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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2020

Konnte mich nicht wirklich packen

Der Empfänger
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Meine Meinung:

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover von "Der Empfänger" konnte mich sofort begeistern. Der etwas verschwommen abgebildete und nicht wirklich erkennbare Mann, der auf dem Cover zu sehen ...

Meine Meinung:

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover von "Der Empfänger" konnte mich sofort begeistern. Der etwas verschwommen abgebildete und nicht wirklich erkennbare Mann, der auf dem Cover zu sehen ist, passt für mich perfekt zum Inhalt des Buches und strahlt etwas Geheimnisvolles aus, das ich auch beim Lesen des Klappentextes empfunden habe.

Der Schreibstil

von Ulla Lenze ist sehr speziell und ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich im Buch angekommen bin. Die Handlung beginnt mit der Jetztzeit und springt dann immer wieder in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Dieser Wechsel der Erzählzeiten hat mir eigentlich sehr gut gefallen, denn so erfährt der Leser nach und nach mehr über Josef und auch über Carl, seinen Bruder, mit dem er eigentlich nach Amerika auswandern wollte. Da Carl aber einen Unfall hatte, musste Josef alleine auswandern. Lange weiß der Leser nicht so recht, was Josef tatsächlich erlebt hat und warum er wieder bei seinem Bruder und dessen Familie in Neuss lebt. Allerdings ist schnell klar, dass ihn sein Aufenthalt in Neuss nicht wirklich glücklich macht und er wieder weg möchte.

Vor allem die Anfangszeit in Amerika hat mir sehr gefallen, denn es war wirklich gut beschrieben, wie Josef immer tiefer in etwas hereinrutscht, was er eigentlich gar nicht will.

Die Protagonisten

in diesem Buch habe ich allerdings sehr emotionslos beobachtet und ihr Schicksal wahrgenommen, ohne dass es etwas mit mir gemacht hätte. Lange habe ich darüber nachgedacht, warum dem so war. Denn eigentlich hält das Schicksal von Josef viele Emotionen bereit. Er wünscht sich nichts mehr als in Amerika zu leben, schafft es auch dort hin und rutscht dort dann in Tätigkeiten ab, die er eigentlich gar nicht möchte. Als ihm dieser Umstand bewusst wird, ist es schon zu spät, um noch unbeschadet herauszukommen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Hätte Josef überhaupt eine Chance gehabt? Wie schon gesagt, das Leben von Josef hält viel Diskussionsstoff bereit, dennoch habe ich es beim Lesen eher so hingenommen wie es ist. Ob es daran lag, dass Josef auch wenig Kampfgeist gezeigt hat? Er hat ein paar Mal versucht, sich zu wehren, aber so richtig geklappt hat es nicht. Aber auch hier stellt sich die Frage, ob es überhaupt hätte klappen können?!

Auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Josef und der Amerikanerin Lauren entwickelt, konnte mich in keiner Weise berühren. Sie war da, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass keiner der Beiden jemals wirklich glücklich und zufrieden war.

Dasselbe Gefühl hatte ich beim Betrachten der Beziehung von Josef zu seinem Bruder Carl. Carl hat ihm natürlich angeboten, bei ihm und seiner Familie zu wohnen, doch so wirklich Willkommen war Josef irgendwie nie. Die Familie wirkte auf mich steif und teilweise sogar bemitleidenswert. Natürlich war ein Fünkchen Familiengeist fühlbar, aber doch sehr wenig. Eine einzige Szene zwischen Carl und Josef konnte mich tatsächlich berühren, was mich fast überrascht hat ...

Leider haben mich selten Protagonisten so wenig berührt wie Josef, Carl, Lauren & Co. Ich habe das Buch sehr distanziert gelesen und war über diesen Umstand während des Lesens doch sehr unglücklich. Geändert hat sich bis zum Beenden des Buches daran aber leider nichts.

Ein spannendes Stück Geschichte

habe ich in diesem Buch erwartet. Vor allem, weil es um das Leben Deutscher während des 2. Weltkrieges in Amerika geht. Ich habe irgendwie eine spannende Spionagegeschichte erwartet, die mich von vorne bis hinten fesselt. Bekommen habe ich eine Geschichte über das Schicksal eines Menschens, der irgendwie nirgends zu Hause ist. Mich konnte das Buch leider nicht wirklich begeistern, was aber vielleicht auch an meinen falschen Erwartungen lag.

Mein Fazit:

"Der Empfänger" von Ulla Lenze ist eine leise Geschichte über das Schicksal eines Menschens, der unbewusst in Dinge gerät, mit denen er eigentlich nichts zu tun haben möchte, dann aber mit den Konsequenzen leben muss. Das Schicksal von Josef hat mir wirklich leid getan, konnte mich aber leider nicht wirklich berühren, da er mir einfach zu naiv war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2020

Unglaublich genial!

