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Veröffentlicht am 07.09.2024

Cosy Crime der besten Sorte

Nuss und Schluss. Ein Hansel & Pretzel Krimi
4


„Nuss und Schluss. Ein Hansel & Pretzel Krimi“ von Dani Baker
Worum geht´s?
An ihrem ersten Arbeitstag in der deutschen Bäckerei „Hansel & Pretzel“ in dem kanadischen Ort Kitchener findet die deutsche ...


„Nuss und Schluss. Ein Hansel & Pretzel Krimi“ von Dani Baker
Worum geht´s?
An ihrem ersten Arbeitstag in der deutschen Bäckerei „Hansel & Pretzel“ in dem kanadischen Ort Kitchener findet die deutsche Sieglinde Sommer, genannt Linn, eine weibliche Leiche im Hinterhof der Bäckerei. Neben der Leiche liegt eine angebissene Nussecke, weswegen der Bäcker erst mal in Verdacht gerät. Nicht nur, um ihren Chef zu entlasten, sondern auch wegen des wahnsinnig gut aussehenden Polizisten, ermittelt Linn auf eigene Faust. Nachdem sie sich erst von ihrem Mann getrennt hatte, begegnet ihr nach dem Polizisten in ihrer neuen WG gleich der zweite Traummann. Bei der Toten handelt es sich um eine stadtbekannte Stadträtin. Die polizeilichen Ermittlungen und Linns Nachforschungen bringen sehr viele Verdächtige ans Tageslicht, denn zu Lebzeiten fing die Stadträtin mit fast allen Streitigkeiten an und machte sich Feinde. Deckt Linn den Fall auf oder der attraktive Polizist? Lebt sich Linn in ihrer WG ein, in der einige sehr schräge Leute wohnen? Wird einer der „Traummänner“ Linns neuer Freund? Was wird aus ihrem Job in der Bäckerei? War der Bäcker wirklich der Mörder? Wieso sitzt Linn blutüberströmt im Park? Spannende Fragen in einer spannenden Handlung mit vielen Verdächtigen. Aber der Humor kommt auch nicht zu kurz.
„Nuss und Schluss“ ist der erste Band der Hansel & Pretzel Krimireihe von Dani Baker. Die Autorin kommt wie ihre Hauptprotagonistin aus Norddeutschland und lebt seit 2010 in Toronto. Ob es wohl noch mehr Parallelen zu den beiden gibt?
Meine Meinung:
Empfehlen kann ich das Buch „Nuss und Schluss“ uneingeschränkt, es ist Cosy Crime der besten Sorte, schöner Humor, lustige Situationskomik, aber auch genügend Spannung. Hat Spaß gemacht zu lesen. Auch interessante Informationen wie zum Beispiel zum deutschen Führerschein in Kanada bekam man zu lesen. Alles in allem eine gelungene Mischung.
Das Cover fällt auf jeden Fall ins Auge, es ist wunderschön. Eine herbstliche Straßenecke, sehr idyllisch anzuschauen. In einer Ecke die Bäckerei, in der anderen im Vordergrund ein gedeckter Tisch, auf dem sich ein Eichhörnchen die Nussecken betrachtet. Allein das blutbefleckte Messer auf dem Tisch deutet auf Verbrechen hin, sowie die Pistole, die unter dem Muffin und neben dem Ahornblatt über dem Titel zu sehen ist. Der Schreibstil ist witzig und amüsant und man möchte das Buch in einem Rutsch weg lesen.
Fazit:
Der erste „Hansel & Pretzel“- Band – allein der Name ist herrlich – ob wohl auch mal eine Gretel vorkommen wird? - macht Lust auf mehr Bücher aus dieser Reihe. Wo Cosy Crime drauf steht, ist Cosy Crime drin. 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 02.09.2024

"gerooteter Jailbreak" oder kaufe kein gebrauchtes Handy

Das Smartphone
5


„Das Smartphone“ von Marc Meller
Worum geht´s?
Paula, gerade mit ihrem Master in Molekularbiologie fertig geworden, kauft sich, um Geld zu sparen, ein gebrauchtes Smartphone. Abends wird sie von dem etwas ...


„Das Smartphone“ von Marc Meller
Worum geht´s?
Paula, gerade mit ihrem Master in Molekularbiologie fertig geworden, kauft sich, um Geld zu sparen, ein gebrauchtes Smartphone. Abends wird sie von dem etwas nerdigen Verkäufer angerufen, sie möchte bitte vorbeikommen, er hätte auf ihrem alten Handy eine Spyware gefunden. Als sie am nächsten Morgen zu dem Laden kommt, ist dort die Polizei und sie erfährt, dass der Verkäufer einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Sie gibt der Polizistin ihre Handynummer. Am gleichen Tag bewirbt sich Paula, deren Studium bisher einwandfrei verlaufen war, um eine Doktorandenstelle und bekommt auch gleich die Zusage.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Paula wird von der Polizei des Mordes verdächtigt, alles läuft aus dem Ruder, das wohl geordnete und geplante Leben steht auf dem Kopf und das alles wegen des Kaufs eines gebrauchten Handys. Sie gerät sogar selbst in Gefahr, bekommt unerwartete Hilfe und versucht sich aus diesem Abwärtsstrudel heraus zu kämpfen.
Was haben eine gekündigte Autoversicherung, ein Lied, das Handy und anderes damit zu tun?Wird sie ihr normales Leben zurück erhalten?
Meine Meinung:
Empfehlen kann ich das Buch „Das Smartphone“ nicht uneingeschränkt, es ist kein Thriller, den man mal an einem Sommerabend bei einem Glas Rotwein gemütlich weg liest. Gleich mehrere Male werden die Begriffe „rooten“ und „Jailbreak“ erklärt, wahrscheinlich dachte der Autor, dass Nichtinformatiker dies sonst nicht verstehen würden. Allerdings denke ich, dass der ganze Kontext eher bei IT Interessierten aufgehoben ist und die bräuchten, genauso wie alle anderen auch, diese Wiederholungen nicht. An sich ist die Handlung um Paula so spannend, dass man gar nicht aufhören möchte, zu lesen. Doch wenn diese Erklärstellen kommen, habe ich mich erwischt, dass ich großzügig drübergelesen habe. Es wirkt einiges sehr konstruiert, manche Handlungen konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Auch wenn fast alles, was in die Handlung reingepackt wurde,recht real ist, ist mir das konstuierte Gesamtbild, sehr unrealistisch, zu aufwendig für das Ergebnis.
Obwohl ich ebenso wie der Autor Marc Meller in der chemischen Industrie gearbeitet habe und an naturwissenschaftlichen Themen interessiert bin, hat mich das Buch jetzt nicht gepackt. Ich denke, dass es meinem Sohn, der Informatik studiert, evtl. besser gefallen könnte. Mal schauen.
Das Cover fällt auf jeden Fall ins Auge, pechschwarzer Hintergrund, der Titel in blutroten, erhabenen Buchstaben und einer blauen Funktionskurve. Der Schreibstil ist OK, sorgt auch für eine spannungsgeladene Handlung bis er sich in „gerooteten Jailbreaks“ verliert.

Fazit:
Ich habe lange über das Fazit nachdenken müssen. Erstens – ich würde das Buch nur einem „Informatikernerd“ empfehlen. Mich hat es nicht geflasht, den Schluss fand ich sehr abwegig. An sich gab es weite Strecken mit megaspannender Handlung um Paula. Dann verlor sich das in Wiederholungen, Erklärungen, seltsamen Konstrukten. Halbe Sterneanzahl deswegen von mir. Aber reine Geschmackssache.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 12.08.2024

"Hallelujah" mit David und Bathseba

Die Löwin von Jerusalem
3

„Bathseba – Die Königin von Jerusalem“ von Ruben Laurin
Worum geht´s?
Ruben Laurin, Preisträger des Homer-Literaturpreises des Jahres 2019, wurde durch das Lied „Hallelujah“ von Leonhard Cohen inspiriert, ...

„Bathseba – Die Königin von Jerusalem“ von Ruben Laurin
Worum geht´s?
Ruben Laurin, Preisträger des Homer-Literaturpreises des Jahres 2019, wurde durch das Lied „Hallelujah“ von Leonhard Cohen inspiriert, diesen Roman zu schreiben. Als „Vorlage“ diente das Alte Testament mit dem Buch Samuels. Mit der Geschichte von der Liebschaft Davids und Bathsebas in der blutrünstigen, brutalen und sehr weltlichen Manier des Alten Testaments. Auch der Kampf David gegen Goliath kommt im Roman vor, umgesetzt wie es sich tatsächlich hätte zutragen können. An manchen Punkten ist Herr Laurin von der „Romanvorlage“ abgewichen. Wo, das mag der werte Leser selbst herausfinden.
Eigentlich handelt es sich zuerst um eine Liebesgeschichte, dann um Irrungen und Wirrungen, Gewalt in der Ehe, politische Machtspiele und Ränke sowie widerliche Kriege. Dazwischen immer wieder mal göttliche Boten und Propheten.
Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht erwähnen, denn wer z.B. in Religion von der Geschichte gehört hatte, weiß schon einiges, was passieren wird.
Der Erzählstil ist sehr interessant. Immer wieder wird der Leser direkt angesprochen, ich finde, dieses Stilmittel sehr geeignet, um einen in die biblische Zeit zu versetzen. Auch werden immer wieder verschiedene Zeitebenen und Orte parallel oder im Wechsel beschrieben. „Dort und hier, damals und jetzt – für Bathseba und David ein Abgrund aus Raum und Zeit, für uns kaum ein Wimpernschlag und weniger als ein Schritt“, diese Ebenen erzeugen Spannung, man sieht die Reaktionen auf Aktionen, wie im wahren Leben.

Meine Meinung:
Es ist ein Buch, das polarisiert. Manche mögen die häufigen Wechsel der Zeitebenen nicht. Einige fanden die Abweichungen von der Bibel nicht gut. Andere die Ausschmückungen (die Bibel gibt nicht soviel her) der Charaktere und der Motive nicht passend, so wie die Derbheit der Sprache, die gewisse Personen veranschaulicht.
Diese Parameter fand ich persönlich gut eingesetzt. Die ersten beiden Leseabschnitte fand ich hervorragend und schnell weg gelesen. Beim letzten Drittel hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich fand das Verhalten der Protagonisten oft unsympathisch und nicht nachvollziehbar. Was mich aber zum Nachdenken brachte, warum, wieso, vielleicht doch verständlich unter diesen Bedingungen? So ähnlich, wie wenn man sich im TV über unsympathische Charaktere ärgert und dann merkt, wow, der Schauspieler hat perfekte Arbeit geleistet. So ähnlich erging mir es auch gegen Ende des Buches, das ich tatsächlich 2 Tage mal weglegen musste, bevor ich es zu Ende gelesen habe. Also Punkt an den Autor! Keine Wohlfühlgeschichte, sondern historische Geschichten und Machenschaften ausgeleuchtet.
Das Cover ist recht schlicht gehalten, rote Schrift auf einem auf alt getrimmten Hintergrund mit Bathseba im Vordergrund im weißen Gewand und pechschwarzen, langen, gelockten Haaren. Gefällt mir. Auch schön und hilfreich sind die Landkarten von Palästina von 1000 vor Christus, das Personenverzeichnis und die Zeittafel. Der Schreibstil passt sich den Personen und den Handlungen an, wechselt zwischen „normaler“ Erzählung, direkter Ansprache, erotischen Szenen und derber Sprache.
Fazit:
Leseempfehlung für diejenigen, die gerne historische Geschichten lesen, die aus der Wohlfühlzone rausgehen.

4,5 von 5 Sternen!

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 18.07.2024

Summ, summ, Bienchen summt herum...

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 3: Bittersüßer Honig
0


„Vino, Mord und Bella Italia – Bittersüßer Honig“ von Christian Homma und Elisabeth Frank

Worum geht´s?

Das Autorenpaar Christian Homma und Elisabeth Frank liebt Italien und Cosy Crime mit komplizierten ...


„Vino, Mord und Bella Italia – Bittersüßer Honig“ von Christian Homma und Elisabeth Frank

Worum geht´s?

Das Autorenpaar Christian Homma und Elisabeth Frank liebt Italien und Cosy Crime mit komplizierten Plots und bringt diese Vorlieben in der neuen Krimireihe „Vino, Mord und Bella Italia“ unter einen Hut.
In Band 3 geht es nicht um Wein, sondern um Honig. Anna besucht mit Tameo und Peppo den Tag der offenen Tür der Imkerei der Tochter des Bürgermeisters von Fontenaia. Die leckere Idylle wird von zwei Umweltaktivisten jäh unterbrochen. Der Bürgermeister fordert einen polizeilichen Einsatz an. Eine der beiden kann tatsächlich dingfest gemacht, muss aber wieder freigelassen werden, um kurz darauf tot im Bienenhaus der bürgermeisterlichen Tochter aufgefunden zu werden. Anna wird vom zweiten Aktivisten in den Fall hineingezogen. Mit ihren Ermittlungen verblüfft sie sogar den grummeligen Commissario. Doch eine Sache verläuft äußerst suboptimal, als die unangenehme Anwältin und ein anonymer Schreiberling Anna privat traktieren. Auch der Bürgermeister ist recht unangenehm. Wird Anna sich erpressen lassen, wird sie aus Fontenaia vertrieben, wird sie den Fall lösen oder wird diesmal der Commissario schneller sein? Wie in de ersten Bänden schließt das Buch mit einem rasanten Finale und einer großen Überraschung fürAnna.
Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch! Cosy Crime für Kopf, Herz und Bauch Das hatte ich schon bei Band 1 geschrieben, Band 2 hat das Niveau gehalten und Band 3 sogar eine Schippe zugelegt und auch wieder Spaß beim Lesen bereitet.
Auch hier muss ich mich wiederholen, denn die schönen, detaillierten Beschreibungen von dem Haus, dem Garten, der Früchte – man ist irgendwie mitten drin und riecht die Aromen und spürt die Sonne. Ein richtig gutes Buch für den Urlaub. Die Charaktere entwickeln sich weiter, was einen noch näher an die Handlung bringt. Da mein Mann Imker ist und die Varoa-Milbe seit Jahren ein unschönes Thema ist, war das Thema mega interessant.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Wie bei Band 1 und 2 ist als Erkennungsmerkmal über den italienischen Farben die schwarze Gabel mit den darum gewickelten schwarzen Spaghetti zu sehen und wirkt sehr mörderisch. Man erwartet fast, dass blutrote Tomatensauce daran heruntertropft. Die Bienenbeuten stehen auf einer Wiese vor einem italienischen Landhaus. Rechts fliegt eine riesige Biene einsam herum. Der Schreibstil ist flott und passt zu Italien. Manch italienischer Satz und Wörter kommen vor. Durch die kurzen Kapitel liest man sehr rasch durch die Handlung.
Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!!! Ich freue mich schon auf Band 4 und bin gespannt, wie die private und berufliche Zukuft von Anna in Fontenaia aussiehtn! 5 von 5 Sternen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2024

Anna ermittelt wieder

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 2: Das Vermächtnis der Winzerin
1


„Vino, Mord und Bella Italia – Das Vermächtnis der Winzerin“ von Christian Homma und Elisabeth Frank

Worum geht´s?

Das Autorenpaar Christian Homma und Elisabeth Frank liebt Italien und Cosy Crime ...


„Vino, Mord und Bella Italia – Das Vermächtnis der Winzerin“ von Christian Homma und Elisabeth Frank

Worum geht´s?

Das Autorenpaar Christian Homma und Elisabeth Frank liebt Italien und Cosy Crime mit komplizierten Plots und bringt diese Vorlieben in der neuen Krimireihe „Vino, Mord und Bella Italia“ unter einen Hut.
Anna besucht das jährliche Dorffest in Fontenaia, doch nicht um zu feiern, sondern um zu arbeiten, zunächst als Kellnerin und dann als Journalistin. Gerade als sie mit ihren Interviews anfangen will, hören alle einen entsetzlichen Schrei. Anna und der Commissario treffen gleichzeitig beim Tatort ein, wo ein Mann mit einem Messer in der Hand über einer toten Frau gebeugt ist. Der vermeintliche Mörder entpuppt sich als Österreicher, deswegen wird Anna, als auf die Schnelle kein amtlicher Dolmetscher aufzutreiben ist, von der Polizei zum Verhör dazu gezogen. Der Commissario legt ihr eine Schweigepflicht auf, deswegen kann sie keinen Artikel darüber schreiben. Als Rossi einen sehr reißerischen Artikel schreibt, ärgert sie sich so sehr, dass sie wieder als Detektivin tätig wird, unterstützt wieder von dem reizenden Nachbarsjungen Tameo mit seinem Hund. Hilfreiche Quellen sind der Obst- und Gemüseladen so wie der Pfarrer. Die Tote wird als ortsansässige Winzerin identifiziert, der Verdächtige als Kaufinteressent für ihr Weingut. Es folgen noch andere Verdächtige, ein verschwundenes Testament und die Dinge spitzen sich zu. Wie im ersten Band schließt das Buch mit einem rasanten Finale und einer überraschenden Lösung.
Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch! Cosy Crime für Kopf, Herz und Bauch Das hatte ich schon bei Band 1 geschrieben, aber Band 2 hat das Niveau gehalten und Spaß beim Lesen bereitet.
Auch hier muss ich mich wiederholen, denn die schönen, detaillierten Beschreibungen von dem Haus, dem Garten, der Früchte – man ist irgendwie mitten drin und riecht die Aromen und spürt die Sonne. Ein richtig gutes Buch für den Urlaub. Die Charaktere entwickeln sich weiter, was einen noch näher an die Handlung bringt.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Wie bei Band 1 als Erkennungsmerkmal ist über den italienischen Farben die schwarze Gabel mit den darum gewickelten schwarzen Spaghetti zu sehen und wirkt sehr mörderisch. Man erwartet fast, dass blutrote Tomatensauce daran heruntertropft. Der kleine gelbe Flitzer vor der typischen italienischen Sommerlandschaft ist ein sehr schönes Bild. Der Schreibstil ist flott und passt zu Italien. Manch italienischer Satz und Wörter kommen vor.
Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!!! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt, ob Anna in Fontenaia bleibt! 5 von 5 Sternen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre