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Veröffentlicht am 18.03.2020

Verity

Verity
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Inhalt:
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem ...

Inhalt:
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches

Meine Meinung:
Ich habe mich riesig gefreut dass ich endlich mal wieder ein Buch von Colleen Hoover lesen durfte.
Aber mit dem was ich da gelesen habe, habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ein absolut untypisches Buch für die Autorin. Aber grandios.
Die Thriller Elemente haben mir wirklich gut gefallen. Nicht zuletzt deswegen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Wir erleben das Buch aus der Sicht von Lowen und Verity. Richtig gut hat mir dabei gefallen, dass Veritys Sicht in Form eines Manuskripts im Buch vorkam. Diese Buch in Buch Idee fand ich hervorragend umgesetzt,
Ich möchte schon fast gar nicht mehr verraten. Denn jedes Wort zu viel würde euch die Spannung nehmen. Ich habe auf jeden Fall mitgefiebert mit den gut ausgearbeiteten Protagonisten. Ich habe mich gefragt wie Colleen Hoover auf solche teilweise abartigen/kranken Ideen gekommen ist. Und ich habe viele Spekulationen angestellt. Aber das Buch hat mich trotzdem immer wieder überrascht.
Zusammengefasst, eine spannende Geschichte, eine tolle Liebesgeschichte, unvorhersehbar, fesselnd und wie immer ein toller Schreibstil.

Fazit:
Ein Buch das ich nicht so schnell vergessen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2019

Kissing

Kissing Lessons
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Inhalt
Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, ...

Inhalt
Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …


Meine Meinung:
Ich habe das Hörbuch gehört und ich muss sagen die Sprecherin Christiane Marx hat ihre Sache wirklich gut gemacht. Ich glaube wäre sie nicht gewesen hätte ich das Hörbuch vielleicht am Anfang abgebrochen. Ich hatte nämlich leider etwas Schwierigkeiten in das Hörbuch hineinzufinden.

Ich glaube an das Buch selbst hatte ich einfach falsche Erwartungen. Auf Grund des Klappentextes und des Covers habe ich einen schönen New Adult Roman erwartet. Mit etwas Erotik und vor allem aber den Schwierigkeiten einer Beziehung als Autist.
Meine Erwartungen wurden aber leider schnell gedämpft. Für mich hat Stella leider viel zu schnell fast ohne Probleme ihre Routinen fallen gelassen. Das habe ich bei einer Autistin so nicht erwartet.
Und leider sind mir Michael und Stella zu blass geblieben. Wir erfahren sehr wenig über die Zwei. Es bleibt alles sehr oberflächlich. Stattdessen bekommen wir sehr viel Sex. Das war mir leider zu viel und für mich persönlich nicht sonderlich erotisch. Oft dachte ich, ich höre einen Erotikroman.
Ich fand aber trotzdem, dass es eine schöne Liebesgeschichte ist. Ich hatte einfach falsche Erwartungen.
Michael ist sehr einfühlsam mit Stella und seine Familie durchweg sympathisch. Gerade die Stellen habe ich sehr gerne gehört.
Auch wenn die Protagonisten sehr oberflächlich beschrieben wurden hat die Autorin für mich absolut tolle Protagonisten erschaffen. Ich mochte Michael und Stella sehr.
Und da ich nun weiß was mich bei der Autorin erwartet werde ich auch auf jeden Fall Band 2 lesen oder hören.


Fazit:
Ein unterhaltsamer, schöner, aber oberflächlicher Liebesroman.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Der Duft der Speicherstadt

Der Duft der weiten Welt
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Inhalt
Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, ...

Inhalt
Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie

Meine Meinung
Ein Buch, bei dem ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll zu schwärmen.
Fenja Lüders hat einen wundervollen Schreibstil. Ruhig und sehr flüssig. Oft habe ich Probleme mit der Sprache aus historischen Büchern oder den Schreibstil. Aber hier: einfach nur toll.
Die Protagonisten sind herrlich gezeichnet. Sie sind genauso sympathisch oder eben auch unsympathisch wie sie für diese Geschichte sein müssen. Gerade Mina, Edo und Holger habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Die Hamburger Speicherstadt kann ich mir auch genauso vorstellen.
Viele geschäftige Menschen. Frauen haben kein Mitspracherecht.
Mina hat für mich an den richtigen Stellen zu den richtigen Leuten gehalten und wahnsinnig Mutige und Kluge Entscheidungen getroffen. Ich kann sie einfach nur bewundern.
Einzelne Szenen möchte ich hier gar nicht nenne. Mir hat das Buch nämlich so gut gefallen, dass ich niemandem den Spaß daran nehmen möchte.
Ich kann es auf jeden Fall nicht abwarten Band 2 in den Händen zu halten.

Fazit:
Ein ruhiger, sehr stimmungsvoller Familienroman über eine vergangene Zeit.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Thema
Veröffentlicht am 07.10.2019

eine Hölle

Wann wird diese Hölle enden?
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Die Geschichte von Mary möchte ich an dieser Stelle gar nicht bewerten. Wie könnte man auch ein Leben in Sternen bewerten. Unmöglich.
Mich hat das Tagebch wirklich sehr bewegt. Mary Berg hat viele schreckliche ...

Die Geschichte von Mary möchte ich an dieser Stelle gar nicht bewerten. Wie könnte man auch ein Leben in Sternen bewerten. Unmöglich.
Mich hat das Tagebch wirklich sehr bewegt. Mary Berg hat viele schreckliche Szenen beschrieben, die einfach grauenhaft waren. Ja wir wissen alle was damals passiert ist, aber mich schockt so ein Zeitzeugenbericht einfach immer wieder.
Mir hben nur 2 Dinge am Buch gar nicht gefallen.
Das Vorwort hätte ich lieber als Nachwort gelese. Einfach weil imVorwort schon ziemlich viele Einträge aus dem Tagebuch zitiert werden.
Aber was mih noch mehr gestört hat in meinem Lesefluss waren die Anmerkungen. Ständig musste man nach hinten blättern. Die Anmerkungen wären als Fußnoten hier einfach für mich besser gewesen.
Loben kann ich an diesem Buch nur, dass ich wrklich Dinge aus dem Leben in einem Ghetto erfahren habe, die ich mir im Leben nicht hätte vorstellen können. In meinem Kopf waren dort einfach alle Leute gleich schlecht dran. Und in meinem Kopf haben die Menschen nichts getan außer arbeten.

Fazit: En toller Zeitzeugenbeicht mit (für mich) neuen Aspekten.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Dein Herz vergisst nicht

Dein Herz vergisst nicht
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Meine Meinung.
Das Cover versprach für mich einen herzzerreißenden Liebesroman.
Und zum Teil habe ich diese auch bekommen.
Jodi Perry schreibt sehr gefühlvoll. Die Briefe von Braxton haben mir nicht nur ...

Meine Meinung.
Das Cover versprach für mich einen herzzerreißenden Liebesroman.
Und zum Teil habe ich diese auch bekommen.
Jodi Perry schreibt sehr gefühlvoll. Die Briefe von Braxton haben mir nicht nur einmal die Tränen in die Augen getrieben. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt.
Die Geschichte war zwar sehr oberflächlich, aber mich hat sie trotzdem gefangen genommen.
Die Amnesie wurde nur angerissen und es gab in der Hinsicht auch wenig Erklärungen. Und auch auf das Verhältnis zwischen Jemma und ihren Freunden und Eltern wurde für mein Empfinden nach so einer Tragödie zu wenig eingegangen.
Aber für mich war das Buch trotz dieser Schwächen ein absolut toller Liebesroman, der mir meine Feierabende absolut versüßt hat.Und das vor allem wegen dieser wundervollen Briefe.
Schade dass das Ende so kurz war.

Fazit:
Ein leichter und recht oberflächlicher, aber sehr gefühlvoller Liebesroman.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre