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Veröffentlicht am 22.11.2020

ein wirklich guter Abschluss der Trilogie

Wächter der Runen (Band 3)
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Meine Meinung
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile der „Wächter der Runen“ – Trilogie von J. K. Bloom gelesen und für richtig gut befunden hatte stand schnell fest auch das Finale musste ich unbedingt ...

Meine Meinung
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile der „Wächter der Runen“ – Trilogie von J. K. Bloom gelesen und für richtig gut befunden hatte stand schnell fest auch das Finale musste ich unbedingt lesen.
Dieses Mal ist das Cover in einem Blauton gehalten, mir gefiel dies wirklich sehr gut. Und der Klappentext versprach mir nochmals richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind dem Leser zum Teil bereits sehr gut bekannt. Man verfolgt hier nochmals eine gute Entwicklung, die durch die Autorin sehr gut dargestellt wird.
So trifft der Leser auch hier wieder auf Rave und ihre Freunde. Sie alle haben eine festen Platz und müssen hier nochmals einiges durchstehen.
Rave gefiel mir einfach wieder total gut, sie ist stark und mutig und sie schafft es irgendwie auch immer wieder aus schier aussichtslosen Situationen herauszukommen.
Ihre Freunde sind alle samt sehr unterschiedlich, doch gerade diese Mischung hat mit sehr gut gefallen.

Es sind aber nicht nur die bekannten Charaktere, die mir gefallen haben. Die Autorin bringt auch neue Figuren ins Geschehen ein, auf die sie aber nicht ganz so detailliert eingeht.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig klasse. Ich war wieder direkt drin und konnte dann flüssig und ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung selbst setzt nach Band 2 ein. Es ist auf jeden Fall notwendig das man die anderen Teile vorab gelesen hat, damit man hier komplett folgen konnte. Zudem baut die Autorin hier auch immer wieder Wendungen ins Geschehen ein, die man als Leser so gar nicht erwartet.
Es kommt hier auch wirklich gut Spannung auf, es geht dramatisch und auch actionreich zu. Auch die von der Autorin geschaffene Welt ist rundum gelungen. Ich konnte sie mir auch hier wieder alles gut vorstellen.
Allerdings zwischenzeitlich hatte ich leider etwas zu kämpfen, irgendwie wirkte es auf mich etwas langgezogen. Ich kann noch nicht mal genau sagen was es genau war und dieses Gefühl hielt auch nicht lange an, es war aber eben leider da.

Das Ende ist dann ein richtig genialer Knall, der dann auch nochmals richtig spannend gewesen ist. Mit diesem Schluss hat die Autorin wirklich alles richtig gemacht. Er passt einfach und macht die Trilogie richtig gut rund, alle offenen Fragen wurden beantwortet, die Geheimnisse gelüftet. Und letztlich verlässt man als Leser die Trilogie sehr zufrieden.

Fazit
Alles in Allem ist „Wächter der Runen (Band 3)“ von J. K. Bloom ein Trilogieabschluss, der zwar nicht ganz perfekt ist, mich aber dennoch sehr gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die sowohl bekannt als auch neu eingeführt waren, ein sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfunden habe, in der es aber leider auch ein paar Stellen gab, die sich gezogen haben, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

dieser Bildband ist ein absolutes Schmuckstück - sehr zu empfehlen!

DuMont Bildband Atlas der Reiselust USA
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Meine Meinung
Ich muss ja gestehen, die USA üben einen immensen Reiz auf mich aus. Einmal rüberfliegen und alles mit eigenen Augen sehen. Das ist mein größter Wunsch, der sich wohl erst mal nicht wirklich ...

Meine Meinung
Ich muss ja gestehen, die USA üben einen immensen Reiz auf mich aus. Einmal rüberfliegen und alles mit eigenen Augen sehen. Das ist mein größter Wunsch, der sich wohl erst mal nicht wirklich erfüllen wird. Doch für diesen Fall gibt es den „DuMont Bildband Atlas der Reiselust USA: Inspiration für ein ganze Leben“. Hier spricht alleine schon die Aufmachung total an. Wenn man ihn das erste Mal in den Händen hält ist man überwältigt. Er ist groß und umfasst knapp 400 Seiten.

Ich muss wirklich sagen, ich habe mir Zeit gelassen bei Stöbern, beim Anschauen des Bildbandes. Dies ist definitiv kein Buch das man nur mal so in die Hand nimmt um ein wenig zu schauen. Nein, wenn man hier anfängt dann verliert man sich. Der Bildband ist so liebevoll gemacht. Er enthält so viel kleine und auch große Details über ein Land, die USA, die so viel zu bieten haben.

Unterteilt ist der Bildband in 6 große Themenbereiche, „Into The Wild“, „On The Road“, „Die Kultur der USA“, „Ab in die Metropolen“, „Fantastisch“ und „Essen und Trinken“. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. In jedem der Bereiche gibt es sehr viel zu entdecken, es fehlt wirklich nichts. Im Gegenteil, man lernt sogar noch dazu, es gibt Hintergrundinformationen und durch die eingebrachten Fotos wirkt alles hochwertig und abwechslungsreich.

Was ich besonders gut finde, hier finden nicht nur touristische Aspekte, wie jede Menge Adressen und auch weiterführende Links, einen tollen Rahmen, auch die Geschichte spielt eine wesentliche Rolle. Auch hier gibt es wieder sehr viele Dinge, die man so vielleicht noch gar nicht kennt. Dieser Bildband ist es somit wirklich wert mehrfach in die Hand genommen zu werden, um darin zu stöbern und sich in die Ferne zu träumen.

Fazit
Insgesamt ist der „DuMont Bildband Atlas der Reiselust USA: Inspiration für ein ganze Leben“ nicht nur für Liebhaber der USA zu empfehlen, sondern auch für diejenigen, die es werden wollen.
Egal ob man eine Reise plant oder einfach so stöbern möchte, jeder wird hier fündig und bekommt am Ende Lust auf eine Reise. Die USA sind es allemal wert.
Wirklich zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

nicht ganz so stark wie ich erwartet hatte

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Meine Meinung
Die Autorin Bianca Iosivoni war mir keine Unbekannte mehr. Ich hatte bereits Romane sowohl im Romance- als auch im Fantasygenre aus ihrer Feder gelesen. Nun stand mit „The Last Goddess: A ...

Meine Meinung
Die Autorin Bianca Iosivoni war mir keine Unbekannte mehr. Ich hatte bereits Romane sowohl im Romance- als auch im Fantasygenre aus ihrer Feder gelesen. Nun stand mit „The Last Goddess: A Fate Darker Than Love“ Band 1 ihrer Romantasy-Dilogie auf meinem Leseplan und ich war echt total neugierig darauf.
Alleine schon das Cover hat mich total angesprochen. Nachdem ich dann auch den Klappentext kannte war rasch klar, dieses Buch muss ich lesen. So habe ich es mir dann auch ganz flott nach dem Erhalt geschnappt und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin ganz gut gelungen. Man kann sie sich als Leser vorstellen und auch von de Handlungen her war es verständlich.
Allen voran lernt der Leser hier Blair und Ryan kennen. Sie sind beste Freunde, obwohl Blair schon gerne mehr will. Bis zu dem Tag an dem sich Blairs Leben von Grund auf ändert.
Ich mochte Blair zunächst wirklich total gerne. Sie ist ganz normal, plant ihre Zukunft, wie es nach ihrem Abschluss weitergehen soll. Außerdem ist Blair ein Familienmensch, das Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrer Schwester ist wirklich toll. Dann aber folgt ein Schicksalsschlag, der ihr alles nimmt. Hier wirkte Blair noch realistisch auf mich, was sich im Handlungsverlauf aber leider etwas ändert. Ich fand sie nimmt die Dinge zu einfach hin, akzeptiert den Umstand, was sie ist, für mich doch zu leicht. Klar, sie weiß auch einiges darüber, ein paar mehr Hintergrundfragen wären für mich aber besser gewesen. Dadurch entwickelt sich Blair auch kaum weiter, was ich doch schade fand.
Ryan ist ein gutaussehender Typ, der mich auch gut für sich gewinnen konnte. Man merkt als Leser das er ein Geheimnis mit sich herumträgt, das erst mit der Zeit wirklich offenbart wird. Das hat die Autorin gut gemacht, die Idee dahinter gefiel mir gut. Im Gegensatz zu Blair entwickelt sich Ryan schon auch weiter, wenn auch nicht ganz so viel wie erhofft.

Neben den genannten Protagonisten gibt es hier auch noch einige Nebencharaktere, wie beispielsweise die Valkyren oder auch Cyrus und seine Anhänger. Sie alle fügen sich gut ins Geschehen ein, auch wenn sie dennoch etwas blass bleiben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse, da gibt es echt nix zu meckern. Ich bin verdammt flüssig und leicht durch die Seiten hindurch gekommen, konnte ohne Probleme folgen und es war auch alles gut verständlich.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Blair. Ab und an gibt es auch mal ein Kapitel, wo die Sichtweise zu Ryan wechselt. Die Autorin nutzt für beide jeweils die Ich-Perspektive, die ich als wirklich gut passend empfunden habe. So war ich auch immer direkt dran am Geschehen.
Die Handlung startet direkt richtig klasse. Schon durch den Prolog alleine kommt viel Spannung auf und man will als Leser wissen was weiter passiert. Mein anfängliche Begeisterung flaute aber dann leider relativ schnell ab. Ja es geht hier fantastisch zu, es gibt Emotionen und Gefühle und auch die Liebe spielt eine Rolle. Alles wird hier zu einer von der Idee her, interessanten Geschichte verwoben. Für mich persönlich ging hier aber doch einiges viel zu schnell, es lief zu glatt, zu einfach ab. Die Autorin widmet sich hier der nordischen Mythologie. Eigentlich ein richtig tolles Thema aber hier bleibt es in meinen Augen doch sehr oberflächlich. Da hätte man wirklich mehr rausholen können.

Das Ende dieses Auftaktbandes kommt dann eben auch ziemlich schnell. Aber es kann ein bisschen war rausholen, denn es ist definitiv spannend gehalten. Ja, es ist auch, es gibt einen ziemlich gemeinen Cliffhanger. Ich bin dann jetzt auf das Finale gespannt das im April 2021 erscheinen soll.

Fazit
Kurz gesagt ist „The Last Goddess: A Fate Darker Than Love“ von Bianca Iosivoni ein Dilogieauftakt, der mich trotz ein paar Schwierigkeiten gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend beginnt, in der es mir dann aber trotz eingebrachter Emotionen und Gefühle und einem wirklich interessanten Hintergrundthema an Tiefe gefehlt hat, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

diese Fortsetzung ist wirklich klasse - unbedingt lesen!

Reckless 4
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Meine Meinung
Bisher konnte mich Cornelia Funke mit ihrer „Reckless“ – Reihe immer wirklich gut unterhalten. Nun endlich stand „Reckless 4: Auf silberner Fährte“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt ...

Meine Meinung
Bisher konnte mich Cornelia Funke mit ihrer „Reckless“ – Reihe immer wirklich gut unterhalten. Nun endlich stand „Reckless 4: Auf silberner Fährte“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Schon das Cover hat mir richtig gut gefallen. Und der Klappentext macht extrem neugierig. Daher habe ich mir das Buch nach dem Erhalt dann auch ganz schnell geschnappt und mit dem Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere sind gut bekannt. Man trifft hier auf Freunde, erlebt die Dinge erneut mit ihnen mit.
Dabei sind es eben Jacob und Fuchs, genauso wie man Will wiedertrifft. Letzter verhält sich hier im 4. Band ziemlich komisch und büßt dabei einige Herzenspunkte bei mir ein.
Jacob und Fuchs müssen ohne einander klarkommen, sie agieren getrennt. Dabei lernen beide neue Figuren kennen, die sich alle samt ganz wunderbar ins Geschehen integrieren.

Es sind aber eben nicht nur die Protagonisten, die der Leser wiedertrifft, auch alte Charaktere, aus den Vorgängern, tauchen wieder auf und haben mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.
Insgesamt ergibt sich hier in Band 4 eine absolut stimmige Mischung der dargestellten Charaktere.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig klasse. Ich bin sehr flüssig durch die Handlung hindurch gekommen, es wirkte poetisch auf mich, wirklich vorstellbar und auch die Handlungen konnte ich nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen wieder aus verschiedenen Sichtweisen. Dadurch wird die Geschichte wieder ziemlich komplex, mir persönlich hat dies aber echt gut gefallen.
Die Handlung setzt das Geschehen fort. Man sollte daher die drei Vorgänger der Reihe gelesen haben, damit man die Zusammenhänge hier verstehen kann.
Es kommt auch hier wieder Spannung auf. Es wird aber eben auch gewohnt märchenhaft und sehr lebendig. Man fühlt sich als Leser eben mittendrin.
Die Autorin hat hier neue Idee ins Geschehen eingebracht, wodurch die Welt noch um einiges mächtiger, komplexer wird. Das alles passt aber eben zum Geschehen wunderbar dazu, es macht es in meinen Augen einfach aus.

Das Ende ist gut so wie es hier kommt. Es ist recht offen, man darf als Leser also die Hoffnung haben das es eine weitere Fortsetzung geben wird. Ich warte dann mal gespannt und behalte es im Auge.

Fazit
Kurz gesagt ist „Reckless 4: Auf silberner Fährte“ von Cornelia Funke eine Fortsetzung, die mich schlicht wieder richtig gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die mir bereits sehr ans Herz gewachsen sind und deren Entwicklungen mir sehr gut gefallen haben, ein sehr angenehm flüssig zu lesender poetischer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, märchenhaft und von den Ideen her sehr gut ausgearbeitet empfunden habe, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und machen extrem viel Lust auf mehr.
Absolut zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2020

Ein Jugendroman, der mit wichtigem Thema absolut mitreißen kann - unbedingt lesen

Verraten
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Meine Meinung
Die Autorin Grit Poppe war mir nicht mehr unbekannt. Bisher war ich auch immer richtig begeistert von ihren Romanen gewesen.
Jetzt stand mit „Verraten“ wieder ein Roman aus ihrer Feder auf ...

Meine Meinung
Die Autorin Grit Poppe war mir nicht mehr unbekannt. Bisher war ich auch immer richtig begeistert von ihren Romanen gewesen.
Jetzt stand mit „Verraten“ wieder ein Roman aus ihrer Feder auf meiner Leseliste und ich war total gespannt und neugierig darauf. Schon das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext hat mir tolle Lesestunden versprochen. Daher habe ich nach dem Erhalt des Buches auch direkt mit Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin verdammt gut gelungen. Sie wirkten auf mich alle samt sehr gut beschrieben und ich konnte ihre Handlungen auch gut verstehen.
Allen voran lernt der Leser hier Sebastian kennen. Er ist 16 Jahre alt und muss direkt zwei Dinge aufeinander verkraften. Dadurch kommt der in dieses Heim und dann zu seinem Vater. Ich konnte mir Sebastian sehr gut vorstellen, die Dinge, die er tut bzw. nicht tut, es war alles nachzuvollziehen. Man erkennt den Druck, der auf ihn ausgeübt wird und versteht auch seine Gedanken und Gefühle sehr gut. Mir hat auch die Entwicklung, die Sebastian im Handlungsverlauf durchläuft, sehr gut gefallen. Die Autorin bringt dies authentisch rüber.
Gleichzeitig lernt der Leser hier auch Katja kennen. Sie ist ein echter Wildfang, immer auf der Flucht, und wirkte ebenso vorstellbar beschrieben. Auch sie durchläuft eine Entwicklung, die ich als Leser sehr gut nachempfinden und verstehen konnte.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann. Jeder von ihnen fügt sich sehr gut ins Geschehen ein, hat einen ganz bestimmten Platz und es ergibt sich so eine absolut stimmige Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Sie schreibt flüssig und mitreißend, ich habe das Buch angefangen und konnte es wirklich nur ganz schwer zur Seite legen. Sie beschreibt die Dinge sehr gut, alles war verständlich und nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sebastian und Katja. Bei Sebastian hat die Autorin die personale Perspektive verwendet, während es bei Katja die Ich-Perspektive ist. Ich empfand beiden Sichtweisen als richtig passend, denn man ist so immer direkt dabei.
Die Handlung selbst hat mich wirklich total mitgerissen. Als Kind der DDR war ich wirklich richtig gespannt darauf und es ist echt bemerkenswert was man als Leser hier alles erfährt. Es war für mich eine Reise zurück in die Vergangenheit, auch wenn es bei mir nur 7 Jahre waren, die ich in der DDR gelebt habe.
Die Autorin hat alle Geschehnisse sehr gut recherchiert, das Thema Stasi und wie sie die Jugendlichen damals angeworben haben, es wird alles so gut beschrieben, man erlebt es als Leser quasi real mit. Und zum Teil waren die Methoden in meinen Augen schon auch heftig. Aber auch die Dinge, die mit Kindern und Jugendlichen in den Heimen passierte fand ich wirklich sehr schlimm.

Das Ende ist absolut passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Zugegeben zuerst musste ich drüber nachdenken, die Wendung dahin hat sich mir zuerst nicht ganz erschlossen. Es passt aber verdammt gut und schließt den Roman, auch dank des Anhangs mit einem interessanten Interview und einem Glossar, sehr gut und stimmig ab.

Fazit
Kurz gesagt ist „Verraten“ von Grit Poppe ein Jugendroman, der mich total mitgerissen und schlicht und einfach verdammt gut unterhalten hat.
Interessant gezeichnete authentisch wirkende Charaktere, ein flüssig zu lesender detaillierter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als verdammt interessant und sehr gut recherchiert empfunden habe und die man nicht nur als Jugendlicher sondern auch als Erwachsener gelesen haben sollte, habe mich wirklich gefesselt und richtig begeistert.
Unbedingt lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere