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Veröffentlicht am 19.05.2017

Gelungener Auftakt eines neuen Autorenlebens :)

In der Liebe ist die Hölle los
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„In der Liebe ist die Hölle los“ ist definitiv ein gelungener und gekonnter Auftakt eines neuen Autorenlebens, nämlich das von Benne Schröder. Eigentlich sitzt er fein und artig hinter seinem .. Ja, wie ...

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist definitiv ein gelungener und gekonnter Auftakt eines neuen Autorenlebens, nämlich das von Benne Schröder. Eigentlich sitzt er fein und artig hinter seinem .. Ja, wie heißt das eigentlich? Mischpult? Nennen wir es einfach so! ? … hinter seinem Mischpult beim Radiosender und berieselt seine Zuhörer mit guter Musik und den neuesten Nachrichten und jetzt hat er ein neues „Hobby“ für den Zeitvertreib gefunden. Bücher schreiben! Sehr gute Wahl als Hobby, Herr Schröder. Bitte weitermachen!

Ich muss ja gestehen, als ich via Newsletter vom Verlag auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, war ich mir nicht so sicher, ob es wirklich was für mich sein könnte. Hin und wieder tue ich mich ja mit Liebesgeschichten schwer. Allerdings hat mich der Klappentext und das Cover schon ziemlich verlockend begrüßt und sich in mein „Haben-Will-Zentrum“ geschlichen, sodass ich am Ende keine andere Wahl hatte und es mir zugeschickt lassen habe.

Dann habe ich es in den Händen gehalten und war doch ziemlich verzückt von den Farben und der realen Optik. Auf dem Display sieht es ja doch manchmal ein bisschen anders aus. Der Duft eines neuen Buches darf natürlich nicht vergessen werden. ?

Als Straßenbahnlektüre auf dem Weg in die Hochschule begann alles. Vom ersten Kapitel an dachte ich, „Doch, das wird gut. Das werde ich mögen!“ – Und so war es dann auch. Es ist einfach eine leichte Lektüre für zwischendurch mit viel Charme, Humor, versteckter Liebe und einem hitzigen Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Protagonisten. Teilweise bleiben die Mundwinkel gefühlt angetackert im Lächel-Modus. Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass einem auch mal die Kinnlade am liebsten runterfallen würde. Der Autor weiß gekonnt seinen Schreibstil einzusetzen und daher fällt es einem – zumindest mir – nicht schwer, die Seiten einfach so zu verschlingen.
Jeder kennt ihn doch, dieser Moment, wenn man den Autor am liebsten mit seinem eigenen Buch bewerfen will, weil man sich denkt, „Das geht so nicht!“ – Richtig? … Ja, genau. Ich seh‘ schon, ihr wisst wovon ich rede – Aber nein, dieser blieb hier ausnahmsweise mal aus. Ich fand es zwar schon ein einer Stelle ziemlich schade/traurig und erschreckend, aber ich bin damit vollkommen d’accord gewesen. Manchmal müssen eben Opfer gebracht werden, das ist im normalen Leben nicht anders. Dafür entwickelt sich eine kleine und leise Vermutung, dass… Nein, ich bin mir ziemlich sicher, … dass sich dieser Moment des Den-Autor-mit-seinem-eigenen-Buch-zu-erschlagen-Wunsches in seinem zweiten Band einbringen lässt. Zumindest was ich bisher über den Klappentext gelesen habe.

Richtig, es wird ein weiterer Teil von Catalea Morgenstern und Timur Vargas erscheinen.
Ob es einen fiesen Cliffhänger am Ende von Band 1 gibt? Hm, ich schlage euch vor, lest es selbst.