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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2018

Absolut fesselnder Thriller!

Lilith
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Eigentlich könnte das Leben von Anna und Max Gavaldo kaum schöner sein:
Sie leben in einem tollen Haus, zusammen mit ihrer 16jährigen Tochter Katharina, sind immer noch glücklich verliebt und freuen sich ...

Eigentlich könnte das Leben von Anna und Max Gavaldo kaum schöner sein:
Sie leben in einem tollen Haus, zusammen mit ihrer 16jährigen Tochter Katharina, sind immer noch glücklich verliebt und freuen sich auf ihr zweites Baby.
Doch die Vergangenheit holt die Familie wieder ein: Anna ist vor Jahren Schreckliches widerfahren und nun scheint die Bedrohung wieder von neuem zu beginnen. Obwohl der Täter damals umgekommen ist.
Ihre Tochter Katharina hat das zweite Gesicht, wird von Visionen heimgesucht und verhält sich immer seltsamer und zusehends aggressiver. Als sie dem gutaussehenden und mysteriösen Baan begegnet, ist es für sie Liebe auf den 1. Blick.
Jedoch durchschaut sie nicht, was Baan wirklich vor hat…

„Lilith – Eiskalter Engel“ ist bereits der 3. Band aus der Reihe um Anna Gavaldo von der Autorin Astrid Korten.
Vorkenntnisse der vorherigen Teile sind natürlich wünschenswert, jedoch wird auch im neuen Teil genug Hintergrundwissen geliefert, so dass ein neuer Leser gut in die Geschichte einsteigen können sollte.
Mit „Lilith – Eiskalter Engel“ präsentiert Astrid Korten nach den grandiosen Vorgängerbüchern wieder einen ebenso überzeugenden, packenden und spannenden Thriller. Die Charaktere und ihre Geschichten sind ausgefeilt und tiefgründig, so dass sie sich dem Leser erst nach und nach erschliessen. Auch die bereits bekannten Charaktere werden interessant weiterentwickelt, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen dabei.
Das Buch behandelt verschiedene tiefgreifende Themen wie etwa Mystik, Gewalt und Missbrauch und seine Folgen für das Opfer und das Umfeld, der innere Kampf zwischen Gut und Böse etc. Die Autorin überzeugt dabei durch ihre gründlichen und fundierten Recherchen, wobei sie den Leser nie durch zu viel Theorie überfordert.
Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, doch jederzeit packend und spannend erzählt, so dass man regelrecht in der Story gefangen ist. Der Wechsel der Erzählperspektiven trägt dabei ebenfalls zum Spannungsaufbau bei.
Ein rundum gelungener, packender und fesselnder Thriller, der auch nach dem Lesen noch länger hängenbleibt!

Veröffentlicht am 09.06.2018

Ein erschütternder Blick in die menschliche Abgründe!

Gleis der Vergeltung
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Es hätte der schönste Tag ihres Lebens sein sollen, doch für Lynn wurde ihr Hochzeitstag leider genau das Gegenteil: Ihr zukünftiger Bräutigam verunglückt vor 7 Jahren auf dem Weg zur Trauung tödlich – ...

Es hätte der schönste Tag ihres Lebens sein sollen, doch für Lynn wurde ihr Hochzeitstag leider genau das Gegenteil: Ihr zukünftiger Bräutigam verunglückt vor 7 Jahren auf dem Weg zur Trauung tödlich – und Lynn ist seitdem gefangen in ihrem Schmerz. Doch als plötzlich Tilda in ihr Leben tritt, wirft dies Lynn noch einmal aus der Bahn und es kommen noch ganz andere Emotionen hinzu, nämlich Hass und das Verlangen nach Vergeltung. Denn drei Mensch sollen für Benedikts Tod verantwortlich sein…
Astrid Korten greift in ihrem Thriller „Gleis der Vergeltung“ unterschiedliche brisante Themen auf, wie etwa Rache, Selbstjustiz, Kindesmissbrauch und tiefsten Betrug, und führt diese zu einem packenden Thriller zusammen, der den Leser mitreißt und gleichzeitig erschüttert.
Dies wird noch dadurch verstärkt, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Wie schon bei ihren vorherigen Büchern merkt man auch diesem Buch die gründliche Recherchearbeit an, so dass man immer wieder Einblicke in die Sicht der Opfer und auch der Täter erhält.
Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und packend, so dass man richtig in die Geschichte eintaucht und über die menschlichen Abgründe, die sich auftun, erschüttert ist.
Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen kontinuierlich aufzubauen und in ein unfassbares Ende münden zu lassen.
Ein wirklich packender Thriller mit brisanten Themen, der den Leser in seinen Bann zieht und auch nach dem Lesen nicht mehr los lässt! Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 27.05.2018

Toller Auftakt zu einer spannenden und mystischen Trilogie!

Perlen der Winde
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Catherine Evans ist eine bekannte Archäologin und leitet eine Ausgrabung in Griechenland. Auch ihre erwachsene Tochter Pauline ist dabei. Als Catherine allein eine Höhle besichtigt kommt sie in einen unerklärlichen ...

Catherine Evans ist eine bekannte Archäologin und leitet eine Ausgrabung in Griechenland. Auch ihre erwachsene Tochter Pauline ist dabei. Als Catherine allein eine Höhle besichtigt kommt sie in einen unerklärlichen Sturm, der sie komplett schwächt. Catherine will mehr darüber erfahren und spricht mit einer alten Frau, die ihr von den Perlen der Winde berichtet, welche man immer nach einem Sturm in genau diese Höhle findet. Catherine ist neugierig und geht noch einmal in die Höhle. Dort findet sie nicht nur die Perlen, sondern auch einen verletzten Mann, der anscheinend aus einer anderen Zeit stammt. Catherine’s Neugierde ist geweckt. Und ganz nebenbei sieht der mysteriöse Konstantin auch noch umwerfend gut aus. Doch leider sind auch andere Menschen hinter den Perlen her und die scheinen vor fast nichts zurückzuschrecken…
Hinter dem Autorennamen Amber C. Kendrick verbergen sich die beiden Autorinnen Astrid Korten und Rike Bartlitz. „Perlen der Winde – Gefährliche Liebe“ ist der Auftakt zu einer Trilogie der beiden.
Ich finde die Kombination der beiden Autorinnen spannend. Man hat das Gefühl, dass von beiden bestimmte Einflüsse vorhanden sind bzw. Passagen von einem der beiden Autorinnen geprägt sind. Das finde ich abwechslungsreich und gefällt mir sehr gut.
Die Charaktere sind interessant skizziert und man lernt sie im Laufe der Geschichte immer besser kennen.
Daher ist das Buch eine gelungene Mischung zwischen Liebesroman und spannender Story, gespickt mit einer ordentlichen Prise Erotik.
Wobei es für meinen Geschmack manchmal auch ein wenig weniger Erotik sein könnte, aber dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.
Aufgrund des Endes des 1. Teils ist man bereits jetzt schon sehr gespannt auf den nächsten Teil, der vermutlich im September 2018 herauskommen wird.

Veröffentlicht am 31.03.2018

Hammermäßiges Staffelfinale!

Man trifft sich stets zweimal (Teil 2)
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Vor 3 Monaten musste Janna mit ansehen, wie Markus, ihr Partner beim Geheimdienst und gleichzeitig guter Freund, bei der Explosion einer Yacht ums Leben gekommen ist. Seitdem hat sich Janna aus dem Agentengeschäft ...

Vor 3 Monaten musste Janna mit ansehen, wie Markus, ihr Partner beim Geheimdienst und gleichzeitig guter Freund, bei der Explosion einer Yacht ums Leben gekommen ist. Seitdem hat sich Janna aus dem Agentengeschäft zurückgezogen und versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Vor ihrer Familie darf sie ihre Trauer natürlich nicht zeigen, da sie nichts von Jannas und Markus Beruf wissen.
Als Jannas Eltern mit Jannas Adoptivkindern in den Urlaub fahren, freut sich Janna auf einige ruhige Tage. Daher ist sie total überrumpelt, als ein fremder Mann vor ihrer Tür steht und sie zu einem neuen Auftrag für das Institut überreden will. Doch noch weiß Janna nicht, was dahinter steckt und dass eine gewaltige Überraschung auf sie wartet, mit der sie nie gerechnet hätte. Und nicht nur dass, denn ihr neuer Auftrag könnte mörderisch enden…

„Man trifft sich stets zweimal (Teil 2)“ ist das Finale der 1. Staffel der Reihe um Geheimagent Markus Niemann und seine Agentenpartnerin und mittlerweile gute Freundin Janna Berg.
Die Geschichte knüpft 3 Monate nach dem atemberaubenden Ende des 1. Teils an, der den Leser etwas geschockt, aber auch mit der Frage zurückgelassen hat, ob Markus tatsächlich auf der Jacht getötet wurde. Diese Frage wird nun beantwortet, doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Die Autorin zeigt dem Leser diesmal noch mehr Gefühle und Gedanken, so dass man die Protagonisten noch näher kennenlernt und einige neue Einblicke gewinnt.
Die Gegner in dieser Folge sind nicht unbekannt, sind jedoch skrupelloser und besessener als jemals zuvor.
Dieses tolle Staffelfinale und die Entwicklungen der Geschichte machen neugierig auf die neuen Abenteuer in Staffel 2, auf die man nach dem Lesen jetzt schon ungeduldig wartet!

Veröffentlicht am 13.02.2018

leider nicht so wie erhofft

Die Stille vor dem Tod
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Endlich wieder ein neuer Smoky Barrett-Thriller! In ihrem 5. Fall wird Smoky zusammen mit ihrem Team zu einem grausamen Tatort in Denver gerufen: Innerhalb einer Straße scheinen drei Familien komplett ...

Endlich wieder ein neuer Smoky Barrett-Thriller! In ihrem 5. Fall wird Smoky zusammen mit ihrem Team zu einem grausamen Tatort in Denver gerufen: Innerhalb einer Straße scheinen drei Familien komplett ausgelöscht worden zu sein. Ohne offensichtliche Gründe, warum diese Erwachsenen und Kinder sterben mussten. Als Hinweis hat der Täter eine Botschaft aus Blut für Smoky hinterlassen, die direkt an sie gerichtet ist: „Komm und lerne“. Doch wieso wendet sich der Täter direkt an Smoky? Weshalb mussten die Opfer sterben? Und wurden auf so groteske Weise arrangiert? Ist es Zufall, dass sie alle in einer Straße wohnen? Die hochschwangere Smoky und ihr Team geraten Hals über Kopf in einen Fall, der alle, und vor allem Smoky, an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt.

Auf den neuesten Band aus der Smoky Barrett-Reihe hatten viele Leser lange und ungeduldig gewartet. Denn der 5. Teil der Reihe erschien aus persönlichen Gründen des Autors ganze 6 Jahre nach dem 4. Band. Dementsprechend hoch waren vermutlich die Vorfreude und die Erwartungen der Leser. Leider kann „Die Stille vor dem Tod“ diese Erwartungen aus meiner Sicht nicht erfüllen.
Charakterlich lernt der Leser Smoky zwar von einer anderen und interessanten Seite kennen. Die anderen Mitglieder ihres Teams bleiben jedoch größtenteils im Hintergrund, was ich persönlich schade finde, da man als Fan der Reihe gerne auch wieder mehr über das ganze Team erfahren hätte.
Der Fokus des Buches ist sehr auf Smoky gelegt und auf ihre Bewältigung der Dinge, die um sie herum geschehen.
Dabei nutzt McFayden Träume und Zeitungsartikel, um Dinge zu beleuchten oder weiterzuerzählen. Beim Lesen beschlich mich das Gefühl, manches hätte man lieber aus einer anderen Perspektive erlebt, um näher an der Geschichte dran zu sein. Anderes war wiederum zu ausführlich und langatmig, so dass die Spannung nicht durchgängig vorhanden war. Ab etwa der Hälfte oder 2/3 des Buches kommt die spannende Ermittlungsarbeit dazu, die vorher etwas zu kurz kommt, so dass hier der zwischenzeitlich abgeflachte Spannungslevel wieder ansteigt.
Etwas, was McFayden weiterhin sehr gut beherrscht ist das Beschreiben der Taten und der Grausamkeiten, die verschiedene Personen im Laufe des Buches begehen. Der Thriller ist daher, wie auch schon seine Vorgänger, nichts für schwache Nerven, sondern eindeutig eher etwas für eingefleischte Thrillerfans.
Leider kann ich diesem Teil der Reihe nicht die volle Punktzahl geben, sondern aufgrund der Negativaspekte nur 3 von 5 Sternen. Die Story hätte mehr Potenzial geboten, das der Autor leider nicht genutzt hat, was ich sehr schade finde. Jedoch bin ich bereits jetzt auf den Folgeband gespannt, für den ich mir wieder einen Cody McFayden in alter Form erhoffe!