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Veröffentlicht am 17.08.2019

beeindruckender Jugendroman, regt sehr zum Nachdenken an

Hope
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Meine Meinung
Von Peer Martin habe ich bereits andere Romane gelesen, die mich auch immer wieder aufs Neue begeistert haben. Nun stand „Hope: Es gibt kein Zurück. Du kommst an. Oder du stirbst“ aus seiner ...

Meine Meinung
Von Peer Martin habe ich bereits andere Romane gelesen, die mich auch immer wieder aufs Neue begeistert haben. Nun stand „Hope: Es gibt kein Zurück. Du kommst an. Oder du stirbst“ aus seiner Feder auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir wieder richtig gut und der Klappentext versprach mir echt tolle Lesestunden. Daher habe ich mir das Buch nach Erhalt auch schnell geschnappt.

Die hier auftauchenden Charakter hat der Autor sehr detailliert und somit absolut vorstellbar beschrieben. Für den Leser ist es ein Leichtes sich in sie hineinzuversetzen und die Handlungen zu verstehen.
Mathis und Hope sind die beiden Protagonisten hier in diesem Buch. Der Leser schließt sie schnell ins Herz, man fiebert mit ihnen von Anfang an total mit.
Mathis ist ein Journalist, der gerne etwas bewegen will. Er will auf sich und auf die Geschehnisse in der Welt aufmerksam machen. Daher startet er diese Reise, ohne wirklich zu wissen was auf ihn zukommt. Ich fand ihn mutig aber auch naiv, mit der Zeit aber entwickelt sich Mathis merklich weiter, wird erwachsener und reifer.
Hope ist noch sehr jung, ist aber ziemlich frech und sehr mutig. Zu Anfang weiß man nicht viel über ihn, seine Vergangenheit kommt erst im Handlungsverlauf wirklich ans Licht. Mir gefiel das Hope sich trotz aller Umstände nicht unterkriegen lässt.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere in der Handlung. Meist sind es Wegbegleiter, die Hope und Mathis treffen. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen, fügen sich mühelos ein.

Der Schreibstil des Autors ist wieder absolut mitreißend. Er hat mich von Beginn an wieder richtig gepackt und auch das gesamte Buch über nicht losgelassen.
Die Handlung hat mich hier echt beeindruckt. Es ist wirklich Wahnsinn was der Autor hier in diese Geschichte gepackt hat. Es kommt sehr schnell Spannung auf. Immer wieder gibt es Wendungen, die neue Dinge ins Geschehen einbringen, tauchen Hindernisse auf, die den Leser vollkommen kalt erwischen, die überraschen. Das Buch ist jetzt nicht gerade dünn, dennoch aber schafft es der Autor hier keine Langeweile aufkommen zu lassen. Eher das Gegenteil ist der Fall, man ist als Leser total gefesselt und kann das Buch nicht weglegen.
Vom Setting war ich ebenfalls sehr angetan. Es ist eine Reise, die sehr gefährlich ist. Diese ist detailliert beschrieben, durch spezielle Fakten gibt es noch viel mehr zu erfahren.
Der Autor hat auch hier wieder ganz aktuelle Themen ins Geschehen eingeflochten. So geht es um Flüchtlinge, der Klimawandel spielt eine Rolle und man lernt als Leser auch Menschen kennen, die durch Geld und Macht das Leben anderer aufs Spiel setzen. Der Autor versteht es hier erneut den Leser zum Nachdenken anzuregen. Das macht er ohne erhobenen Zeigefinger und dennoch sehr eindringlich.

Das Ende ist für mich genau richtig. In meinen Augen ist es absolut passen gewählt. Es schließt dieses Buch hier sehr gut ab, macht alles rund und als Leser wird man am Ende zufrieden aber eben dennoch nachdenklich aus der Geschichte entlassen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Hope: Es gibt kein zurück. Du kommst an. Oder du stirbst.“ von Peer Martin ist ein Roman, der mich echt nachhaltig beeindruckt hat.
Sehr gut dargestellte Charaktere, ein mitreißender Stil des Autors und eine Handlung, die spannend und dramatisch ist und in der es um hochaktuelle Themen geht, haben mich zum Nachdenken angeregt und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 16.08.2019

wundervoller Roman vor echt toller Kulisse

Faye - Herz aus Licht und Lava
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Meine Meinung
Katharina Herzog ist eine Autorin deren Romane ich bisher immer wieder gerne gelesen habe. Endlich hatte ich nun auch „Faye – Herz aus Licht und Lava“ aus ihrer Feder zur Hand und entsprechend ...

Meine Meinung
Katharina Herzog ist eine Autorin deren Romane ich bisher immer wieder gerne gelesen habe. Endlich hatte ich nun auch „Faye – Herz aus Licht und Lava“ aus ihrer Feder zur Hand und entsprechend gespannt war ich auf diesen Roman.
Das Cover ist ein Traum, es gefiel mir unheimlich gut und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich mich nach dem Kauf auch flott ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir alle wirklich gut vorstellen und auch die Handlungen wirkten auf mich nachvollziehbar.
Faye ist eine richtig tolle Protagonistin. Ich mochte sie von Beginn an, auch wenn sie da noch etwas naiv rüberkam. Sie hat aber ein so großes Herz und im Handlungsverlauf entwickelt sie sich merklich weiter, wird stärker und kluger. Die Autorin schafft es diese Entwicklung nachvollziehbar rüberzubringen.
Aron hat es mir ehrlich nicht wirklich leicht gemacht. Ich wusste gerade auch am Anfang nicht ganz wie ich ihn nehmen sollte. Seine Stimmungsschwankungen haben mich echt kirre gemacht, da man auch nie vorhersehen konnte was als Nächstes kommt. Je weiter ich aber im Geschehen vorankam desto mehr habe ich Aron dann ins Herz geschlossen und ich verstand auch immer mehr warum er so ist, wie er ist.

Neben den beiden genannten gibt es noch einige andere Charaktere im Geschehen, die jeder auf seine Weise ebenfalls richtig tolle waren. Selbst die Bösewichte und Wesen passen wunderbar hier in die Geschichte hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker. Ich bin ohne Probleme ins Geschehen hineingekommen und konnte dann wunderbar folgen. Das hier ist wieder mal so ein Buch das man anfängt und dann einfach so wegliest.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Faye. Mir gefiel dies unheimlich gut, da man so nah an ihr dran ist und ihr noch viel besser folgen kann.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich war vollkommen drin und habe alles andere vergessen. Es kommt hier flott Spannung auf und so wollte ich immerzu wissen wie es weitergeht.
Die Autorin schafft es hier ganz wunderbar spannende Momente mit traurigen, schockierenden, humorvollen und ebene auch romantischen Szenen zu paaren. Hinzu kommen auch immer wieder Wendungen, die mich überrascht haben, die ich nicht habe kommen sehen. Dadurch wurde ich auch immer weiter vorangetrieben in der Handlung.
Als Kulisse hat die Autorin hier zum großen Teil Island gewählt. Ich konnte mir hier alles sehr gut vorstellen, es ist alles so anschaulich beschrieben und es passt einfach total.

Das Ende ist dann nochmals sehr spannend und auch dies hier hat mich überrascht. Ich empfand es dann aber als sehr passend und es schließt diese Geschichte hier wirklich richtig gut ab. Und ja ich war schon ein wenig traurig das es dann vorbei war.

Fazit
Kurz gesagt ist „Faye – Herz aus Licht und Lava“ von Katharina Herzog ein Roman, der mich von Anfang bis Ende richtig gefangen genommen hat.
Sehr gut dargestellte glaubhaft wirkende Charaktere, ein flüssig zu lesender sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, fantastisch, humorvoll und auch romantisch empfunden habe und deren Kulisse perfekt beschrieben ist und die wunderbar zum Geschehen passt, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 11.08.2019

mysteriöser und spannender Jugendroman

Hexenlied
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Meine Meinung
Bisher konnte mich Antonia Michaelis mit ihren Geschichten immer richtig gut unterhalten. Umso gespannter war ich daher auch auf ihr neuestes Werk „Hexenlied“, das im Oetinger Verlag erschienen ...

Meine Meinung
Bisher konnte mich Antonia Michaelis mit ihren Geschichten immer richtig gut unterhalten. Umso gespannter war ich daher auch auf ihr neuestes Werk „Hexenlied“, das im Oetinger Verlag erschienen ist.
Das Cover dieses Buches gefiel mir auf Anhieb total gut und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt auch flott angefangen zu lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser vorstellen, auch wenn nicht jeder direkt alles von sich preisgibt.
So trifft man als Leser hier auf Tim. Er ist wirklich ein liebenswerter Junge, den man als Leser auch direkt richtig gerne mag.
Dann gibt es hier Lilith. Sie ist eigen, man muss sie als Leser „entdecken“ um sie wirklich auch gänzlich zu verstehen.

