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Veröffentlicht am 14.06.2020

Abgebrochen

Tödliche K. I.
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"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller ...

"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller jedoch als recht flache Angelegenkeit, denn hier konnten mich weder die Figuren, noch der Verlauf der Geschichte sonderlich beeindrucken.

Die Geschichte bietet leider kaum Spannung, plätschert nur so vor sich hin und wirkt insgesamt unfertig und ideenlos. Das ist sehr schade, denn hier hätte man mit Themen wie Terrorismus, künstlicher Inzelligenz, globaler Überwachung und Hacken einiges rausholen können. Auf mich wirkte die Geschichte jedoch sehr lieblos geschrieben.

Die Figuren sind zwar einigermaßen gut gezeichnet, aber insgesamt sehr flach und unsympathisch. Allen voran die Studentin Jana, die für eine Semesterarbeit unter falschem Namen online recherchieren muss. Sie ist nicht nur sehr naiv, sondern auch sehr aufmüpfig, tollpatschig, ohne Tiefe und - wie immer! - sehr schön. Dazu ist sie auch sehr klischeehaft, denn natürlich ist sie als Studentin kaffeesüchtig und natürlich hat sie - welch Zufall! - einen guten Freund, der sich mit Hacken auskennt, nachdem sie online bedroht wird.

Dies war mir alles zu oberflächlich, zu klischeebeladen und meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe und mich auch das Ende schlicht und ergreifend nicht mehr interessiert hat. Somit habe ich die Geschichte nach etwas mehr als 65 Prozent abgebrochen.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Enttäuschend

Priest of Bones
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"Priest of Bones", Band 1 der "Der Kampf um den Rosenthron"-Reihe, und ich hatten es ein wenig schwer miteinander, was vermutlich daran liegt, dass ich einfach zu hohe an diese Geschichte hatte, die bereits ...

"Priest of Bones", Band 1 der "Der Kampf um den Rosenthron"-Reihe, und ich hatten es ein wenig schwer miteinander, was vermutlich daran liegt, dass ich einfach zu hohe an diese Geschichte hatte, die bereits auf sämtlichen Plattformen viele sehr gute Bewertungen erhalten hat. Die Geschichte ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, allerdings konnte sie nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, was sehr schade ist.

So liest sich "Priest of Bones" bei bestimmten Kampfszenen unglaublich spannend und auch detailliert, ansonsten bleibt die Geschichte jedoch oft sehr blass und wird holprig erzählt. Dies zeigt sich auch bei den Figuren, die stellenweise unfertig und sehr roh wirken, sodass sie mir nicht nur teilweise sehr unsympathisch waren, sondern auch ihr Schicksal egal ist.

Dennoch hat "Priest of Bones" auch durchaus ein paar gute Seiten an sich, denn die Kämpfe lesen sich wie gesagt erstklassig, aber auch die jeweiligen Ort werden detailverliebt und ausführlich beschrieben, was mir sehr gut gefällt, da ich vieles dadurch direkt vor Augen hatte. Die jeweiligen Gruppierungen, die aus Soldaten, Gangstern und Magiern bestehen, könnten unterschiedlicher nicht sein und bieten eine Menge Raum für interessante Geschichten, doch leider blieben diese fast alle blass, sodass es letztendlich egal ist, wer wo das Sagen hat, was sehr schade ist.

Somit bin ich von "Priest of Bones" letztendlich enttäuscht, da ich zu hohe Erwartungen an die Geschichte hatte und mich auch die Figuren nicht überzeugen konnten. Somit werde ich auch die weiteren Bände nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Solider Thriller

Zurück im Zorn
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"Zurück im Zorn" von Christoph Heiden ist mir zunächst durch das Cover aufgefallen, das mich direkt angesprochen hat und richtig gut zum Genre passt. Da ich allgemein mal wieder große Lust auf einen Thriller ...

"Zurück im Zorn" von Christoph Heiden ist mir zunächst durch das Cover aufgefallen, das mich direkt angesprochen hat und richtig gut zum Genre passt. Da ich allgemein mal wieder große Lust auf einen Thriller hatte, habe ich "Zurück im Zorn" gerne eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht - auch wenn das Buch nicht ganz ohne Schwächen auskommt.

Die Geschichte hat einen eher schwachen Einstieg, denn dieser ist sehr langsam und wollte für mich nicht so wirklich funktionieren. Je mehr man sich jedoch auf die Geschichte einlässt, umso spannender wird diese, zumal sich die Figuren immer mehr steigern und weiterentwickeln und auch Gollwitz als Ort ist mehr als passend gewählt. Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart, als auch im Jahr 1995.

Im Jahr 1995 kamen Annas Eltern sowie ihr Bruder bei einem Brand ums Leben. Sie ist die einzige Überlebende und bekommt seitdem immer wieder Drohbriefe und Drohanrufe, in der auch ihre restlichen Verwandten mitbedroht werden. Nun, in der Gegenwart, wird es ihr zu viel und sie macht sich auf zurück in ihre Heimat, um nicht nur die Menschen zu warnen, sondern auch um herauszufinden, wer ihr die Drohungen zukommen lässt. Dabei erhält sie jedoch sehr viel Gegenwind, da die Menschen nichts mit ihr zu tun haben möchte. Nur ein ehemaliger Polizist, der sich schon damals mit dem Hausbrand befasst hat, steht ihr bei und versucht ihr bei ihrer Suche zu helfen, was anfänglich eher schlecht als recht funktioniert, aber hinterher einschlägt wie eine Bombe.

Die Suche nach dem Verfasser der Drohbriefe und den Antworten über ihre Vergangenheit und den Hausbrand werden spannend und authentisch dargestellt, gleichzeitig ist die Geschichte auch teilweise sehr dramatisch, was ich zuvor nicht erwartet habe.

Mir hat "Zurück im Zorn" somit gut gefallen. Die Geschichte besitzt zwar hier und da ein paar Schwächen und ist besonders am Anfang ein bisschen schwammig, allerdings konnte mich dieser mit seinen Figuren und dem tollen Handlungsort letztendlich überzeugen.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Alles schonmal da gewesen...

Small Town Kisses (Minot Love Story 1)
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Obwohl die Kurzbeschreibung nicht wirklich danach klingt, als hätte Christiane Bößel mit "Small Town Kisses: Morgan & Nate" das Rad neu erfunden, wollte ich der Geschichte dennoch eine Chance geben. Hierbei ...

Obwohl die Kurzbeschreibung nicht wirklich danach klingt, als hätte Christiane Bößel mit "Small Town Kisses: Morgan & Nate" das Rad neu erfunden, wollte ich der Geschichte dennoch eine Chance geben. Hierbei habe ich nicht allzu viel erwartet, was auch gut war, denn "Small Town Kisses: Morgan & Nate" ist für mich lediglich ganz in Ordnung.

Dabei kann man der Autorin eigentlich keinen Vorwurf machen, denn die Geschichte liest sich leicht und flüssig und auch die Figuren sind gut gezeichnet, sodass man diese einigermaßen gut kennen lernt. Problem ist jedoch, dass man hierbei wirklich das Gefühl hat, als hätte man die Geschichte bereits hunderte Male vorher gelesen, da die "Small Town Kisses: Morgan & Nate" einfach nicht viel Neues mit sich bringt. Außerdem kommt es häufig zu einigen Wiederholungen, was ebenfalls vermeidbar gewesen wäre.

Erzählt wird die Geschichte von vier Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind, seit ihre Mutter vor einigen Jahren einfach so verschwunden ist. Morgan, die älteste Schwester, wird dadurch zum neuen Familienoberhaupt und kümmert sich nicht nur um ihre Geschwister und ihren Vater, sondern auch um den Haushalt und um die Finanzen. Statt aufs College zu gehen, arbeitet sie in einer Buchhandlung und versucht damit die Familie über Wasser zu halten. In eben dieser Buchhandlung trifft sie auch auf Nate, der ihr Herz im Sturm erobert, sie aber auch gleichzeitig immer wieder von sich wegstößt.

Die Geschichte ist dabei oftmals sehr vorhersehbar, stellenweise sehr oberflächlich und dreht sich mehrfach nur im Kreis, was ein wenig schade ist, denn dies wäre eigentlich nicht nötig gewesen, da man aus den Figuren und dem Plot noch mehr hätte herausholen können. So bleibt es für mich leider nur eine von vielen Liebesgeschichten, die im Romance-Genre kaum auffällt.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Berührende Geschichte

Nebenan funkeln die Sterne
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"Nebenan funkeln die Sterne" besticht nicht nur mit einem wunderschönen Cover, sondern auch mit einer Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte. Meine Hoffnungen waren dementsprechend groß ...

"Nebenan funkeln die Sterne" besticht nicht nur mit einem wunderschönen Cover, sondern auch mit einer Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte. Meine Hoffnungen waren dementsprechend groß und ich wurde nicht enttäuscht.

Lilly Adams thematisiert in "Nebenan funkeln die Sterne" das Leben auf Instagram, das oftmals mehr Schein als Sein ist. So auch bei Emma, die ihren Followern ein perfektes, aufregendes Leben vorspielt und dies immer mit wunderschönen Bildern unter Beweis stellt. Dass die Realität jedoch komplett anders aussieht, weiß nur sie selbst, denn Emma leidet unter einer Sozialphobie, die ihr kaum ermöglicht, die Wohnung zu verlassen. Ihre Einsamkeit endet jedoch, als sie zum ersten Mal ihrem neuen Nachbarn Nathan begegnet, der ihr Herz direkt zum Schlagen bringt.

Die Geschichte wird dabei sehr schön und flüssig erzählt. Die Scheinwelt Instagram wird immer wieder durchleuchtet, aber auch Emmas Sozialphobie, die von der Autorin sehr gut thematisiert und authentisch herübergebracht wird, sodass man sich direkt in Emma hineinversetzen kann. Allgemein ist Emma eine tolle Protagonistin, die authentisch, sympathisch und tiefgründig ist.

Somit ist "Nebenan funkeln die Sterne" insgesamt eine schöne, nachdenklich stimmende und unterhaltsame Geschichte, die mich aufgrund des angenehmen Schreibstils und den gut ausgearbeiteten Figuren begeistern konnte.

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