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Veröffentlicht am 22.03.2026

Tolles Sommerfeeling, aber mit kleinen Schwächen

This could be love
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Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem ...

Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem sie mehr verbindet, als ihr lieb ist – ausgerechnet er steht im Konflikt mit ihrer Tante. Obwohl Louisa sich eigentlich auf ihren Sport konzentrieren will, lässt sie die Anziehung zwischen ihnen nicht los und stellt sich bald die Frage, was in ihrem Leben wirklich an erster Stelle steht.

This Could Be Love ist für mich vor allem ein richtig schönes Sommerbuch, das ein ganz besonderes Gefühl vermittelt. Das Setting auf Hawaii ist unglaublich gelungen – ich konnte komplett in die Atmosphäre eintauchen, hatte beim Lesen richtig Fernweh und habe den sommerlichen Vibe total genossen. Gerade dieses leichte, unbeschwerte Gefühl macht für mich einen großen Teil des Buches aus.
Die Geschichte von Louisa und Vince hat mir insgesamt gut gefallen. Ihr Kennenlernen ist zwar etwas klischeehaft, aber genau das macht auch den Charme aus. Besonders die anfängliche Hass-Liebe, die durch ein Missverständnis entsteht, fand ich süß und unterhaltsam. Es war eigentlich von Anfang an klar, dass sich zwischen den beiden mehr entwickelt. Auch einige Nebencharaktere mochte ich sehr. Luisas Physiotherapeut wirkt wie ein entspannter, sympathischer Typ, und vor allem die Freundschaft zu Laurie hat mir richtig gut gefallen. Es war schön zu sehen, wie sehr sie Louisa unterstützt und sich für ihr Tennis interessiert.
Allerdings hat die Geschichte für mich auch ein paar Schwächen. Die Liebesgeschichte bleibt eher oberflächlich, da tiefere Gespräche zwischen Louisa und Vince kaum stattfinden. Viel basiert auf körperlicher Anziehung, und die Entwicklung ihrer Beziehung geht insgesamt recht schnell.
Der Konflikt gegen Ende kam für mich etwas plötzlich und war nicht ganz nachvollziehbar. Die zusätzliche Dramatik wirkte auf mich ein wenig übertrieben, auch wenn seine Geste am Ende natürlich sehr romantisch war.
Auch Louisas Entwicklung sehe ich etwas zwiegespalten: Einerseits tut ihr die Zeit auf Hawaii unglaublich gut und hilft ihr, ihre mentale Blockade im Tennis zu überwinden. Andererseits ging mir die Bereitschaft, ihr Leben für eine noch recht frische Beziehung so stark zu verändern, etwas zu schnell.

Insgesamt habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen. Es ließ sich schnell weglesen, hat mir ein tolles Sommer-Feeling vermittelt und mich gut unterhalten. Für mich ist es eine leichte, süße Romance für zwischendurch – mit kleinen Schwächen, aber viel Atmosphäre und Wohlfühlfaktor.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Fortsetzung mit Höhen und Tiefen

Looking down the Valley
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Haley ist nach den Ereignissen aus dem ersten Band innerlich hin- und hergerissen: Auf der einen Seite spürt sie tiefe Gefühle für ihren Filmpartner Wyatt, auf der anderen Seite hat sie große Angst, ihm ...

Haley ist nach den Ereignissen aus dem ersten Band innerlich hin- und hergerissen: Auf der einen Seite spürt sie tiefe Gefühle für ihren Filmpartner Wyatt, auf der anderen Seite hat sie große Angst, ihm von den Geschehnissen dieser einen Nacht zu erzählen, die sie noch belasten. Als sie und Wyatt auf Druck des Presseteams einen gemeinsamen Urlaub verbringen, muss Haley sich schließlich damit auseinandersetzen - und herausfinden, ob zwischen ihnen mehr ist als nur Freundschaft.

Nach dem fiesen Cliffhanger aus Band 1 hatte ich große Erwartungen an die Fortsetzung - leider wurden diese nur teilweise erfüllt. Die Geschichte beginnt zunächst mit anderen Ereignissen, und es dauert lange, bis aufgegriffen wird, was nach dem Ende von Band 1 passiert. Der zweite Band wirkt im Vergleich zum ersten sehr langatmig: Konflikte werden mehrfach wiederholt und die Handlung kommt nur langsam voran. Gerade nach dem Cliffhanger hätte ich mir deutlich mehr Drama und Eskalation gewünscht - stattdessen plätschert die Geschichte lange dahin, bevor am Ende alles sehr schnell abgehandelt wird. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, obwohl von Anfang an klar ist, dass zwischen Haley und Wyatt etwas Echtes ist, und man wartet die ganze Zeit darauf, dass sie endlich zusammenkommen.
Gut gefallen hat mir, dass man die Charaktere - vor allem Haley - besser kennenlernt und mehr über ihre Vergangenheiten erfährt. Dabei wird deutlich, wie sehr ihr das Leben in Hollywood geschadet hat; gerade im Hinblick auf Kinderschauspieler wirkt das realistisch.
Auch die Einblicke hinter die Kulisse von Hollywood fand ich spannend und gleichzeitig erschreckend. Vor allem, wie dort mit Frauen umgegangen wird, hat mich beim Lesen wirklich wütend gemacht. Haleys Umgang mit den Geschehnissen hat mich teilweise frustriert, weil sie vieles zu lange für sich behalten hat.

Haley macht im Laufe der Geschichte eine gute Entwicklung durch, lernt sich selbst besser kennen und steht am Ende mehr für sich ein - trotzdem konnte mich das Gesamtpaket nicht ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Hollywood, Herzklopfen und Drama

Running up that Hill
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Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - ...

Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - und schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Inszenierung und echten Gefühlen.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Wyatt ist einfach zum Verlieben - entspannt, herzlich und ein rundum sympathischer Charakter, dem man seinen Erfolg als aufstrebender Hollywoodstar total gönnt. Haley bildet dazu einen schönen Kontrast: eher verschlossen, zielstrebig und fokussiert, aber mit einer warmen Seite, die im Laufe der Geschichte immer mehr zum Vorschein kommt. Besonders schön ist zu beobachten, wie Wyatt sie auf charmante Weise dazu bringt, mehr aus sich herauszukommen.
Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar. Ihre Fake-Beziehung sorgt für viele intensive und auch sehr heiße Momente, und man fiebert schnell mit, dass daraus mehr wird. Gerade weil die Anziehung von Beginn an da ist, wirkt die Chemie sehr authentisch - auch wenn es emotional stellenweise etwas mehr Tiefe hätte geben können.
Besonders interessant sind die Einblicke in die eher toxische Hollywood-Welt. Neben Glanz und Erfolg werden auch ernste Themen wie Machtstrukturen, Druck und persönliche Ängste aufgegriffen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die wechselnden Perspektiven sowie Textnachrichten und Einblicke in ihr gemeinsames Projekt machen das Ganze dynamisch, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Ausarbeitung gewünscht hätte.

Zwischendurch wirkt die Handlung etwas ziellos, trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Ein emotionaler und unterhaltsamer Roman mit sympathischen Hauptfiguren, spürbarer Chemie und interessanten Blicken hinter die Kulissen der Filmbranche. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Knistern, Herz und Cheer – charmant erzählt, aber etwas lang

Cheer for Love
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Ella macht ein Auslandsjahr, um nach einer schmerzhaften Trennung neu anzufangen, und trainiert beim Cheerleader-Team der Whitland University mit. Eigentlich will sie sich nur aufs Training konzentrieren ...

Ella macht ein Auslandsjahr, um nach einer schmerzhaften Trennung neu anzufangen, und trainiert beim Cheerleader-Team der Whitland University mit. Eigentlich will sie sich nur aufs Training konzentrieren – doch als sie auf Hudson Fox trifft, wird alles plötzlich kompliziert. Zwischen ihnen knistert es heftig, und schon bald wird klar, dass Hudson für Ella mehr ist als nur eine flüchtige Bekanntschaft. Während sie sich näherkommen, müssen sie lernen, einander zu vertrauen und ihre Gefühle zuzulassen.

Das Buch erzählt eine süße Liebesgeschichte mit einer stetigen emotionalen Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Besonders gelungen ist dabei, dass die Figuren sich nach und nach öffnen, Vertrauen zueinander aufbauen und einander viel Wertschätzung entgegenbringen. Die vielen emotionalen Szenen unterstreichen diese Entwicklung, und auch der Schreibstil ist insgesamt sehr angenehm und schön zu lesen. Die Figuren selbst mochte ich ebenfalls sehr, sie wirken lebendig, nahbar und authentisch.
Allerdings zieht sich die Geschichte an manchen Stellen sehr in die Länge. Es passieren viele Ereignisse, und einige Szenen wirken überflüssig, sodass der Lesefluss zwischendurch etwas leidet. Besonders frustrierend ist, dass es lange dauert, bis die Hauptfiguren ihre Gefühle füreinander eingestehen, obwohl dies früh erkennbar ist. Gleichzeitig bekommt man einen sehr detaillierten Einblick in die Welt des Cheerleadings, inklusive Fachbegriffe und Trainingseinblicke, was den Teil für Fans des Sports besonders spannend macht.

Insgesamt ist es eine liebevolle und süße Liebesgeschichte mit sympathischen Figuren, die jedoch deutlich zu lang geraten ist. Weniger unnötige Szenen und mehr Fokus auf die Schlüsselszenen hätten dem Buch gutgetan.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Knightsbridge – Herz, Humor und Spannung auf dem Spielfeld

Knightsbridge United
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Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als ...

Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als sie eine Panikattacke erleidet und auf Alec Ward, Profi bei Knightsbridge United, trifft – der sie tröstet. Kurz darauf behauptet Alec versehentlich, dass Davina sein neuer Glücksbringer sei. Um die mediale Aufmerksamkeit zu ihrem beider Vorteil zu nutzen, vereinbaren die Beiden einen Deal: Für ein halbes Jahr spielen sie ein Paar – ohne echte Gefühle. Doch als Davinas Ex zurückkehrt und droht, alte Albträume wieder aufleben zu lassen, beginnt die Fake-Beziehung schneller, ihre Grenzen zu überschreiten, als geplant.

Knightsbridge ist eine Sport-Romance, die mitreißend, emotional und gleichzeitig unterhaltsam ist. Die Geschichte überzeugt durch ein hervorragend integriertes Fußball-Setting, das spannende Einblicke hinter die Kulissen von Vereinen und Sportberichterstattung bietet – und das auf eine Weise, die auch Leser:innen begeistert, die sonst keinen Bezug zum Fußball haben. Gleichzeitig gelingt es dem Buch, große Gefühle, Drama und Spannung zu verbinden, ohne die Leichtigkeit und den lockeren Schreibstil zu verlieren. Themen wie Überwindung von Traumata, toxische Beziehungen, Ängste und Selbstzweifel werden sensibel behandelt und geben der Geschichte Tiefe.
Im Mittelpunkt stehen Davina und Alec: Davina, ehrgeizige Sport-Reporterin, möchte für ihre Leistung anerkannt werden und zeigt im Laufe der Handlung, dass sie mehr kann als nur gut auszusehen. Gleichzeitig muss sie sich mit den Nachwirkungen einer toxischen Beziehung auseinandersetzen, da ihr Ex immer wieder auftaucht und sie bedroht. Durch die Fake-Beziehung zu Alec kommt ihre starke Persönlichkeit nach und nach immer mehr zum Vorschein. Dabei entwickelt sich die zunächst vorgetäuschte Beziehung so schnell, dass die Grenzen zwischen Fake und echten Gefühlen verschwimmen. Alec, sympathischer Fußballprofi, ist dabei ein unglaublich nahbarer Charakter. Man spürt seine Ängste und Sorgen hautnah – selbst Profi-Sportler haben kein perfektes Leben, und gerade diese Einblicke machen ihn authentisch. Auch seine Teamkollegen sind liebevoll, loyal und witzig; gemeinsam mit Davinas Freundinnen tragen sie zu einer warmen und lockeren Atmosphäre bei, die die Geschichte zusätzlich auflockert.

Alles in allem ist Knightsbridge eine fesselnde, emotionale Story, die sowohl berührt als auch spannend bleibt. Ideal für alle, die Sport, Romantik und tiefgehende Charaktere gleichermaßen schätzen – Fußball-Kenntnisse sind dabei keine Voraussetzung.

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