Wolves – Die Jagd beginnt
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Meine Meinung:

Ein geniales Buchcover

Das Buchcover von "Wolves - Die Jagd beginnt" gefällt mir unglaublich gut, denn es ist ein absoluter Hingucker. Meiner Meinung nach passt es perfekt zum Inhalt ...

Meine Meinung:

Ein geniales Buchcover

Das Buchcover von "Wolves - Die Jagd beginnt" gefällt mir unglaublich gut, denn es ist ein absoluter Hingucker. Meiner Meinung nach passt es perfekt zum Inhalt des Buches und auch zu den Buchcovern der Vorgängerbände, die auch beide ganz besonders waren.

Der Schreibstil

von Daniel Cole ist einfach großartig! Ich bin seit "Ragdoll - Dein letzter Tag" einfach absolut begeistert von diesem Schreibstil. Er ist locker-flockig, sehr leicht zu lesen und hat etwas ganz Besonderes. Denn der Autor schafft es wirklich, mich von der ersten Seite an mit seinem sehr speziellen Humor einfach ganz wundervoll zu unterhalten. Ich glaube, ich habe das komplette Buch über ein verzücktes Grinsen im Gesicht gehabt und war wirklich traurig, dass es dann irgendwann wirklich ausgelesen war.

Auch habe ich es als sehr spannend empfunden, dass die Handlung zum Teil in der Gegenwart und zum Teil in der Vergangenheit spielt. Stück für Stück erfährt der Leser, was damals passiert ist, als Finlay Shaw gemeinsam mit seinem Kollegen eine gigantische Drogengeschichte aufgedeckt hat. So kann der Leser wunderbar miträtseln, was sein kann und was wohl eher nicht realistisch ist. Allerdings muss auch hier wieder erwähnt werden, dass Daniel Cole es immer wieder schafft, unvorhersehbare Wendungen einzubauen, so dass der Fall für mich absolut nicht vorhersehbar war.

Toll fand ich auch, dass ich durch die Rückblicke viele kleine Details über die mir bekannten Protagonisten erfahren habe und so auch über sie jetzt besser Bescheid weiß. Da gibt es doch viele sehr interessante Details zu entdecken. Und auch hier bin ich des Öfteren auf einer völlig falschen Fährte gewesen ... Einfach genial!

Einzigartige Protagonisten

gibt es hier auf jeden Fall zu entdecken. Ich habe mich so sehr gefreut, dass Wolf in diesem 3. Teil endlich wieder dabei ist, nachdem er 18 Monate untergetaucht war. Schon die ersten Szenen mit ihm haben mich sehr begeistert und ich fühlte mich wieder darin bestätigt, warum er einer meiner absoluten Lieblingsermittler ist. Er ist ein echter Antiheld, chaotisch, zynisch, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und handelt eigentlich immer völlig unlogisch. Und schon wieder muss ich breit grinsen, wenn ich an ihn denke!

Wenn dann solch ein Ermittler auf eine Emily Baxter trifft, die ihm in nichts nachsteht, kann das Lesevergnügen eigentlich nur sehr, sehr groß werden. Auch Emily Baxter hat mich in diesem Band ganz und gar nicht enttäuscht und es war wirklich wunderbar, sie bei den Ermittlungen mit Wolf zu begleiten.

Aber natürlich trifft der Leser auch auf viele alte Bekannte, die alle auf ihre Weise besondere Charaktere sind. Sei es nun Jake Saunders, Alex Edmunds, Damien Rouche oder Andrea Hall. Sie alle waren wieder in Bestform und gerade die "Gruppenbesprechungen" waren mehr als unterhaltsam. Und sogar Commander Vanita hat sich in diesem Band in mein Herz geschlichen, der ich bisher nicht allzu viel abgewinnen konnte.

Ein ganz besonderes Erlebnis

war das Lesen dieses Buches für mich und ich hoffe inständig, dass es weitere Fälle mit Wolf und Emily und all den anderen geben wird. Bei den letzten beiden Büchern war ich mir da am Ende allerdings deutlich sicherer. Aber ich werde ganz feste die Daumen drücken, damit es weitergeht.

Allerdings kann ich hier nur ganz dringend raten, vorher die ersten beiden Bände der Reihe zu lesen, denn ich glaube, dass sonst viele Dinge nicht verstanden werden und die Handlung nicht ihre komplette Wirkung entfalten kann.

Mein Fazit:

"Wolves - Die Jagd beginnt" von Daniel Cole war wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis. Die Kombination aus atemberaubender Spannung, unvorhersehbaren Wendungen, völlig genialen Protagonisten und dem sehr besonderen Humor hat mich wieder absolut glücklich gemacht. Von mir gibt es wieder eine ganz klare Leseempfehlung!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Toller Schreibstil, wunderbare Protagonisten!

Die Nightingale-Schwestern
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Meine Meinung:

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover von "Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben" gefällt mir ziemlich. Ich mag die Kombination aus den abgebildeten Schwestern und den Gebäuden ...

Meine Meinung:

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover von "Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben" gefällt mir ziemlich. Ich mag die Kombination aus den abgebildeten Schwestern und den Gebäuden im Hintergrund. Darüber hinaus passt das Cover wunderbar zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil

von Donna Douglas ist sehr angenehm zu lesen. Ich war sofort mitten im Geschehen rund um das Nightingale und seine Krankenschwestern. Donna Douglas schafft es ganz wunderbar, das Krankenhausgeschehen mit den Privatleben der unterschiedlichen Protagonisten zu verbinden, so dass das Lesen mehr als kurzweilig ist. Außerdem hat mich die Art und Weise wie Donna Douglas manche Szenen oder auch Gedanken der Protagonisten umschreibt, noch einmal mehr in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere katapultiert und einfach perfekt unterhalten.

Drei ziemlich unterschiedliche Protagonisten

In erster Linie geht das Buch um Dora, Millie und Helen, die sich im Nightingale Krankenhaus das erste Mal treffen und dort ein Zimmer teilen. Sie sind nicht alle im gleichen Ausbildungsjahr und haben auch nicht alle die gleiche Motivation, dort Krankenschwester werden zu wollen, doch sie sind einfach eine perfekte Mischung. Dora, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, konnte mich sofort begeistern. Ihr wird von Beginn an wohl am wenigsten zugetraut und doch gibt sie nie auf. Auch in ihrem Privatleben ist einiges los, von dem ich hier jetzt aber nicht allzu viel erzählen möchte. Ich bin immer sehr gerne bei ihr und ihrer Familie gewesen, denn ihre Mutter ist einfach wunderbar und auch wenn sie nicht allzu viel Geld haben, haben sie als Familie doch immer viele schöne Momente. Allerdings gibt es da auch eine Sache, die überaus schrecklich ist.

Millie kommt aus einem ganz anderen Umfeld. Sie bewegt sich in den Kreisen der Aristokratie und wenn es nach ihrer Großmutter ginge, würde sie ganz bald standesgemäß heiraten und ein Leben im Reichtum verbringen. Doch Millie ist genervt von den Oberflächlichkeiten dieser Gesellschaft und möchte mit ihrem Leben etwas Sinnvolles anstellen. Dass sie die Ausbildung nicht ganz ernst nimmt, wird schnell klar.

Die Dritte im Bunde ist Helen, die auf den ersten Blick freundlich, aber sehr ruhig wirkt. Sie hat wenig Freunde und lebt ziemlich zurückgezogen. Auch die anderen Schwesternschülerinnen halten nicht viel von ihr, was mir immer sehr leid getan hat. Auch leidet sie unter ihrer sehr dominanten Mutter, die sich wirklich in alles einmischt.

Neben diesen drei tollen Charakteren trifft der Leser natürlich noch auf ganz viele andere sehr unterschiedliche Charaktere. Mir hat z.B. Kathleen Fox, die Oberin des Nightingale, sehr gefallen, da sie erfrischend anders ist. Auch Nick Riley hat mir viele berührende Lesestunden beschert, denn er ist ein unglaublich toller Protagonist. Und dann gibt es da natürlich noch die fiesen Charaktere, die mich auch alle wunderbar unterhalten haben. Denn in so einem Krankenhaus ist natürlich jede Menge los.

Das erste Ausbildungsjahr ist vorbei

und ich habe es wirklich mit Spannung verfolgt. Wenn ich noch zu Beginn des Buches dachte, dass es sich hier um eine nette Krankenhausgeschichte handelt, in der vielleicht auch die ein oder andere Liebesgeschichte vorkommt, habe ich schnell gemerkt, dass ich hier doch deutlich mehr zu erwarten habe. Das Verfolgen der einzelnen Ausbildungsschritte von Dora, Millie und Helen ist natürlich überaus spannend und oft müssen sie ganz schön viel einstecken. Aber ich habe die Zeit mit den dreien auf ihren unterschiedlichen Krankenstationen immer sehr genossen. Dort trifft der Leser auf viele besondere Krankheitsgeschichten, von denen mir zwei besonders zu Herzen gegangen sind.

Mehr als interessant fand ich auch die persönliche Entwicklung der einzelnen Charaktere, die am Ende des Buches absolut klar erkennbar war. Ich hatte sehr viel Freude dabei, mit den drei Protagonistinnen durch Höhen und Tiefen zu gehen und möchte ganz bald wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Mein Fazit:

"Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben" von Donna Douglas ist ein vielversprechender Beginn der Nightingales-Reihe, der mir sehr abwechslungsreiche Lesestunden bereitet hat. Ich habe von Freude, über Spannung bis hin zu Entsetzen und Trauer wirklich alles erlebt und bin absolut fasziniert vom wunderbaren Schreibstil der Autorin. Mich wird diese Reihe in den nächsten Monaten auf jeden Fall weiter begleiten, denn ich bin im Nightingale-Fieber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2020

Winter im Wild-at-Heart-Hotel

Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen
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Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover von "Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen" gefällt mir sehr. Es strahlt so viel Gemütlichkeit und Winterglück aus, dass man einfach ...

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover von "Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen" gefällt mir sehr. Es strahlt so viel Gemütlichkeit und Winterglück aus, dass man einfach zum Buch greifen muss.

Der Schreibstil

von Anne Sanders ist wieder einfach wunderbar erfrischend. Er lässt sich locker-flockig lesen und ist sehr bildlich, so dass ich nicht nur die wunderschöne Landschaft rund um das kleine Hotel, sondern auch all seine Charaktere wahrhaftig vor Augen hatte. Darüber hinaus hatte ich oft beim Lesen das Gefühl, in die Köpfe der Protagonisten hereinsehen zu können, was oft für ein breites Grinsen gesorgt hat. Ich kann nur sagen, dass mir der Schreibstil sehr gefällt, denn er ist so schön unterhaltsam, dass man gar nicht aufhören möchte, zu lesen.

Ein Filmteam im Wild-at-Heart-Hotel

verspricht Action und wenig Ruhe. Ich habe es sehr amüsant gefunden, bei all den Dingen zuzusehen, die ein solcher Dreh mit sich bringt. Gretchen hat wirklich jede Menge zu tun und muss nicht nur mit der sehr speziellen Aufnahmeleiterin so einiges mitmachen, natürlich gibt es auch einige Überraschungen was Fans und Presse angeht.

Ein wenig haben mir die wechselnden Gäste im Wild-at-Heart-Hotel gefehlt, die im ersten Teil so viel Abwechslung mit sich gebracht haben. Aber da das Hotel nicht groß und somit vom Filmteam belegt ist, war das nicht möglich. Umso mehr habe ich mich gefreut, etwas mehr über die Angestellten im Wild-at-Heart zu erfahren. Denn Koch Oscar, der mir im Vorgängerband schon so sehr gefallen hat, nimmt einen Teil der Handlung ein, was mich sehr begeistert hat. Allerdings ist er nicht mehr der lässige Koch, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat, sondern hat auch ein paar Probleme, die er mit sich ausmachen muss.

Auch Sara, die beste Freundin von Gretchen und die Gärtnerin, dürfen wir näher kennen lernen. Ich habe ganz schön mit ihr gelitten und ihr alles Glück der Erde gewünscht. Ob es geholfen hat? Wer weiß ...

Auch Nettie hat große Probleme mit sich und der Liebe und hin und wieder musste ich doch wirklich ein genervtes Augenrollen zulassen. Aber naja, sie ist 16 Jahre alt und da ist das alles auch ganz schön schwierig, oder?

Ganz besonders begeistern konnten mich in diesem Teil wieder Opa Theo und Bruno Fortunato. Die beiden sind einfach wunderbar unterhaltsam und ihre Streitereien waren immer sehr herzerfrischend. Sobald die beiden aufgetaucht sind, war klar, dass es jetzt gleich wieder unglaublich gut werden wird.

Mal wieder Chaos im kleinen Hotel der Herzen

Da denkt man, dass es im Hotel der Herzen immer romantisch zugehen muss, aber dem ist ganz und gar nicht so. Es gibt viel Herzschmerz, Eifersucht und große Gefühle. Nicht alles war für mich ganz realistisch, aber um die pure Realität zu erleben, tauchen wir auch nicht in Bücher ab, oder? Was ich ganz klar sagen kann: Es war einfach wunderbar und die letzten Seiten lassen mich auf ein Wiedersehen im Wild-at-Heart-Hotel hoffen.

Mein Fazit:

"Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen" von Anne Sanders ist eine sehr kurzweilige Wintergeschichte, die mir tolle Lesestunden bereitet hat. Mich konnte die Autorin wieder absolut von ihrem kleinen Hotel über den Klippen überzeugen, so dass ich schon jetzt voller Vorfreude darauf warte, wenn es wieder heißt: "Wild at Heart. Was kann die Liebe für Sie tun?".

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Ein weiterer wunderschöner Besuch im Comfort Food Café

Schlittschuhglück und Mandelduft
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Meine Meinung:

Ein winterliches Buchcover

Das Buchcover von "Schlittschuhglück und Mandelduft" gefällt mir zwar auf der einen Seite ganz gut, auf der anderen Seite frage ich mich schon, was sowohl der ...

Meine Meinung:

Ein winterliches Buchcover

Das Buchcover von "Schlittschuhglück und Mandelduft" gefällt mir zwar auf der einen Seite ganz gut, auf der anderen Seite frage ich mich schon, was sowohl der Titel als auch das Cover wirklich mit dem Inhalt des Buches zu tun haben soll. Hier hätte ich mir ein aussagekräftigeres Cover gewünscht, denn ich halte das Buch nicht für einen typischen Weihnachtsroman.

Der Schreibstil

von Debbie Johnson ist wieder einfach wunderbar. Schon die ersten Seiten haben mich zutiefst berührt und sofort in der Geschichte gefangen genommen. Debbie Johnson erzählt Zoes und Marthas Geschichte mit viel Gefühl und ebenso viel Humor. Ich hatte viele schöne Lesestunden, die für mich von Traurigkeit bis Lachtränen alles bereit gehalten haben und somit mehr als kurzweilig waren.

Neue und bekannte Protagonisten

gibt es in diesem 3. Teil der Comfort Food Café Reihe. Die wichtigsten sind in diesem Teil natürlich Zoe und Martha, die ich beide von Beginn an feste in mein Herz geschlossen habe. Zu traurig ist der Verlust, den sie erlitten haben und es ist für beide ganz und gar nicht leicht, damit umzugehen. Zum Glück wagen sie den Schritt und lassen ihr Zuhause, das überall an Kate erinnert, zurück und versuchen einen Neubeginn in dem kleinen Dörfchen Budbury.

Dort treffen sie auf die Besitzerin des Comfort Food Cafés, Cherie, die gleichzeitig auch die Ferienwohnungen vor Ort vermietet, und all die anderen wunderbaren Personen, die mittlerweile alle ein neues Zuhause dort gefunden haben oder immer schon dort gewohnt haben. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut und fand es auch sehr spannend, dass Becca und Sam aus dem 2. Teil der Reihe wieder aufgetaucht sind. Ist ja immer interessant, zu erfahren, was aus den liebgewonnenen Protagonisten geworden ist.

Und auch in diesem Band hat die liebe Edie May wieder wahre Begeisterungsstürme bei mir ausgelöst. Ich mag diesen Charakter einfach so unglaublich gerne, dass ich hoffe, dass die Autorin auch der lieben Edie irgendwann einen eigenen Band widmen wird.

Aber auch Cal, über den ich hier gar nicht viel sagen möchte, ist ein toller Charakter, der wunderbar ins Comfort Food Café passt und für ein paar Überraschungen gesorgt hat.

Umgang mit einem schrecklichen Verlust und Neuorientierung

sind die Themen des Buches. Und wo könnte ein Neubeginn nicht so wunderbar gelingen wie im Comfort Food Café, das für jeden Besucher ein offenes Ohr und freundliche Hilfe bereit hält. Die Rasselbande, die sich dort regelmäßig trifft, ist so unglaublich liebenswert, dass alles eigentlich nur gut werden kann. Allerdings ist es ein weiter Weg für Zoe und Martha und nicht immer leicht. Debbie Johnson hat es auch in diesem 3. Teil geschafft, mich komplett in die Welt von Cherie, Laura & Co. zu entführen und wunderbare Momente mit diesen Menschen zu verbringen. Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis dort zu sein und ich hoffe auf noch ganz viele Wiedersehen.

Mein Fazit:

"Schlittschuhglück und Mandelduft" von Debbie Johnson ist eine sehr berührende Geschichte rund um den Verlust eines geliebten Menschen, Vertrauen und die Wichtigkeit eines Neubeginns. Ich hatte wieder wundervolle Momente im Comfort Food Café und habe gemeinsam mit den mir liebgewonnenen Protagonisten viele ergreifende, aber auch überaus lustige Momente erlebt. Ich kann nur wieder jedem dieses kleine charmante Café wärmstens empfehlen, denn es winken einfach wunderschöne Lesestunden. Natürlich gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere