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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2024

Wunderschöne Weihnachten im Tessin

Weihnachten in der Rosenholzvilla
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Dieser kurze Roman entführt in das weihnachtliche Tessin und lädt zum Träumen ein.
Die Geschichte knüpft an die Handlung des zweiten Bandes der Rosenholz-Villa an, lässt sich aber auch sehr gut lesen, ...

Dieser kurze Roman entführt in das weihnachtliche Tessin und lädt zum Träumen ein.
Die Geschichte knüpft an die Handlung des zweiten Bandes der Rosenholz-Villa an, lässt sich aber auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und entführt ins Tessin zur Weihnachtszeit. Die weihnachtliche Stimmung wurde sehr gut eingefangen. Dies geschieht vor allem dadurch, dass unterschiedliche Bräuche beschrieben werden, teilweise regional aus dem Tessin und teilweise auch eher internationale.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Autorin kann einfach wunderbar beschreiben und Spannung aufbauen.
Die Handlung plätschert zunächst angenehm ruhig vor sich hin, doch dann baut sich doch noch so einiges an Spannung und Abenteuer auf. Das hat mir sehr gut gefallen.
Die Charaktere mochte Pech überwiegend auch. Sie sind sehr vielfältig und werden toll beschrieben. Vor allem Mimi habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Aber auch Matteo mochte ich sehr gerne. Adrien dagegen war mir als Einziger nicht so sympathisch. Auch hat mir seine Entwicklung nicht gefallen, da diese für mich viel zu schnell und dadurch unglaubwürdig ablief. Da hätten der Geschichte weitere 20 Seiten gut getan.
Insgesamt aber ein sehr schönes Buch, das mich auch schon Anfang Oktober in eine weihnachtliche Stimmung versetzen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 06.10.2024

Spannend und weihnachtlich

Das mörderische Christmas Puzzle
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Dieses Buch ist ein sehr spannender, weihnachtlicher Krimi.
Die Geschichte von Edie ist sehr spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen. Die Handlung startet direkt spannend mit dem Thema ...

Dieses Buch ist ein sehr spannender, weihnachtlicher Krimi.
Die Geschichte von Edie ist sehr spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen. Die Handlung startet direkt spannend mit dem Thema der Puzzleteile. Und dann noch der Einbezug von Sean, dem Großneffen von Edie. Ihn mochte ich allgemein auch sehr gerne, weil er ein sehr sympathischer Kommissar ist. Seine ganze Geschichte hat mich auch tief berührt und nachdenklich gestimmt. Edie selbst mochte ich auch sehr gern, weil sie eine tolle Entwicklung wie Scrooge macht. Die Handlung ist sehr spannend und lädt zum Mitraten ein. Das Ende kam völlig überraschend und ich hatte bis zur Auflösung keine Ahnung, wer der Täter ist.
Der Schreibstil ist locker und gut lesbar. Die Autorin hat auch noch Rätsel in ihrem Buch versteckt, die das Thema Puzzle nochmal aufgreifen.
Toll fand ich auch, dass das Thema Homosexualität so natürlich aufgegriffen wird und nicht als etwas besonderes dargestellt wird, wie das oft der Fall ist. Auch die Erwähnung des Themas Adoption und die damit verbundenen Ängste und Bedenken waren gut umgesetzt.
Nur waren es für mich fast zu viele Charaktere, vor allem bei den ganzen Leuten aus dem Kommissariat habe ich leider immer wieder den Überblick verloren.
Insgesamt ist dieses Buch ein sehr toller Krimi, der auch die eigentliche Botschaft von Weihnachten sehr schön aufgreift. Eine klare Empfehlung für alle Fans von Krimis und Weihnachten.

Veröffentlicht am 27.09.2024

Leider enttäuscht

Mythen der Monster 1: Medusa
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Von diesem Buch habe ich mir sehr viel erhofft, wurde aber leider ziemlich enttäuscht.
Positiv fand ich aber auch einige Dinge. Dazu gehört der Schreibstil, der sich sehr leicht und angenehm ...

Von diesem Buch habe ich mir sehr viel erhofft, wurde aber leider ziemlich enttäuscht.
Positiv fand ich aber auch einige Dinge. Dazu gehört der Schreibstil, der sich sehr leicht und angenehm lesen lässt. Auch mochte ich Ava, Layla, Fia und Arnold sehr gerne. Alle 4 sind sehr sympathisch angelegt und haben viele verschiedene Facetten, die schön ausgearbeitet wurden.
Die Handlung dagegen hat mir nicht gefallen. Zunächst einmal war der Einstieg sehr interessant und hat mich leicht an Percy Jackson erinnert, weshalb ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Dann hat sich die Handlung aber leider erst mal bis zur Hälfte ziemlich gezogen. Der spannende Teil wurde innerhalb kurzer Zeit regelrecht abgearbeitet, was ich sehr schade fand, da die Idee dahinter toll klingt und viel Potential da war.
Was mir gar nicht gefallen hat, war die Darstellung der Götter und Mitschüler. Viele Situationen waren sehr fies und Ava und ihre Freunde haben keine Unterstützung erfahren, was mich ziemlich geärgert hat. Allgemein wurden die Götter alle als frauenfeindlich und böse dargestellt. Das fand ich ziemlich daneben. Das Thema Gut und Böse hätte man auch darstellen können, ohne dass alle männlichen Götter als böse dargestellt wurden. Da war auch ganz klar zu erkennen, dass das Thema Frauenfeindlichkeit einen wahnsinnig großen Teil der Geschichte ausgemacht hat und sich Personen nur dadurch definiert haben. Die Autorin hat auch häufig alles so geschrieben, dass es dann so aussah, als wären Frauen viel besser als Männer und als bräuchte man gar keine Männer. Das fand ich für ein Kinderbuch ziemlich übertrieben. Viel sinnvoller wäre es gewesen, Männer und Frauen als gleichberechtigt zu zeigen, damit Kinder diese Einstellung auch im Alltag übernehmen können. Für ein Kinderbuch war das eindeutig zu viel Männerhass, der unterschwellig transportiert wurde.
Insgesamt eine tolle Idee, die Umsetzung konnte mich aber leider gar nicht überzeugen, weshalb ich dem Buch nur 2 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 22.09.2024

