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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2021

Perfekt recherchiert

Fühlen lernen
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Das Buch 'Fühlen lernen' hat mich als Psychologin vollkommen überzeugt.
Immer wieder bin ich auf der Suche nach guten Fachbüchern, die ich Patienten zum Selbststudium empfehlen kann. Das Buch ...

Das Buch 'Fühlen lernen' hat mich als Psychologin vollkommen überzeugt.
Immer wieder bin ich auf der Suche nach guten Fachbüchern, die ich Patienten zum Selbststudium empfehlen kann. Das Buch 'Fühlen lernen' hat es auf jeden Fall auf meine Liste geschafft.
Auf knapp 300 Seiten gibt die Autorin Informationen zu Gefühlen und zum Umgang mit diesen. Dabei legt sie einen Schwerpunkt auf die Gefühlsbildheit, die 10% der Bevölkerung in Deutschland betrifft und dennoch recht unbekannt ist. Immer wieder werden die Themen durch spannende Fallbeispiele ergänzt, durch die sich die Themen einfacher verstehen lassen und in Erinnerung bleiben.
Besonders gut gefällt mir die hohe wissenschaftliche Anspruch des Buches mit zahlreichen gut recherchierten und aktuellen Quellen.
Eine absolute Empfehlung für Interessierte, aber auch für Experten!

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Veröffentlicht am 07.04.2021

Anders als erwartet

Mops und Fidel suchen ihren Papa
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'Mops und Fidel suchen ihren Papa' ist Kinderbuch mit wahnsinnig liebevollen und detailreichen Illustrationen. Der Wald und die verschieden Tiere sind in bunten Farben wahnsinnig schön dargestellt. ...

'Mops und Fidel suchen ihren Papa' ist Kinderbuch mit wahnsinnig liebevollen und detailreichen Illustrationen. Der Wald und die verschieden Tiere sind in bunten Farben wahnsinnig schön dargestellt. Es lassen sich immer wieder kleine Details erkennen und der ein oder andere Waldbewohner kann auch immer wieder gefunden werden.
Die Geschichte ist jedoch anderes als erwartet. Nach dem Klappentext und dem Lesen der ersten Seiten bin ich davon ausgegangen, dass dieses Buch kindergerecht aufzeigen soll, wie es ist mit nur einem Elternteil aufzuwachsen. Das Buch stellt allerdings eine Reise durch den Wald dar, bei der verschiedenen Tiere entdeckt werden, bis letztlich auch der Vater gefunden wird und es zu einem Happy End kommt. Letztlich ein schönes Kinderbuch, jedoch ohne den von mir erwarteten Tiefgang.
Für kleine Tierfreunde auf jeden Fall das Richtige und eine Empfehlung wert!

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Ein literarisches Meisterwerk über die Anorexie

Genug
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Luise Juhl Dalsgaard hat es geschafft, dass ich seit langem ein Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es sofort komplett gelesen habe.

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch in kurzen, teils poetisch ...

Luise Juhl Dalsgaard hat es geschafft, dass ich seit langem ein Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es sofort komplett gelesen habe.

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch in kurzen, teils poetisch anmutenden Texten ihre Lebensgeschichte mit der Erkrankung Anorexie. Die Gefühlswert der Autorin wird dabei eindrucksvoll fühlbar. Auch kann man gut nachvollziehen, wie es zur Entstehung der Erkrankung gekommen ist und wie diese trotz des Leides aufrechterhalten wird. Die Sprache, die geprägt durch Bilder und Metaphern ist, machen das Buch dabei zu etwas ganz besonderen.
Immer wieder werden zwischen den subjektiven Berichten Klinikberichte, Gesprächsdokumentationen von Behandlern oder ähnliches präsentiert. Dies hat das Buch für mich besonderes eindrucksvoll gemacht.

