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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2018

Ein schöner Abschluss der Reihe

Die Rückkehr des Prinzen
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Die Rückkehr des Prinzen ist er dritte und letzte Teil er Trilogie rund um Damen und Laurent. Die Geschichte knüpft direkt da an, wo sie im zweiten Teil endet. Trotz meiner einjährigen Pause bin ich gut ...

Die Rückkehr des Prinzen ist er dritte und letzte Teil er Trilogie rund um Damen und Laurent. Die Geschichte knüpft direkt da an, wo sie im zweiten Teil endet. Trotz meiner einjährigen Pause bin ich gut rein gekommen.Wie in den vorherigen Büchern, wird auch hier der Spannungsbogen aufrecht erhalten und die Lust zum weiterlesen wächst mit jedem Kapitel.

Auch in Die Rückkehr des Prinzen begleiten uns wieder Laurent und Damen durch die Geschichte. Mit allerlei Problemen zwischen ihren Ländern und ihrer Beziehung müssen beide lernen über ihren Schatten zu springen oder auch mal auf ihr Herz zu hören. Gerade das und natürlich die ganze Zeit und Reihe, die man die beiden bereits begleitet.
Ihre Beziehung rast ihrem Höhepunkt entgegen und der Leser fiebert mit. Vielleicht sogar ein bisschen mehr, als sich Sorgen um die Thronfolge zu machen.


Wie auch Der verschollene Prinz und Duell der Prinzen hat mir Die Rückkehr des Prinzen sehr gut gefallen. Gerne würde ich Damen und Laurent weiter auf ihren Weg begleiten und herrausfinden, wie es zwischen ihnen weiter geht.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Zwar nicht perfekt, aber ein Pageturner für mich

Stadt der Verschwundenen
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Die Geschichte rund um Guillermo und Pilar, die fieberhaft nach Pilars Schwester suchen, weist an sich nichts auf, dass einem direkt ins Auge springt. Die Story geht Schrittweise vorran und der rote Faden ...

Die Geschichte rund um Guillermo und Pilar, die fieberhaft nach Pilars Schwester suchen, weist an sich nichts auf, dass einem direkt ins Auge springt. Die Story geht Schrittweise vorran und der rote Faden ist jederzeit erkennbar. James Marrison macht keine Abweichungen in die Vergangenheit und genau das gefällt mir wirklich gut. Ohne vom Weg abzukommen, begleitet man die Protagonisten auf der Suche nach der Verschwundenen.


So wie auch die Geschichte an sich, überzeugt Marrison mit seinem einfachen, aber klarem Schreibstil. Ohne viele Metaphern, erkärt er die Umgebung und die Handlung seiner Charaktere. Gerade diese Einfachheit in seiner Art zu schreiben, lässt einen das Buch, oder in meinem Falle, e-Book kaum aus der Hand legen.

Es ist wirklich schön über die Worte und Sätze fliegen zu können.


In vielen Thrillern/Krimis begegnen dem Leser Charaktere, die entweder eine schlechte Ehe, Vergangenheit und/oder Kindheit hatten, die selbst vom mürrischem, einsiedlerischem oder egoistischem Gemüt sind. Sollte man auf genau solche Charakterzüge stehen, sucht man diese bei Guillermo oder den Anderen vergeblich.

Guillermo, selbst ist ein junger Mann, der einfach nur helfen wollte und ein Herz hat. Pilar, eine junge Dame, die einfach nur ihre Schwester wieder finden will. James Marrison hat in Stadt der Verschwundenen, Charaktere geschaffen, mit denen man mitfühlen und in die man sich hinein versetzen kann.


Stadt der Verschwundenen ist kein Buch, dass einen überragenden Schreibstil, einzigartige Charaktere oder das Rad der Thriller neu erfunden hat. Doch genau das ist der Grund, warum mir James Marrisons Prequel von Guillermo Downes so gut gefallen hat. Diese Einfachheit hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen.

Es ist kein perfektes Buch und keine perfekte Geschichte, bei Weitem nicht. Und doch konnte mich dieses Buch fesseln und macht mir Lust auf mehr.