Profilbild von Leseschnecke93

Leseschnecke93

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Leseschnecke93 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Leseschnecke93 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2022

Erfrischend anders!

Das Mädchen, das nicht verschwinden wollte
0

"Eine Welt ohne Gott erscheint dir sicherer. Denn ohne Gott kannst du tun und lassen, was du willst, und am Ende wartet das Nichts. Das ist möglicherweise deprimierend, aber zumindest kalkulierbar. Gott ...

"Eine Welt ohne Gott erscheint dir sicherer. Denn ohne Gott kannst du tun und lassen, was du willst, und am Ende wartet das Nichts. Das ist möglicherweise deprimierend, aber zumindest kalkulierbar. Gott hingegen erscheint dir gefährlich." Buchauszug S. 133

Inhalt:

Miriam ist eine taffe, erfolgreiche Geschäftsfrau. Ihr neuster Auftrag, bringt die Karrierefrau jedoch derartig unter Druck, dass sie einen Zusammenbruch erleidet. Alte Wunden aus ihrer Kindheit platzen wieder auf. Um den traumatischen Erfahrungen ihres strengen, frommen Elternhauses, endgültig zu entkommen, unterzieht sie sich einer neuartigen Therapie. Plötzlich sieht sich Miriam ihrem 9-jährigen Ich gegenüber und wird fortwährend von dem kleinen Mädchen mit den roten Zöpfen begleitet. Dieses Mädchen stellt Miriams Ansichten und Methoden, mit seinen Fragen, ganz schön auf den Kopf. Dabei möchte Miriam nur eines: das dieses Mädchen so schnell wie möglich wieder verschwindet.

Meine Eindrücke:

Bereits im Vorfeld habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Zwischen all meinen historischen Frauenromanen, brachte mir diese Lektüre eine willkommene und erfrischende Abwechslung. Thomas Frankes Schreibstil war mir dann auch auf Anhieb sympathisch. Sehr flüssig und angenehm rational, wie ich es bisher nur von männlichen Autoren kenne Die Ausarbeitung der Hauptperson Miriam konnte mich ebenfalls vollends überzeugen. Mir gefiel es ausgezeichnet, mal nicht von einem unschuldigen süßen Mädchen zu lesen, sondern von einer taffen, unnahbaren und etwas verruchten Protagonistin. Obwohl schon im ersten Kapitel durchscheint, was für ein gutes Herz Miriam eigentlich hat. Sehr spannend fand ich neben der fesselnden Handlung, die eingebrachten Themen wie Medienkritik, sowie Vertuschung von Kinderarbeit und unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Mich hat die Richtung, die das Buch nahm, total überrascht. Teils empfand ich beim Lesen sogar ein leichtes Krimigefühl. Auf der anderen Seite ging die Geschichte auch wahnsinnig in die Tiefe. Nämlich dann, wenn wir durch Miriams Flashbacks von ihrer traumatischen Kindheit und dem dort so falsch vermittelten Gottesbild erfuhren. Die theologischen Themen hat der Autor mit ganz tollen Vergleichen vereinfacht und erklärt. Damit hat er für mich beeindruckende Eselsbrücken geschaffen, die ich nicht so schnell wieder vergessen werde. Der christliche Glaube spielt in diesem Buch eine zentrale und bereichernde Rolle. Gerne hätte ich dem Buch noch so 50 Seiten mehr gegönnt, da mir abschliessend, dann doch ein paar Szenen zu wenig ausführlich waren bzw. zu schnell gingen. Ansonsten habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen und sie innert 2 Tagen verschlungen.

Mein Fazit:

Erfrischend anders, fesselnd und tiefgründig. Ich habe diese Lektüre abseits des Mainstreams sehr genossen! Dies wird ganz sicher nicht mein letzter Thomas Franke Roman gewesen sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2022

Ein ganz besonderes und tiefgründiges Buch

Deine Worte in meinen Händen
0

"Der letzte Satz, den Armin geschrieben hat, unvollendet. Das erscheint mir so prophetisch, so passend und dabei so niederschmetternd, dass mir die Tränen kommen. Ich dachte, ich hätte noch so unendlich ...

"Der letzte Satz, den Armin geschrieben hat, unvollendet. Das erscheint mir so prophetisch, so passend und dabei so niederschmetternd, dass mir die Tränen kommen. Ich dachte, ich hätte noch so unendlich viel Zeit mit ihm. Zeit, um ihm zu sagen, wie sehr ich ihn liebe, Zeit, um seinen Geschichten zu lauschen, in seinen Armen zu liegen, einfach dieses Leben mit ihm zu verbringen, jeden unspektakulären Moment, jeden Tag, jedes Jahr unseres Lebens, bis wir alt und grau gewesen wären." Buchauszug S. 118

Inhalt:

Ein schrecklicher Unfall hat Michelle, mit gerade einmal 25 Jahren, von einem Tag auf den anderen zur Witwe gemacht. Ohne festen Boden unter den Füssen droht sie in ihrer Trauer zu versinken. Bis ein Termin bei der Bank und ein Anruf von Armins Buchverleger alles verändern. Michelle beschließt Armins unvollendetes Manuskript an seiner statt zu beenden. Schließlich könnte das niemand besser als sie. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer besten Freundin Chrys und zu aller erstaunen auch von ihrer bisher nicht besonders sympathischen Schwägerin Lara.

Meine Eindrücke:

Melissa C. Feurers lockerer und flüssiger Schreibstil gefiel mir von Anfang an und so konnte ich ganz entspannt und freudig in die Lektüre starten. Trotz des schweren Themas empfand ich das Gelesene sogar richtig erfrischend. Dazu trug besonders Michelles direkte, leicht zynische Art bei. Ich schätze es sehr, dass die ersten vier Kapitel durchwegs aus ihrer Sicht geschrieben wurden und kein Switch stattfand. So konnte ich mich zuerst in aller Ruhe auf Michelle einstellen und erst nach und nach, in den beiden anderen Handlungssträngen, Chrys und Lara näher kennen lernen. Die verschiedenen Buchfiguren sind der Autorin wirklich ausgezeichnet gelungen. Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Persönlichkeit und ihr eigenes Leben mit all den dazugehörigen Herausforderungen. Mit den drei Frauen im Fokus konnte eine unglaubliche Vielfalt an wichtigen Themen authentisch mit einfließen.

Michelle war mir gleich von Beginn an sympathisch. Sie hat Armin von Herzen geliebt und ihre Trauer kommt beim Leser sehr lebensnah und verständlich an. In ihren Gedanken führt sie immer wieder fiktive Gespräche mit Armin. Natürlich sind diese Dialoge eigentlich Selbstgespräche, aber genau diese machen das Buch unter anderem aus. Michelles Schreibprozess ist unweigerlich mit ihrem Trauerprozess verbunden. In Armins Buch kommen viele Analogien zur Bibel vor, welche "deine Worte in meinen Händen" nochmals ganz besonders und einmalig machen! Es ist wunderschön und sehr berührend, wie die Autorin es geschafft hat, den Glauben an Gott bereichernd in die Geschichte mit aufzunehmen.

Meine Lieblingsfigur war tatsächlich die immer so beherrschte und perfekte Hausfrau und Mutter Lara. Und zwar weil bei ihr alles ganz anders war, als man zuerst hätte vermuten können. Auch Chrys ist mir als liebevolle Freundin von Michelle ans Herz gewachsen. Insgesamt habe ich die Abwechslung der drei Frauen einfach geliebt. Zum Schluss kamen mir dann Chrys und Lara ein klitzeklein wenig zu kurz. Das Buch war plötzlich viel zu schnell zu Ende. Ansonsten ist Frau Feurer ein sehr berührendes aber nicht zu kitschiges und doch zufriedenstellendes Ende gelungen.

Mein Fazit:

Wie bereits kurz angeschnitten deckt dieses Buch ein unglaubliches Spektrum an wichtigen Themen wie Trauerbewältigung, Freundschaft, Beziehungen, falsches Selbstbild, Ansprüche an sich selbst usw. ab. Ich habe es geliebt die drei Frauen auf ihrem Weg und vor allem bei ihrer Entwicklung begleichen zu dürfen. Jede ist über sich hinaus gewachsen und hat das Buch mit ihrer ganz eigenen Art bereichert. Einzig inhaltlich passierte mir ein bisschen zu wenig. Etwas mehr Spannung wäre mir willkommen gewesen. Gerne vergebe ich sehr gute 4 Sterne und eine große Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2022

Gebeugt aber nicht gebrochen

Wo die Winterrose blüht
0

"Jedes Mal, wenn uns jemand Unrecht tut, haben wir zwei Möglichkeiten, damit umzugehen. Wir können das Unrecht sammeln und ein ganzes Leben lang mit uns herumtragen. Oder wir können es von uns werfen!"

Buchauszug ...

"Jedes Mal, wenn uns jemand Unrecht tut, haben wir zwei Möglichkeiten, damit umzugehen. Wir können das Unrecht sammeln und ein ganzes Leben lang mit uns herumtragen. Oder wir können es von uns werfen!"

Buchauszug S.214/215

Inhalt:

"Wo die Winterrose blüht" ist eine beeindruckende Geschichte über die Rettung jüdischer Kinder während des 2. Weltkrieges. Die Erzählung spielt auf zwei Zeitebenen. Derweil Grace Tonquin 1943 als Fluchthelferin ihr Leben immer wieder neu riskiert, um die jüdischen Kinder über die Grenzen Frankreichs zu bringen, kämpft Addie Hoult 2003 in Oregon um das Leben ihres Ersatzvaters Charlie. Charlie leidet an einer schweren Erbkrankheit und benötigt dringend einen Knochenmarkspender. Nur wenn es Addie gelingt seine Verwandten aufzuspüren, hat er noch eine Chance auf Heilung. Ihre Suche führt Addie auf die Spuren von Grace Tonquin. Die vor mehr als 50 Jahren mit zwei Waisenkindern in Amerika sesshaft wurde. In welcher Verbindung stehen die beiden wohl zu einander und warum ist Grace unauffindbar?

Meine Eindrücke:

Melanie Dobson ist ein wahrhaft fesselnder Roman gelungen, den ich nur so verschlungen habe. Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr verraten, als die bereits vorhergegangene Kurzbeschreibung. Jedes Wort darüber hinaus, würde mich in Gefahr bringen, der spannenden Handlung Abbruch zu tun. Zu Beginn ist nämlich so vieles unklar. Die Autorin versteht es einem mit ihrer Geschichte gefangen zu nehmen und schrittweise tiefer hinein zu ziehen. Anfangs waren mir die Wechsel der beiden Zeitebenen etwas zu oft. Aber schon bald empfand ich es als ausgewogen und angenehm. Die beiden Erzählstränge waren immer perfekt aufeinander abgestimmt, sodass der Leser die ganze Geschichte quasi nahtlos erfährt. Besonders die erste Hälfte des Buches war mir fast etwas zu drückend und schwer. Ich möchte das Gefühl beim Lesen mit einem Wald vergleichen, der beim Betreten, je weiter man hinein gelangt, immer dichter, dunkler und verworrener wird. Doch dann beginnen sich die Bäume zu lichten und plötzlich steht man auf einer prachtvollen Lichtung. Genau so erlebte ich es, zeitweise hatte ich den Eindruck je länger ich las, desto weniger verstand ich die Zusammenhänge. Zum Schluss klärt sich alles sehr befriedigend und realistisch auf, was mich das Buch zufrieden schließen ließ. Die Autorin hat ein sehr wichtiges aber auch schweres Thema beeindruckend in ihrem Roman umgesetzt. Es wird deutlich, mit was für Folgen die Familien der Nachkriegszeit zu kämpfen hatten. Trotz der grundsätzlich liebenswerten und auch bemerkenswerten Figuren, blieben sie mir tatsächlich irgendwie fremd. Es ist mir nicht gelungen eine tiefe Beziehung zu ihnen aufzubauen, wie ich es sonst von mir kenne. Woran dies genau gelegen hat, kann ich nicht benennen. Denn die Geschichte bietet durchaus viel Tiefgang wobei der christliche Aspekt gekonnt und wertvoll in die Handlung integriert wird. Themen wie Schuld und Vergebung werden gefühlvoll aufgegriffen. Besonders den Buchauszug über geschehenes Unrecht habe ich für mich mitgenommen und werde ihn in meinem Herzen bewahren.