Als Psychologin bringe ich einiges an Hintergrundwissen mit, allerdings glaube ich, dass das Buch für einen interessierten Laien auch sehr gut verständlich ist. Ich kann mir ebenfalls gut vorstellen das Buch meinen Patienten zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Tatsächlich ein Glücksroman

Sylt auf unserer Haut
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Die Autorin hat es mit diesem Buch geschafft ein kleines bisschen Urlaub auf meinen Balkon zu zaubern. Locker, leicht und kurzweilig erzählt sie dabei die Geschichte zweier Paare, die unterschiedlicher ...

Die Autorin hat es mit diesem Buch geschafft ein kleines bisschen Urlaub auf meinen Balkon zu zaubern. Locker, leicht und kurzweilig erzählt sie dabei die Geschichte zweier Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten und im idyllischen Sylt aufeinander treffen.
Robert und Maia, ein langjähriges Ehepaar, bei denen der Fokus in den letzten Jahre nicht mehr auf der Paarbeziehung, sondern eher auf der Karriere oder der Kindererziehung lag, treffen auf Karin und Bernd, die mit Motorrad und Bulli ihren Urlaub und ihre Liebe auf Sylt leben.
Als Maia sich schleichend in Bernd verliebt, entsteht eine versteckte Liebesgesichte in schönster Landschaft. Auch erotische Szenen werden in diesem Buch nicht ausgespart.
Insgesamt ein schönes Buch, das sich ohne viel Nachdenken flott lesen lässt. Ein Glücksroman trifft es tatsächlich ganz gut!

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Veröffentlicht am 11.03.2021

Wells übertrifft sich erneut selbst

Hard Land
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Benedict Wells zählt schon länger zu meinen Lieblingsautoren, sodass ich mir das Buch bereits zum Erscheinungstag vorbestellt hatte.
Wie immer ein Roman über das Erwachsenwerden, der geschickt ein Buch ...

Benedict Wells zählt schon länger zu meinen Lieblingsautoren, sodass ich mir das Buch bereits zum Erscheinungstag vorbestellt hatte.
Wie immer ein Roman über das Erwachsenwerden, der geschickt ein Buch im Buch, sowie einen passenden Soundtrack ( zu finden bei Spotify) bereithält.
Dieses Mal erzählt Wells die Geschichte von Sam. Sam ist ein 16-jähriger Junge, Außenseiter und Angstpatient. Neben dem Erwachsenwerden und dem Finden der eigenen Identität muss sich Sam mit dem Thema Tod auseinandersetzen, da seine Mutter erkrankt ist und ihr nur noch eine kurze Zeit bleibt. Wells zeigt die Gefühlswelt des Adoleszenten bewundernswert auf. Auch der versprochene Charme der 80iger Jahre wird eindrücklich spürbar, was mich bei dem jungen Autor besonders fasziniert hat.
Das ein oder andere Zitat hat mir erneut so gut gefallen, dass es direkt fotografiert werden musste.
Benedict Wells zählt schon länger zu meinen Lieblingsautoren, sodass ich mir das Buch bereits zum Erscheinungstag vorbestellt hatte.
Wie immer ein Roman über das Erwachsenwerden, der geschickt ein Buch im Buch, sowie einen passenden Soundtrack ( zu finden bei Spotify) bereithält.
Dieses Mal erzählt Wells die Geschichte von Sam. Sam ist ein 16-jähriger Junge, Außenseiter und Angstpatient. Neben dem Erwachsenwerden und dem Finden der eigenen Identität muss sich Sam mit dem Thema Tod auseinandersetzen, da seine Mutter erkrankt ist und ihr nur noch eine kurze Zeit bleibt. Wells zeigt die Gefühlswelt des Adoleszenten bewundernswert auf. Auch der versprochene Charme der 80iger Jahre wird eindrücklich spürbar, was mich bei dem jungen Autor besonders fasziniert hat.
Das ein oder andere Zitat hat mir erneut so gut gefallen, dass es direkt fotografiert werden musste.

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