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Veröffentlicht am 18.06.2026

5 Sterne sind zu wenig

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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Nach dem großen Angriff in der Fyrenight liegt Caldera in Trümmern. Rhya gibt sich die Schuld. Pen zieht sich vor ihr zurück und versucht alles um die Schutzmauern seines Königreichs wieder hochzuziehen. ...

Nach dem großen Angriff in der Fyrenight liegt Caldera in Trümmern. Rhya gibt sich die Schuld. Pen zieht sich vor ihr zurück und versucht alles um die Schutzmauern seines Königreichs wieder hochzuziehen. Rhya existiert nur noch für andere und gibt sich und ihre Fähigkeiten als Windweberin fast auf. Durch einen riesigen Irrtum landet sie im Water Court bei König Soren, dem Wassergebundenen. Dort lernt Rhya ein ganz anderes Leben kennen. Aber vor allem lernt sie dort ihre Fähigkeiten ganz neu kennen und entwickelt schon bald Gefühle, die ihr alles anzweifeln lassen, was sie zu kennen glaubte.

Die Handlung steigt kurz nach den Geschehnissen aus Band eins ein und ich habe mich erstaunlich gut wieder zurecht gefunden. Rhya versucht als Heilerin den Menschen von Caldera zu helfen. Nur Pen, der Feuergebundene, will sich von ihr nicht helfen lassen und ertrinkt in seiner Rache gegen den Magier, der sein Königreich in Schutt und Asche legte. Pen gab mir in diesem Band viel stärkere Toxic-Dude-Vibes und ich hoffte nur, dass Rhya von ihm los kommen würde.

Ich mag Rhya unglaublich gerne, sie hat eine sehr empathische und fürsorgliche Seite, die sie fast bis zur Selbstaufopferung treibt. Die Menschen in Caldera sind zu ihren Freunden geworden. Doch sie verlässt das Reich und gelangt an den Wasserhof. Dort trifft sie Soren wieder, der am Ende des ersten Bands schon einen nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen hatte. Ich war so froh, dass seine Rolle hier immer größer wurde. Er tut Rhya unglaublich gut, hört ihr zu und hilft ihr beim Beherrschen ihrer Fähigkeiten weiter. Rhya blüht wieder auf und entwickelt sich unglaublich weiter. Soren und sie haben eine unglaubliche Chemie und ich liebte ihr Zusammenspiel. Gleichzeitig verfluche ich die Reihe für ihren übertrieben Slow Burn. Wie oft will man bitte unterbrochen werden???!!!

Aber gut. Dafür konnten mich auch die Nebencharaktere total begeistern. Wir haben super facettenreiche Figuren, die spannenden Spezies angehören und einfach frischen Wind rein bringen. Die Handlung ist grandios, denn im Zusammenspiel mit dem atemberaubenden Setting entstand ein Kino in meinem Kopf, dass mich gefesselt hat wie schon lange kein Buch mehr. Das Worldbuilding ist episch und die Ereignisse sind super spannend. Zum großen Finale hin kam auch noch eine Emotionalität hinzu, die mich zerstört hat. Ich musste mich wirklich schwer zusammenreißen, um im Büro beim Hören nicht in Tränen auszubrechen.

Das Hörbuch umfasst über 17h, die wie im Fluge vergingen. Rebecca Veil macht wieder einen richtig guten Job und ließ mich gebannt lauschen.

Ich bin komplett geflasht von Julie Johnsons „The Sea Spinner“ und habe schon lange keinen so guten zweiten Band mehr gelesen. Dieser katapultiert die Reihe auf eine komplett neue Ebene und gab mir definitiv ACOTAR 2 Vibes. Ich liebe alles daran und bin nach diesem verstörenden Ende desillusioniert, was ich nur machen soll bis nächstes Frühjahr endlich das Finale der Reihe erscheint.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Das war nicht meine Geschichte

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade
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Isola lebt in der letzten Bastion der Menschheit. Der Rest wurde von Drachen zerstört. Und auch Vingard wird immer wieder von Drachenangriffen erschüttert. Isola soll nun am Tribunal teilnehmen, welches ...

Isola lebt in der letzten Bastion der Menschheit. Der Rest wurde von Drachen zerstört. Und auch Vingard wird immer wieder von Drachenangriffen erschüttert. Isola soll nun am Tribunal teilnehmen, welches alle jungen Leute Vingards zu durchlaufen haben, um herauszufinden ob diese drachenverflucht sind und sich in diese Bestien verwandeln würden. In Isola liegt die Hoffnung, dass sie die Reinkarnation des großen Drachtöters ist, doch insgeheim glaubt sie, dass sie ebenso verflucht ist…

Zuerst möchte ich ein paar Worte zur Ausstattung des Buches verlieren, die sehr vollmundig beworben wurde. Schließlich hat das Buch in der Specialedition mit 28 Euro einen stattlichen Preis, dafür dass es knapp über 400 Seiten hat und mal nicht so ein dicker Schinken ist. Das einzig spezielle in meinen Augen ist die Kartonage, welche als Minischuber für das Buch dienen soll und das Cover des Buches zeigt. Diese ist allerdings von so minderer und weicher Qualität, dass extra ein Warnhinweis auf den Barcode gedruckt werden musste, dass man das Buch ja vorsichtig auspacken sollte. Während des Lesens ließ ich den Schuber gleich komplett ab. Wenn ihr Interesse am Buch habt, kauft die normale gebundene Ausgabe. Diese ist 4 Euro günstiger und hat einen Schutzumschlag. Der Rest ist gleich. Also die angepriesene Optik konnte mich leider nicht vom Hocker hauen.

Tatsächlich machte es mir auch der Inhalt sehr schwer. Wir werden direkt in die Handlung geschmissen, was nicht schlecht ist. Somit hatten wir einen rasanten Einstieg und lernten Isolas Lebensumstände kennen. Was die Autorin nur vergaß, war uns etwas über ihre Welt zu erzählen. Es wurde so gut wie gar nichts erklärt und das frustrierte mich ungemein, weil ich mich nicht zurecht fand und auch die ganzen Begrifflichkeiten wie Geißeln, Sigilien oder Ätherlicht in keinen Kontext einordnen konnte. Das ist als würde man teilweise in einer Sprache lesen, die man gar nicht versteht. Das hat mich so oft aus der Handlung gerissen, dass ich am Stück nie viel lesen konnte und das ist bei meiner begrenzten Lesezeit wirklich fatal. Die Geschichte machte mir keinen Spaß. So dass ich immer wieder mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach zur Seite zu legen.

Isola war als Protagonistin recht interessant. Die Leute von Vingard setzen so viele Hoffnungen auf sie, doch Isola weiß schon lange, das etwas mit ihr nicht stimmt und rechnet fest damit, dass sie das Tribunal nicht überleben wird. Dann gibt es da noch Lucan, der sie auf Schritt und Tritt verfolgt und der Sohn eines üblen Mannes ist. Die Liebesgeschichte wurde als Enemies to Lovers beworben, doch als die beiden während ihres ersten Aufeinandertreffens im Tribunal direkt anfingen zu flirten, war ich einfach raus. Ich wusste, das wird nicht meine Geschichte und so brach ich sie nach ca. 30% ab.

„Dragon Cursed“ war mein erstes Buch von Elise Kova und sie hat es mir mit diesem Titel verdammt schwer gemacht, sie zu mögen. Ich konnte der Geschichte kaum was Gutes abgewinnen und beendete sie vorzeitig, da mir meine Lesezeit einfach zu kostbar ist, um sie mit schwachen Büchern zu verschwenden.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Grandiose Nebencharaktere

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Nach dem überraschenden Tod von Olives Mutter macht diese sich auf nach Nashville, um auf den Spuren ihrer Mum, ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Die Suche nach einem WG-Zimmer gestaltet sich verdammt ...

Nach dem überraschenden Tod von Olives Mutter macht diese sich auf nach Nashville, um auf den Spuren ihrer Mum, ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Die Suche nach einem WG-Zimmer gestaltet sich verdammt schwierig. Nach mehreren katastrophalen Anläufen landet Olive einen Glückstreffer und bezieht eine wunderschöne Wohnung mit tollen Mitbewohnerinnen. Der Haken: die benachbarte Jungs-WG, mit denen die Mädels eine verbitterte Feindschaft pflegen. Oberste Regel: Lasse dich auf niemanden von ihnen ein! Blöd nur, dass Olive mit Drew eine aufregende Nacht verbrachte und seine Hilfe im Songwriting braucht…
Mich sprach die Musikthematik total an und das Setting in Nashville war erfrischend neu. Der Einstieg in die Geschichte ist von einer leichten Melancholie geprägt. Olive wagt nach ihrem tragischen Verlust einen Neuanfang und denkt sehr oft an ihre Mum. Der Start gestaltet sich allerdings äußerst schwierig. Ich habe Olive als sehr angenehme und liebevolle Protagonistin wahrgenommen, die ihren Traum leben will und das Andenken ihrer Mutter ehren möchte.

Sie lernt Drew vor dem Einzug in die WG in einer Bar kennen. Sie verbringen einen Abend miteinander und Olive denkt oft an ihn. Bis sie ihn schließlich als Nachbar ihrer neuen WG wiedertrifft, der somit zum großen Tabu wurde. Drew ist Musikproduzent, der gerade seinen Job loswurde, da sein Boss mit Drews Freundin schlief und Drew daraufhin seine Beherrschung verlor. Ansonsten ist Drew eine absolute Green Flag, die auf Olives Bedürfnisse eingeht und einfühlsam für sie da ist. Das war echt schön zu verfolgen. Was mir bei beiden ein wenig fehlte, war die Chemie. Wann sie sich ineinander verliebten, habe ich da irgendwie verpasst, bzw. einfach nicht gespürt.

Für mich lebte die Geschichte von den tollen Figuren. Olives Mitbewohnerinnen sind super und immer für sie da. Auch die Jungs aus der Nachbar-WG waren witzig. Die Autorin hatte es richtig gut raus, wie man vielschichtige Charaktere zum Leben erweckt. Sodass ich schon gespannt bin, wie ihre Geschichten sein werden und das obwohl mich dieser Band nicht zu 100% überzeugen konnte.

Das Hörbuch umfasst über 11h und wurde von Tim Gössler und Josephine Hochbruck eingelesen. Ich denke, es war mein erstes Hörbuch mit dieser Sprecherin. Sie hat eine sehr angenehme und schöne Stimme. Was mich leider sehr störte, war, wie sie englische Worte aussprach. Das war mit so einem Übereifer diese super perfekt und authentisch zu betonen, dass mich dies beim Hören wirklich irritierte und aufregte. Es gab einige englische Songtextpassagen und auch Drew wurde ganz oft überbetont, dass es mich echt nervte.

„Blue Sparrow Girls. A Song for you and me“ von Laura Willud lebt von seinen tollen Charakteren, das Setting ist toll und die Songwritingthematik mal etwas anderes. Leider konnte ich keine Chemie zwischen Drew und Olive spüren.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Tolle Frauenfiguren

Beth is dead
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Beth ist tot. Die Nachricht erschüttert eine ganze Kleinstadt und vor allem Beth drei Schwestern und deren Mutter. Was ist passiert? Diese Frage beschäftigt schließlich auch ein ganzes Land, denn der Vater ...

Beth ist tot. Die Nachricht erschüttert eine ganze Kleinstadt und vor allem Beth drei Schwestern und deren Mutter. Was ist passiert? Diese Frage beschäftigt schließlich auch ein ganzes Land, denn der Vater der Mädchen veröffentlichte jüngst ein skandalöses Buch über seine Töchter. Was passierte also wirklich mit Beth? Jede der Schwestern hat ein Geheimnis zu verbergen…
Der Start des Buches beginnt direkt mit dem Fund der Leiche. Dann lernen wir nach und nach Joe, Amy und Meg kennen – Beth Schwestern. Die Schwestern sind sehr unterschiedlich, verfolgen aber ehrgeizig ihre Ziele. Joe ist Influencerin und giert auf einen eigenen Buchvertrag. Amy will Künstlerin werden und Meg studiert Medizin. Sie wollen aus dem Schatten ihres berühmten Schriftstellervaters treten und dann stirbt Beth. Nach und nach werden die Geheimnisse der Mädchen aufgedeckt. Jede hätte ein Motiv. Allerdings auch die Menschen in ihrem Umfeld. In diesem Roman laufen parallel also mehrere Handlungsstränge und die Geschichte wird auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, sodass wir auch Beth vor deren Tod kennenlernen. Ich schreibe mir bei einem Hörbuch mittlerweile immer die Namen der Charaktere runter und ihre Funktion in der Geschichte. Bei diesem Buch war dies goldwert, sonst wäre ich total durcheinander gekommen und hätte den Faden verloren. Ich brauchte ein wenig, um in die Geschichte zu kommen, als ich dann einmal drin war, konnte sie mich wirklich gut unterhalten. Die Spannung ist zwar nicht überkochend, aber es gibt eine gewisse Sogwirkung. Da war die Auflösung für mich eher enttäuschend, da es schon so ziemlich das einfachste war, wer in solchen Mordfällen der Täter ist.

Das Hörbuch umfasst über 12h und wurde von vier unterschiedlichen SprecherInnen eingesprochen, die den Schwestern ihre Stimme verliehen und doch recht ähnlich klangen.

„Beth is dead“ von Katie Bernet lebt von seinen interessanten Frauencharakteren und den Geheimnissen, die sie zu verbergen versuchen. Das war interessant zu verfolgen. Doch leider konnte mich das Ende nicht von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Die JUngs llieben es

Einfach Frida! Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!
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Frida ist im letzten Jahr ihres Kindergartenzeitalters und ganz aufgeregt über all das neue, was da auf sie zukommen mag. Dabei verstecken sich im letzten Jahr noch ganz viele Abenteuer, die es mit ihren ...

Frida ist im letzten Jahr ihres Kindergartenzeitalters und ganz aufgeregt über all das neue, was da auf sie zukommen mag. Dabei verstecken sich im letzten Jahr noch ganz viele Abenteuer, die es mit ihren FreundInnen und der Family zu erleben gibt.
Frida ist ein lebhaftes, süßes Mädchen, dass seinen eigenen Kopf hat und diesen im Alltag immer wieder durchsetzen mag. Das führte zu einigen herausfordernden Situationen für Frida, ihre Plüschschildkröte, Papa, Mama und Schwester Emily. Diese meistert sie in den Kapiteln jedoch immer wieder. Mir gefiel gut, dass jedes Kapitel eine eigene abgeschlossene Episode aus dem Alltag des kleinen Mädchens erzählt. Dies war sehr vielfältig und die Jungs liebten das Buch und lachten immer wieder bei der Geschichte und fieberten mit Frida mit. Das Buch hat rund 130 Seiten und wird mit bunten Illustrationen aufgelockert. Das gefiel uns gut. Frida hat einen liebenswerten Eindruck hinterlassen und die Jungs wollen unbedingt erfahren wie es im zweiten Teil für Frida in der Schule weitergehen wird.

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