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Veröffentlicht am 21.03.2017

Die kleine Schusselhexe

Die kleine Schusselhexe greift ein
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Die kleine Schusselhexe wohnt zusammen mit ihrem blauen Hasen in einem Häuschen im Hexenwald. Eines Tages bekommen die Beiden Besuch von Dieter, dem Igel. Dieser bittet die kleine Schusselhexe um Hilfe, ...

Die kleine Schusselhexe wohnt zusammen mit ihrem blauen Hasen in einem Häuschen im Hexenwald. Eines Tages bekommen die Beiden Besuch von Dieter, dem Igel. Dieser bittet die kleine Schusselhexe um Hilfe, ihren Wald von den stinkenden und gefährlichen Brummkisten zu befreien. Ob die kleine Schusselhexe dies schafft?

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichte meiner Tochter (5 Jahre) und meinem Neffen (7 Jahre) vorgelesen.

Die kleine Schusselhexe mochten wir sofort. Sie ist eine fröhliche, junge Hexe, die beim zaubern noch ab und zu Probleme hat. Meist fällt ihr Zauberspruch letzen Endes eher kreativ aus. Dadurch ist das Ergebnis ihres Zaubers natürlich nicht so wie gewünscht, sondern überraschend. Meine kleinen Zuhörer fanden das lustig. Dadurch konnten wir auch den blauen Hasen gut verstehen, der immer ein ungutes Gefühl hat, wenn die kleine Schusselhexe wieder einen Zauber ausprobieren will. Auch der motzende Dieter brachte uns immer wieder zum Lachen.

Ein bisschen lernen kann man bei der Geschichte auch, denn man sieht, welche Auswirkungen eine Straße bzw. der Verkehr auf die Natur und die Tiere hat.

Die Geschichte ist in 15 Kapitel aufgeteilt, was das Vor- bzw. Selberlesen gleich ein bisschen erleichtert. Auch der Schreibstil ist flüssig und kindgerecht. Da in der Geschichte viel wörtliche Rede vorkommt, kann man diese auch lebendig vorlesen.
Die Erzählung wird von kleinen, farbenfrohen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern. Schade ist es allerdings, dass man nie das Gesicht der kleinen Schusselhexe sieht. Es wird immer (wie bereits auf dem Cover) von ihrem Hexenhut verdeckt. Hier waren meine kleinen Zuhörer schon etwas enttäuscht.

Fazit:

Eine schöne und lustige Geschichte für alle kleinen Tier- und Hexenfans.

Veröffentlicht am 20.03.2017

witzig und unterhaltsam

Drachenalarm auf meinem Teller (Drachenalarm 1)
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Erics Familie bestellt chinesisches Essen beim Lieferservice. Als Eric die Sojasprossen probieren will, entdeckt er den Mini-Drachen Ping in der Box. Der winzige Drache bringt viel Aufregung in Erics Leben, ...

Erics Familie bestellt chinesisches Essen beim Lieferservice. Als Eric die Sojasprossen probieren will, entdeckt er den Mini-Drachen Ping in der Box. Der winzige Drache bringt viel Aufregung in Erics Leben, vor allem, da niemand von Ping erfahren soll. Ob Eric sein Geheimnis hüten kann?

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band der DRACHENALARM-Reihe, die sich um Eric und seinen Mini-Drachen Ping dreht.

Die Geschichte wird von Eric erzählt. Eric ist ein sympathischer Junge. Sein neunter Geburtstag steht bald an und er ist schon richtig aufgeregt. Seine Gefühle und Gedanken kann man immer nachvollziehen.
Auch Erics Familie mochte ich gerne. Vor allem die Mama fand ich witzig. Sie mag Yoga und versucht, in jeder Situation ruhig und gefasst zu bleiben. Sie brachte mich immer wieder zum Schmunzeln.
Daneben gibt es aber auch einen kleinen "Bösewicht". Zumindest ist Toby, der Nachbarsjunge, ein unangenehmer Kerl, der Erics Geduld schon etwas auf die Probe stellt.

Mit Ping kommt dann Leben in die Geschichte. Der Mini-Drache ist ein witziger und frecher Kerl, der Erics Leben etwas aufmischt. Zwar freut sich Eric über seinen neuen Mitbewohner, aber es hat nicht nur gute Seiten. Seine Eltern wundern sich über Erics Verhalten und seltsamen Ausreden, sein bester Freund ist sauer auf ihn. Erics größter Geburtstagswunsch wird wegen Ping vielleicht nicht in Erfüllung gehen und dazu ist auch noch der fiese Toby hinter Ping her.
Eric steht also vor einigen Problemen. Vor allem möchte er seinen besten Freund nicht verlieren.
Aber auch der Fiesling Toby muss in der Geschichte lernen, dass man nicht immer alles haben kann.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Geschichte eignet sich zum Vorlesen und natürlich zum Selberlesen. Die größere Schrift ist gut für Kinder geeignet. Daneben ist die Erzählung in zehn Kapitel aufgeteilt. Dies macht den Text gleich ein bisschen überschaubarer. Ganz toll sind auch die witzigen, schwarz-weißen Illustrationen, die den Text gleich ein bisschen auflockern. Auch haben die kleinen Zuhörer bzw. Selbstleser damit etwas zum Angucken, was die Ausdauer etwas fördert.

Fazit:

Die Geschichte ist witzig und unterhaltsam. Da werden alle kleinen Drachenfans begeistert sein. Auf die weiteren Abenteuer bin ich auf alle Fälle gespannt.

Veröffentlicht am 20.03.2017

konnte mich nicht ganz überzeugen

The Couple Next Door
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Anne und Marcos sind die Eltern der 6 Monate alten Cora. Die Beiden sind bei ihren Nachbarn, Cynthia und Graham, eingeladen. Cynthia möchte das Baby bei der Feier nicht dabeihaben, daher lassen Anne und ...

Anne und Marcos sind die Eltern der 6 Monate alten Cora. Die Beiden sind bei ihren Nachbarn, Cynthia und Graham, eingeladen. Cynthia möchte das Baby bei der Feier nicht dabeihaben, daher lassen Anne und Marco die Kleine zu Hause und schauen alle halbe Stunde abwechselnd nach ihr. Außerdem haben sie das Babyfon dabei. Als Anne und Marco dann heimkommen, steht die Haustüre offen und Cora ist weg. Die Eltern sind geschockt. Was ist mit ihrem Baby passiert?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird vor allem aus Annes bzw. Marcos Perspektive geschildert. Dadurch kennt man auch ihre Gedanken und Gefühle. Man spürt die Verzweiflung und Fassungslosigkeit, aber auch das langsam aufkommende Misstrauen.
Ermittler Rasbach geht den Fall so emotionslos wie möglich an. Er schließt auch die Eltern nicht als Täter aus. Rasbach gefiel mir. Er handelt nachvollziehbar. Nachdem man als Leser die Gedanken der Eltern mitbekommt, ist man ihm manches Mal ein paar Schritte voraus. Es war interessant zu sehen, wie er sich dann langsam ein Bild zusammenfügte.

Ab der zweiten Hälfte kam dann etwas Tempo in die Geschichte. Sie wurde dadurch auch spannender. Gut gefallen hat mir, dass man auch ein bisschen miträtseln konnte. Manche Dinge konnte man zwar schon erahnen, aber es gab auch einige überraschende Wendungen. Am Ende waren dann auch alle offenen Fragen beantwortet. Trotzdem war für mich die Auflösung dann etwas zu konstruiert.

Der Schreibstil der Geschichte ist eher distanziert. Trotzdem liest sie sich leicht und es war auch fesselnd, da man unbedingt wissen will, wie es ausgeht.

Fazit:

Die Geschichte hat einen mitreissenden Schreibstil und einige überraschende Wendungen. Auch mochte ich den Ermittler Rasbach. Zeitweise fehlte mir aber die Spannung und auch die Auflösung konnte mich nicht ganz überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Figuren
  • Handlung
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 16.03.2017

eine tolle Fortsetzung

Animox 2. Das Auge der Schlange
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Simons zuhause ist nun das L.A.G.E.R. und sein Onkel Malcolm kümmert sich um ihn. Eines Tages findet Simon eine Postkarte mit der Handschrift seiner Mutter. Dadurch vermutet er, dass sie sich in Arizona ...

Simons zuhause ist nun das L.A.G.E.R. und sein Onkel Malcolm kümmert sich um ihn. Eines Tages findet Simon eine Postkarte mit der Handschrift seiner Mutter. Dadurch vermutet er, dass sie sich in Arizona aufhält und Orion dort das Teil des Greifstabs sucht, das die Reptilien bewachen. Also bricht er zusammen mit seinen Freunden auf, in ein neues, gefährliches Abenteuer ...

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den zweiten Band der Animox-Reihe. Um alles zu verstehen, sollte man den Vorgänger auch gelesen haben. Außerdem kennt man dadurch bereits die Charaktere und weiß, wie sie zueinander stehen.

Dieses Mal wollen Simon und seine Freunde Simons Mutter befreien, die von Orion gefangengehalten wird. Sobald sie das L.A.G.E.R. verlassen, nimmt die Geschichte gleich wieder Fahrt auf. Auf ihrem Weg heften sich schon bald Verfolger an ihre Fährten. Das schürt natürlich auch Misstrauen zwischen den Freunden: Woher kennen ihre Verfolger das Reiseziel?
Auch treffen sie auf ihrer Reise neue Animox-Figuren, von denen manche Gutes im Sinn haben, andere dagegen nicht. Man rätselt als Leser selbst mit, wer den Freunden wirklich nur helfen will.

Es gibt auch in diesem Band immer wieder überraschende Situationen und natürlich auch interessante und grandios beschriebene Schauplätze. Auch das Ende war wieder sehr spannend und gibt schon einen kleinen Ausblick auf das nächste Abenteuer.

Der Schreibstil ist nach wie vor leicht und flüssig. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die verschiedenen Schauplätze werden wieder so detailliert beschrieben, dass man sich diese wunderbar vorstellen kann. Auch von den Charakteren hatte ich sofort ein Bild vor Augen.

Fazit:

Rasant, spannend und actionreich. Wie auch schon bei Band eins hat mir das Lesen wieder richtig Spaß gemacht. Eine tolle Fortsetzung! Ich freue mich schon auf das nächste Animox-Abenteuer.

Veröffentlicht am 15.03.2017

lustig und unterhaltsam

Ana und Zak
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Zak ist in der Abschlussklasse und erledigt für die Schule nur das Nötigste. Ana dagegen, ist überall die Beste. Zak findet Ana interessant, doch er ist sich sicher, bei ihr keine Chance zu haben. Doch ...

Zak ist in der Abschlussklasse und erledigt für die Schule nur das Nötigste. Ana dagegen, ist überall die Beste. Zak findet Ana interessant, doch er ist sich sicher, bei ihr keine Chance zu haben. Doch dann gibt es doch noch eine Gelegenheit, ihr näher zu kommen. Zak muss nämlich bei einer Quiz-Meisterschaft teilnehmen. Zur Mannschaft gehören auch Ana und ihr kleiner Bruder Clayton. Als Clayton verschwindet, machen sich Zak und Ana auf die Suche nach ihm und erleben eine total verrückte Nacht ...

Meine Meinung:

Die Geschichte wird abwechselnd aus Zaks bzw. Anas Perspektive erzählt. Dies gefiel mir sehr. Man lernt beide sehr gut kennen, da man einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt.

Zak war mir sofort sympathisch. Er ist ein kluger, aber fauler Kerl, der nicht groß an seine Zukunft denkt. Dafür ist er aber witzig und unterhaltsam.
Auch Ana mochte ich. Sie war zwar zeitweise schon ziemlich anstrengend, da sie die meiste Zeit schlecht gelaunt ist. Aber zumindest kann man nachvollziehen, warum sie so verbissen um Anerkennung kämpft.
Im Laufe der Geschichte ändern die Beiden sich dann auch ein bisschen, was ihnen sicherlich nicht schadet.

Als die Beiden Clayton auf der Sci-Fi-Comic-Convention suchen, geraten sie in sehr viele verrückte Situationen. Auf ein Ereignis folgt sofort das Nächste. Hier war die Handlung schon ein bisschen übertrieben, doch das minderte den Lesespaß in keinster Weise. Die Geschichte brachte mich immer wieder zum Schmunzeln.

Daneben zeigt die Geschichte auf, dass man über andere Menschen nicht urteilen sollte, bevor man sie wirklich kennt. Außerdem wird klar, dass es wichtig ist, miteinander zu reden, anstatt alles zu glauben, was andere erzählen.

Auch der lockere und leichte Schreibstil gefiel mir sehr.

Fazit:

Eine unterhaltsame und witzige Geschichte. Mir hat das Lesen Spaß gemacht.