelt. Die Wortgefechte und auch Alice Umgang mit Becks Familie sind weiterhin amüsant, aber die Beziehung zwischen Alice und Beck und die aufkommenden Konflikte haben mich ziemlich enttäuscht. Auch der anfangs so schöne Sprachstil ist mir stellenweise zu vulgär geworden.

Alles in allem war es ganz unterhaltsam zu lesen, aber ich würde es nicht unbedingt empfehlen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.03.2021

Spannend und abwechslungsreich

The One - Finde dein perfektes Match
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Kurze Rezi (spoilerfrei)

Was wäre, wenn ein Gentest dir den perfekten Partner bescheren könnte? In „The One – Finde dein perfektes Match“ wird dieser Gedanke zur Wirklichkeit. Ein Gen wurde entdeckt, ...

Kurze Rezi (spoilerfrei)

Was wäre, wenn ein Gentest dir den perfekten Partner bescheren könnte? In „The One – Finde dein perfektes Match“ wird dieser Gedanke zur Wirklichkeit. Ein Gen wurde entdeckt, das zuverlässig bestimmt, welche Menschen sich ineinander verlieben. „Match your DNA“ nennt sich das neue Unternehmen, dem man nur eine DNA-Probe schicken muss, um sein Match zu finden, falls dieser dort ebenfalls registriert ist.
Die Geschichte folgt fünf verschiedenen Personen bei ihren Erlebnissen mit ihrem jeweiligen Match.

Die Idee an sich finde ich sehr spannend. Ich hatte zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden und mit den Charakteren warm zu werden. Das hat sich aber schnell gelegt, da es einige spannende Wendungen gab, die dazu geführt haben, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Charaktere wirkten authentisch und waren so unterschiedlich, dass das Lebeerlebnis wirklich kurzweilig und abwechslungsreich war.

Das Einzige, das mir nicht so gut gefallen hat, war das abrupte und mehr oder weniger offene Ende und die teilweise schon recht großen Zeitsprünge. Andererseits regt vielleicht gerade das zum Nachdenken an. Ich würde es definitiv weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2021

Gut und flüssig zu lesen, für mich aber leider der schwächste Band der Reihe

Göttlich
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Zu Beginn schleppend, nimmt dann aber Fahrt auf
Der zweite Trojanische Krieg steht unmittelbar bevor und die Seiten formieren sich neu. Währenddessen gewinnt Helen mehr und mehr an Macht, deckt Lügen und ...

Zu Beginn schleppend, nimmt dann aber Fahrt auf
Der zweite Trojanische Krieg steht unmittelbar bevor und die Seiten formieren sich neu. Währenddessen gewinnt Helen mehr und mehr an Macht, deckt Lügen und Geheimnisse auf und schmiedet einen Plan.

Die erste Hälfte des Buchs hat sich für mich ziemlich gezogen, da nicht viel passiert ist, und man eigentlich nur darauf gewartet hat, dass es nun endlich "knallt". Die zweite Hälfte war dann zum Glück wieder etwas actionreicher, und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Es gab noch einige Wendungen, die ich nicht erwartet hatte.

Helen wurde mir allerdings immer unsympathischer, und ihre Fehler waren mir etwas zu vorhersehbar.

Insgesamt ein schönes Leseerlebnis, aber nichts ausgefallenes.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere