Angenehme Sportsromance
My Idea of No. 14Einerseits finde ich das Buch gut gelungen. Der Football Anteil kommt nicht zu kurz, es ist eine tolle Geschwindigkeit und die Protas entwickeln sich beide relativ gut.
Man bekommt eine gute fast burn ...
Einerseits finde ich das Buch gut gelungen. Der Football Anteil kommt nicht zu kurz, es ist eine tolle Geschwindigkeit und die Protas entwickeln sich beide relativ gut.
Man bekommt eine gute fast burn Romance und auch viel Leichtsinn.
Andererseits finde ich aber auch, dass hier so viel Kommunikation fehlt. An allen Enden und Ecken hätte es etwas mehr sein dürfen.
Sam hätte für sich einstehen müssen, als Leah ihm vorwarf, zu ihrem Vater gegangen zu sein. Es war immerhin nicht Sams Idee. Da hätte ich mir gewünscht, dass er das sofort sagt und für sich entsteht anstatt alles auf sich zu nehmen und einfach zu Schweigen.
Leah und ihr Vater haben seit beginn des Buches (in Leahs Augen) kein gutes Verhältnis. Allerdings muss ich dem Vater des öfteren Recht geben mit dem, was er Leah sagt. Sie hat ihm versichert, dass sie alles im griff hat und dennoch Streiten 2 Typen wegen ihr, auf dem Platz und in der Kabine. Sie hat nun mal falsche Entscheidungen getroffen und das ist das Ergebnis daraus.
Ich finde aber auch, dass Leah eine tolle Entwicklung gemacht hat. Sie hat, mit Hilfe, eingesehen, dass sie nicht da arbeiten kann wo auch ihr Vater ist. Ihren neuen Weg und die eigene Entscheidung finde ich toll. Sie reflektiert sich selber und setzt sich neue Ziele. Eine wirklich tolle Entwicklung zu der Leah, die wir am Anfang hatten.
Mit Sam wurde ich irgendwie nicht 100% warm. Ich verstehe nicht, wie man nicht für sich selbst Einstehen kann, wenn es um die große Liebe geht. (Da wo der Vorwurf von Leah kommt). Er nimmt es einfach hin und macht sich dann weiterhin Vorwürfe und wirft fast seine Karriere weg. Ich verstehe, wenn man sich wegen sowas einen Kopf macht aber man sollte auch so professionell sein, dass es keine Auswirkungen auf das Spiel hat. Er sult sich komplett in Selbstmitleid und irgendwie konnte ich nicht wirklich Mitleid mit ihm haben.
Dass Chase am Ende noch hilft finde ich sehr gut. Ich habe ihn vorher, anhand der Art wie er mit Sam redet, für ein Ar* loch gehalten aber das hat sich dann doch zu 180 Grad gedreht.
Am meisten mag ich auch die Entwicklung von Andy. Er wollte immer nur das Beste für Leah, hat aber eingesehen, dass er es falsch angegangen ist und versucht es nun besser zu machen. Auch, dass er die Sache mit Sam aufklärt finde ich super, das unterstreicht seine Liebe zu Leah.
Alles in allem hat das Buch seine Höhen und Tiefen, ich würde es aber doch empfehlen