Neben den Beiden genannten gibt es noch andere Figuren, die sich auch alle wirklich sehr gut ins Geschehen einfügen. Jeder bringt hier auch ganz eigene Dinge mit, was ich richtig interessant fand.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unverwechselbar. Ich bin auch hier wieder flüssig und gut durch die Handlung gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und auch alles verstehen. Zum Teil schreibt die Autorin auch richtig poetisch, was sehr gut zur Geschichte hier passt.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Tim. So ist man als Leser viel näher an ihm dran, was mir persönlich richtig gut gefiel.
Die Handlung hat mich nicht von Beginn an gepackt. Es hat ein paar Seiten gedauert bis ich wirklich drin war.
Die Idee hinter der Geschichte fand ich echt genial. Die Umsetzung ist dann auch sehr gut gelungen. Es entwickelt sich hier eine spannende und nervenaufreibende Geschichte, wo man als Leser zu keiner Zeit wirklich ahnt wohin die Reise am Ende geht. Hier verwischen wirklich die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, es wirkte zudem alles sehr mysteriös und geheimnisvoll auf mich. Eben ganz so wie man es von der Autorin gewohnt ist.

Das Ende ist dann ein Showdown der bis zum Ende an die Seiten fesselt. Der Schluss ist temporeich, unerwartet und hat mich zum Teil auch schockiert. Er passt aber auf jeden Fall ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte und macht alles rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Hexenlied“ von Antonia Michaelis ein Jugendroman, der mich auch gut einfangen konnte.
Interessante Charaktere, die sich dem Leser zum Teil aber erst nach und nach richtig offenbaren, ein mitreißender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die mich zwar nicht von Beginn an vollkommen packen konnte, die sich dann aber echt spannend und auch mysteriös entwickelt, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 10.08.2019

Tolle Idee aber Potential wird verachenkt

Underground Love
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Kurzbeschreibung
In London spricht man hinter vorgehaltener Hand nur noch über »Tubing«: In überfüllten U-Bahnen finden unbemerkt heiße Blind Dates statt, die nach klaren Regeln ablaufen. Nur erwischen ...

Kurzbeschreibung
In London spricht man hinter vorgehaltener Hand nur noch über »Tubing«: In überfüllten U-Bahnen finden unbemerkt heiße Blind Dates statt, die nach klaren Regeln ablaufen. Nur erwischen lassen darf man sich nicht. Als Polly versehentlich von einem attraktiven Fremden für sein Date gehalten und verführt wird, ist es um sie geschehen. Doch schon an der nächsten Haltestelle steigt er aus – ohne ihr seinen Namen zu nennen. In der Hoffnung, ihn wiederzusehen, wird sie Teil des geheimen Dating-Netzwerks – und gerät dabei in einen Strudel dunkler Geheimnisse, die sie in Lebensgefahr bringen …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung
Von der Autorin K.A. McKeagney kannte ich bisher noch gar keinen Roman. Nun also habe ich „Underground Love“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan gehabt und war auch entsprechend gespannt auf die Geschichte hier.
Das Cover hat mich von den Farben her wirklich angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott los.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen doch ziemlich oberflächlich dargestellt. Ich hatte wirklich Probleme mich vollkommen auf sie einzulassen.
Polly wirkte zudem sehr emotionslos und irgendwie auch unpersönlich auf mich. Eine Bindung zu ihr aufzubauen war echt schwer.

Doch nicht nur Polly wirkte oberflächlich, auch die anderen vorkommenden Charaktere sind nicht besser beschrieben. Sie wirkten unnahbar und bei den Handlungen hatte ich dann auch immer öfter Probleme diese wirklich zu verstehen. Es fehlte mir einfach auch an Tiefe.

Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht mal so schlecht. Wenn man sich hier wirklich drauf einlässt kann man dem Geschehen nach ein paar Seiten ganz gut folgen und kommt auch flüssig hindurch. Allerdings man braucht diese Zeit um wirklich anzukommen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus Sichtweise von Polly. Die Autorin hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet. Somit schaut man von oben auf das Geschehen und wahrt immer auch eine gewisse Distanz.
Die Handlung selbst hat es mir nicht leicht gemacht. Nachdem ich dann endlich drin war fiel mir auf das die Autorin doch alles sehr oberflächlich hielt. Mir haben hier auch die Emotionen gefehlt. Dennoch aber habe ich durchgehalten und ab etwa der Hälfte wurde ich dann belohnt, denn es kam Spannung auf. Das Geschehen wurde immer besser und ich wollte schließlich wissen wie es zu Ende geht.

Von der Idee der Autorin bin ich echt begeistert. Es ist wirklich mal was anderes, etwas das man nicht wirklich häufig in Geschichten vorfindet. Allerdings empfand ich die Umsetzung dann doch sehr fraglich. Hier hätte man wirklich viel mehr rausholen können.

Das Ende hat mich recht unzufrieden zurückgelassen. Es mag vielleicht passen, mir persönlich aber war es zu offen. Es bleiben Fragen wie es wohl mit Polly weitergeht, was sie nach diesem Schluss wohl macht. Es wirkte doch irgendwie auch unfertig auf mich.

Fazit
Insgesamt gesehen ist „Underground Love“ von K.A. McKeagney ein Roman, der mich echt zwiegespalten zurücklässt.
Die handelnden, recht oberflächlich beschriebenen Charaktere und eine Handlung die erst ab etwa der Mitte wirklich Spannung aufbaut stehen hier einer wirklich tollen Idee gegenüber. Die Autorin verschenkt hier leider sehr viel Potential, es wäre definitiv mehr drin gewesen.
Schade!

Veröffentlicht am 09.08.2019

ein toller Roman vor anschaulicher Kulisse

Das Geheimnis der Fjordinsel
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Meine Meinung
Von der Autorin Christine Kabus kannte ich bereits andere Romane, die mich auch immer richtig gut unterhalten konnten. Jetzt stand mit „Das Geheimnis der Fjordinsel“ ihr neuestes Werk auf ...

Meine Meinung
Von der Autorin Christine Kabus kannte ich bereits andere Romane, die mich auch immer richtig gut unterhalten konnten. Jetzt stand mit „Das Geheimnis der Fjordinsel“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf.
Der Klappentext versprach mir echt tolle Lesestunden und das Cover macht schlicht total neugierig auf den Inhalt. Daher habe ich das Buch dann auch direkt nach Erhalt begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Ich empfand sie alle als vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
In der Vergangenheit ist es die junge Johanne, die man als Leser sehr gut kennenlernt. Sie kommt aus recht gutem Haus, ihrer Familie gehört ein Weinhandel, was ihr zudem Ansehen verleiht. Bis zu einem tragischen Vorfall, der alle Zukunftspläne Johannes zunichtemacht. Mir gefiel sie wirklich gut, sie gibt nicht auf, weiß ziemlich genau was sie will und tut dafür dann auch alles. Und Johanne hat ihren ganz eigenen Kopf, was sie im Geschehen mehr als nur einmal zeigt.
In der Gegenwart lernt man als Leser Rike kennen. Sie lebt in Deutschland, genauer gesagt auf Ostfriesland, und liebt es zur See zu fahren. Rike ist ein Familienmensch, ihr Opa ist ihr ein und alles. Bis er stirbt. Das wirft Rike total aus der Bahn. Auch Rike gefiel mir sehr gut. Ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen, habe mit ihr geweint und mitgefiebert.

Neben den beiden jungen Frauen gibt es noch einige andere Charaktere, wie Opa Fietje, Rikes Mutter Beate, Johannes Schwester Dagny oder auch die anderen Familienmitglieder, die sich alle samt richtig gut ins Geschehene einfügen. Jeder gibt dem Geschehen noch ganz eigene Dinge, hat einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Man wird mit jedem Wort mehr ins Geschehen hineingezogen, kann sich nicht entziehen. Zudem ist alles nachvollziehbar und gut zu verstehen.
Geschildert wird das Geschehen auf zwei Zeitebenen. Zum einen folgt man hier als Leser Johanne in der Vergangenheit. In der Gegenwart ist es Rike, deren Geschichte erzählt wird. Beide Erzählstränge werden zum Ende hin miteinander verwoben, ergeben dann ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung selbst hat mich echt gepackt. Ich war von Beginn an drin und wollte einfach immer wissen was weiter passiert. Ich empfand das Geschehen als spannend und auch dramatisch, genauso wie man hier auch Liebe vorfindet. Hinzu kommen historische Dinge und ein Familiengeheimnis, was von der Autorin sehr gut ins Geschehen eingearbeitet wurde.
Und natürlich ist auch die schöne Landschaft Norwegens nicht zu verachten. Es ist für mich immer wieder toll einen Roman der Autorin zu lesen, denn sie schafft es immer wieder mich mit ihren Worten in dieses Land zu entführen.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Die Handlungsstränge werden hier zu einem stimmigen Ganzen verknüpft, es wird alles rund und sehr gut abgeschlossen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Das Geheimnis der Fjordinsel“ von Christine Kabus ein Roman, der mich wieder einmal total einfangen konnte.
Sehr gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, dramatisch und emotional empfand und deren Kulisse mich wieder richtig beeindruckt hat, haben mir echt tolle Lesestunden beschert und mich vollkommen begeistert.
Absolut zu empfehlen!