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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2024

Neuer Blick auf Finanzen

Money Mindset. Finanzieller Erfolg beginnt im Kopf
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Das Buch verspricht, die Denkweise rund ums Geld zu revolutionieren. Und tatsächlich gelingt es dem Autor, komplexe finanzielle Themen in eine leicht verständliche Sprache zu übersetzen und dabei immer ...

Das Buch verspricht, die Denkweise rund ums Geld zu revolutionieren. Und tatsächlich gelingt es dem Autor, komplexe finanzielle Themen in eine leicht verständliche Sprache zu übersetzen und dabei immer wieder auf die psychologischen Aspekte unseres Umgangs mit Geld einzugehen.

Der Autor argumentiert überzeugend, dass unser Verhältnis zum Geld maßgeblich von unseren Überzeugungen, Erfahrungen und Emotionen geprägt ist. Diese innere Haltung beeinflusst unsere Entscheidungen und letztendlich unseren finanziellen Erfolg.

Das Buch liefert konkrete Tipps und Strategien, wie man sein Money Mindset positiv verändern kann. Von einfachen Übungen zur Visualisierung bis hin zu konkreten Anlagestrategien bietet das Buch eine breite Palette an. Während der psychologische Aspekt des Themas sehr gut herausgearbeitet wird, könnten einige Leser sich mehr konkrete Anleitungen zur Geldanlage wünschen. Die Sprache ist klar und verständlich, sodass auch Laien den Inhalten gut folgen können. Komplexe finanzielle Zusammenhänge werden anschaulich erklärt.
Der Leser wird motiviert, sich aktiv mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen. Er zeigt, dass jeder unabhängig von seinem Einkommen und seiner bisherigen Erfahrung finanziell erfolgreich sein kann.

Für Leser, die bereits über ein gutes Grundwissen in Finanzmathematik oder Anlageprodukten verfügen, bietet das Buch wenig Neues. Für alle, die sich zum ersten Mal intensiv mit dem Thema Finanzen beschäftigen, ist dieses Buch eine hervorragende Einführung.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Eine solide Grundlage für mehr Gelassenheit

Die Lösung für alle deine Probleme: Gibt’s nicht
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Der Titel verspricht eine Lösung für ein emotional stabileres Leben. Doch schon bald wird klar, dass es sich hier eher um eine Reise als um ein Ziel handelt.

Für die Leser, die bereits mit Themen wie ...

Der Titel verspricht eine Lösung für ein emotional stabileres Leben. Doch schon bald wird klar, dass es sich hier eher um eine Reise als um ein Ziel handelt.

Für die Leser, die bereits mit Themen wie Achtsamkeit und ähnlichen Konzepten vertraut sind, bleibt das Buch weitgehend unerfüllt. Es liefert zwar eine solide Einführung in verschiedene Themen wie Schlafprobleme, Grübeln und Neid.

Die Autorinnen verharmlosen die Themen auch nicht und sprechen offen über ihre eigenen Erfahrungen. Dies macht das Buch authentisch und nahbar. Die Erklärungen sind verständlich und die Anregungen, wie man bestimmte Verhaltensweisen ändern kann, gut gemeint.

Doch wer bereits erste Schritte in Richtung Selbstreflexion unternommen hat, wird hier wenig Neues finden. Tips wie der Verzicht auf den Kaffee am Abend oder die Reduzierung der Bildschirmzeit sind zwar hilfreich, aber kaum innovativ. Man erhält eher eine Sammlung bekannter Ratschläge, die zwar hilfreich sein können, aber nicht wirklich zum Nachdenken anregen.

Für Einsteiger mag das Buch eine gute Einführung sein. Für mich war es eher enttäuschend.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Schatten der Vergangenheit – Wege in die Zukunft

Break the Cycle
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Dr. Mariel Buqué liefert in ihrem Werk eine fundierte Einführung in die komplexe Thematik der transgenerationalen Traumata. Ihr gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich darzulegen und gleichzeitig ...

Dr. Mariel Buqué liefert in ihrem Werk eine fundierte Einführung in die komplexe Thematik der transgenerationalen Traumata. Ihr gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich darzulegen und gleichzeitig persönliche Bezüge herzustellen. Die Autorin schafft es, die Leser*innen zum Nachdenken anzuregen und sie auf eine spannende Reise in die eigene Familiengeschichte mitzunehmen. Besonders wertvoll finde ich die zahlreichen Beispiele aus der Praxis, die die theoretischen Konzepte veranschaulichen und Bezug zum alltäglichen Leben bieten.

Allerdings hätte ich mir noch etwas mehr konkrete Anregungen abseits von Atemübungen in Form von beispielsweise konstruierten Gesprächen etc. für die praktische Umsetzung der beschriebenen Übungen gewünscht. Die Autorin liefert zwar Anregungen, doch für mich persönlich, die noch am Anfang ihrer persönlichen Heilungsreise steht, könnten diese gerne etwas detaillierter ausfallen.

Trotz dieses kleinen Kritikpunktes ist das Buch eine Bereicherung für alle, die sich mit den Auswirkungen der Vergangenheit auf ihr gegenwärtiges Leben auseinandersetzen möchten.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Verloren in den Düften des Todes

Das Parfüm des Todes
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Der Klappentext versprach eine spannende Mischung aus Krimi und Charakterstudie, eine Geschichte, die mich in die faszinierende Welt der Düfte und des Todes entführen sollte. Doch leider konnte das Buch ...

Der Klappentext versprach eine spannende Mischung aus Krimi und Charakterstudie, eine Geschichte, die mich in die faszinierende Welt der Düfte und des Todes entführen sollte. Doch leider konnte das Buch diese Erwartungen nicht erfüllen.

Yang Ning, die Protagonistin mit dem außergewöhnlichen Beruf als Tatortreinigerin, schien auf den ersten Blick vielversprechend. Ihre Fähigkeit, durch Gerüche zu navigieren und ihre Verbindung zum Tod weckten meine Neugier. Doch im Laufe der Geschichte blieb sie für mich eine eher blasse Figur. Ihre Handlungen erschienen oft unmotiviert und ihre Gedankenwelt blieb zu wenig beleuchtet.

Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Die Vielzahl der Namen und Beziehungen machte es mir schwer, den Überblick zu behalten und mich mit den Figuren zu identifizieren. Die Nebenfiguren blieben oft oberflächlich und entwickelten sich kaum weiter.

Die Handlung an sich wirkte auf mich stellenweise konstruiert und vorhersehbar. Die Idee, dass eine Tatortreinigerin zur Hauptverdächtigen wird, ist zwar spannend, wurde jedoch nicht konsequent genug ausgearbeitet. Die Wendungen in der Geschichte kamen oft überraschend, fügten sich aber nicht immer nahtlos in das Gesamtbild ein.

Einzig die Passagen, in denen es um die Herstellung von Parfum ging, konnten mich fesseln. Die Autorin zeigte hier ein gutes Gespür für atmosphärische Beschreibungen und vermittelte einen Einblick in eine faszinierende Welt. Doch leider blieben diese Momente zu selten und gingen schnell wieder in der allgemeinen Handlung verloren.

Die Idee, dass Yang Ning die Hilfe eines Serienmörders in Anspruch nimmt, um das Innenleben eines psychopathischen Geistes zu verstehen, ist zwar mutig, wurde aber meiner Meinung nach nicht überzeugend umgesetzt. Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren blieb für mich unklar und die daraus resultierenden Erkenntnisse trugen wenig zur Lösung des Falls bei.

Insgesamt hat mich das Buch nicht mitreißen können. Die Spannung baute sich nur zögerlich auf und die Auflösung des Falls war für mich eher enttäuschend. Die Mischung aus Krimi und Charakterstudie funktionierte nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Ein Cozy-Roman mit Potential

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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Greta Miláns „Take Me Home to Willow Falls“ verspricht mit seinem hübschen Cover und dem vielversprechenden Klappentext eine romantische Auszeit in einer idyllischen Kleinstadt. Doch leider bleibt ...

Greta Miláns „Take Me Home to Willow Falls“ verspricht mit seinem hübschen Cover und dem vielversprechenden Klappentext eine romantische Auszeit in einer idyllischen Kleinstadt. Doch leider bleibt das Buch hinter seinen Erwartungen zurück.

Cassie, die Protagonistin, ist sympathisch und man kann ihr Leid nach der gescheiterten Hochzeit nachfühlen. Ihre Flucht in die Kleinstadt Willow Falls bietet eine willkommene Abwechslung zum Trubel des Großstadtlebens. Das Setting ist liebevoll beschrieben und die Herbstatmosphäre wird eindrucksvoll eingefangen. Die Vorstellung, in einem kleinen Blumenladen zu arbeiten und von der Natur umgeben zu sein, ist verlockend.

Jedoch hapert es an der Umsetzung der Handlung. Die Geschichte wirkt stellenweise konstruiert und vorhersehbar. Die Romanze zwischen Cassie und Jared entwickelt sich zögerlich und es fehlt an wahrer Leidenschaft. Jared, der eigentlich als attraktiver und geheimnisvoller Held angelegt ist, bleibt eine eher blasse Figur. Seine verschlossene Art und mangelnde Kommunikation tragen nicht gerade dazu bei, dass man sich in ihn verliebt.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die zahlreichen Schreibfehler, die den Lesefluss leider stark beeinträchtigen. Solche Fehler wirken leider etwas unprofessionell.

„Take Me Home to Willow Falls“ ist ein Buch mit Potenzial, das jedoch nicht ganz überzeugt. Das Setting und die Grundidee sind vielversprechend, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Wer eine leichte und unkomplizierte Lektüre für zwischendurch sucht, könnte mit dem Buch seine Freude haben. Für anspruchsvollere Leserinnen dürfte es jedoch enttäuschend sein.

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