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Veröffentlicht am 11.10.2019

humorvoll, emotional - absolut zu empfehlen

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß...
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Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. ...

Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. Man kann den Teil aber auch ohne Vorkenntnisse lesen, da es andere Protagonisten sind, die im Mittelpunkt stehen.
Das Cover ist in blau gehalten und mir persönlich hat es sogar noch besser gefallen als das des ersten Bandes. Und der Klappentext versprach mir wieder einmal richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch direkt mit Lesen los.

Die Charaktere hat die Autorin hier wieder sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich interessant und vorstellbar gezeichnet.
Lydia ist eine sympathische junge Frau. Sie hat Humor, macht sich aber irgendwie auch zu viele Gedanken. Dabei plant sie sehr viel, sie überlässt nicht viel dem Zufall. Lydia arbeitet im Casino, ihr Vorgesetzter ist Rhys. Von ihm ist Lydia sehr fasziniert und sie hat Pläne mit ihm. Was ich wirklich toll fand, Lydia schneidert sich gerne Klamotten selbst.
Rhys ist ebenfalls sehr gut gezeichnet. Allerdings er wirkte zu Beginn irgendwie komisch auf mich. Rhys ist Geschäftsmann, er leitet das Casino, sieht sehr gut aus und kommt aus der gehobenen Gesellschaftsschicht. Je weiter man in der Handlung vorankommt desto mehr erfährt man über ihn, desto besser lernt man ihn kennen. Und nicht nur Lydia ist ihm verfallen, ich bin es auch.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Roman. So beispielsweise Payton, Lydias Freundin. Sie ist eine richtig klasse, sympathische Frau, die ich sehr gerne gemocht habe. Alle Nebencharaktere fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, haben einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker lesbar. Er wirkt frisch und humorvoll, man kommt sehr gut ins Geschehen hinein und wird auch bis zum Ende gehalten. Es macht einfach total Spaß dieses Buch zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Lydia und Rhys. Mir gefiel dies sehr gut, denn so ist man noch viel näher an den beiden dran und lernt sie erst so richtig kennen.
Die Handlung selbst ist richtig klasse. Sie ist, wie bereits erwähnt, unabhängig von Band 1 lesbar. Den Leser erwartet hier viel Humor, Liebe, jede Menge Gefühle und Emotionen und auch erotische Szenen.
Wenn man Band 1 kennt stellt man fest Teil 2 ist anders, doch hier ist anders nicht schlecht, eher im Gegenteil, ich fand Band 2 sogar noch besser als Teil 1.
Von der Idee her fand ich es auch richtig klasse. Man befindet sich hier in Las Vegas, man lernt das Casino kennen, erfährt einiges darüber wie es da läuft. Immer wieder gibt es neue Dinge, die ins Geschehen integriert werden.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut. Es passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie in meinen Augen wirklich sehr gut ab.
Ich bin bereits jetzt schon auf Band 3 „Just One Word“ gespannt, der im April 2020 erscheinen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ von Jana Aston ein Roman der mich wieder total gut mitnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein sehr flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als humorvoll, emotional, prickelnd und sehr unterhaltsam empfunden habe, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 06.10.2019

abwechslungsreicher Roman vor toller Kulisse

Konfetti im Winter
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Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Katharina Mosel. Umso gespannter war ich daher auch auf „Konfetti im Winter: Ein Sylt-Roman“ aus ihrer Feder.
Das Cover sprach mich hier sofort sehr ...

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Katharina Mosel. Umso gespannter war ich daher auch auf „Konfetti im Winter: Ein Sylt-Roman“ aus ihrer Feder.
Das Cover sprach mich hier sofort sehr an und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar gezeichnet und die Handlungen waren für mich gut zu verstehen.
Zoey ist die Protagonistin hier. Sie wirkte auf mich glaubhaft und realistisch dargestellt. Ihre Situation ist nicht gerade einfach, als Leser fiebert und leidet man mit ihr richtig gehend mit. Ich fand es sehr schön zu lesen wie Zoey letztlich ihren Weg geht.

Weiterhin lernt man als Leser noch einige andere Charaktere sehr gut kennen. Jeder von ihnen, egal ob man hier beispielsweise Marlene oder auch Moritz nimmt, fügt sich sehr gut ins Geschehen ein und hat einen festen Platz inne.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll gehalten und lässt sich entsprechend flüssig und angenehm lesen. Als Leser kommt man sehr gut ins Geschehen hinein und kann dann sehr gut folgen.
Die Handlung hier ist sehr kurzweilig und unterhaltsam gehalten. Die Autorin schafft es hier sehr gut die Gefühle und Emotionen zu transportieren. Dabei rutscht sie aber nicht ins kitschige ab und auch Klischees sind kaum im Roman zu finden. Ich empfand den Roman so auch sehr abwechslungsreich, es passiert doch sehr viel, was mir sehr zugesagt hat. Dadurch wird Spannung erzeugt, die den Leser im Geschehen hält. Zudem hat die Autorin hier ein doch ernstes Thema mit ins Geschehen eingearbeitet, das jeden treffen kann. Sie zeigt aber auch wie man diese Krise dann gut bewältigen kann.
Als Kulisse hat sich die Autorin hier die Insel Sylt ausgesucht. Diese ist dann auch sehr anschaulich und somit vorstellbar beschrieben, man fühlt sich quasi als wäre man vor Ort, es wird alles zum Leben erweckt. Fernweh ist damit garantiert.

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gemacht. Es schließt die Handlung wirklich sehr gut und stimmig ab, macht alles schön rund und stimmt den Leser letztlich wirklich happy.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Konfetti im Winter: Ein Sylt-Roman“ von Katharina Mosel ein Roman, der mich richtig für sich einnehmen konnte.
Realistisch wirkende vorstellbare Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll und auch abwechslungsreich empfunden habe und deren Kulisse sehr anschaulich und lebendig beschrieben ist, haben mir hier ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich von sich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 03.10.2019

interessant und unterhaltsam

Sinful Prince
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Kurzbeschreibung
„Ich weiß nichts über ihn, außer dass er gefährlich ist“
Als die toughe Geschäftsfrau Temperance Ransom die Einladung erhält, dem angesagtesten Nachtclub in New Orleans den erlesenen Whiskey ...

Kurzbeschreibung
„Ich weiß nichts über ihn, außer dass er gefährlich ist“
Als die toughe Geschäftsfrau Temperance Ransom die Einladung erhält, dem angesagtesten Nachtclub in New Orleans den erlesenen Whiskey der Seven Sinners Destillerie zu präsentieren, ist das die große Chance, auf die sie gewartet hat. Niemals hätte sie gedacht, dass dieser Termin ihr Leben verändern würde: Denn hinter der luxuriösen Fassade verbirgt sich ein Club, der noch exklusiver ist, als sie angenommen hatte. Temperance betritt eine faszinierende Welt, die sie vorher nicht kannte. Und als sie dort auf einen Mann trifft, dessen Anziehungskraft sie vollkommen überwältigt, weiß sie sofort, dass sie ihn wiedersehen muss. Denn der namenlose Fremde weckt Sehnsüchte in ihr, die nur er stillen kann …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Bisher war mir die Autorin Meghan March noch unbekannt. Daher war ich auch echt gespannt auf „Sinful Prince“, das mich ja besonders auch vom Cover her angesprochen hat. Nachdem ich den Klappentext dann gelesen hatte war klar, das Buch sollte unbedingt auf meinen Leseplan. Und so habe ich nach dem Laden dann auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere dieses Romans haben mir sehr gut gefallen. Auf mich wirkten sie vorstellbar dargestellt und die Handlungen waren gut zu verstehen.
Temperance ist hier die Protagonistin. Sie hat sehr viel auf sich genommen um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, einfach um endlich ein normales Leben zu leben. Sie ist sehr zielstrebig und weiß was sie will.
Mr. X wirkte geheimnisvoll und unnahbar auf mich. Als Leser fragt man sich immer wieder wer er ist und was für Ziele er verfolgt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und lässt sich somit flüssig lesen. Man kommt als Leser sehr gut ins Geschehen hinein und kann dann auch gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus der Sichtweise von Temperance. Nur das letzte Kapitel hat eine andere Perspektive. Ich muss ja gestehen, ich hätte mir eher eine wechselnde Sichtweise gewünscht. Mir hat da irgendwie doch etwas gefehlt.
Die Handlung selbst beginnt sehr gut. Ich war relativ schnell im Geschehen drin und empfand es als spannend und interessant. Das Tempo ist zudem sehr hoch gehalten und als Leser ist man mittendrin. Neben den Emotionen gibt es auch einige sehr prickelnde Szenen, die sich sehr gut ins Geschehen einfügen.

Das Ende war mir persönlich doch zu offen. Es bleiben einfach zu viele Fragen und als Leser will man wissen wie es weitergeht. Sonst aber empfand ich es doch auch als gut gewählt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Sinful Prince“ von Meghan March ein Reihenauftakt, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte.
Interessante gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend gehalten ist und in der es auch einige sehr prickelnde Szenen gibt, haben mir bis auf das zu offene Ende unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 02.10.2019

ein wirklich tolles Debüt und Auftakt der Dilogie

Never Too Close
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Kurzbeschreibung
Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird …
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch ...

Kurzbeschreibung
Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird …
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal … oder?
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Der Roman „Never Too Close“ stammt von der Autorin Morgan Moncomble. Es ist das Debüt der Autorin und gleichzeitig auch der Auftakt der „Never“-Dilogie.
Ich wurde hier sehr vom Cover angesprochen und auch der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch schnell los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in dieser Geschichte hier sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen waren für mich zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Violette und Loan haben mir sehr gut gefallen. Beide wirkten sie authentisch auf mich und ich mochte sie beide.
Violette ist eine selbstbewusste junge Frau. Allerdings wenn es um Beziehungen geht ist sie irgendwie sehr unentschlossen. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, sagt was sie denkt und wenn sie nervös wird, dann plappert sie wirklich ohne Punkt und Komma. Ich habe sie echt total gerne gehabt, ihre Art hat mir gut gefallen.
Loan ist das genaue Gegenteil. Er wirkte eher ruhig und besonnen auf mich. Er ist kein Mann großer Worte, doch wenn er was sagt, dann hat es immer Hand und Fuß. Loan ist sehr verlässlich, eben ein Typ der Geborgenheit schenkt.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, andere WG Bewohner, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. So beispielsweise auch Zoé und Jason, die dann im zweiten Band der Dilogie die Hauptrolle übernehmen werden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. So kommt man als Leser auch sehr gut durch das Geschehen hindurch, kann ohne Probleme folgen und auch alles gut nachvollziehen. Zudem schafft sie es diese besondere Stimmung hier sehr gut zum Leser zu transportieren.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Violette und Loan. Somit kann man beide Charaktere sehr gut kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle richtig gut nachempfinden.
Die Handlung selbst ist richtig toll. Es ist ein New Adult, der mich mitgerissen hat, der mich eingefangen und erst am Ende wieder losgelassen hat.
Den Leser erwartet hier ganz viel Gefühl, gepaart mit einigen verschiedenen Emotionen, Drama, Liebe, und dem Themen Freundschaft und Familie. Es passt einfach alles total gut zusammen, die Mischung ist richtig gelungen und man fühlt sich als Leser einfach pudelwohl in dieser Geschichte hier. Die Autorin schafft es zudem sehr gut auch schwierigere Themen anzusprechen, ohne das sich diese aufdrängen oder den Leser erdrücken.

Das Ende empfand ich persönlich als genau richtig und sehr passend. Es macht die Geschichte hier richtig schön rund und schließt sie wirklich sehr zufriedenstellend ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Never Too Close“ von Morgane Moncomble ein Debüt und Dilogieauftakt, der mich total mitgerissen hat.
Sehr gut dargestellte sehr interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional, gefühlvoll und romantisch aber eben auch dramatisch empfunden habe, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 01.10.2019

mitreißender, emotionaler Roman, absolut zu empfehlen

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
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Meine Meinung
Jojo Moyes ist eine Autorin, die bekannt ist für große Gefühle und Emotionen in ihren Romanen. Auch ich kannte schon die ein oder andere Geschichte aus ihrer Feder und sie konnte mich auch ...

Meine Meinung
Jojo Moyes ist eine Autorin, die bekannt ist für große Gefühle und Emotionen in ihren Romanen. Auch ich kannte schon die ein oder andere Geschichte aus ihrer Feder und sie konnte mich auch immer wunderbar unterhalten.
Nun also ist mit „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ ihr neuestes Werk erschienen und ich war extrem gespannt wohin mich die Reise hier wohl führen würde. Das Cover und der Klappentext versprachen mir auf jeden Fall tolle Lesestunden und so habe ich mich rasch ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin genau richtig gezeichnet und ins Geschehen integriert. Auf mich wirkten sie alle vorstellbar und die Handlungen waren für mich verständlich.
Hauptsächlich dreht sich hier alles um Alice. Sie ist eine mir sehr sympathische junge Frau, auch wenn sie zu Anfang doch auch irgendwie naiv und leichtgläubig wirkte. Doch Alice lernt dazu, sie entwickelt sich, entwickelt einen eigenen Willen, etwas das zur damaligen Zeit nicht unbedingt gerne gesehen war. Mir gefiel das, Alice setzt sich durch und lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn die Umstände nicht immer auf ihrer Seite sind.
An ihrer Seite lernt man Margery und auch sie mochte ich unheimlich gerne. Sie ist jemand, der sich von vornherein nichts sagen lässt, sie lebt ihr Leben so wie sie es für richtig hält. Und das auch wenn es sie in Schwierigkeiten bringt.

Es sind aber nicht nur diese zwei Frauen, die man hier kennenlernt. Insgesamt spielen 6 Frauen eine große Rolle, neben Alice und Margery sind da noch Beth, Isabelle, genannt Izzy, Beth und Kathleen. Jede von ihnen trägt ihr ganz eigenes Päckchen, doch die Liebe zu den Büchern verbindet sie. Und man lernt auch einige Männer und noch andere Charaktere kennen, kann so die Gegebenheiten der damaligen Zeit sehr gut einschätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach Wahnsinn. Ich habe angefangen und bereits nach ein paar Seiten war ich mittendrin und bin wunderbar flüssig durch die Seiten gekommen. Sie hat es wirklich geschafft mich mit ihren Worten in ihren Bann zu ziehen und erst am Ende bin ich wieder aufgetaucht.
Geschildert wird das Geschehen hier aus den unterschiedlichsten Sichtweisen. Man lernt als Leser hier so viele Seiten kennen und dennoch ist es niemals auch nur ansatzweise unübersichtlich. Eher im Gegenteil, durch die verschiedenen Perspektiven wird es komplex und vielsichtig und als Leder kann man so sehr viel besser verstehen.
Die Handlung ist in meinen Augen richtig klasse. Es ist nicht die typische Geschichte, die man erwartet, wenn man den Namen Jojo Moyes hört. Hier wird sehr schnell eine Spannung aufgebaut, die den Leser förmlich durch die Seiten trägt. Man fragt sich was es wirklich mit der Packhorse Library auf sich hat und will unbedingt erfahren wie sich alles entwickelt. Es geht aber nicht nur um die Bücher, es geht auch um Freundschaft, um den eigenen Willen das eigene Leben so zu leben wie man es gerne will und um eine richtig tolle Liebesgeschichte. Diese entwickelt ich genau richtig, ist erst zart und wird dann gewaltig. Ich empfand diese Mischung als richtig gut gelungen, für mich war alles nachvollziehbar und verständlich. Es gibt Wendungen, Geschehnisse, die das Geschehen in neue Bahnen lenken.
Die Autorin begibt sich hier auf eine Reise in die Vergangenheit, wir befinden uns im Jahr 1937, mitten im Bundesstaat Kentucky in den USA. Als Leser merkt man wie viel ihr an dieser Geschichte hier liegt, sie hat genau recherchiert und es dann in diesem Buch hier umgesetzt.

Das Ende empfand ich persönlich als genau richtig. Es passt wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie vollkommen richtig ab. Für mich war es genau das richtige Ende.

Fazit
Kurz gesagt ist „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ von Jojo Moyes ein Roman, der mich von Anfang bis Ende vollkommen mitgerissen und eingenommen hat.
Interessante facettenreich gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, dramatisch und emotional empfunden habe und in der es neben der Liebe auch um Freundschaft und auch den eigenen Willen für ein eigenes Leben geht, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!