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Veröffentlicht am 10.10.2017

Kurzweilig, aber spannend

Das blaue Medaillon
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In dem historischen Roman „Das blaue Medaillon“ von Martha Sophie Marcus geht es um die junge Meisterdiebin Alessandra Ferretti und das blaue Medaillon, ein Erbstück ihrer Familie.
Bisher gehört der Roman ...

In dem historischen Roman „Das blaue Medaillon“ von Martha Sophie Marcus geht es um die junge Meisterdiebin Alessandra Ferretti und das blaue Medaillon, ein Erbstück ihrer Familie.
Bisher gehört der Roman keiner Reihe an, und ist in sich abgeschlossen.

Nachdem Alessa innerhalb kürzester Zeit ihre gesamte Familie verliert, wandelt sich das Leben der 21-jährigen Meisterdiebin vollständig: Sie muss vor dem Mörder ihres Großvaters aus Venedig fliehen und kann aus ihrer Heimatstadt kann sie nur wenige Dinge retten. Dazu gehört unter anderem das Medaillon in Form einer blauen Rose. Dieses ist für Alessa nicht nur eine Erinnerung an ihre verstorbene Tante, sondern auch der Schlüssel zu einem alten Familiengeheimnis, mit dem ein Verbrechen aufgedeckt werden kann.
Auf ihrer Flucht schließt Alessa sich der Schauspielertruppe Sartori an und versucht mit deren Hilfe zu ihrem Cousin Lucas nach Deutschland zu gelangen. Während der Reise wird sie dann auch noch selbst bestohlen und muss nun versuchen das wertvolle Medaillon zurückzugewinnen…

Mit rund 400 Seiten ist der Roman ein kurzweiliges und dabei trotzdem spannendes Buch. Die Autorin hält sich an den klassischen Spannungsbogen und leitet die Geschichte zunächst mit der Einführung in die Hauptcharaktere und die allgemeine Handlung ein. Im zweiten Buchteil folgt der Spannungshöhepunkt, im dritten Teil fällt diese dann wieder langsam ab, wobei die Geschichte auch hier nochmal unerwartete Wendungen bereit hält. M.S. Marcus schafft es, in einen relativ kurzen Roman viele spannende und unterhaltsame Handlungsstränge einzuarbeiten. Dabei überschlagen sich die Ereignisse allerdings zum Teil sehr, viele Dinge geschehen in kurzer Zeit. Durch diese Erzählweise ist es nahezu unmöglich sich als Leser zu langweilen. Nach jedem Absatz möchte man wissen, wie es weiter geht. Durch den schnellen Verlauf entstand bei mir allerdings teilweise auch das Gefühl, dass der Roman nicht zu lang werden durfte und daher alle Ereignisse so schnell wie möglich berichtet werden müssen. Auch das Ende bereitet mir Kopfzerbrechen. Zwar wird das Geheimnis des Medaillons vollständig gelüftet, was nun sich aber daraus für Folgen ergeben und wie es dem Mörder letztendlich ergeht, bleibt offen. Vermutlich möchte die Autorin sich hiermit die Möglichkeit einer Fortsetzung offen halten.
Der Titel des Romans deutet für mich daraufhin, dass das „blaue Medaillon“ die zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Letztendlich trifft dieses auch zu, wenn auch nicht in der von mir erwarteten Weise. Das Geheimnis des Medaillons wird schon im ersten Buchteil fast vollständig aufgelöst und der Rest der Romans dreht sich hauptsächlich um Alessa, welche versucht dem Mörder ihres Großvaters zu entkommen und das Medaillon, welches ihr gestohlen wurde, zurückzubekommen. Dieses Buchthema war für mich, ausgehend vom Buchtitel, völlig unerwartet. Trotzdem es schafft die Autorin Alessas Geschichte äußerst spannend und bildreich darzustellen, was dazu führte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Die Figuren der Geschichte werden sehr gut und mit vielen Details beschrieben und geben einem die Möglichkeit sich mit ihnen zu identifizieren. Gerade die Meisterdiebin Alessa wirkt gerade durch beschriebene Gewissenbisse am durchgeführten Diebstahl, jugendliche Fröhlichkeit mit ausgeführten Späßen und selbstbewusstes Auftreten sehr sympathisch. Weiterhin erleichtert die Einarbeitung einer kleinen Romanze zwischen Alessa und einem Mitglied des herzoglichen Hofes, an dem ihr Cousin lebt, den Einstieg in die Gefühlswelt der 21-jährigen. Man kann ihr einfach nur das Beste wünschen und mit ihr mitfühlen.
Vom Mörder wird ein unheimliches und grausames Bild gezeichnet, welchen ihn als Bösewicht eindeutig zuordnen lässt. Auch die weiteren Figuren des Romans sind liebevoll beschrieben und dargestellt, ein bildliches Vorstellen ist bei nahezu jeder möglich. Auch das Jahrhundert in dem die Geschichte spielt, ist authentisch dargestellt und historische Fakten werden weitestmöglich beibehalten.
Das Einbringen italienischer Bezeichnungen macht die Herkunft der Hauptfiguren realistisch und interessant. Leider verwirren sie zu Beginn, da auf das vorhandene Glossar am Ende des Buches nicht hingewiesen wird.
Der Roman wird aus Sicht der vorkommenden Personen erzählt („Er-Erzähler“). Diese Schreibweise gefällt mir sehr gut, „Ich-Erzähler“ und „allwissende Erzähler“ fallen mit beim Lesen häufig sehr schwer.
M.S. Marcus begibt sich mit ihrem Roman in ein Venedig und ein Deutschland im 17. Jahrhundert. Alleine diese Zeit macht den Roman zu einem historischen Roman. Indem die Autorin aber zusätzlich zu der Geschichte um das Medaillon noch eine Liebesgesichte und ein großes Maß an Spannung einbaut, schafft sie einen Spagat zwischen historischem Roman, Liebesgeschichte und spannender Erzählung. Durch diese Verknüpfung hebt sich das Buch sich von anderen historischen Romanen ab und bietet auch Lesern einen Zugang zur Vergangenheit, denen normalerweise das Interesse an dieser fehlt.

