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Veröffentlicht am 12.04.2021

Magst du sie so sehr, dass du Brokkoli essen würdest?

Fadeaway
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Darf ich von anderen ihre Geschichte verlangen, wenn ich meine eigene nicht erzählen kann?

Eine Wohnung mit ihrer besten Freundin Miriam in Berlin, ein Psychologiestudium – Kyra will einfach nur die Vergangenheit ...

Darf ich von anderen ihre Geschichte verlangen, wenn ich meine eigene nicht erzählen kann?

Eine Wohnung mit ihrer besten Freundin Miriam in Berlin, ein Psychologiestudium – Kyra will einfach nur die Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Doch sie kann nicht vergessen, was ihr passiert ist und verspürt den Wunsch irgendetwas zu tun, damit andere nicht das gleiche Schicksal ereilt wie sie. Aus einem spontanen Impuls heraus startet sie einen Podcast in dem sie auf Missstände hinweisen möchte und stößt auf Wiederstand, aber auch viele offene Ohren. Niemand weiß, dass sie dahintersteckt – bis auf Milan, der ihr für eine LAN Party ihr Aufnahmestudio streitig macht und danach eins und eins zusammenzählt. Doch Milan deckt sie und lässt Kyras Herz schnell höherschlagen. Aber ist sie schon bereit sich auf etwas einzulassen?

„Von deiner LAN-Party hängen wohl kaum Leben und Tod ab.“
„Nein, aber das Glück meines besten Freundes.“
Seite 82

Fadeaway besticht durch ein wunderschönes Cover, welches perfekt zum ersten Band passt. Dort wurde Kyra bereits eingeführt und ich war super gespannt auf ihre Geschichte. Die Themen die in diesem Buch angesprochen werden sind unglaublich wichtig. Sie sind vielschichtig dargestellt, mit klaren Linien und schonungslos offen, aber trotzdem ist die Stimmung des Buches sanft und einladend. Ich mag die Vibes sehr, die hier ausgestrahlt werden und wünschte, es gäbe mehr Bücher, wie dieses ♥ Die Autorin hat mit dieser Geschichte Mut und Fingerspitzengefühl bewiesen!
Ich mochte die Figuren sehr, die Art wie die Handlung vorangeht ist sehr flüssig und alles fügt sich wunderbar zusammen. Tolles Buch!

„Magst du sie so sehr, dass du Brokkoli essen würdest?“
Seite 221

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Veröffentlicht am 12.04.2021

liebe den Schreibstill, aber die Handlung war ziemlich dark

All Saints High - Der Rebell
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Schon seit ihrer Kindheit, sind Knight und Luna die besten Freunde. Selbst, als Luna aufgehört hat zu sprechen, hat das Knight nicht aufgehalten. Und jetzt sind sie erwachsen, Knight ist Captain des Footballteams ...

Schon seit ihrer Kindheit, sind Knight und Luna die besten Freunde. Selbst, als Luna aufgehört hat zu sprechen, hat das Knight nicht aufgehalten. Und jetzt sind sie erwachsen, Knight ist Captain des Footballteams und der Star der Schule, Luna schüchtern, introvertiert und immer noch wortlos. An ihrer Zuneigung zu einander hat sich nichts geändert. oder doch?

Der Rebell ist der zweite Band der "All Saints High" Reihe, die Figuren sind bereits bekannt und die aus dem ersten Band sind auch immer noch Teil der Geschichte, was ich sehr mag. Ich war super gespannt auf Luna, weil sie nicht spricht. Sie ist aber tatsächlich nicht gehörlos, sie hat aufgehört zu reden. Die Gründe dafür werden in diesem Buch erklärt. Ich mochte sie als Charakter sehr, sie war anders, vielschichtig und L.J. Shen hat einfach eine Art, mir ihre Charaktere so nah zu bringen. Ich liebe den Schreibstill, die Art, wie sie Gefühle beschreiben kann. Der Schmerz der Figuren ist richtig spürbar.
Knight fand ich schwieriger zu verstehen, allgemein haben die zwei echt ein Kommunikationsproblem und hätten sich so viel ersparen können. Was sie sich gegenseitig antun ist ziemlich übel und mehr als ungesund. Das Ende war mir ein bisschen sehr klischeehaft. Aber wie gesagt, ich liebe den Schreibstill. Und die Nebenfiguren machen hier viel aus, z.B. Rosie, Lunas Stiefmutter. Das Buch ist wie auch Band 1 sehr düster, hart, emotional verwirrend und verändert auch die Sicht auf die vorherige Reihe. Die Wendung am Ende mit dem Vater von Knight hat mir leider auch gar nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 10.04.2021

toller zweiter Band

Winnetou 2
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„Als ich mich von Winnetou trennte, konnte ich nicht ahnen, dass es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah.“ (S. 5)
Old Shatterhand ist zurück im Wilden Westen. Angeheuert ...

„Als ich mich von Winnetou trennte, konnte ich nicht ahnen, dass es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah.“ (S. 5)
Old Shatterhand ist zurück im Wilden Westen. Angeheuert als Privatdetektiv reißt er nach New Orleans auf der Suche nach dem geistig verwirrten William Ohlert. Sein Vater ist in großer Sorge, dass William von einem betrügerischen Arzt ausgenutzt wird. Unterwegs trifft er auf eine Legende des Wilden Westens: Old Death, ein alter Haudegen. Gemeinsam durchleben die Beiden einige Abenteuer. Was ich super spannend fand, war die Wandlung die einer der Charaktere durchmacht. Das hatte ich so NIEMALS erwartet.

Im zweiten Teil des Buches besuchen Winnetou und Old Shatterhand gemeinsam den berühmten Old Firehand und treffen auf den Mörder von Winnetous Jugendliebe Ribanna, der in dem tapferen Apachen einen mörderischen Zorn erweckt.
„Old Death war sein ‚Kriegsname‘, er hatte ihn wegen seiner dürren Gestalt erhalten. Der ‚alte Tod‘! Als ich ihn so vor mir sitzen sah, leuchtete es mir ein, wie man darauf gekommen war, ihn so zu nennen.“ (S. 22)
Auch in Band II der Winnetou Reihe beweist Karl May seinen ausführlichen Schreibstill und seine Liebe zu Details. Er spricht sich deutlich gegen Rassismus und Sklavenhaltung aus, sprachlich gesehen habe ich aber auch heutiger Sicht ein bisschen Bedenken, was das Vokabular betrifft. Nichts desto trotz liebe ich auch dieses Buch sehr und bleibe weiterhin Fan des Autors!

„‚Übrigens‘, fuhr ich fort, ‚muss ich wirklich in den Westen. Ich brauche Stoff für meine Bücher, die ich schreiben werde (...)‘“ (S. 10)

Veröffentlicht am 10.04.2021

liebe ♥

Das Vermächtnis des Inka
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Das Vermächtnis des Inka besticht wieder nicht gerade mit einem schönen Cover, allerdings ist die Geschichte dafür umso besser! In diesem Buch gibt es keine der bisher bekannten Charaktere, allerdings ...

Das Vermächtnis des Inka besticht wieder nicht gerade mit einem schönen Cover, allerdings ist die Geschichte dafür umso besser! In diesem Buch gibt es keine der bisher bekannten Charaktere, allerdings weißt die Hauptperson, "Vater Jaguar" deutliche Gemeinsamkeiten mit Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi auf. Ein typischer Karl May Held eben ^^

Gemeinsam mit einer Gruppe Gefährten bricht er auf, um dem Stierkämpfer Antonia Perillo zu folgen. Es geht quer durch Buenos Aires und hoch in die abgelegenen Schluchten der Anden. Die Reisegesllschaft ist bunt gemisch und hat einige Charaktere dabei, die sich immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Die Geschichte verdankt ihren Namen einem junger Indianer namens Haukaropora und sein alter Begleiter Anciano, sie sind die letzten vom Stamme der Inka und unterwegs um das letzte Geheimnis ihres Volkes zu finden.

Ich fand dieses Buch wunderbar, es war spannend, hatte alle Elemente von Humor über Tiefe, bis hin zu wichtigen und ernsten Themen und ich habe es sehr sehr gerne gelesen (:

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Veröffentlicht am 10.04.2021

Ich habe das Buch sehr sehr gerne gelesen!

Die Felsenburg
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"Die Felsburg" ist der zwanzigste Band der Karl May Reihe und wird mit Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand erzählt, also absolut ein Muss für jeden Fan! Es ist der erste Band einer Trilogie und spielt ...

"Die Felsburg" ist der zwanzigste Band der Karl May Reihe und wird mit Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand erzählt, also absolut ein Muss für jeden Fan! Es ist der erste Band einer Trilogie und spielt zu einer Zeit, wo der Name von Old Shatterhand schon recht bekannt war und die Beiden einen berühmtem Freundeskreis hatten.
Eine Gruppe Auswanderer soll ein schrekliches Schicksal erleiden, doch Old Shatterhand kommt der Verschwörung auf die Spur und tut sein bestes, um die Menschen zu beschützen.

Das Buch befasst sich mit sehr ernsten Themen, wie Menschenhandel und Versklavung. Obwohl es viel trauriges gibt, überwiegt doch die Liebe zu Figuren und Details und die spannende Handlung. Die Schurken sind ein Brüderpaar und die Jagd wird sich in den Folgebänden noch weit über Amerika hinaus ausdehnen.
Der Schreibstill ist wie gewohnt, manchmal sehr ausführlich, aber ich mag ihn einfach. Die Figuren sind heldenhaft, es gibt einige Klitsches, aber damit muss man bei Karl May einfach rechnen. Ich habe das Buch sehr sehr gerne gelesen!

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