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Veröffentlicht am 04.06.2026

Nicht ganz was ich erwartet habe

So much Trouble
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Ich kenne bereits zwei andere Bücher der Autorin, aus dem gleichen Universum, welche ich teils vergöttert und teils gerne gemocht habe, weshalb ich dieses Buch mit hohen Erwartungen, aber doch ganz spontan ...

Ich kenne bereits zwei andere Bücher der Autorin, aus dem gleichen Universum, welche ich teils vergöttert und teils gerne gemocht habe, weshalb ich dieses Buch mit hohen Erwartungen, aber doch ganz spontan im Buchladen meines Vertrauens mitgenommen habe. Ich möchte allerdings behaupten, dass ich von der Geschichte etwas anderes erwartet habe, warum erfahrt ihr gleich.

Wie bereits geschrieben, kenne ich schon die Geschichte von Gabe und Connor und die von Noah und Jace, welche sich inhaltlich doch etwas von diesem hier unterscheiden. Die wohl größte Abweichung ist die schlichte Tatsache, dass wir es hier mit einer Liebesbeziehung zwischen drei und nicht nur zwei Männern zu tun haben. Damit habe ich prinzipiell überhaupt kein Problem, denn die Dynamik funktioniert wirklich gut zwischen Tyler, Andrew und Jax. Und doch nagt es etwas an mir, dass ich damit nun mal überhaupt nicht gerechnet habe und mich eine ganze Weile gefragt habe, wo wir inhaltlich landen.

Auch so hätte ich gerne 100 Seiten mehr gehabt, um alle drei besser kennenzulernen, denn so wie es jetzt ist, habe ich den starken Eindruck bekommen, dass bei allen noch Luft nach oben besteht. Ja, Andrew und Jax sind beide die totalen Green-Flags, mit herrlich starker Kommunikation untereinander, aber ebenso gegenüber Tyler. Beide sind liebevoll, ehrlich und verdienen nur das Beste. Und ich hätte beide gerne mehr als einzelne Personen und nicht nur als Paar gesehen.

Tylers Ängste – so nachvollziehbar und beängstigend diese auch waren – waren mir ab einem gewissen Punkt etwas zu viel. Ich hätte gerne mehr Nuancen in seinen Emotionen gesehen, mehr Abweichungen von seinen Zweifeln und seiner Zurückhaltung, denn irgendwann hatte ich den Eindruck, dass sich seine Gedanken sehr gleich lesen. Dadurch zog sich das Buch für mich leider an so einigen Momenten und ich muss schweren Herzens zugeben, dass es mir von allen Büchern, die ich von Alessia Gold bisher gelesen habe, am schlechtesten gefallen hat. Es ist kein schlechtes Buch, versteht mich bitte nicht falsch! Aber gerade bei einem Liebesroman, ob zwischen zwei oder drei Parteien, muss ich auf emotionaler Ebene abgeholt werden, und hier bin ich das eben nur zum Teil.

Denn das Ende kam mir dann doch etwas abrupt. Gerade auf gefühlstechnischer Ebene war ich noch lange nicht so weit von Liebe zu sprechen, wenngleich die Zärtlichkeit und Zuneigung bei jedem deutlich zu fühlen waren. Es gab durchaus genug Potenzial da etwas mehr Spannung reinzubringen oder auch die Gefühle der Beteiligten schöner herauszuarbeiten. Dennoch komme ich nicht umhin zuzugeben, dass ich die Gespräche und auch die Dynamik der Charaktere wirklich vergöttere!


Fazit

Zwar war diese Geschichte nicht zu Einhundertprozent mein Fall, aber ich würde in Zukunft auf jeden Fall wieder zu einem Buch dieser Autorin greifen. Hier fehlte für mich bis zum Schluss leider der entscheidende Funke.


Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Überraschend gut

The Sleepless
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Dieses Buch hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, bis ich es in meiner hiesigen Buchhandlung entdeckt habe. Das leuchtende gelb-goldene Cover sowie der umwerfende Farbschnitt waren zwar die ersten ...

Dieses Buch hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, bis ich es in meiner hiesigen Buchhandlung entdeckt habe. Das leuchtende gelb-goldene Cover sowie der umwerfende Farbschnitt waren zwar die ersten offensichtlichen Gründe, warum ich es in die Hand genommen habe, gekauft habe ich es allerdings wegen des Klapptextes.

Im regen Wechsel zwischen unseren beiden bzw. unseren drei Protagonisten Elver, Artair und Lucian – wobei sich letztere, wie wir wissen, einen Körper teilen – durchstreifen wir diese Welt der Götter, Monster und Magier. Elver verabscheut die Menschen, verständlicherweise, wenn man bedenkt, dass sie als junge Waise früh einen gewaltsamen Tod findet und sie von da an der Schlangengöttin treu ergeben ist. Elvers Leben im Jih-Wald und unter ihresgleichen – also anderen Monstern – bringt eine wunderschöne Friedlichkeit, eine schöne Sicht auf ein Leben Seite an Seite mit der Natur und gleichermaßen ein sehr simples und direktes Denken mit. Ihre Handlungen konnte ich meistens nachvollziehen, und doch ist ihre Gefühlswelt einer der wenigen Gründe warum ich dieses Buch nicht vollständig lieben konnte. Für mich fehlte es ihren Emotionen an facettenreichen Nuancen. Und dadurch kommen sie bei mir eher abgehackt und insgesamt zu wenig glaubwürdig an. Nehmen wir doch als Beispiel ihre Zuneigung zu Artair – diese ist definitiv greifbar, kam für mich aber zu schnell und zu früh. Sie stellt ihre eigenen Gedanken zu wenig in Frage und bleibt auf emotionaler Ebene für meinen Geschmack zu unerreichbar.

Artair mochte ich ähnlich wie Elver auf Anhieb. Er ist besonnen und ruhig, aber ebenso neugierig auf eine Welt, die er seit vielen Jahren nur aus der Ferne bewundern durfte. Sein Körper gehört nämlich nicht nur ihm selbst, sondern ebenso einem anderen Jungen namens Lucian, der Artairs Familie großes Leid angetan hat. Da sie allerdings zu unterschiedlichen Momenten den Körper beherrschen, kennen sie einander überhaupt nicht. Nicht das ich glaube, dass das viel ändern würde, wenn doch, denn beide sind wie Feuer und Wasser. Lucian ist ein kleiner Draufgänger, scharfzüngig und fühlt sich gerne überlegen. Und trotz allem, kann ich zugeben, dass dieses Dreiergespann überraschend gut funktioniert.

Das Worldbuilding fand ich große Klasse. Gerade die Kombination aus den zwölf unterschiedlichen Göttern, deren Anhänger, die Magier, die unterschiedlichen Wesen, denen wir begegnen, den Schlaflosen, aber ebenso diese weitläufige Welt. Ich hätte gut und gerne noch hundert Seiten mehr gebrauchen können, um diese Welt wirklich wahrhaftig lieben zu können. Ich vermisse Tiefgang, bildgewaltige Beschreibungen und hätte es schön gefunden, wenn wir von Zeit zu Zeit etwas mehr Luft bekommen hätten, die unterschiedlichen Reisestopps unserer Charaktere vollumfänglich zu genießen.


Fazit

Nichtsdestotrotz werde ich auf jeden Fall nach dem zweiten Band Ausschau halten, denn das Ende war hochspannend, bietet wahnsinnig viel Potenzial für mehr und bin überaus gespannt, wie es mit Elver, Lucian und Artair weitergeht.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Irgendwie ja und nein, meine ich

Spiel des Lügners
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Als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, stand für mich fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall haben möchte. Zwar kannte ich Jessica S. Olson, die Autorin, bisher überhaupt nicht, aber inhaltlich ...

Als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, stand für mich fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall haben möchte. Zwar kannte ich Jessica S. Olson, die Autorin, bisher überhaupt nicht, aber inhaltlich klang die Geschichte einfach nur super vielversprechend.

Mit wenigen Ausnahmen erleben wir „Spiel des Lügners“ nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Lola, welche am Würfelspiel des Lügners teilnimmt, um dessen Bruder den Dieb, von seinem Fluch zu befreien. Lola ist eine clevere Diebin, die sich darauf versteht, sich aus brenzligen Situationen zu retten – in die sie sich allerdings gerne selbst gebracht hat. Spannend fand ich es tatsächlich, dass Lola schielt bzw. eine Sehschwäche hat – was ich bisher in viel zu wenigen Büchern gelesen habe. Für mich persönlich misst Lola zu häufig mit zweierlei Maß. Einerseits wird ihr viel zu spät klar, was ihre Diebstähle anderen antun, dann wieder wirft sie mit Vorwürfen um sich, die ebenso genauso auf sie selbst zutreffen könnten. Grundsätzlich kann ich ihren Charakter und auch ihr Verhalten verstehen, doch hundertprozentig sympathisch war sie mir leider nie.

Ich liebe die Grundidee dieses Buches abgöttisch. Gerade das Casino als wichtigstes Setting, vermischt mit Magie, Würfelspielen und jeder Menge Lügen, umfasst von einer Welt voller Glauben an mystische Göttlichkeiten, hat mir richtig gut gefallen. Doch die Ausarbeitung verlangt für mich nach etwas mehr Fingerspitzengefühl. Einige Dinge waren nicht so schön erklärt, finde ich, wie das Potenzial es durchaus hergegeben hätte. Andere Dinge wiederrum – sowohl Idee als auch Plot betreffend – haben für mich nicht gänzlich Sinn ergeben. Als Beispiel: Im Laufe des Buches darf Lola das Casino aus Gründen nicht mehr betreten, aber durch eines der Fenster im oberen Stockwerk geht es dann merkwürdigerweise doch – bei Enzo, ihrem Partner in Crime sozusagen, gilt dies nicht.

Außerdem hätte ich gerne gesehen, dass der ein oder andere Plot-Twist noch schöner ausgearbeitet worden wäre. Lola kommt superschnell hinter Nics Geheimnis, wenngleich es nicht das größte Mysterium der Geschichte ist. Auch hier fehlt es mir an Feinheit, an Ausgereiftheit den Schock der Erkenntnis in mir selbst wachzurufen.

Irgendwie habe ich den Eindruck bekommen, dass das Turnier spannender wäre. Doch sowohl die Herausforderungen als auch das Finale waren ziemlich unspektakulär. Auch viele der offenbarten Geheimnisse beziehen sich immer wieder nur auf Lola, statt auch mal dem großen Ganzen entgegenzuspielen, dass es mich irgendwann etwas angeödet hat. Auch so gab es zwar viel emotionale Spannung, aber darüber hinaus, bleibt die Action irgendwie schnell auf der Strecke.



Fazit

Dennoch möchte ich gerne erfahren, wie Lolas Geschichte weitergeht und wie sie versucht ihre eigene Freiheit zurückzuerlangen.

Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Hatte wesentlich höhere Erwartungen

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Ich kenne bereits einige Bücher von Marah Woolf und musste diese Schönheit einfach kaufen. Bisher waren sowohl Geschichten dabei, die ich geliebt, wie auch welche dabei, die ich nicht so gerne gemocht ...

Ich kenne bereits einige Bücher von Marah Woolf und musste diese Schönheit einfach kaufen. Bisher waren sowohl Geschichten dabei, die ich geliebt, wie auch welche dabei, die ich nicht so gerne gemocht habe, aber eine Welt voller Engel und inmitten eines dystopischen Venedigs klang zu vielversprechend, um es nicht zu kaufen.

Leider habe ich recht schnell gemerkt, dass mir der Inhalt viel zu schnelllebig und dafür zu wenig emotional war. Es gab haufenweise Gelegenheiten mich emotional zu erreichen, gerade das Leid der Menschen birgt so viel trauriges Potenzial, welches für meinen Geschmack nur nicht genutzt wurde. Die Momente waren definitiv da, sind aber so schnell vorbeigezogen, dass es für mich so leider nicht funktioniert hat.

Natürlich weitet sich diese Problematik auch auf unsere weibliche Protagonistin Moon aus, mit der ich bis zum Schluss nicht warm geworden bin. Ich fand, dass ihre Emotionen nicht facettenreich genug ausgearbeitet worden sind. Auf mich wirkten gerade dadurch ihre Gedanken und auch ihr Handeln etwas plump. Sie geht mit der richtigen Intention an ihr Leben heran – die Sicherheit ihrer Geschwister zu sichern – doch ist sie dabei zu herrisch, teils etwas kontrollsüchtig und versteckt sich dabei immer wieder hinter den gleichen Ausreden. Dennoch bewundere ich ihr Durchhaltevermögen, ihren Mut und gerade ihre Versuche sich selbst und ihrer Familie deren Menschlichkeit beizubehalten.

Die Grundidee als solche vergöttere ich. Dass die Engel tatsächlich existieren und auf die Erde zurückkehren, aber nicht als Erlöser, sondern als Geißel der Menschen, finde ich super interessant. Auch die Kluft zwischen den Sterblichen und den Unsterblichen aka den Menschen und den Engeln, wird immer wieder hervorragend deutlich gemacht. Hier ist es eher der Plot, der mich nicht gänzlich zufriedenstellen kann. Einige Dinge machen bei genauerem Nachdenken in meinen Augen nicht wirklich Sinn. Warum sollte die Mutter von Moon und ihren Geschwistern, ausschließlich ihr das Kämpfen beibringen, während Star sich immer zu Hause versteckt? Woher kommt Moons verzweifeltes Bemühen Star vor der Außenwelt abzuschirmen, wenn für sie beide gilt, dass sie Teil der Schlüsselprüfung sein könnten? Was bringt es Venedig zu verlassen, wenn die Engel über die ganze Welt reisen?



Fazit

Das ist ein Buch, bei dem ich den Inhalt echt gerne gemocht hätte, aber ich habe auch schnell eingesehen, dass ich das leider nicht tue. Gerade bei dieser „Extended Version“ habe ich irgendwie damit gerechnet, dass der Inhalt zum umwerfenden Aussehen passt und doch wurde für mich immer nur deutlicher, dass es nicht funkt. Und bin ich die Einzige, die mit den Kapiteln aus Lucifers Sicht gar nichts anzufangen wusste? Schweren Herzens werde ich mir den Folgeband nicht kaufen, weil ich das Geld in diesem Fall lieber in interessantere und vielversprechendere Bücher stecken möchte.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Unverdienter Hype

The Wolf King (Wolf King 1)
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Bereits bei diesem Titel wusste ich, dass ich das Buch haben muss. Denn seit vielen Jahren gehören Wölfe, egal in welcher Form oder mit welcher Thematik, zu meinen persönlichen und unangefochtenen Favoriten ...

Bereits bei diesem Titel wusste ich, dass ich das Buch haben muss. Denn seit vielen Jahren gehören Wölfe, egal in welcher Form oder mit welcher Thematik, zu meinen persönlichen und unangefochtenen Favoriten in der Literatur. Und Romantasy-Geschichten natürlich auch.

Ehrlich gesagt war ich nach den ersten hundert Seiten überzeugt davon, dass "The Wolf King" für mich ein richtig gutes Buch werden könnte, bis sich der Inhalt immer mehr in eine Richtung entwickelt hat, die mir nicht gefiel. Der Start war informationsreich und spannend, der Plot startet blutig und wir kommen schnell an den Punkt, der uns vom Klapptext prophezeit wurde. Und dabei sind mir von Zeit zu Zeit immer mehr Ungereimtheiten aufgefallen, welche das Worldbuilding unausgereift und blass erscheinen lassen. Gerade der zentrale Konflikt zwischen den Wölfen und den Menschen, der ja nun mal der entscheidende Punkt für Auroras Gefangennahme ist, scheint so unausgegoren zu sein, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Woher kommt dieser Krieg überhaupt? Wo waren die emotionalen Hintergründe unserer Charaktere, um zu verstehen, woher der ganze Hass kommt? Dazu kommt, dass es kaum Kämpfe zwischen den unterschiedlichen Parteien – abgesehen von den Wölfen untereinander – gibt und warum spielt Auroras Vater nach ihrer Gefangenschaft plötzlich keine Rolle mehr?

Aurora, oder kurz Rory, ist zudem leider nicht die hellste Kerze auf der Torte, wenn ich das mal so höflich sagen darf. In einer Burg von einem Wolf angegriffen zu werden, aber sich in den Wald zu flüchten ist halt eine total blöde Idee. Auch so fand ich sowohl ihren Plan Informationen über die Wölfe zu sammeln um sich bei ihrem Vater, dem König, gutzustellen oder überhaupt freiwillig entführt zu werden, furchtbar schlecht durchdacht. Gerade dadurch, dass sie einmal in fünfzig Seiten über ihre Pläne nachdenkt, und ansonsten damit beschäftigt ist sich über Callums Schenkel an ihren oder seinem ach so unanständigem Verhalten zu stören, schlichtweg unglaubwürdig. Emotional dreht sie sich nur im Kreis und steht meiner Meinung an den falschen Stellen für sich selbst ein.

Ich kann nicht genau sagen, ob es an der Übersetzung liegt oder daran wie dieses Buch geschrieben ist, aber viele Dinge sind mir leider negativ aufgefallen. Eine laktoseintolerante Wölfin zum Beispiel, passte mal so gar nicht in das Bild, welches ich von dieser Welt hatte. Weil das Wort dafür einfach zu modern klingt. Schlicht zu sagen, jemand habe eine Unverträglichkeit hätte ich vollkommen akzeptiert, aber so kam meine Vorstellung ziemlich ins Wanken. Gleiches gilt für die ewig getragenen Hemden mit Manschettenknöpfen. Wo waren die Rüstungen, die Harnische, meinetwegen Tuniken? So klingt es für mich nun mal viel zu modern. Das hat mich wahnsinnig gemacht!


Fazit

Für mich ist die Geschichte so wie sie ist zu unausgereift, in sich nicht immer logisch und selbst der männliche Protagonist – der in Vergangenheit schon mal das ein oder andere Buch für mich retten konnte – wirkt im Vergleich so zurückhaltend und irgendwie schwächlich, weil er sich am laufenden Band behaupten muss. Ach so und habe ich schon mal erwähnt, dass ich Dreiecksbeziehungen hasse? Davon bahnt sich für den nächsten Band nämlich definitiv eine an. Welchen ich nicht lesen werde.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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