Tolle Idee

Pina Ponyhexe – Eine magische Freundschaft
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Die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr gut, die Umsetzung hat mir leider eher weniger gefallen.
Positiv fand ich die Handlung ab der Hälfte, da dann endlich das Pony auch eine wichtige Rolle ...

Die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr gut, die Umsetzung hat mir leider eher weniger gefallen.
Positiv fand ich die Handlung ab der Hälfte, da dann endlich das Pony auch eine wichtige Rolle gespielt hat. Auch mochte ich die kleine Hexe Pina von Anfang an, da sie so herrlich schusselig und sympathisch ist. Auch ihre beiden besten Freunde mochte ich sehr gerne, nur finde ich hier die Namen deutlich zu kompliziert für Kinder. Toll fand ich auch die Botschaft der Geschichte und hoffe darauf, dass die Ideen in den nächsten Bänden besser umgesetzt werden. Ganz wichtig ist auch, dass es in dieser Geschichte männliche Hexen gibt, sogar der Hexenmeister ist ein Mann. In vielen Geschichten ist das ja nicht so und so haben auch Jungen bessere Möglichkeiten zur Identifikation mit den Charakteren. Der Schreibstil ist gut lesbar und hat mir ebenfalls gefallen.
Nicht gefallen hat mir, dass die Geschichte am Anfang erst mal sehr langatmig war und nichts mit dem Thema Pony zu tun hatte. Auch der starke Hagel am Anfang hat mir nicht so wirklich gefallen, da davon berichtet wurde, wie kaputt danach alles war. Bei Kindern, die eher ängstlich sind, ist so eine Schilderung problematisch und kann massive Ängste auslösen. Meiner Schulklasse werde ich deshalb dieses Buch nicht vorlesen.
Albern fand ich, wie manche der Tiere gesprochen haben. Kinder neigen dazu, solche falsche Sprache zu imitieren und in diesem Buch ist so eine Art der Sprache gehäuft aufgetreten. Im Hörbuch sogar noch deutlich schlimmer als im Buch.
Insgesamt eine nette Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 22.09.2024

Tolle Geschichte

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Dieses Buch enthält eine ganz besondere Geschichte, die so anders ist wie alles, was ich bisher gelesen habe.
Die Autorin beschreibt sehr atmosphärisch eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman ...

Dieses Buch enthält eine ganz besondere Geschichte, die so anders ist wie alles, was ich bisher gelesen habe.
Die Autorin beschreibt sehr atmosphärisch eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman und einer spannenden Geschichte. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und mir hat hier vor allem der Bezug zum Thema Literatur sehr gut gefallen. Das Geheimnis, das Preston und Effy in diesem Zusammenhang aufdecken, hat mich sehr überrascht und ich konnte das Buch teilweise kaum aus der Hand legen. Auch die Fantasyelemente haben mich gut überzeugt und ich war mir lange nicht sicher, welche Bedeutung diese Elemente für die Geschichte haben. Die Liebesgeschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Effy fand ich als Protagonistin toll, da sie eine schöne Entwicklung durchgemacht hat und sich zu einer mutigen und starken Frau entwickelt hat. Preston mochte ich auch sehr gerne, da er ein sanfter junger Mann ist und nicht so dargestellt wird, wie die meisten Männer in Büchern. Ianto dagegen war mir von Beginn an unsympathisch und ich hatte direkt den Verdacht, dass unter anderem wegen ihm die Content note im Buch enthalten ist. Diese content note finde ich allgemein sehr sinnvoll, da das Buch sehr sensible Themen aufgreift, die mich auch stellenweise ziemlich mitgenommen haben.
Was mir an der Geschichte nicht so gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Ich hatte zunächst Probleme damit, wirklich in die Geschichte hineinzukommen und auch im Verlauf des Buches bin ich immer wieder über Formulierungen gestolpert. Vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich gestört. Nach dem zweiten Mal erwähnen hatte ich verstanden, dass Preston Brillenträger ist. Diese Tatsache wurde aber permanent wiederholt und es wurde ständig beschrieben, wie seine Augen hinter den Brillengläsern aussehen. Außerdem wurde oft erwähnt, dass Effy Tabletten nimmt und dass sie diese ohne Wasser schlucken kann. Bei beiden Beispielen hätte eine Erwähnung dann ausgereicht, wenn die Tatsachen wichtig für die Handlung sind.
Insgesamt aber ein bildgewaltiges und atmosphärisches Buch, das ich weiterempfehlen kann. Allerdings sollte man unbedingt vorher die content note lesen.