Wir sind Conni Fans und lieben Serie und Bücher. Klar, ist das neue Buch Pflicht. Hier lernen wir Connis mürrischen Nachbarn kennen, der Zerstörungen in seinem Garten bemerkt und Connis Kater Mau verdächtigt. ...
Wir sind Conni Fans und lieben Serie und Bücher. Klar, ist das neue Buch Pflicht. Hier lernen wir Connis mürrischen Nachbarn kennen, der Zerstörungen in seinem Garten bemerkt und Connis Kater Mau verdächtigt. Dabei hat sich ein verletzter Kranich in die Nachbarschaft verirrt und stellt Conni vor neue Herausforderungen.
Die Geschichte erzählt von einem ganz neuen Abenteuer, welches sich mit Tierschutz und Zugvögel befasst. Die Thematik wird super für groß und klein aufbereitet. Die Geschichte ist liebevoll erzählt und macht Spaß beim Vorlesen. Kranich Klaus ist dazu auch noch ein Vogel mit viel Charakter, denn dieses Mal geht nicht alles glatt, bei Conni und Co. Dazu macht der mürrische Nachbar auch noch eine positive Wendung durch. Die Illustrationen sind toll. Ich mag den modernen Conni Stil sehr, da die Charaktere viel niedlicher wirken. Die Geschichte soll auch ins Kino kommen und das werde ich mir mit den Jungs wohl nicht entgehen lassen.
Leena kann Geister sehen und mit ihnen kommunizieren. Um die nötige, teure Medizin für ihren Bruder zu besorgen, verkauft sie dieses Geheimnis an St. Silas, der die Geheimnisse anderer Menschen sammelt. ...
Leena kann Geister sehen und mit ihnen kommunizieren. Um die nötige, teure Medizin für ihren Bruder zu besorgen, verkauft sie dieses Geheimnis an St. Silas, der die Geheimnisse anderer Menschen sammelt. Doch dieser will das Geheimnis für sich nutzen und Leena soll für ihn einen Geist aufspüren. Gemeinsam begeben sie sich nach Weavingshaw, ein verfluchtes Anwesen in den Mooren, wo sich der Gesuchte aufhalten soll.
Tatsächlich bin ich mit den Protagonisten nicht bis nach Weavingshaw gekommen, denn ich brach die Geschichte zuvor ab und das bei ca. 150 Seiten. Bis dahin schaffte es die Autorin leider nicht, mich mit ihrem Buch in den Bann zu ziehen, geschweige denn ein Gefühl für die Charaktere entwickeln zu können.
Sie hat hier eine alternative Welt erschaffen, die dem Europa des frühen 19. Jahrhunderts sehr ähnlich ist. Einzig die verwirrenden Länder- und Sprachennamen gaben für mich den Unterschied. Bei diesem Buch hätte ich mir da auf jeden Fall eine Karte gewünscht, um einen Überblick zu bekommen, doch die gab es nicht. So gab es nur ein Worldbuilding, welches genauso gut mit London anno 1830 gleichgesetzt werden könnte und nur mit alternativen, erdachten Namen getoppt wurde. Das war mir zu wenig für ein Worldbuilding, um mich begeistern zu können.
Leena lebt allein mit ihrem Bruder in ärmlichen Verhältnissen. Sie hat keine andere Möglichkeit als ihr Geheimnis und ihr Wissen an St.Silas zu verkaufen. Für mich blieb Leena sehr blass, sie scheint nur aus ihrer aufopferungsvollen Art zu bestehen und fügte sich in jede Situation. Einzig spannend war ihre Fähigkeit Geister zu sehen und so kam es auch zu gruseligen Begegnungen. Doch dies stagnierte irgendwann und die Figuren drehten sich nur im Kreis. Sie suchten einen Geist in ihren Sitzungen, fanden aber keinen und das war so langweilig. Die Handlung ging nicht vorwärts und da zog ich die Reißleine, weil meine wenige Lesezeit mir zu kostbar ist, um sie mit Büchern zu vergeuden, die mich nicht packen können.
Ich hätte „Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity gerne verschlungen und gefeiert. Der Klappentext klang einfach so gut, doch leider stagnierte die Handlung und ich fand keinen Zugang zu den Figuren und dem Worldbuilding.
Eleanore wird von allen Bewohnern der Kleinstadt als zuverlässiger und toller Mensch beschrieben. Noch nie sah jemand eine tolle Frau in ihr und so lebt sie seit 26 Jahren ein Leben als Single. In der ...
Eleanore wird von allen Bewohnern der Kleinstadt als zuverlässiger und toller Mensch beschrieben. Noch nie sah jemand eine tolle Frau in ihr und so lebt sie seit 26 Jahren ein Leben als Single. In der Zeit hat sie allerdings auch einen ziemlichen Crush auf einen Musiker entwickelt, den sie als Teenie auf dem berühmten Frühlingsfestival von Lower Whilby traf. Dex hat sein Leben überhaupt nicht im Griff. Mit seiner Musikkarriere sieht er sich als gescheitert an und erstickt seine negativen Gefühle in Alkohol und Drogen. Nachdem er in London aus seiner Zwischenbleibe flog, hält er Lower Whilby für das nächste, beste Ziel, denn dort betreibt sein Bruder James ein kleines Café. Dieser Zwischenhalt wird Eleanore in ein mächtiges Gefühlschaos stürzen.
Ich mochte Eleanore in Band eins schon unglaublich gerne und war so auf ihre Geschichte gespannt. Sie war mal eine etwas andere Protagonistin und ich konnte mich sehr gut mit ihrer Gefühlswelt identifizieren. Die Gedanken, die sie im Buch hat, waren sehr nahbar. Sie erzählt von Scham und Gefühlen, die man ihr immer sofort im Gesicht ablesen kann. Und von Gefühlen nicht so zu sein wie die anderen. Das hat Eleanore zu einer sehr realen Figur gemacht, die unglaublich viele Facetten hatte und mich wirklich berührt hat. Eleanore war für mich das große Highlight des Buches.
Dex war da eher das Problemkind der Geschichte. Er ist der Sohn von berühmten Rockstareltern und wollte in riesige Fußspuren treten, womit er kläglich scheiterte. Also betäubt er sich mit Drogen und seine Familie befürchtet, dass er dem Club 27 beitreten wird. Dex scheint das egal zu sein. Einen Sinn sieht er nicht mehr. Ich nahm ihn als labile Figur wahr. Er ist ein guter Mensch, der auf die schiefe Bahn geriet. Er lebt im Moment und treibt damit vor allem seinen Bruder in den Wahnsinn.
Dann trifft er auf Eleanore und sie erkennt in ihm den jungen Musiker vom Festival wieder. Er kann sich natürlich nicht an sie erinnern, verbringt aber unglaublich gerne Zeit mit ihr. Dex hilft Eleanore aus sich herauszukommen und gemeinsam unternehmen sie so einiges. Eleanore wird sein neues High. Langsam nähern sie sich an und daraus entsteht eine ganz zarte Lovestory.
Beim Ende der Geschichte fällt es mir schwer zu glauben, dass Dex nicht wieder rückfällig wird und Eleanore doch enttäuschen wird. Dafür war seine Figur zu labil für mich. Und irgendwie hätte ich mir ein anderes Ende für Eleanore gewünscht. Wir werden von beiden sicher noch in den nachfolgenden Bänden hören und die Autorin wird mich da eines Besseren belehren.
Ich liebe den Schreibstil von Kyra Groh, die mit so viel Situationskomik und Humor erzählt, gleichzeitig aber ihre Figuren nie aus den Augen verliert. So sind James und Jude ein großer Teil der Handlung und auch Judes Schwester nimmt eine Rolle ein, die mich so neugierig auf ihre Geschichte macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil.
Das Hörbuch umfasst 14h und wurde von Sandra Voss und Jesse Grimm eingelesen, die mal wieder einen tollen Job machten.
„The Iced Caramel Coffee Agreement“ ist der zweite Teil der Reihe von Kyra Groh, den ich für seine wundervolle Protagonistin liebe. Doch vielleicht hätte ich mir für sie einen etwas anderen Protagonisten gewünscht.
Aster lebt mit ihrer Großfamilie auf einem Piratenschiff und gemeinsam verteidigen sie die Menschen vor den Nightweavern. Diese sind gefährliche, mythische Kreaturen, die die Elemente beherrschen und das ...
Aster lebt mit ihrer Großfamilie auf einem Piratenschiff und gemeinsam verteidigen sie die Menschen vor den Nightweavern. Diese sind gefährliche, mythische Kreaturen, die die Elemente beherrschen und das Blut der Menschen trinken. Sie nahmen das Festland ein und zwangen Asters Familie somit zu einem Leben auf dem Meer. Bei einem verheerenden Angriff stirbt Asters Bruder und der Rest der Familie wird auf ein Anwesen der Nightweaver verschleppt. Womit niemand gerechnet hätte, die Nightweaver sehen aus wie Menschen und begegnen der Familie mit einer Güte, die alle überrascht. Doch dann häufen sich die Ereignisse und Menschen werden auf dem Anwesen ermordet.
Das Cover des Buchs ist definitiv mal was anderes, allerdings muss ich sagen, dass mich das Design nicht so ansprach, dass ich auf die Geschichte aufmerksam geworden wäre. Der Klappentext und der Vergleich mit Fluch der Karibik und Downtown Abbey weckten dann so sehr meine Neugierde, dass ich das Hörbuch unbedingt hören wollte.
Als die Geschichte beginnt ist Aster Oberon gerade mal 16 Jahre alt und ich war schon skeptisch. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine Geschichte mit so einer jungen Protagonistin hatte. Mittlerweile bevorzuge ich ganz eindeutig reifere Fantasy. Doch ich wollte der Story dennoch eine Chance geben. In der ersten Hälfte entfaltete sich definitiv eine Sogwirkung. Wir lernen die Charaktere kennen und geraten in eine Seeschlacht hinein, in der es sehr dramatisch zu geht. Dann kommt der Cut und wir befinden uns in einem hochherrschaftlichen Setting, in dem die Familie Oberon als Dienerschaft herzlich aufgenommen wird und ihr Piratendasein an den Nagel hängt. Sie kommen in eine Familie Nightweaver, die recht normal zu sein scheint und nicht wie die Monster, für die sie Aster immer hielt. Ich fand es tatsächlich sehr eigenartig wie wertschätzend mit der Piratenfamilie umgegangen wurde, als würden sie dringend gebraucht werden und die Nightweaver warben regelrecht um sie. Ich hatte da schon den Braten gerochen, wusste aber während des Hörens nicht, ob es tatsächlich einen Braten gab oder ob alle wirklich nur ganz unschuldige Motive verfolgten.
Es gibt eine Vielzahl von Figuren und ich schrieb mir jeden einzelnen Namen auf, sonst hätte ich wohl einige Probleme bekommen, die Figuren ihren Rollen zu zuweisen.
Hinzu kommt ein unglaublich komplexes Worldbuilding, was sehr spannend war, aber auch einiges an Konzentration während des Hörens abverlangte. Tatsächlich verlor mich die Geschichte ab der Hälfte. Die Ereignisse überschlugen sich und ich hatte Probleme hinterher zu kommen, sodass es mich irgendwann nicht mehr kratzte, was mit den Figuren passierte. Das war natürlich sehr schade.
Ich muss auch sagen, dass eine gute Lovestory zu meinem perfekten Fantasyerlebnis hinzugehört. Ich will den Spice, weil es die Geschichte reifer macht und die Charaktere eine weitere Dimension dazu bekommen. Ich bin halt auch keine 16 mehr für mich darf es schon heiß hergehen. „Nightweaver“ besitzt eine zarte Liebesgeschichte, allerdings scheint Aster nicht so richtig zu wissen, was sie will, denn gerade zum Ende hin kommt noch eine weitere Figur hinzu, die mich zweifeln ließ, wer der Loveinterest der Geschichte ist. Die romantischen Verwicklungen hatten mich da nicht wirklich abgeholt.
Ich würde den Roman nicht als Jugendbuch eingliedern, sondern als High Fantasy. Es wird nämlich verdammt blutig und brutal. Es sterben unglaublich viele Leute und die Protagonistin watet nur so durch Blut und Leichen. Das fand ich ziemlich widerlich. Da habe ich es schon lieber, wenn Gliedmaßen in Fantasygeschichten anders präsentiert werden.^^
Das Hörbuch umfasste über 16h, welches von Michaela Gärtner eingelesen wurde. Sie verpasste der schönen, bildgewaltigen Sprache der Autorin eine Stimme und das gefiel mir wirklich gut.
