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Veröffentlicht am 13.06.2018

Mit Nora ins Jahr 1959

Fräulein Nora findet die Liebe
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Klappentext: Nora, Karrierefrau aus dem 21. Jahrhundert, wird durch einen Zufall in das Jahr 1959 zurückversetzt und muss dort in die Rolle einer Anwaltsgattin schlüpfen. Gar nicht so einfach, wird doch ...

Klappentext: Nora, Karrierefrau aus dem 21. Jahrhundert, wird durch einen Zufall in das Jahr 1959 zurückversetzt und muss dort in die Rolle einer Anwaltsgattin schlüpfen. Gar nicht so einfach, wird doch von ihr erwartet, dass sie den Haushalt schmeißt, Handarbeitskränzchen besucht und ein Haushaltsbuch führt. Als sie sich dann auch noch in einen jungen Unternehmer verliebt, wird die Sache richtig kompliziert ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich mich gut in ihre Situation reinversetzen konnte.

Als selbstbewusste und moderne Frau aus der heutigen Zeit ist es für Nora nicht so leicht, plötzlich in die Rolle einer Hausfrau und Ehefrau zu schlüpfen. Ihr vermeintlicher Ehemann wirkt anfangs streng und steif, erwartet die perfekte Gattin mit tadellosem Auftreten und hatte ständig etwas zu kritisieren. Aber da ist auch noch die andere Seite, die wirklich liebt und sich nach Nähe sehnt. Diese Seite ließ ihn weicher wirken und gefiel mir sehr. Und dann ist da noch Maximilian, der nicht so steif aussieht und wirkt. Ein sympathischer und hilfsbereiter Mann, dem Nora immer wieder über den Weg läuft.

Die Grundidee hat mir auf Anhieb zugesagt, gerade wegen des nostalgischen Flairs. Ich hatte das Gefühl, direkt in einem alten Film gelandet zu sein. Wo die Ehefrauen die Hausarbeit schmeißen und ihren Gatten ein schönes Heim schaffen und ihnen den Rücken stärken. Eine Zeit, in der vieles noch recht steif und geradlinig verlief. Das hat durchaus seinen Charme und gefiel mir daher auch sehr gut.

Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich richtig in der Handlung angekommen bin. Sie war durchaus interessant, doch hin und wieder auch etwas langatmig. Gerade von der Liebesgeschichte hatte ich mir einiges erhofft, doch verlief diese dann ganz anders als erwartet. Das Ende war zwar nicht ganz meins, aber doch recht zufriedenstellend und durchaus passend.

Fazit:

Eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch, allerdings anders als erwartet. Dennoch habe ich Nora gern durch das Jahr 1959 begleitet. Ich vergebe 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Happy End im Schnee?

Schneeflockennovelle
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Klappentext: Es ist Frühling, doch der Winter hält noch einmal Einzug zu Ingrids Hochzeit. Das ist kein gutes Zeichen, findet sie. Ihre arrangierte Ehe mit Landwin soll den Frieden zwischen ihren Ländern ...

Klappentext: Es ist Frühling, doch der Winter hält noch einmal Einzug zu Ingrids Hochzeit. Das ist kein gutes Zeichen, findet sie. Ihre arrangierte Ehe mit Landwin soll den Frieden zwischen ihren Ländern besiegeln, aber eigentlich hatte sich Ingrid eine andere Zukunft vorgestellt. Während ihre Schwestern ihren Träumen folgen, kann sie sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, den Rest ihres Lebens als Erzherzogin zu verbringen. Und auch, wenn ihr Zukünftiger das Idealbild eines Mannes darstellt, sieht sie schnell, dass sich ihre Herzen einfach nicht für einander erwärmen können. Das passende Herz findet sie dagegen in jemanden, von dem sie es nicht erwartet hätte.

Meine Meinung:

Ich habe den Debütroman „A Fairy Tale“ von Anja Stephan bereits mit großer Begeisterung gelesen und war daher auch schon ganz gespannt auf ihre kleine Schneeflockennovelle.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus der Sicht von Ingrid, doch auch der Mann ihres Herzens kommt zwischendurch zu Wort. So konnte ich die beiden ein klein wenig kennenlernen.

Ingrid ist eine mutige und kluge Frau. Sie weiß genau, was sie will und ist politisch sehr interessiert. Ihr zukünftiger Ehemann Landwin ist dagegen ein selbstverliebter und arroganter Schönling, der gerne über sich selbst und den Krieg redet. Ich konnte ihm einfach nichts abgewinnen. Sein Bruder Mordechai ist das genaue Gegenteil von ihm und war mir auch irgendwie sympathisch. Ich hätte ihn nur gerne noch näher kennengelernt.

Da die Kurzgeschichte gerade mal knapp um die 100 Seiten umfasst (als Ebook knapp um die 70 Seiten), darf man natürlich nicht mit Tiefgang rechnen. So lernt man die Charaktere auch eher nur oberflächlich kennen. Die Handlung hat dabei einen leicht märchenhaften Touch, jedoch nahm mir die Politik und der Krieg etwas zuviel Raum ein. Ich hätte mir stattdessen mehr von der Liebesgeschichte gewünscht. Da die Protagonisten eigentlich überhaupt nicht heiraten wollten, kam auch keine richtige Romantik auf.
Zeitlich konnte ich die Geschichte leider nicht genau zuordnen, was mich aber nicht unbedingt gestört hat.

Fazit:

Eine schöne Grundidee und eine nette Novelle für zwischendurch. Anhand des Klappentextes hatte ich allerdings mit mehr Liebe und Romantik gerechnet. Den Schreibstil von Anja Stephan mag ich aber sehr gerne. Von mir gibt es 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Abenteuerlich und magisch

Horizon. Fernab der Heimat
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Klappentext: Die Flucht aus Carbonn endet für Thronprinz Corin ausgerechnet in einem Land, das schon vor Jahren der Krone abgeschworen hat. Inkognito schlägt er sich durch und landet schließlich beim Erzfeind ...

Klappentext: Die Flucht aus Carbonn endet für Thronprinz Corin ausgerechnet in einem Land, das schon vor Jahren der Krone abgeschworen hat. Inkognito schlägt er sich durch und landet schließlich beim Erzfeind seines Vaters.
Unerwartet erfährt er von einer geheimen Mission und ahnt, dass seiner Heimat und den Bewohnern Carbonns großes Unheil bevorsteht.
Soll Corin heimkehren, obwohl er sich geschworen hatte, endgültig mit der Vergangenheit abzuschließen? Oder soll er stattdessen den lang ersehnten Neuanfang wagen?
Für welchen Weg er sich auch entscheidet, sicher ist nur, zuvor muss er ein waghalsiges Abenteuer bestehen…

Mit „Horizon – Fernab der Heimat“ geht das Abenteuer dieser schönen Reihe in die zweite Runde.

Meine Meinung:

Da es sich um den zweiten Band handelt, ist es vonnöten, den ersten Band bereits zu kennen oder zuerst zu lesen, da die Fortsetzung an seinen Vorgänger anschließt.

Auch in diesem Buch ist der Schreibstil der Autorin wieder sehr angenehm und fließend, so dass ich mich erneut wunderbar in die Geschichte einfühlen konnte.
Diese Reihe besticht nicht durch hohe Spannungsbögen, ist jedoch so interessant und wunderschön, dass man der Handlung einfach gerne weiterfolgen möchte. Zudem schreibt Amanda Laurie sehr bildhaft, so dass ich die schöne Landschaft Horizons direkt vor Augen hatte. Dabei schweift sie in ihren Beschreibungen aber nie zu sehr ab, so dass es in keinster Weise langweilig wurde.
Die Charaktere wurden ebenfalls sehr gut herausgearbeitet, allen voran der Hauptprotagonist Corin, den ich bereits im ersten Band sehr gern mochte.

In diesem Band begleitet der Leser Corin auf seinem Abenteuer fernab der Heimat, nachdem ihm die Flucht aus Carbonn geglückt ist.
Dadurch lernt man weitere Teile Horizons und deren Völker kennen, genauso wie weitere interessante Charaktere.

Corin entwickelt sich auf seiner Reise immer weiter und lässt den Leser direkt daran teilhaben. Ich konnte seine Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen und habe ihn liebend gerne auf seinem Abenteuer begleitet.

Diese Geschichte hat mir sehr schöne und entspannte Lesestunden beschert. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3.

Fazit:

Wer Abenteuer vermischt mit einer Prise Magie mag, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen.

Veröffentlicht am 12.06.2018

Fantastischer Auftakt der Jugendbuch-Reihe

Horizon
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Klappentext: Der 16jährige Corin wird von seinem Vater, dem König Daven Bryant, an dessen Hof nach Carbonn gebracht, um dort den Platz des Thronerben einzunehmen. Als unehelicher Sohn ist Corin fernab ...

Klappentext: Der 16jährige Corin wird von seinem Vater, dem König Daven Bryant, an dessen Hof nach Carbonn gebracht, um dort den Platz des Thronerben einzunehmen. Als unehelicher Sohn ist Corin fernab Carbonns als Bauernjunge aufgezogen worden und muss sich nun gegen seinen Willen in sein neues Leben fügen. Doch Corin sehnt sich nach der Freiheit und rebelliert gegen die Regeln seines Vaters.

Meine Meinung:

In „Horizon – Aufbruch ins Ungewisse“ wird der Leser in eine fantasievolle Welt mitgenommen. Die Charaktere wurden wundervoll herausgearbeitet und die Landschaften mit viel Liebe zum Detail beschrieben.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und fließend, so dass ich schnell in die Geschichte reingekommen bin.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Corin, den ich vom ersten Augenblick an gern hatte. Er hat sein Herz am rechten Fleck und lässt sich dennoch nicht alles gefallen.
Ab und an wechselt die Sichtweise auch mal zu anderen Protagonisten, so dass man zum Beispiel auch den König besser kennenlernen konnte. Selbst die Nebencharaktere wurden sehr liebevoll gestaltet und fügen sich fantastisch in die Geschichte ein.

Auch wenn die Handlung keine großen Spannungsbögen enthält, wurde sie dennoch nie langweilig. Ich fand es sehr interessant, Corin auf seinem Weg zu begleiten und habe jedes einzelne Kapitel mit großer Freude gelesen.
Besonders Lindoras hat mich sehr begeistert.

Es handelt sich hierbei um ein eher entspannendes Jugendbuch, in dem der Leser fremde Welten entdecken und den Weg eines Jungen mitverfolgen kann.
Diese Geschichte kommt auch ohne Action ganz wunderbar aus.

Die Autorin Amanda Laurie hat einen ganz wundervollen und bildhaften Erzählstil. Ich konnte mir die Orte richtig gut vorstellen und es war mir eine Freude, durch diese Welt zu reisen und sie zu erkunden.

Fazit:

Ein fantastischer Auftakt, der mir unheimlich gut gefallen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Wenn zwei Menschen zusammengehören, dann sollte sie niemand trennen

Fractured Love - Zerrissene Liebe
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Klappentext: Evie war sechzehn, als er zu ihnen kam. Landon Jones. Zimtfarbenes Haar, hellblaue Augen, genau wie ihre. Wenn sie mit ihrem Pflegebruder unterwegs war, fragten die Leute, ob er ihr Zwilling ...

Klappentext: Evie war sechzehn, als er zu ihnen kam. Landon Jones. Zimtfarbenes Haar, hellblaue Augen, genau wie ihre. Wenn sie mit ihrem Pflegebruder unterwegs war, fragten die Leute, ob er ihr Zwilling sei. Das war er nicht. In dem Jahr, in dem sie herausfanden, wie sehr er das nicht war, hatten ihre Eltern sie erwischt und ihn aus ihrem Leben verbannt.
Jetzt ist Evie neunundzwanzig und angehende Neurochirurgin. Ihr war bewusst, dass ihre Zeit als Assistenzärztin heftig werden würde. Doch ihr war nicht klar, dass sie ihr das Herz herausreißen wird. Nicht, bis sie ihn sieht: Dr. Jones.
Sie war seine Pflegeschwester gewesen, und nur damals hatte er sich gefühlt, als hätte er ein Zuhause. Er hatte sich in Evie verliebt, aber ihre Eltern hatten ihn hinaus geworfen. Heute ist er Dr. Jones, und schon lange nicht mehr derselbe Mensch wie damals. Er ist selbstbewusst und nichts kann ihm etwas anhaben. So glaubt er zumindest. Bis er die Liste der neuen Assistenzärzte in den Händen hält, auf der nur zwei Namen stehen. Seiner und Evie Rutherfords.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und lässt sich recht flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekommt.

Evie und Landon waren mir beide sehr sympathisch. Zwischen ihnen baute sich vom ersten Augenblick an etwas ganz besonderes und intensives auf – eine starke Anziehungskraft und unzerstörbare Liebe, die beim Lesen auch spürbar war. Zwei Menschen, die einfach zusammengehören, sich einander Halt geben und sich ohne den Anderen nicht vollständig fühlen.

Die Liebesgeschichte fand ich insgesamt ganz schön. Der Tiefgang war dabei für meinen Geschmack vollkommen ausreichend, so dass ich mit Evie und Landon auch mitfühlen und mitleiden konnte. Manchmal finde ich es sogar angenehm, wenn in der Handlung nicht zu sehr ausgeholt und die Geschichte stattdessen direkt auf den Punkt gebracht wird. Zuviel drumherum muss nicht immer sein und oberflächlich blieb sie dadurch ebenfalls nicht.

Die Geschichte wurde in zwei Teile gegliedert, wobei sich der erste mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit und der zweite mit der Gegenwart zehn Jahre später beschäftigt. So konnte man die Gefühle, die Anziehungskraft und ihre Liebe umso besser nachvollziehen.

Lediglich mit dem Ende war ich nicht so ganz zufrieden, da hätte ich mir doch noch etwas mehr gewünscht.

Fazit:

Die Liebesgeschichte ist zwar nicht perfekt, aber eben auch nicht schlecht. Ich habe dieses Buch durchaus gerne gelesen und Evie und Landon ebenso gerne auf ihrem Weg begleitet. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.