Eine spannende Dystopie mit düsterer Atmosphäre
Skyhunter – A Silent FallMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bereits vor einer halben Ewigkeit die Legend Reihe der Autorin gelesen und da ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bereits vor einer halben Ewigkeit die Legend Reihe der Autorin gelesen und da mir diese damals richtig gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Skyhunter von ihr gespannt. Ich habe auch gut in die Geschichte hineingefunden, selbst wenn man in eine neue dystopische Welt geworfen wird, wirken die Informationen nicht erschlagend und durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil wird man schnell in den Bann der Geschichte gezogen.
Dazu trägt auch die Grundidee der Geschichte bei, ich fand es sehr erfrischend das die Dystopie in einer praktisch postapokalyptischen Welt spielt in der nicht die Regierung alle Menschen in Angst und Schrecken versetzt, sondern Monster, genauer gesagt Zombie-Geister- die Bewohner in Angst und schrecken versetzen. Die Monster werden wiederum von der Karensa Föderation gegen die letzte unabhängige Nation Mara eingesetzt, so dass Talin als Strikerin (Elitekriegerin) sowohl gegen die Geister wie auch gegen die Föderation kämpfen muss.
Talin ist eine interessante Protagonistin und das nicht nur, weil sie durch ein Kindheitstrauma verstummt ist und nun über Gebärdensprache kommuniziert. Sie ist mutig, unabhängig und hat ein starkes Gerechtigkeitsgefühl beziehungsweise hört auch auf ihr Bauchgefühl, weshalb sie sich dazu entschließt den zum Tode verurteilten Karensa Krieger Red rettet und damit ganz neue Verkettungen in Gang setzt.
Red lernt man erst nach und nach kennen. Zunächst weiß man kaum etwas über ihn, außer dass er seltsame Kräfte besitzt, nun mit Talin zusammenarbeiten muss und vielleicht die Rettung für Mara bedeuten kann. Ich fand ihn als Charakter durchaus faszinierend, weil er etwas Mysteriöses an sich hat und als man ihn besser kennengelernt und erfahren hat was ihm in seinem Leben bisher zugestoßen ist, habe ich definitiv mit ihm mitgelitten.
Im Gegensatz zu den meisten Dystpoien haben wir in diesem Teil noch keine wirkliche Beziehungsentwicklung zwischen Talin und Red. Ja es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, aber durch die vielen Geschehnisse lag noch kein großer Fokus auf ihnen. Ich gehe aber davon aus, das es in den nächsten Bänden bestimmt noch die ein oder andere Überraschung bei ihnen gibt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen, besonders die düstere Atmosphäre und die spannenden Passagen mochte ich sehr. Ebenso die Haupt- und Nebencharaktere waren gut in die Handlung integriert und man ist nach dem Cliffhanger mehr als gespannt wie es mit ihnen weitergeht. Das einzige was ich ein bisschen schade fand war, das es auch einige längen zwischendurch gab.