Nightweaver von R.M. Gray lässt mich mit ambivalenten Gefühlen zurück. Die Fantasygeschichte ist aufgrund ihrer Komplexität und Brutalität sehr erwachsen, gleichzeitig ist unsere Protagonistin dies nicht und so konnte mich die Story nicht so recht packen. Ich wüsche mir mittlerweile einfach was anderes für meine perfekte Fantasylektüre.
Elodie hatte Paris einige Jahre den Rücken gekehrt. Doch ein waschechter Skandal droht das Modehaus ihrer Familie zu ruinieren, also reist sie zurück, um ihre Familie zu unterstützen. Die erste Nacht verbringt ...
Elodie hatte Paris einige Jahre den Rücken gekehrt. Doch ein waschechter Skandal droht das Modehaus ihrer Familie zu ruinieren, also reist sie zurück, um ihre Familie zu unterstützen. Die erste Nacht verbringt sie mit einem Fremden, der sich später als Erbe des Konkurrenzlabels herausstellt. Und auch Elodies Cousin wird für ein mächtiges Gefühlschaos sorgen.
Ich fand es ganz interessant, dass die Geschichte in der Modewelt spielt. Das war mal was anderes und hat Spaß gemacht. Der Einstieg in die Handlung war packend. Wir begeben uns mit Elodie nach Paris und begegnen einen Fremden, bei dem die Chemie sofort stimmt. Beide verbringen eine heiße Nacht. Dann kommen wir bei den Les Bouttiers an und werden mit den alteingesessenen Strukturen konfrontiert. Elodies Großeltern sind die Chefs des Labels und müssen sich gerade heftigen Anschuldigungen erwehren. Wir lernen nach und nach sämtliche Familienmitglieder kennen und versuchen zusammen mit Elodie eine neue Kollektion auf die Beine zu stellen.
Nach dem guten Start, stagnierte die Handlung zur Mitte des Buches hin und blieb für mich ohne spannende Highlights. Am Ende versucht der Cliffhanger noch mal Neugierde auf Band zwei zu schüren, doch ehrlicherweise weiß ich nicht, ob ich da dabei sein werde.
Elodie war eine ganz süße Protagonistin, die aber auch naiv ist und sich schon einiges gefallen lässt. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr für sich einsteht.
Sie steckt in einem gefürchteten Liebesdreieck fest, welches ich nicht gebraucht hätte. Wenn es nach mir ginge, hätte sie sich direkt und ausschließlich auf Adam stürzen können. Dieser hat einen miesen Vater, der seinen Sohn nur für seine Zwecke einsetzt. Doch man merkt, dass Adam trotz all der Intrigen das Herz am rechten Fleck hat. Leider gibt es da noch Gabriel – Elodies Adoptivcousin, wie inflationär oft erwähnt wurde. Dieser ist ziemlich toxisch. Er ist super abweisend gegenüber seiner Cousine und stößt sie umso härter weg, wenn er doch ein wenig Nähe zuließ. Gleichzeitig gönnt er Elodie aber auch keine Vertrautheit zu anderen. Diese Figur hätte es für mich nicht gebraucht und ich hoffe, sie sind im zweiten Teil nicht das Endgame.
Das Hörbuch umfasst 13,5h und wurde von Hannah Schepmann, Markus J. Bachmann und Louis Friedemann Thiele eingesprochen. Ehrlicherweise dachte ich, es gibt nur einen männlichen Sprecher für Gabriel und Adam. Beide klangen so ähnlich, dass es mir schwer fiel die Rollen auseinander zu halten, wenn ich mitten im Kapitel wieder einstieg. Das war natürlich nicht so optimal.
Mit „Les Bouttiers“ hat Antonia Wesseling eine Story abgeliefert, die in der Pariser Modewelt spielt und dadurch interessant wurde. Leider konnten mich die Figuren und ihre Handlungen nicht so sehr begeistern.