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Veröffentlicht am 18.03.2026

Überhaupt nicht mein Fall

Ruin and Wrath
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Zwar warten noch zwölf Millionen andere ungelesene Bücher zu Hause auf mich, aber ich dachte mir, dass ich erneut einer superbekannten Autorin eine Chance gebe, von der ich bisher noch nichts gelesen haben. ...

Zwar warten noch zwölf Millionen andere ungelesene Bücher zu Hause auf mich, aber ich dachte mir, dass ich erneut einer superbekannten Autorin eine Chance gebe, von der ich bisher noch nichts gelesen haben. Ich glaube mit diesem Buch habe ich mir nur leider keinen Gefallen getan, denn ehrlich gesagt fand ich es nicht wirklich gut.

Zunächst einmal war das Worldbuilding extrem flach und tut der Grundidee keinen Gefallen. Viele Beschreibungen, gerade der einfachsten Gegebenheiten, wie die Vermischung von altertümlichen Gegenständen kombiniert mit Elektrizität und fließendem Wasser, passten nicht lückenlos ineinander. Was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass sich die Autorin die Erstellung dieser Welt vielleicht selbst etwas zu leicht gemacht hat. Auch die Hochgeborenen verglichen zu den Niedriggeborenen, wie Calista eine ist, wirken in ihrer Gesamtheit nicht sonderlich komplex oder durchdacht. Was sich auch auf deren Magie und deren Fähigkeiten auswirkt. Zudem findet sich hier nichts, was ich nicht bereits aus anderen Büchern und in besserer Form kenne.

Das Spice-Level der Geschichte hat mich irgendwann nur noch genervt und mich einige Szenen kompromisslos überblättern lassen. Warum sich unsere weibliche Protagonistin am laufenden Band mit anderer Leute Finger zwischen den Beinen wieder findet, kann ich auf logischer Basis nicht einmal ergründen, denn diese Szenen hätten sich mit Leichtigkeit ohne Körperberührungen umsetzen lassen. Zumal die überspitzte Darstellung der körperlichen Anziehung zwischen Calista und Thorne dem Plot mal so gar nicht geholfen hat voranzukommen.

In meinen Augen gibt es zudem nicht mal einen nachvollziehbaren Plot. Für mich fehlt es an Handlung, denn die wenigen wichtigen Ereignisse werden immer wieder durch unpassende Spice-Szenen zunichte gemacht. Ehrlich gesagt habe ich viele Handlungsweisen unserer Protagonisten nicht mal verstanden bzw. konnte das Handeln als solches nicht nachvollziehen. Als Beispiel: Calista findet den beinahe toten, fremden Lord an einen Tisch gepfählt und befreit ihn. Warum sie dann nackt mit ihm duschen musste, da hörte mein Verständnis auf. Auch ihre Fähigkeit unter anderem in die Zukunft sehen zu können, hat auf jeden Fall das Potenzial gehabt den Geschichtsverlauf zu ändern, hinter die Fassade der Nebencharaktere zu blicken, Unheil abzuwenden, doch Calista ist so sehr auf sich selbst fixiert, dass es lustig gewesen wäre, wenn andere nicht den Preis bezahlt hätten.

Ich habe schon wirklich lange keine Protagonistin mehr gesehen, die so wenig Selbsterhaltungstrieb besitzt wie Lis. Für mich half es überhaupt nicht, dass sie selbst immer wieder betont, dass sie ihrem eigenen Instinkt nicht widerstehen kann. Jeder kann das, sie wollte bloß nicht und hat sich damit immer wieder in Situationen gebracht, die mich zum Kopfschütteln gebracht haben. Sie ist total auf ihr kleines Mätressen-Glück geeicht, ohne zu sehen, dass sie viel mehr erreichen könnte.

Keinesfalls werde ich noch mehr Zeit und Geld in diese Reihe investieren, obwohl es mich brennend interessiert, ob andere Werke dieser Autorin tatsächlich besser sind als dieses hier.


Fazit

Für eine so bekannte Autorin fand ich diese Geschichte unheimlich schlecht. Weder Worldbuilding, Protagonisten oder Handlung können mich auch nur im Ansatz überzeugen. Schade, dass so viel Potenzial verschwendet wurde.

Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Faszinierende Grundidee, aber leider nicht mehr

Hell Followed with us – Das Monster in uns: Eine düstere postapokalyptische Fantasy – Auf Goodreads gefeiert! Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt
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Zwar habe ich in letzter Zeit einige neue Bücher gekauft, doch dachte ich, dass es mal wieder Zeit wird etwas von meinem Stapel ungelesener Bücher zu lesen. „Hell Followed with us“ habe ich gekauft, weil ...

Zwar habe ich in letzter Zeit einige neue Bücher gekauft, doch dachte ich, dass es mal wieder Zeit wird etwas von meinem Stapel ungelesener Bücher zu lesen. „Hell Followed with us“ habe ich gekauft, weil mich sowohl das Cover als auch der Inhalt schrecklich neugierig gemacht haben und ich sehen wollte, ob es meine Erwartungen erfüllt. In gewisser Weise ist dem auch so und irgendwie auch nicht.

Aufgrund der Vorstellung des Autoren und des Klapptextes wusste ich bereits, dass wir uns viel mit unterschiedlichen Pronomen und unterschiedlichen Bereichen der LGBTQ+-Community auseinandersetzten würden. Damit kann ich auch wunderbar leben, selbst wenn ich zugeben muss, dass ich mir bei einigen Sätzen beinahe einen Knoten ins Gehirn gedacht habe, weil das ein oder andere Pronomen dann doch noch gewöhnungsbedürftig ist. In vielerlei Hinsicht ist diese Geschichte reine Übertreibung. Dies betrifft sowohl unsere LGBTQ+-Gruppe, weil viele unterschiedliche Lebensweisen auf kleinen Raum zusammenkommen, dies betrifft allerdings ebenso die etlichen religiösen Zitate, die pure Gewalt, den Ekelfaktor bei all der Fäulnis, den abgeschnittenen Ohren, den Toten und zersetzenden Körperteilen. Bitte beachtet die Triggerwarnung, wenn ihr dieses Buch dennoch lesen wollt.

In der Danksagung schreibt der Autor, dass dieses Buch in einem Wutanfall geschrieben wurde – und so liest es sich in meinen Augen auch. Es ist sowohl ein Vorwurf an veraltete Werte als auch an eine Gesellschaft, die sich neuen Denkweisen verschließt, gepaart mit Gewaltausschweifungen, einem gigantischem Genozid und durchgeknallten Fanatikern, die sich bis zum Schluss im Recht sehen. Was ich absolut akzeptieren kann, doch gleichzeitig wurde für mich sehr deutlich, dass neben der Wut und der Loyalität der Charaktere untereinander sämtliche andere Emotionen weggeschwemmt werden. Es gibt wenig Nuancen/ wenig Raum, welche andere Emotionen zulassen, und das merken wir leider sehr.

Benji, der unter den Engeln aufwächst, aber deren Werte bereits zu Beginn dieser Reise in Zweifel zieht, bringt absolut die richtigen Elemente mit, um zu überzeugen. Für mich persönlich bleibt sein Charakter bis zum Schluss dennoch sehr blass, viele seiner Gedankengänge wirkten auf mich wenig facettenreich und eher plump. Auch Tiefgang und Emotionalität habe ich vergeblich gesucht.

Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl, was die Protagonisten und Nebencharaktere angeht, aber ebenso die Gefühle und Gedankengänge, mit deutlich weniger Schnelllebigkeit und mehr Fokus auf den weltbewegenden Momenten könnte mich dieses Buch vielleicht überzeugen. So war es mir leider zu viel von allem und das nicht immer auf die gute Art.



Fazit

So faszinierend und interessant dieses Buch auch klingen mochte, so wenig konnte es mich letztlich begeistern. Ich glaube aber, mit etwas mehr Finesse ließe sich daraus eine richtig gute Geschichte machen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Wunderschönes Liebesroman

Luis & Dima - Forever our beginning
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Erneut habe ich den Zufall entscheiden lassen, welches Buch mich als nächstes begleiten darf. „Luis & Dima“ habe ich aufgrund des ansprechenden Covers und Inhaltes schon vor einer halben Ewigkeit gekauft, ...

Erneut habe ich den Zufall entscheiden lassen, welches Buch mich als nächstes begleiten darf. „Luis & Dima“ habe ich aufgrund des ansprechenden Covers und Inhaltes schon vor einer halben Ewigkeit gekauft, aber bisher nicht gelesen. Ich kenne noch kein anderes Buch dieses Autoren, würde allerdings in Zukunft gerne wieder etwas von ihm lesen.

Zunächst einmal war mir gar nicht klar, dass diese Geschichte gerade perfekt zum Winterwunderland hier in Deutschland passt (bzw. zum Winderwunderland vor ein paar Wochen, als ich diese Rezension vorgeschrieben habe), doch so ist es. Fountainbridge als kleines Dorf ist vollgepackt mit Weihnachtstraditionen, Schnee und ganz vielen liebenswerten Details. Der Autor schafft es spielend leicht nicht nur die Seele dieses Ortes, sondern die weihnachtliche Stimmung wunderschön einzufangen. Ist es das Haus von Luis Familie, die Buchhandlung Rabe, ein Markplatz oder andere Orte, immer wieder konnte ich mich aufs Neue in Fountainbridge verlieben.