Mein Fazit:

Ein großartiges Buch, das mir nie langweilig wurde und ich sehr gerne gelesen habe. Nach einiger Zeit möchte ich es tatsächlich ein zweites Mal lesen. Emotional konnte es mich nicht ganz so berühren wie erhofft, daher vergebe ich gerne sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2022

Werde aktiv und löse die Rätsel

Das Geheimnis der Cäsar-Scheibe
0

Inhalt:

Lukas und Fabio sind ganz aus dem Häuschen. Was sie ganz zufällig im Wald entdeckt haben, scheint ein uralter Krug zu sein, der sogar versiegelt ist. Anstatt sich gleich dem Geheimnis widmen zu ...

Inhalt:

Lukas und Fabio sind ganz aus dem Häuschen. Was sie ganz zufällig im Wald entdeckt haben, scheint ein uralter Krug zu sein, der sogar versiegelt ist. Anstatt sich gleich dem Geheimnis widmen zu können, muss Lukas auf Wunsch seiner Mutter, heute Nachmittag zur Entdeckerkirche. Aus Langeweile beschließt Fabio, seinen Freund zu begleiten. Was die beiden dort erwartet, hätten sie sich niemals träumen lassen. Aus Lukas Widerwillen und Fabios Gleichgültigkeit wird ganz schnell helle Begeisterung, Der neue Leiter begrüßt die Kinder als römischer Soldat und versteht es, sie für sich zu gewinnen. Als er ihnen dann auch noch eine Challenge stellt, ein Geheimnis aufzuspüren und zu lösen, sind nicht nur Lukas und Fabio mit Feuereifer dabei. Zu ihrem Team soll nun auch die kluge Maja gehören, was sich noch als sehr nützlich erweisen wird. Ein Geheimnis, zum Lösen, haben die drei ja bereits!

Unsere Eindrücke:

Ich habe das Buch in erster Linie meiner 7,5 jährigen Tochter erzählt und mit ihr zusammen die Rätsel gelöst. Manchmal hörte dabei auch noch der 5- jährige Bruder zu. Die Geschichte ließ sich so leicht und einfach verständlich erzählen, dass auch er schon fast alles verstehen konnte. Die kurzen Kapitel mochte ich sehr gerne, da denkt man immer: Ach eins geht noch. Wir begleiteten die drei Kinder gerne bei ihren Bemühungen das Geheimnis zu lösen und waren sehr gespannt auf die Auflösung. Dabei erfuhren wir viel Interessantes über die Römerzeit, insbesondere die Varusschlacht. Der christliche Glaube wurde harmonisch und dezent in die Handlung mit eingebracht z. B. in Form der Entdeckerkirche (die wir übrigens grandios fanden) oder einem Gottesdienstbesuch. Etwas befremdet hat mich, das Lukas, der anscheinend aus einer christlichen Familie kommt, Maja zum Schwören auffordert. Das sollte für mich in einem christlichen Lesebuch nicht vorkommen.

Die Besonderheit dieses Buches ist ja, das man auch selber aktiv werden darf. Während meine Tochter, das erste Rätsel noch mit Feuereifer löste, spürte ich schon bald, dass die Ausdauer nachließ. Darum schätzten wir es sehr, dass nach etwa 3 Decodieraufträgen auch noch andere Rätseltechniken und Detektivtipps dazu kamen. Wir brauchten für dieses Buch erheblich länger als für ein reines Vorlesebuch. Denn manchmal zog sich das Vorankommen durch diese Rätsel etwas. Vielleicht hätte man die Gelegenheit gehabt 1-2 Kapitel zu erzählen, aber nicht die Zeit und Energie ein längeres Rätsel zu lösen. Möglicherweise lag es auch ein wenig daran, dass die zu entschlüsselnden Botschaften zum größten Teil recht belanglos waren. Wodurch sich auch die ganze Handlung etwas in die Länge zog. Das Ende war jedoch wieder sehr spannend und packend. Da äußerste sich meine Tochter auch wieder sehr positiv und meinte jetzt hätte sie gerne noch weiter gehört. Und ob es denn noch weitere Bücher von Lukas, Fabio und Maja gäbe?

Unser Fazit:

Alles in Allem ein toller Miträtselspass für kleine Detektive! Etwas Ausdauer ist sicher von Vorteil. Das absolute Highlight ist natürlich die enthaltene Decodierscheibe zum selber basteln. Gerne vergeben wir diesem Buch sehr gute 4 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2022

Hübsches Geschenkbuch

Du bist einmalig und geliebt
0

Inhalt:

Louis ist eine süsse Schnecke, fühlt sich jedoch oft unwichtig und fragt sich ob ihn überhaupt jemand vermissen würde, wenn er weg ist. Eines Tages schleicht Louis sich allein davon. Natürlich ...

Inhalt:

Louis ist eine süsse Schnecke, fühlt sich jedoch oft unwichtig und fragt sich ob ihn überhaupt jemand vermissen würde, wenn er weg ist. Eines Tages schleicht Louis sich allein davon. Natürlich machen sich die anderen Schnecken auf die Suche nach ihm. Louis darf erkennen, dass er wertvoll und geliebt ist.

Meine Eindrücke:

Ich liebe alles was mit Schnecken zu tun hat! Genau darum konnte ich diesem süssen Geschenkbuch auch nicht widerstehen. Das Büchlein ist ein wahrer Augenschmaus und mit vielen liebevollen Details versehen. Die Fotos mit den bemalten Weinbergschnecken haben mich total verzaubert und für sich eingenommen. Ich konnte nur über den fantastischen Einfallsreichtum der Fotografin/Autorin staunen. Auf den Bildern sind die Schnecken in einer Vielfalt von lustigen Situationen zu sehen. Beispielsweise im Bettchen, auf einer Schaukel oder auf einem Floss. Die Geschichte wird neben den Fotografien in kurzen Sätzen erzählt. Weil mir das Buch optisch so gut gefallen hat, beachtete ich die Inhaltsangabe auf dem Klappentext nur zweitrangig. Da ich glücklicherweise kaum mit solchen Gedanken und Minderwertigkeitskomplexen wie Louis zu kämpfen habe, sprach mich die Botschaft nicht so richtig an. Ich kann mir dieses Büchlein aber sehr gut als Geschenk für jemandem, der Ermutigung braucht, vorstellen. Dann ist sicherlich auch der schriftliche Inhalt ein Volltreffer. Vorerst habe ich das Buch jetzt einmal als Hingucker aufgestellt und erfreue mich daran!

Mein Fazit:

Für dieses äusserst kreative und liebevoll gestaltete Geschenkbuch möchte ich ausgezeichnete 4 Sterne vergeben! Eine schöne Hommage an die Einzigartigkeit durch unseren Schöpfer!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere