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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2024

Spannender Beginn enttäuschendes Ende

Die Kommissarin und der Teufel
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Frank Torborg,ein skrupelloser Verbrecher nutzt die speziellen Fähigkeiten eines gestörten Menschen für seine erpressererischen Pläne aus.Schnell findet er Menschen ,die ohne jeden Skrupel, für das große ...

Frank Torborg,ein skrupelloser Verbrecher nutzt die speziellen Fähigkeiten eines gestörten Menschen für seine erpressererischen Pläne aus.Schnell findet er Menschen ,die ohne jeden Skrupel, für das große Geld alles tun.Die Polizei kommt ihnen lange Zeit nicht auf die Schliche.

Das Buch begann sehr spannend, hatte einen außergewöhnlichen Plot, der mich am Anfang sehr begeisterte.Es gab tiefe Einblicke in die menschliche Seele, die einem beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Dann entwickelte sich das Buch aber in eine Richtung, die mich mehr als einmal den Kopf schütteln ließ.Die ermittelnde Beamtin Christine Hansen,welche anfangs als taffe Frau in Erscheinung trat, handelte zunehmend unprofessionell, wodurch sie selbst auch in den Fokus der Verbrecher geriet.Überhaupt wurde die Arbeit der Polizei als sehr dilettantisch dargestellt.Der Umgang mit Frauen bei dieser Behörde,den ich eigentlich als größtenteils überwunden glaubte,wurde auf eine sehr klischeehafte Weise bedient,die mir nicht gefiel.

Die Spannung,welche sich am Schluss nochmal deutlich steigerte,wurde aber durch die kitschige Wende in Christines Privatleben wieder zunichte gemacht.Auch dass der gefühlskalte Verbrecher, plötzlich seine weiche Seite entdeckt,erschien mir völlig unlogisch.

Der Schreibstil des Autors war leicht verständlich,jedoch wurde mir das Lesen durch die gehäuft auftretenden Logikfehler verleidet.

Da die Idee, welche hinter der Geschichte steckt, sehr gut ist,würde sich eine Überarbeitung sicher lohnen,um zu einer logisch nachvollziehbaren und durchgehend spannenden Geschichte zu kommen.

Leider kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 07.02.2024

Morgen machen wir es besser

Der Schacherzähler
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Als alleinerziehende Mutter eines neunjährigen Jungen ,ist es Malu gewohnt, mit Schwierigkeiten jeglicher Art umzugehen. Nun kommt es aber gerade sehr geballt, ihr Sohn Janne hat Probleme in der Schule,der ...

Als alleinerziehende Mutter eines neunjährigen Jungen ,ist es Malu gewohnt, mit Schwierigkeiten jeglicher Art umzugehen. Nun kommt es aber gerade sehr geballt, ihr Sohn Janne hat Probleme in der Schule,der häufige Anruf seiner Klassenlehrerin entwickelt sich zur Normalität.Außerdem hat der Inhaber des Cafés ,in welchem sie arbeitet, finanzielle Probleme,sodass Ihr Arbeitsplatz in Gefahr ist.
Da lernt Janne im Park einen älteren Mann kennen, der jeden Tag viel Zeit dort an seinem Schachbrett verbringt. Er stellt sich als Oldman vor und die beiden kommen ins Gespräch. Obwohl Janne eigentlich immer in Bewegung sein will und Schach, ein ruhiger Sport und demzufolge eine große Herausforderung für ihn ist, gelingt es den beiden, sich über das Schachspiel nach und nach anzunähern, wovon jeder unterschiedlich profitiert. Verpackt in die Regeln des Spiels, gelingt es, dem alten Mann einige Lebensweisheiten an Janne weiterzugeben und so entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den altersmäßig so unterschiedlichen Menschen.

Der emotionale Schreibstil der Autorin , hat mich sofort in seinen Bann gezogen. in kurzen Kapiteln, jeweils aus der Sicht eines der Protagonisten wird eine Geschichte präsentiert, die mitten ins Herz geht. Beinahe jede der beteiligten Personen hat ein mehr oder weniger großes Geheimnis, was lange Zeit nicht gelüftet wurde und nun Stück für Stück präsentiert wird. Es geht um Verantwortung, Liebe, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und noch viel mehr.
Auch wenn Malu,Janne und Oldman die Hauptpersonen sind,werden die anderen Beteiligten liebevoll gezeichnet und ins rechte Licht gerückt.
Beim Lesen durchlebte ich eine wahre Achterbahn der Gefühle, ich lachte, weinte und lebte mit den Personen. Das Buch ist eines der Highlights des gerade begonnenen Jahres.

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Die Familiengeschichte geht weiter

Das Erbe der Greiffenbergs - Zu neuen Ufern
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Nachdem ich im vergangenen Jahr den ersten Teil gelesen habe, fand ich mich schnell wieder in der Geschichte zurecht.Während im ersten Teil Pauline eine große Rolle einnahm,steht nun Ferdinand im Fokus.Wenn ...

Nachdem ich im vergangenen Jahr den ersten Teil gelesen habe, fand ich mich schnell wieder in der Geschichte zurecht.Während im ersten Teil Pauline eine große Rolle einnahm,steht nun Ferdinand im Fokus.Wenn sein Unfall auch einen großen Einschnitt in seinem Leben bedeutete,hat es ihm beim Erwachsenwerden geholfen,außerdem hat er dadurch Christina kennengelernt und sich in sie verliebt.Er nutzt seine Kontakte zur Filmbranche, um mit einer neuen Idee der Firma Greiffenberg neue Impulse zu geben und sie finanziell zu unterstützen.
Onkel Wolfgang intrigiert wie eh und je ,er ist einfach ein fieser Charakter.
Leider blieb für die Probleme von Therese und Antonia etwas wenig Raum,vielleicht im nächsten Band?
Das Geheimnis um das verschwundene Familienoberhaupt geht auch in eine weitere Runde, die mich aber richtiggehend empört hat. Da baue ich ganz stark auf Oma Elsa, deren Machtwort ich erwarte.

Obwohl ich die Geschichte als solches mag,was nicht zuletzt auch an dem schönen Setting liegt, haben mich einige Übertreibungen und Ungereimtheiten geärgert,außerdem blieben wieder viele Fragen offen.Ich hoffe,dass diese im finalen Band beantwortet werden.Wegen dieser Kritikpunkte kann ich leider nur drei Sterne vergeben,freue mich aber schon auf das Finale.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Die Zeit läuft

Phantom
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Klappentext:
Seit neun Jahren wartet Ronnie Joe Waddel im Todestrakt auf seine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl. Während vor dem Staatsgefängnis von Virginia noch die Gegner der Todesstrafe protestieren, ...

Klappentext:
Seit neun Jahren wartet Ronnie Joe Waddel im Todestrakt auf seine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl. Während vor dem Staatsgefängnis von Virginia noch die Gegner der Todesstrafe protestieren, obduziert Chief Medical Examiner Dr. Kay Scarpetta zweiundzwanzig Minuten nach seinem Tod Waddels Leiche. Kurz darauf bekommt sie es mit dem grausamen Mord an einem Dreizehnjährigen zu tun - und das Verbrechen trägt Waddels Handschrift. Ist der Mörder von den Toten auferstanden? Oder war seine Hinrichtung womöglich ein Irrtum? Ein auf die Verteidigung von Todeskandidaten spezialisierter Anwalt sitzt Scarpetta bei ihrer Arbeit im Nacken, besonders aber die Angst vor einer weiteren Leiche ...

Meine Meinung:

Ich habe schon einige Bücher mit dieser Protagonistin gelesen ,die durchweg sehr spannend waren.In diesem Fall hat es Dr.Scarpetta mit einem besonders verzwickten Mord zu tun,dem noch weitere folgen und der Täter sie selbst in den Kreis der Verdächtigen rückt.Wem kann Sie noch trauen?Ihre halbwüchsige Nichte ,die sie um Hilfe bittet, leistet ihr gute Dienste, was die Computertechnik betrifft. Der Fall bleibt von Anfang an spannend und bis zum Schluss ziemlich undurchsichtig,so soll ein guter Krimi sein.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Nicht so gut wie Band 1

Miss Merkel: Mord auf dem Friedhof
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Klappentext:



Der Gärtner ist nicht immer der Mörder, manchmal ist er auch die Leiche. Das wird Rentnerin Angela spätestens klar, als ihr Mops die Leiche des Gärtners auf dem Klein-Freudenstädter Friedhof ...

Klappentext:



Der Gärtner ist nicht immer der Mörder, manchmal ist er auch die Leiche. Das wird Rentnerin Angela spätestens klar, als ihr Mops die Leiche des Gärtners auf dem Klein-Freudenstädter Friedhof in der beschaulichen Uckermark entdeckt. Kopfüber steckt der Tote in der Erde, nur die Beine ragen heraus. Die Mordverdächtigen sind allesamt in zwei verfeindeten Bestatter-Familien zu finden. Da gibt es einen dubiosen Geschäftsführer, eine spröde Buchhalterin, eine sensible Trauerrednerin, einen Satanisten sowie einen kultivierten Steinmetz. Mit Letzterem teilt Angela nicht nur ihre Liebe zu Shakespeare, der ältere Herr sieht auch noch aus wie ein ehemaliger französischer Filmstar. Wird Angela dem rauen Charme dieses Mannes verfallen? Und was sagt ihr Gatte Achim dazu? Der zweite Fall der Meisterdetektivin Miss Merkel stellt die Ex-Bundeskanzlerin auch privat vor kniffelige Probleme.



Meine Meinung:



Seit dem Buch „Mieses Karma“ bin ich großer Fan des Autors und der erste Band mit der Ex Kanzlerin als Hobbyermittlerin gefiel mir gut.

Auch wenn mir die humorvollen Szenen zwischen Puffel und Puffeline sehr gut gefallen haben, war der überwiegende Teil etwas zu dick aufgetragen und nur schwer vorstellbar.Angela und die romantischen Gefühle für den Shakespeareliebhaber erschienen mir etwas unglaubwürdig.Auch war die Handlung ziemlich verworren, und es dauerte sehr lange,bis Spannung aufkam.Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und speziell die immer wieder eingebauten Rückblicke auf die früheren politischen Weggefährten von Frau Merkel brachten mich oft zum Schmunzeln.

Ich würde dem nächsten Buch erneut eine Chance geben.

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