„Der Tod könnte schön sein, wenn man gelebt hat“ -ein Satz, der mehrfach im Buch fällt und sehr für Karls empfinden steht.
Karl ist ein zurückgetretener Herrscher, hat die Kronen niedergelegt und sich ...
„Der Tod könnte schön sein, wenn man gelebt hat“ -ein Satz, der mehrfach im Buch fällt und sehr für Karls empfinden steht.
Karl ist ein zurückgetretener Herrscher, hat die Kronen niedergelegt und sich in seinem gebrechlichen Zustand von Krankheit gezeichnet in ein Kloster zurückgezogen. Doch dort findet er nicht die letzte Ruhe, sondern macht sich noch einmal auf eine Reise, mit Pferd und Maultier und einem Jungen, der nicht weiß, dass er Karls Sohn ist.
Es war mein erstes Buch des Autoren und ich bin von der Poesie und Bildhaftigkeit seiner Worte für das Leben allgemein begeistert. Dennoch konnte mich diese Geschichte an sich nicht packen. Aber einige Sätze, werden mir stark in Erinnerung bleiben, denn sie stehen für so viel mehr als für Karl und seiner letzten Reise.
Ich liebe die Gestaltung des Buches. So verspielt, romantisch und mit viel Liebe. Zumindest kommt das bei mir durch die Blumenverzierungen, die sich vom Cover auch in der Innengestaltung wiederholen, ...
Ich liebe die Gestaltung des Buches. So verspielt, romantisch und mit viel Liebe. Zumindest kommt das bei mir durch die Blumenverzierungen, die sich vom Cover auch in der Innengestaltung wiederholen, an. Da ich mich schon länger mit ähnlichen Themen beschäftige ist für mich noch nicht viel Neues dabei, aber die Erinnerung und Auffrischung tut auch mir gut. Oft saß ich nickend da, während ich die Zeilen las.
Das wirklich ganz große plus dieses Buches ist, man hat nicht so sehr das Gefühl einen Ratgeber zu lesen, sondern als würde man sich in Gespräch mit einer Freundin befinden. Ich finde es sehr sehr wichtig, dass die typischen Tabu Themen aufgelöst werden. Nur wenn drüber gesprochen wird, kann man sehen, dass man nicht alleine damit ist und wie natürlich vieles ist. Zum Beispiel das Thema Menstruation. Ohne gäbe es keine Menschen mehr, deswegen kann ich nicht verstehen, warum wir so aufgezogen werden, dass es ein peinliches Thema ist. Immerhin menstruieren ziemlich viele Menschen regelmäßig. Warum also dafür schämen? Allerdings ist mir aufgefallen, dass sich ein paar Dinge vermischen bzw. nicht genau genug dargestellt werden. Beim Slutshaming hat sich victim blaming mit eingeschlichen und beim thema toxische Beziehung wurde eher nur einseitig gedacht. Denn da gibt es noch viel mehr Faktoren, die zu einer ungesunden Beziehung führen können. Ich hatte den Eindruck es wird „nur“ die Beziehung zu einem Narzissten beschrieben. Ansonsten aber ein gutes Buch für Einsteiger im Thema Selbstliebe und Selbstfürsorge und besonders für junge Frauen geeignet, um zu merken, dass man mir vielen Dingen nicht allein ist. Ich finde es super, dass noch Quellen angegeben wurden (von denen ich einige bereits gelesen habe, daher war für mich vermutlich nicht ganz so viel Neues dabei und eher eine Auffrischung) und auch Stellen, an die man sich wenden kann.
Das Setting in Neuseeland zur Weihnachtszeit hat mir gut gefallen und erinnerte mich an eine Novelle, die zu Weihnachten in Australien spielt, den für uns ist es eher befremdlich einen Tannenbaum bei sommerlichen ...
Das Setting in Neuseeland zur Weihnachtszeit hat mir gut gefallen und erinnerte mich an eine Novelle, die zu Weihnachten in Australien spielt, den für uns ist es eher befremdlich einen Tannenbaum bei sommerlichen Temperaturen aufzubauen. Doch hier ist es (auch) genau so. Brooke kehrt zu ihrem Vater, um ihm nach einem Unfall im Repair-Café zu helfen, doch auch ihr Bruder und sein bester Freund sind zur Unterstützung dort. Blöd nur, dass sie sich zu Noah extrem angezogen fühlt, aber weder er, noch sie ihrem Bruder vor den Kopf stoßen wollen.