Luis und Dima, sind sich so ähnlich, wie sie sich unterscheiden. Luis weiß bereits wer er ist, weiß, dass seine laute, bunte Familie immer hinter ihm steht und steht offen für sich und seinesgleichen, die LGBTQIA+-Community, ein. Er ist in einem großartigen und offenherzigem Umfeld aufgewachsen und in vielerlei Hinsicht merken wir das als Leser deutlich, gerade im Gegensatz zu Dima.

Dima weiß zwar bereits, was er mit seinem Leben einmal anfangen möchte, dafür ist er mit sich selbst noch nicht hundertprozentig im Reinen. Auch er ist keineswegs in einem schlechten Umfeld aufgewachsen, doch manchmal klammern wir uns an schlechte Erinnerungen und übersehen dabei die wichtigen Dinge. Dima ist herzlich und im Kern seines Wesens passt er wundervoll zu Luis, doch im Verlauf der Geschichte merken wir irgendwann, warum es zum Streit kommt.

Kai Spellmeier hat hier einen tollen, tiefgründigen Liebesroman geschrieben, der mich positiv überraschen konnte. Sowohl die beiden Protagonisten als auch die facettenreichen, wundervollen Nebencharaktere neben Schreibstil und Setting konnten mich herrlich unterhalten und begeistern. Ich kann meinen Finger nicht ganz darauflegen, doch zum perfekten Buch hat es für mich bis zum Schluss leider nicht gereicht. Trotzdem kann ich zu meiner Freude zugeben, dass ich „Luis & Dima“ insgesamt sehr gemocht habe und euch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen kann!

Fazit

Ein wirklich wundervoller Liebesroman, mit verspieltem, authentischem Setting, tollen Charakteren und ganz viel Herz.


Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Großartiger erster Band mit kleinen Schwächen

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Während ich wie immer damit beschäftigt bin meinen Stapel ungelesener Bücher etwas Frau zu werden, bin ich mal wieder über eine Geschichte gestolpert, die viel zu lange ungelesen geblieben ist. „Dynasty ...

Während ich wie immer damit beschäftigt bin meinen Stapel ungelesener Bücher etwas Frau zu werden, bin ich mal wieder über eine Geschichte gestolpert, die viel zu lange ungelesen geblieben ist. „Dynasty of Hunters“ konnte mich mit diesem Auftakt innerhalb weniger Seiten in seinen Bann ziehen und begeistern.

Angefangen bei unserer weiblichen Protagonistin, die zwar mit vielen Ängsten und Zweifeln urplötzlich als Gejagte dasteht, als auch mit viel Entschlossenheit, Mut und dem Willen das richtige zu tun ihren Weg geht. Vom ersten Kapitel an konnte ich sie wunderbar nachvollziehen. Lia fügt sich perfekt in diese Welt der Zwiste, der Gegensätze und Überraschungen ein, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren oder besser gesagt, wo sie ihre Menschlichkeit neu entdeckt. Denn wie gewaltig die Kluft zwischen den eigentlichen Jägern und Gejagten ist, zeigt sich immer wieder deutlich und zeigt zudem immer wieder auf herausragende Art, wie sehr Laelia Dinge in Frage stellt, anderen Blickwinkeln folgt und nicht auf ihrem Status als Adelige besteht. Kurz gesagt, ich mochte sie wirklich gerne.

Das Worldbuilding ist ebenso faszinierend wie das Setting. Gerade die Fähigkeiten andere Menschen, hier die Bürgerlichen, mit der Farbe des eigenen Hauses dem eigenen Willen zu unterwerfen und die Einführung in die Gesellschaft mit einer mehrtägigen Jagd auf einer unbekannten Insel zu zelebrieren, konnte mich schnell in seinen Bann ziehen. Auch die unterschiedlichen Bedeutungen der Farben bringen spannende Wendungen mit sich, wenngleich ich hoffe, dass wir davon im nächsten Teil doch noch einen Ticken mehr zu sehen bekommen.

Das wichtigste Setting, die Insel „Arc-en-ciel“, birgt einige Überraschungen in Form von sonderbaren Lebewesen, die sämtlichen Teilnehmern bei ihrer Suche in die Quere kommen. Über fliegende Hasen, lebendige Kieselsteine und blutrünstige Rehe hinaus, ist der Ort des Geschehens durchzogen von Lebendigkeit und immer wieder neuen Beschreibungen, von Dingen, die nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Ich fand es großartig, dass ich gar nicht habe kommen sehen, dass Arc-en-ciel so viele unerwartete Möglichkeiten mitbringt und wie viel Facettenreichtum sich hier zeigt.

Für mich könnte dieser erste Band noch ein wenig mehr Spannung vertragen. Es gibt durchaus eine Grundspannung, die mit einigen Spannungshochs- und tiefs die Geschichte dahinfliegen lässt, doch einige Momente, gerade zum Ende hin, hätten für mich noch ein klitzekleines bisschen mehr in die Länge gezogen werden können. Auch die Grundspannung, wenngleich deutlich vorhanden, verschwimmt ab und zu hinter Lias starken Emotionen.

Ich brauche auf jeden Fall den zweiten Teil, denn nach diesem starken Schluss möchte ich unbedingt erfahren, wie die Reise von Lia und ihren Freunden weitergeht.


Fazit
Ein großartiger, erster Band, der Lust auf mehr macht und gerade durch die starke Protagonisten, die Idee und das Worldbuilding glänzt.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Großartiger Abschluss

Skyhunter – A Shining Rise
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Da ich Anfang diesen Monats bereits den ersten Teil dieser Dilogie gelesen habe, welcher mich überraschenderweise komplett umhauen konnte, stand natürlich außer Frage, dass dieser zweite und finale Band ...

Da ich Anfang diesen Monats bereits den ersten Teil dieser Dilogie gelesen habe, welcher mich überraschenderweise komplett umhauen konnte, stand natürlich außer Frage, dass dieser zweite und finale Band es ebenfalls in mein Regal und unter meine gelesener Bücher schaffen würde.

Um erst zum Punkt zu kommen, für mich gehört diese Dilogie zu den Besten, die ich bisher lesen durfte. Und ich kenne bereits eine ganze Menge Zweiteiler, doch "Skyhunter" wird mir wohl noch eine ganze Weile positiv im Gedächtnis bleiben. Ich bereue, dass ich darüber hinaus nichts von Marie Lu gelesen habe und sollte dies ganz schnell nachholen.

Ich hatte große Angst, dass dieser Teil nicht mit dem Start der Reihe mithalten kann, doch bereits nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass ich nur Liebe für diese Idee, diese Charaktere und dieses Setting empfinde. Und ich kann trotzdem zugeben, dass ich nicht jedes Detail hundertprozentig genossen habe, dass mir durchaus ein paar kleine Logiklücken aufgefallen sind und dass doch noch eine Menge Fragen nach den letzten Seiten auf meiner Seite offen sind, doch wisst ihr was? Darüber hinwegzusehen fällt mir hier sehr leicht.

Gerade die enge Verbundenheit der Protagonisten, aber in gleichem Maße, die der Nebencharaktere konnte mich bis zum Ende immer wieder begeistern. Die Emotionen haben mich manchmal aus dem Nichts überwältigt, konnten mich mit kleinen wie auch großen Gesten zu Tränen rühren, zum Lächeln bringen oder anderweitig umhauen. Besonders Talins Liebe zu ihrer Mutter oder die Loyalität der Striker werde ich in anderen Büchern wohl vergeblich suchen.

Ich habe schon den Eindruck gehabt, dass Talin sich gefühlstechnisch sehr viel im Kreis dreht, bzw. einige Entscheidungen, die sie einmal getroffen hat, innerhalb weniger Absätze wieder verwirft. Davon bin ich in der Regel gar kein Fan, doch die Emotionalität, gerade ihre Angst, ihr Zwang nicht das richtige tun zu können, kollidieren mit ihrer tiefen Verbundenheit zu ihren Freunden und zu Red. Ja, ihre Zweifel halten sie sehr lange Zeit davon ab das Richtige zu tun, aber seien wir doch mal ehrlich, welcher Person würde es nicht ebenso ergehen? Wer von uns hat da draußen nicht die eine Person, für dich man alles andere opfern würde? Tatsächlich war es mal eine schöne Abwechselung, dass es sich dabei nicht mal um den männlichen Protagonisten handelt, sondern um ein Familienmitglied.

Auch das Setting, die Mischung aus alter, längst zerstörter und neuer, mit Gewalt eroberter Welt konnte mich faszinieren. Durch die gewaltsame Eroberung des gesamten Kontinents spielen viele unterschiedliche Elemente eine Rolle, die jedoch unter der Schirmherrschaft einer einzigen Nation zusammenkommen. Es gibt tolle, bildgewaltige Beschreibungen, die die Tiefe und Stärke dieser Geschichte nur unterstreichen.

Ich könnte jetzt noch ewig weiter lamentieren, doch ich schließe diese Rezension mit der einfachen Tatsache ab, dass ich diese "Skyhunter"-Dilogie von nun an immer wieder weiterempfehlen werde.


Fazit

Großartige Dilogie mit einem spannendem und fulminantem Ende, welches mich mit trotz kleiner Kritikpunkte komplett begeistern konnte.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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