Fazit
Das „blaue Medaillon“ ist ein schöner und liebevoll geschriebener Roman. Für mich war es der erste Roman der Autorin, einen möglichen Nachfolger würde ich auf jeden Fall lesen, da mich eine Fortsetzung nach dem offenen Ende sehr interessieren würde.
Da die Geschichte für mich aber zu schnelllebig und zu wenig tiefgründig war, würde ich vermutlich kein weiteres Buch von M.S. Marcus lesen. Beim Lesen des Romans war es zwar so, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte, trotzdem stellt es für mich als Vielleserin lediglich eine kurzweilige Unterhaltung dar.
Insgesamt würde ich den Roman aber als sehr gelungen bezeichnen, sofern man diese Art von Erzählung mag. Er ist leicht lesbar, ist gut recherchiert, hat eine spannende Geschichte und authentische Charaktere, und ist dadurch eine gute Unterhaltung für Zwischendurch. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.12.2017

Kann aus Freundschaft Liebe werden?

Trust Again
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Der zweite Teil von Mona Kastens "Again"-Reihe.

Dawn, Allies beste Freundin, haben wir bereits in "Begin Again" kennengelernt. Hier tritt sie als sehr resolut und kompromisslos auf, in "Trust Again" lernt ...

Der zweite Teil von Mona Kastens "Again"-Reihe.

Dawn, Allies beste Freundin, haben wir bereits in "Begin Again" kennengelernt. Hier tritt sie als sehr resolut und kompromisslos auf, in "Trust Again" lernt man sie allerdings von einer anderen Seite kennen. Hinter der scheinbar sehr selbstbewussten jungen Frau steht eine Vergangenheit, die sie vor ihren Freunden zu verbergen versucht. Sie wurde so sehr verletzt, dass sie nie wieder eine neue Liebe zulassen möchte. Kann es Spencer gelingen, diese Mauer zu durchbrechen?

Auch im zweiten Teil der Again-Reihe zieht Mona Kasten die Leserin direkt in Dawns Leben hinein. Die Charaktere aus dem ersten Teil treten weiterhin auf, was eine Verknüpfung leichter macht. Für mich hatte auch dieses Buch absoluten Suchtfaktor!! <3

Veröffentlicht am 25.12.2017

Wunderschön

Begin Again
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Der erste Teil der "Again-Reihe" von Mona Kasten. Die Geschichte von Allie und Kaden.

Mona Kasten schafft es einen fesselnden und wunderschln erzählten "New-Age-Roman" zu schreiben. Den Leserinnen, die ...

Der erste Teil der "Again-Reihe" von Mona Kasten. Die Geschichte von Allie und Kaden.

Mona Kasten schafft es einen fesselnden und wunderschln erzählten "New-Age-Roman" zu schreiben. Den Leserinnen, die auch andere Romane dieser Art lesen bzw. gelesen haben, fallen Parallelen zu eben diesen auf. Wer hier von wem abkupfert möchte ich nicht beurteilen, diese Tatsache lies mich aber zwischendurch sehrwohl schmunzeln. Diese Ähnlichkeiten tun aber dem Lesespaß überhaupt keinen Abbruch.
Der Leser wird in die Geschichte zwischen Allie und Kaden, dem klassischen "Bad Boy" eingesogen und möchte kaum wieder auftauchen.

Ich kann das Buch nur empfehlen und konnte es kaum aus der Hand legen!

Veröffentlicht am 24.12.2017

Gefühlvoll, Witzig, Mitreißend

Feel Again
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Ich wurde auf die Again-Reihe von Mona Kasten in der Leserunde zu "Der letzte erste Kuss" aufmerksam. Nun habe ich die drei Bücher geradezu verschlungen! In "Feel Again" geht es um Sawyer und Isaac, beide ...

Ich wurde auf die Again-Reihe von Mona Kasten in der Leserunde zu "Der letzte erste Kuss" aufmerksam. Nun habe ich die drei Bücher geradezu verschlungen! In "Feel Again" geht es um Sawyer und Isaac, beide sind schon aus den vorherigen Teilen bekannt, bekommen nun aber noch ihr Finale.

Sawyer, eine nach Außen hin selbstbewusste und fest im Leben stehende junge Studentin. Isaac, Student, eher unsicher und eindeutig ein "Nerd".
Die beiden lernen sich durch die gemeinsame Freundin Dawn kennen und Sawyer schlägt Isaac schließlich einen Deal vor: Sie macht ihm zu einem sexy, selbstbewussten Mann, der nahezu jede Frau haben kann im Gegenzug lässt er sich von ihr während der "Verwandlung" fotografieren und wird ihr Abschlussprojekt für die Uni.

Während des Projektes kommen sich die beiden dann plötzlich näher als ihnen lieb ist. Sie lernen die Probleme des anderen kennen und versuchen zu helfen. Gibt es eine Chance für die Liebe? Oder sind sie zu verschieden..??

Ein tolles gefühlvolles und romantisches Buch, das man nach Beginn nicht wieder zur Seite legen möchte!
Nur zu empfehlen für Leserinnen von Anna Todd, Bianca Iosovni, Samantha Young und weiteren "New-Age-" oder "Liebesromanen".

Veröffentlicht am 07.12.2017

NMDA-Rezeptor Enzephalitis

Feuer im Kopf
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Hut ab, Susannah Cahalan beschreibt ihre Krankheitsgeschichte in einem tollen Schreibstil und einer Offenheit, die kaum Grenzen kennt.

Ihre Krankheit, die ihr Leben vollständig zerstören könnte, überfällt ...

Hut ab, Susannah Cahalan beschreibt ihre Krankheitsgeschichte in einem tollen Schreibstil und einer Offenheit, die kaum Grenzen kennt.

Ihre Krankheit, die ihr Leben vollständig zerstören könnte, überfällt Susannah nahezu über Nacht. In ihrem Roman beschreibt sie, wie sie langsam den Weg zurück in ihr Leben fand, beschreibt aber auch, dass sie nie wieder so sein kann, wie "vor" der Krankheit.

Mich hat das Buch sehr fasziniert, das Thema der Autoimmunerkrankungen ist so weitläufig und noch lange nicht hundertprozentig erforscht.
Ein Bericht aus erster Hand zeigt, wie hilflos sich Patienten mit einer solchen Erkrankung fühlen und wie wenig ihnen noch immer geholfen werden kann..
Susannahs Schicksal ging mir sehr nahe und ich bin sehr froh, dass die Krankheit bei ihr überwunden zu sein scheint!
Ich empfehle das Buch jedem, der sich mit Autoimmunerkrankungen und neurologischen Ausfällen beschäftigen möchte und einen Bericht aus erster Hand lesen möchte!