Die Energie zwischen Noah und Brooke fand ich ziemlich cool, die Vergangenheit der beiden berührend. Nur die Dynamik zwischen Brooke und ihrem Bruder fand ich sehr anstrengend. Was mal wieder zeigt, wie wichtig es ist, miteinander ehrlich zu sprechen, doch das bekommen sie nicht hin und genau deswegen wird auch das Band, dass nach und nach zwischen ihr und Noah entsteht total kompliziert, was dann in einem großen Knall endet und uns mit fragen zurück lässt. Der cliffhanger ist schon gemein.
Brooke konnte ich in ihrem Verhalten manchmal nicht ganz nachvollziehen und fand auch die Auflösung etwas spät innerhalb des Buches, sonst wäre sie mir vielleicht etwas sympathischer erschienen. So ist der Funke nicht ganz übergesprungen und auch Noahs Verhalten nicht ganz rund für mich. Aber insgesamt hat es mir schöne Hörstunden beschert.
Ich habe den ersten Teil sehr geliebt, weil neben der Romance auch wichtige Themen angesprochen wurden. Auch hier geht es wieder thematisch um seltenere Dinge, wie den Alleinerziehenden Vater als Student ...
Ich habe den ersten Teil sehr geliebt, weil neben der Romance auch wichtige Themen angesprochen wurden. Auch hier geht es wieder thematisch um seltenere Dinge, wie den Alleinerziehenden Vater als Student und Brynn, die sich endlich von ihrer Familie und deren Vorstellungen für ihre Zukunft lösen will. Lace bringt zudem noch einige Päckchen mit, denn er weiß nicht, wer sein Vater ist, hat vor kurzem seine Mutter verloren und setzt sich mit seiner turbulenten Vergangenheit auseinander, aus der er dank seiner Tochter, die unerwartet zu ihm kam, herausgefunden hat.
Ich war erstaunt, dass dieser Teil der Reihe zwei komplett neue Figuren hervorbringt, die aber super miteinander harmonieren. Ich hatte zwar erwartet mehr über bereits bekannte Charaktere zu lesen, wie zum Beispiel Lucie, da setze ich jetzt auf den nächsten Band, der definitiv noch kommen muss, denn Band 2 endet mit einem cliffhanger.
Leider gab es für mich ein paar unlogische Dinge, die ich aber nicht nennen kann, da ich sonst zu sehr Spoiler und die Reaktionen waren manchmal etwas überdramatisch. Aber insgesamt hat es mir wieder gut gefallen. Nicht ganz so stark, wie Band 1, aber dennoch eine schöne Geschichte.
Izzy bewegt sich zwar in der gehobenen Gesellschaft, aber der Vater hat der Familie kein Geld hinterlassen und so versucht sie, ihrer Familie zu helfen, den Ruf zu wahren und setzt alles daran, ihre Mutter ...
Izzy bewegt sich zwar in der gehobenen Gesellschaft, aber der Vater hat der Familie kein Geld hinterlassen und so versucht sie, ihrer Familie zu helfen, den Ruf zu wahren und setzt alles daran, ihre Mutter zu schützen und aus den Schulden zu kommen, bevor ihr kleiner Bruder das Anwesen bei seiner Volljährigkeit übernehmen kann. So schlägt sie sich auch als Jugendlicher Langfinger Chase durch, bis sie von einer Dedektei entdeckt wird, die sich auf die Fahne geschrieben hat, Frauen zu helfen. Der erste größere Fall hat es auch in sich und mit der Hilfe des Dukes, in den sie sich Hals über Kopf, aber ebenso heimlich verliebt hat, versucht ja sie herauszufinden, warum ein reicher Ehemann so sehr einer Brosche nachtrauert, dass er seine zweite Frau (wie zuvor die erste) in den Wahnsinn treibt.
Es ist wirklich eine Wohlfühlgeschichte mit CosyCrime Elementen, der man gut folgen kann. Das historische Setting hat mir auch gut gefallen, ein Mix aus Enola Holmes und Bridgerton.