Profilbild von MelaM

MelaM

Lesejury-Mitglied
offline

MelaM ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MelaM über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2017

Der letzte erste Blick

Der letzte erste Blick
0 0

Inhalt:
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, ...

Inhalt:
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen


Meine Meinung:
Erstmal möchte ich mich an dieser Stelle bedanken, dass mir das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt wurde. Dieses hat natürlich keinerlei Einfluss auf meine Bewertung.

Das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend, aber es ist auch nichts außergewöhnliches. Es ist einfach solide und passt zum Buch.

Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem Namen Emery. Aber das hat sich im Laufe des Buches gegeben und ich hatte mich daran gewöhnt.

Emery selbst hat mich sehr beeindruckt. Sie ist eine starke Frau, die trotz einer schweren Vergangenheit wieder lernt sich auf andere Menschen einzulassen und ihnen zu Vertrauen.
Um Dylans Vergangenheit wird im Laufe des Buches viel Wirbel gemacht. Ich persönlich fand allerdings, dass er gar kein so großes, schlimmes Geheimnis hat.

Sehr positiv fand ich an dem Buch, dass es nicht reinweg um die Liebesgeschichte zwischen Emery und Dylan ging, sondern die Freundschaft auch einen sehr hohen Stelllenwert im Buch hatte.
Die Freunde von den beiden sind mir im Verlauf der Geschichte so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mich jetzt schon auf den nächsten Band der Reihe freue.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni hat mir sehr gut gefallen. Sie hat abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan geschrieben. So hatte ich einen perfekten Einblick in beider Gefühlswelt.
Ich hoffe dass die Autorin auch in Band 2 ihren Stil hält.


Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über die Liebe, die Freundschaft und viel Vertrauen.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Glückssterne

Glückssterne
0 0

Inhalt:
Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären ...

Inhalt:
Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Kurzentschlossen reist sie hinterher und gerät von einem Schlamassel in den nächsten. Gottseidank ist da auch noch der charismatische Konditor Aidan, der der Braut in spe immer wieder aus der Patsche hilft – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge , die so gar nicht in Josefines Lebensplan passen


Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte von Claudia Winter an sich sehr gut gefallen.
Eine wirklich sehr schöne Liebesgeschichte in dem wundervollem Setting von Schottland.
Der Autorin ist ein wirklich flüssiger Roman gelungen.
Auch wenn Josi nicht jedermanns Geschmack ist mochte ich Sie. Für mich passte die schroffe, manchmal arrogante Frau einfach zur Geschichte. Hätte sie auch als Anwältin immer gewusst was sie will, dann wäre es nie zu dieser wundervollen Reise nach Schottland gekommen. Und demnach hätte es die Geschichte dann auch nicht gegeben.
Ihre Tanten sind so unterschiedlich und doch hat Claudia Winter es geschafft beide einfach sympathisch herausstechen zu lassen. Ohne die 2 hätte es in Schottland direkt langweilig werden können.
Auch die weiteren Charaktere waren gut herausgearbeitet. Ich hatte zu jedem ein Bild vor Augen.
Das Hörbuch hören war für mich fast wie einen Film ansehen.
Ein großes Lob an die Autorin.

Leider muss ich aber sagen, dass mir Jessica Schwarz als Sprecherin nicht so gut gefallen hat. Es fiel mir wirklich schwer in das Hörbuch rein zu kommen. Und das lag eindeutig an der Sprecherin.
Mir war das alles schon zu monoton und gerade am Anfang sehr langweilig gesprochen.
Um Laufe des Hörbuches hat sich das zum Glück ein wenig gegeben, aber trotzdem war Sie für mich absolut keine Ideale Besetzung.
Wirklich Schade denn sonst wären es 5 Sterne gewesen.

Aber es war (vorausgesetzt die Autorin schreibt noch weitere Bücher) bestimmt nicht das letzte Buch was ich von Claudia Winter gelesen bzw. gehört habe.



Fazit:
Ein einprägsamer Liebesroman mit vielen sympathischen Menschen in einem wundervollem Land.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Good as Gone

Good as Gone
0 0

Inhalt:
Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint ...

Inhalt:
Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.

Meinung:
Mich hat das schlichte, recht düstere Cover des Hörbuches auf Anhieb angesprochen. Für mich versprach es einen spannenden Thriller. Auch die Story versprach das.
Aber vorweg gesagt: Trotz des gekürzten Hörbuches war mir das Buch zu langatmig und dadurch stellenweise sogar langweilig.
Aber der Reihe nach.
Die beiden Sprecherinnen Anna und Nellie Thalbach haben ihre Sache wirklich gut gemacht.
Anna Thalbach spricht die Passagen von Anna, die einen Großteil des Buches ausmachen.
Nellie Thalbach liest den Part von Julie und anderen Mädchen.
Dass das Buch aus unterschiedlichen Sichten die Geschichte der Familie erzählt hat mir tendenziell sehr gut gefallen. Allerdings fand ich die Zeitsprünge und auch die vielen Namen sehr verwirrend.
Ich saß oft da und habe mich gefragt in welcher Zeit wir jetzt eigentlich sind und welche Frau da gerade spricht. Das fand ich wirklich sehr schade.
Das Hörbuch fing wirklich sehr spannend an. Man erfährt von der Entführung und ich war wie gefesselt und wollte wissen was hinter dem ganzen steckt.
Doch leider hat diese Spannung im Laufe des Hörbuches sehr, sehr stark nachgelassen. Die zweite Hälfte hat mich leider nur noch als eine Erzählung ohne jegliche Spannung erreicht.
Es war für mich ein gutes Hörbuch, aber ich habe einfach etwas spannenderes erwartet.

Fazit
Für mich war es eine gute Geschichte, aber leider kein spannender Thriller.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Ein Gefallen?

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor
0 0

Inhalt:
Stephanie, fürsorgliche Mutter, viel gelesene Mom-Bloggerin und jung verwitwet, hilft gerne aus; erst recht, wenn ihre glamouröse Freundin Emily, PR-Chefin eines New Yorker Modedesigners, sie darum ...

Inhalt:
Stephanie, fürsorgliche Mutter, viel gelesene Mom-Bloggerin und jung verwitwet, hilft gerne aus; erst recht, wenn ihre glamouröse Freundin Emily, PR-Chefin eines New Yorker Modedesigners, sie darum bittet. Doch als sie an diesem Tag Emilys fünfjährigen Sohn Nicky nach der Vorschule mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt sie nicht, dass dies das Ende ihrer brüchigen Vorstadtidylle bedeuten wird. Denn Emily holt ihren Sohn am Abend nicht ab. Und auch an den folgenden Tagen und Wochen taucht sie nicht auf. Stephanie kümmert sich um Nicky, zusammen mit Emilys Mann Sean. In ihm erkennt sie die unverhoffte Chance, noch einmal ein ganz anderes Leben zu führen. Und sie fasst einen folgenschweren Entschluss. Doch dann kommt der Anruf, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet hat


Meinung:
Der Schreibstil von Darcey Bell und auch das Cover des Buches haben mir ganz gut gefallen. Nichts besonderes, aber was gutes und solides.
Ich fand es sehr spannend, dass Teile des Buches in Blog-Form geschrieben waren.
Die Idee, dass Stephanie versucht ihre Freundin über Ihren Blog wiederzufinden war für mich persönlich einfach was Neues.
Im Verlauf des Buches wurde dann aber auch noch aus der Sicht von Stephanie, Emily und sogar Sean erzählt.
Solche Wechsel mag ich zur Aufklärung bei Thrillern immer sehr gerne. Und auch in diesem Buch hat es mir gefallen.
In den Blogeinträgen, die vor dem Verschwinden wohl sehr anonym waren, offenbart sie bei der Suche nach Emily den Lesern ihr Privatleben und ihre Geheimnisse.
Genau das fand ich am Anfang wirklich interessant zu lesen und ich habe mich die ganze Zeit gefragt wie das alles zusammenhängt und wohin ihre beste Freundin verschwunden ist.
Ich fand die Geschichte und die Protagonisten zwar stellenweise sehr unglaubwürdig und alles sehr übertrieben, aber dennoch baute sich eine leichte Spannung auf.
Doch nach ca der Hälfte des Buches war für mich die Spannung weg.
Im Großen und Ganzen wusste man was passiert ist und warum und es zog sich für mich einfach nur noch bis zum Ende in die Länge.
Die Spannung, die dem Buch sowieso ein wenig gefehlt hat, war einfach vorbei. Und da ich mich nicht wirklich in die Protagonisten hineinversetzen konnte hätte das Buch für mich auch einfach kürzer sein können.

Fazit:
Ein sehr solider Debütroman, dem mir leider ein wenig Spannung fehlte.

Veröffentlicht am 06.11.2016

Verliebt in Mr Daniels

Verliebt in Mr. Daniels
0 0

Inhalt:
Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht ...

Inhalt:
Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!


Meine Meinung:
"Vielleicht besteht Heimat schlicht aus Freundschaft"

Dieser Satz ist bei mir einfach hängen geblieben. Auch jetzt 2 Tage nachdem ich das Buch gelesen habe muss ich noch immer an den dazugehörigen Absatz denken.

Mich haben Ashlyn, Haily und Ryan in dem Buch wahnsinnig beeindruckt. Wie so junge Menschen schon mit solchen Problemen umgehen müssen. Und wie die drei im Verlauf der Geschichte zusammen gewachsen sind hat mich wirklich beeindruckt.

Am Anfang des Buches muss ich getsehen war ich weniger begeistert weil es mir einfach zu ähnlich zu einem Buch von Colleen Hoover war, aber ich glaube nach etwa der Hälfte des Buches hat sich das dann geändert. Ich war gefangen von Ashlyn und Daniel.

Brittainy C Cherry hat so gefühlvoll geschrieben. Ich war in der Geschichte gefangen und habe mit den Menschen aus dem Buch gelacht und auch geweint.
Wirklich sehr schön fand ich vor allem die Briefe von Gabby. Bei denen hätte ich regelmäßig in Tränen ausbrechen können.

Was mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat sind die Zitate aus Shakespeares Stücken, die immer wieder eingestreut wurden.
Für Daniel und Ashlyn etwas wundervolles, aber ich persönlich bin einfach kein Fan davon. Aber sowas ist ja wie so vieles Geschmackssache.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Ashlyn und Daniel. Ich persönlich mag das immer sehr gerne, weil es einem die Menschen einfach näher bringt.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das nächste Buch der Autorin und kann dieses nur empfehlen.


Fazit:
Ein wirklich schöner sehr gefühlvoller Liebesroman mit Höhen und Tiefen nicht nur für Fans von Cooleen Hoover.