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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2024

Konnte mich leider nicht abholen!

Das Retreat
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Der Titel kommt mit einem tollen Buchschnitt und einem ansprechenden Cover. Dies ist nach „Das Sanatorium“ nun auch mittlerweile der zweite Band rund um die Ermittlerin Elin Warner. Band I konnte mich ...

Der Titel kommt mit einem tollen Buchschnitt und einem ansprechenden Cover. Dies ist nach „Das Sanatorium“ nun auch mittlerweile der zweite Band rund um die Ermittlerin Elin Warner. Band I konnte mich leider nicht abholen und ich hoffte auf eine deutliche Steigerung der Autorin. Den Beginn fand ich auch richtig stark und so flogen auch die ersten 100 Seiten so dahin. Es geht zum Wellness-Urlaub für Jo, eine Hotel-Influencerin, die ihre Familie mit nimmt. Als zunächst eine tote junge Frau aufgefunden wird, geht man zunächst von einem Unfall aus. Doch dann kommen weitere Todesopfer dazu und bei den laufenden Ermittlungen stoßen Elin und ihr Kollege Steed immer mehr auf Ungereimtheiten und Geheimnisse. So sehr mich auch der Beginn fesselte, so stark ließ die Spannung aber auch rasch ab. Irgendwie hat die Autorin die Handlung verloren und die Geschichte plätscherte so langatmig dahin. Die Protagonisten verblassten so stark, dass auch dadurch der Plot immer langweiliger wurde. Auch das Ende konnte nicht mehr überraschen, denn ich hatte recht schnell meine eigene Vermutung aufgestellt und so kam die Auflösung auch nicht überraschend. Schade, tolle Aufmachung und starker Beginn von „Das Retreat“, doch ein Plot muss durchgehend überzeugen können.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Absolutes Lese-Highlight!

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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„Schlafenszeit – Alpträume erwachen. Wenn diese Tür sich schließt“ ist das Horror-Debüt des Autors. Das Cover mit dem gemalten Bild einer dargestellten Hütte passt perfekt zum Plot und die Wahl der Schrift ...

„Schlafenszeit – Alpträume erwachen. Wenn diese Tür sich schließt“ ist das Horror-Debüt des Autors. Das Cover mit dem gemalten Bild einer dargestellten Hütte passt perfekt zum Plot und die Wahl der Schrift sorgt schon für eine düstere Atmosphäre. Die Story wird aus der Sicht von Mallory der Hauptprotagonistin erzählt und dadurch nimmt man als Leser an ihrem Erlebten und der Gedanken teil. Von Beginn an herrscht eine gewisse beunruhigende Grundanspannung, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Spannung ist durchgehend hoch und fesselnd und die düsteren Schwarz-Weiß-Illustrationen, die der Autor passend dem Geschehen eingefügt hat, machen das „Aus-der-Hand-legen“ unmöglich. Der kleine Teddy hatte irgendwie etwas so gruseliges an sich, dass ich richtiges Unwohlsein spürte. Doch die Neugierde war so groß, dass ich trotz vieler Gänsehautmomenten weiter gespannt die Story verfolgte. Mallory und auch die restlichen Protagonisten wurden super dargestellt und ich hatte alle bildlich vor Augen. Die unerwartete Wendung zum Ende hin hat mich eiskalt erwischt und aufgrund aller positiver Leseempfindungen kommt dieser Titel definitiv zu meinen Jahreshighlights.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Kleine Zeitreise in die Anfänge der 70er

Zwei Leben
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Mit „Zwei Leben“ erleben wir eine Zeitreise in die Anfänge der 70er. Aufgrund der bildlich guten Darstellung hat man direkt das Gefühl vor Ort zu sein und als Beobachter das Bauernleben unverfälscht mit ...

Mit „Zwei Leben“ erleben wir eine Zeitreise in die Anfänge der 70er. Aufgrund der bildlich guten Darstellung hat man direkt das Gefühl vor Ort zu sein und als Beobachter das Bauernleben unverfälscht mit zu bekommen. Die Handlung und Atmosphäre beginnt relativ ruhig aber steigert sich deutlich im Laufe der Geschichte. Der Autor hat mit den Hauptprotagonistinnen Roberta und Gertrud zwei sympathische Frauen erschaffen, die beide eigentlich andere Träume hatten. So lernen wir diese erst mal bis zur Hälfte intensiv kennen. Diese ersten beiden Drittel sind tiefgründig und eher ruhig geschrieben. Aufgrund des Klappentextes dachte ich aber noch an eine Steigerung und so las ich gespannt weiter. Dann geschieht ein tragisches Unglück , beide Frauen müssen ihr Leben neu  überdenken und somit nimmt die Story auch mächtig an Fahrt auf. Das letzte Drittel sorgt für eine emotionale Wendung und macht das Buch dann doch noch zu einem guten Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Auch Band vier wieder super spannend!

Teufelsgabe (Ewert Grens ermittelt 4)
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Der vierte Band, den ich aus dieser Reihe bereits gelesen habe und auch in „Teufelsgabe“ gibt Roslund an Spannung Nichts ab. Die Covergestaltung ähnelt allen drei Vorgängerbänden, so dass man als Leser ...

Der vierte Band, den ich aus dieser Reihe bereits gelesen habe und auch in „Teufelsgabe“ gibt Roslund an Spannung Nichts ab. Die Covergestaltung ähnelt allen drei Vorgängerbänden, so dass man als Leser direkt erkennt, um welche Ermittlerreihe es hier geht. Den Hauptprotagonisten Ewert Grens kennt man mittlerweile nun schon sehr gut und bekanntlich handelt es sich bei dem Kommissar um einen ehrgeizigen Ermittler, der in den dunklen Ecken des Verbrechens in Stockholm arbeitet. Um die genauen Hintergründe um den Aufenthalt in der Psychiatrie und das bisher Geschehene besser verstehen zu können, empfehle ich das Lesen der vorigen Bände. Natürlich wird auch das Wichtigste vom Autor kurz angerissen, allerdings für die tiefere Bindung zum Kommissar und den Handlungshergang nachvollziehen zu können, schadet es definitiv nicht. Zumal die anderen drei Krimis auch alles sehr lesenswert sind. Auch in „Teufelsgabe“ steht Ewers vor einer großen Herausforderung zumal auch ein „guter“ Bekannter der Hauptverdächtige sein soll. Er unternimmt alles, um hier den wahren Täter zu finden, koste es was es wolle und so erhalten wir einen spannungsgeladenen und wendungsreichen Krimi, der mit tollen Protagonisten und einem kniffligen Fall punkten konnte.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Zog sich leider zur sehr in die Länge!

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Nachdem mich „Der fürsorgliche Mr. Cave“ sowie „Die Mitternachtsbibliothek“ sehr beeindruckt und begeistert hatten, freute ich mich riesig auf den neuen Titel von Matt Haig. Der Titel klang vielversprechend ...

Nachdem mich „Der fürsorgliche Mr. Cave“ sowie „Die Mitternachtsbibliothek“ sehr beeindruckt und begeistert hatten, freute ich mich riesig auf den neuen Titel von Matt Haig. Der Titel klang vielversprechend und ich machte mich gespannt ans Lesen. Mit Grace hat der Autor eine liebenswerte und unscheinbar wirkende Protagonistin erschaffen. Der frühe Tod ihres Kindes hatte die Pensionärin und mittlerweile Witwern bereits in jungen Jahren gezeichnet und so spielt sich fast alles nur noch in ihren eigenen Wänden ab. Eine unerwartete Erbschaft lockt sie wieder ins Leben zurück und so folgt eine Reise nach Ibiza. Im vererbten Haus steht etwas ganz Besonderes, ein Glas mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit, welches ihr zu sogenannten Zauberkräften verhilft, die sie ganz im Sinne ihrer verstorbenen Freundin einsetzt… Wir erleben hier einen Roman, der die Genren Fantasy und Drama anspricht und sicher nicht für Jedermann was ist. So waren mir persönlich einige Passagen zu unreal und ich konnte mich damit nicht wiederfinden. Auch der Schreibstil war diesmal nicht so flüssig, was vermutlich an häufigen philosophischen Abschnitten lag. So fand ich leider dadurch einige Kapitel zäh und langatmig und auch wenn das Buch nicht so viele Seiten besitzt, zog es sich für mich ungewohnt in die Länge.

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