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Veröffentlicht am 24.09.2024

Eine spannende Dystopie mit düsterer Atmosphäre

Skyhunter – A Silent Fall
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bereits vor einer halben Ewigkeit die Legend Reihe der Autorin gelesen und da ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bereits vor einer halben Ewigkeit die Legend Reihe der Autorin gelesen und da mir diese damals richtig gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Skyhunter von ihr gespannt. Ich habe auch gut in die Geschichte hineingefunden, selbst wenn man in eine neue dystopische Welt geworfen wird, wirken die Informationen nicht erschlagend und durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil wird man schnell in den Bann der Geschichte gezogen.
Dazu trägt auch die Grundidee der Geschichte bei, ich fand es sehr erfrischend das die Dystopie in einer praktisch postapokalyptischen Welt spielt in der nicht die Regierung alle Menschen in Angst und Schrecken versetzt, sondern Monster, genauer gesagt Zombie-Geister- die Bewohner in Angst und schrecken versetzen. Die Monster werden wiederum von der Karensa Föderation gegen die letzte unabhängige Nation Mara eingesetzt, so dass Talin als Strikerin (Elitekriegerin) sowohl gegen die Geister wie auch gegen die Föderation kämpfen muss.
Talin ist eine interessante Protagonistin und das nicht nur, weil sie durch ein Kindheitstrauma verstummt ist und nun über Gebärdensprache kommuniziert. Sie ist mutig, unabhängig und hat ein starkes Gerechtigkeitsgefühl beziehungsweise hört auch auf ihr Bauchgefühl, weshalb sie sich dazu entschließt den zum Tode verurteilten Karensa Krieger Red rettet und damit ganz neue Verkettungen in Gang setzt.
Red lernt man erst nach und nach kennen. Zunächst weiß man kaum etwas über ihn, außer dass er seltsame Kräfte besitzt, nun mit Talin zusammenarbeiten muss und vielleicht die Rettung für Mara bedeuten kann. Ich fand ihn als Charakter durchaus faszinierend, weil er etwas Mysteriöses an sich hat und als man ihn besser kennengelernt und erfahren hat was ihm in seinem Leben bisher zugestoßen ist, habe ich definitiv mit ihm mitgelitten.
Im Gegensatz zu den meisten Dystpoien haben wir in diesem Teil noch keine wirkliche Beziehungsentwicklung zwischen Talin und Red. Ja es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, aber durch die vielen Geschehnisse lag noch kein großer Fokus auf ihnen. Ich gehe aber davon aus, das es in den nächsten Bänden bestimmt noch die ein oder andere Überraschung bei ihnen gibt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen, besonders die düstere Atmosphäre und die spannenden Passagen mochte ich sehr. Ebenso die Haupt- und Nebencharaktere waren gut in die Handlung integriert und man ist nach dem Cliffhanger mehr als gespannt wie es mit ihnen weitergeht. Das einzige was ich ein bisschen schade fand war, das es auch einige längen zwischendurch gab.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Gewohnt gelungene Sports Romance von Elle Kennedy

The Graham Effect
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Mit Graham Effect startet die neue Spinn-Off Reihe von Elle Kennedy in dem wir die nächste ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Mit Graham Effect startet die neue Spinn-Off Reihe von Elle Kennedy in dem wir die nächste Generation der Off- Campus Reihe kennenlernen. Ich persönlich mag es total, wenn auch die Kinder der Protagonisten früherer Reihen ihre eigenen Geschichten bekommen. Das einzige kleine Problem das ich hatte war, das ich die Off- Campus Reihe vor Ewigkeiten gelesen habe und nun das Gefühl habe die Reihe dringend noch mal lesen zu müssen. Aber gut die Wartezeit zu Band zwei der Campus Diaries Reihe muss ja auch irgendwie überbrückt werden😅
So nun aber zu Gigi und Ryder um die es in diesen Band geht. Die zwei sind grundlegend unterschiedlich, aber sie verbindet eine gemeinsame Leidenschaft - Eishockey. Sie haben beide ihren Traum, Ehrgeiz und Leidenschaft, was sie verbindet und weshalb sie sich (zunächst wiederwillig) zusammentun.
Gigi ist die Tochter von Garrett Graham, womit eine gewisse Erwartungshaltung eingeht, doch sie ist auch von sich aus sehr Ehrgeizig und liebt Eishockey. Ich mochte sie von Beginn an gerne, obwohl sie zu zunächst schon ein wenig ZU ehrgeizig und verbissen gewirkt hat. Dennoch konnte ich den Aspekt unter ihren Voraussetzungen verstehen und besonders mit ihrem Humor hatte sie mich gleich.
Auch Ryder mochte ich von Beginn an gerne, er geht seinen Weg und ist ebenso ehrgeizig wie Gigi. Er kann charmant sein (wenn er will) und ist gleichzeitig ein wenig Hitzköpfig, aber er hat sein Herz am rechten Fleck.
Die beiden sind in Kombination schon recht explosiv, vor allen da sich Gigi natürlich nichts gefallen lässt und sie schon viel zu oft im Leben unterschätzt wurde. Ich mochte das die beiden sich nichts schenken und ihre Schlagabtäusche haben mich bestens unterhalten. Auch ihre Chemie hat für mich gestimmt, das prickeln war die ganze Zeit vorhanden, auch wenn es für mich zum Teil ein bisschen weniger Spice auch getan hätte. Was ich dafür sehr mochte war, das es kein unnötiges Drama kurz vor Ende gab und die beiden tatsächlich miteinander kommuniziert haben. Das kommt selten genug in NA vor und hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt sind die knapp 600 Seiten nur so dahingeflogen. Besonders der ganz eigene Humor der Autorin trägt dazu bei, das man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Dazu kommen die vielen neuen tollen Charaktere und liebgewonnene alte Bekannte aus der früheren Reihe, die ein tolles Leseerlebnis schaffen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Spannend, voller Tiefgang und besonderen Charakteren - Von mir eine große Leseempfehlung!

Everlasting Fate – Ein Reich aus Silber und Magie
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, denn obwohl es sich um High Fantasy ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, denn obwohl es sich um High Fantasy handelt und man mitten ins Geschehen hineingeworfen wird, kommen erst langsam nach und nach mehr Informationen über die Welt und es geschiet nicht alles Schlag auf Schlag.
Stattdessen lernt man nach und nach Leianna und Ilya besser kennen und mit ihnen gemeinsam auf ihrer Reise auch mehr über die Länder, die Völker und die verschiedenen Kulturen.
Besonders Leianna konnte ich dabei schnell in mein Herz schließen. Sie ist eine herzensgute Person, die schon viel Leid erleben musste und die keiner Fliege etwas zu leide tun würde. Und doch hat sie die größte Angst vor sich selber und ihren Kräften. Man würde es bei ihr gar nicht erwarten, aber sie ist eine mächtige Magierin, deren Magie verehrende Folgen haben kann, wenn sie diese nicht kontrolliert. Gleichzeitig wird sie von mächtigen Menschen gesucht, die ihre Magie für sich nutzen möchten, weshalb sie sich zudem versteckt halten muss. Sie ist also seit langem allein, immer auf der Flucht und hat praktisch kein Selbstvertrauen bis sie auf Ilya trifft und ihr Leben eine 180 Grad Wendung nimmt.
Ilya ist ebenfalls ein super sympathischer Charakter, der nicht zuletzt ein bisschen Humor in die doch sonst eher düstere Grundstimmung des Buches bringt. Er ist gewitzt, nimmt vieles nicht zu ernst und hat ein gegebenes Selbstvertrauen das ihn nicht nur oft in Schwierigkeiten bringt, sondern auch einen besonderen Charme der es ihm ermöglicht sich aus eben diesen Situationen wieder hinauszuwinden. Ich mochte seine manchmal etwas leichtfertige Art, aber auch die ernstere Seite, die er zu verstecken versucht. Denn eigentlich ist er auch ziemlich aufmerksam, willensstark und verfolgt seine eigenen Ziele.
Die Beziehungsentwicklung von Leianna und Ilya geht dabei wirklich langsam voran. Vielleicht ein wenig zu langsam, aber dafür fand ich es schön die langsame Gefühlsveränderung bzw. Entwicklung zwischen den beiden zu verfolgen. Wie aus den ungleichen Persönlichkeiten erst Reisegefährten, dann so etwas wie Freunde und zu guter Letzt mehr wird. Man merkt deutlich wie sie immer mehr Zuneigung zueinander entwickeln und sich besser kennenlernen. Im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy Büchern wo es am Ende eher um körperliche Anziehung geht, empfand ich diese Geschichte als wirklich angenehme Abwechslung bei der die Gefühlsbindung noch im Vordergrund steht.
Insgesamt hat mir der Auftakt zur Dilogie richtig gut gefallen, das Worldbuidlung ist sehr bildhaft und die Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch dargestellt. Das Einzige was ich vielleicht ein wenig schade fand war, das es am Anfang doch recht lange gedauert hat bis die Geschichte richtig spannend wurde. Diese Gefahr besteht im zweiten Teil aber nicht besteht, deswegen bin ich schon sehr gespannt darauf wie es weitergeht. Dieser Teil bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung .

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein toller Abschluss für Elise und Valen, aber ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile

Crown of Blood and Ruin - Geliebt von meinem Feind
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bei der Reihe wirklich das Gefühl das sie von Band zu Band zu spanender wird. ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe bei der Reihe wirklich das Gefühl das sie von Band zu Band zu spanender wird. Zu Beginn der Reihe hatte ich teilweise Schwierigkeiten mich in der Welt zurechtzufinden, aber umso mehr man in die Bücher abtaucht, umso weniger will man sie wieder verlassen und umso mehr freut man sich über einen neuen Band.
Meine Vorfreude auf das Finale war also wirklich groß und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, höchstens überrascht das es sich gar nicht um das Ende der Reihe handelt. Ich war schon ein wenig irritiert das gegen Ende noch neue Charaktere eingeführt wurden und es sich nicht nach einem richtigen Ende angefühlt hat und tatsächlich umfasst die Reihe im englischen wesentlich mehr Bücher, mit wechselnden Hauptprotagonisten.
Also findet zwar nicht die Reihe aber zumindest die (Liebes-)Geschichte von Elise und Valen in diesem Teil ein Abschluss und was für ein Abschluss es ist. Es wird noch mal richtig spannend, Action geladen und nervenaufreibend.
Ich will gar nicht zu viel zum Inhalt sagen, um nicht zu viel zu Spoilern, aber auch der dritte Teil schließt wieder nahtlos an seinen Vorgänger an. Die Gruppe rund um Valen versucht es dem falschen König so schwer wie möglich zu machen, sie schaffen es Sol zu befreien und der große Show Down mit Elise Familie wird natürlich auch noch fällig. Und wenn ihr glaubt das das alles war, dann nehmt euch noch vor einigen wirklich überraschenden Wendungen und Geschehnissen in Acht.
Auch Elise und Valen mochte ich in diesem Band wieder sehr, nicht nur als Paar sind sie unschlagbar und bringen einfach eine tolle Chemie mit, auch jeder für sich konnte wieder in diesem Band punkten. Elise wächst wirklich von Band zu Band mehr an sich und ihren Herausfordernden. Es war einfach schön ihren Weg zu verfolgen, wie sie ihre Stärke erkennt und ausbaut und wie sie trotz allem ihre Ecken und Kanten beibehält. Auch Valen als ihr Gegenpol war wir immer grandios. Er hat sich zwar seine kühle und leicht geheimnisvolle Aura im Laufe der Reihe erhalten, aber dennoch sehen wir gerade in Momenten mit Elise auch immer wieder seine weiche Seite.
Insgesamt hat mir dieser Abschluss aber nicht Abschied richtig gut gefallen. Ich liebe die Welt die erschaffen wurde und das es einen nie langweilig wurde beim Lesen. Ich bin auf jeden Fall schon auf den vierten Teil gespannt und hoffe das er ganz bald übersetzt wird.

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Eine emotionale Achterbahnfahrt voller Höhen und Tiefen

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht so genau wie ich bei der Rezession anfangen soll, denn ich habe das ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht so genau wie ich bei der Rezession anfangen soll, denn ich habe das Gefühl, dass alles was ich sagen kann dem Buch nicht gerecht werden wird.
Ich habe mich nach den Klappentext auf ein emotionales Buch eingestellt, aber ich habe nicht DAMIT gerechnet. Es ist nicht nur ein auf und ab, es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir erleben mit Ella und Beckett nicht nur Momente des Glückes, sondern auch ganz viel Leid, Trauer und Schmerz… Ich kann euch jetzt schon sagen, das ihr beim lesen Taschentücher bereit halten solltet.
Ich mochte es sehr das die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Ella und Beckett geschrieben wurden und das am Anfang immer Briefe auf der Zeit ihrer Brieffreundschaft eingefügt waren. Das einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre das die Briefe chronologisch und eher nicht nach Themen der Kapitel zugeordnet worden wären, aber das ist wirklich nur ein winziger persönlicher Kritikpunkt.
Ella hat es wirklich nicht leicht im Leben. Alleinerziehend mit Zwillingen und Job, ihre ganze Familie und nun auch noch ihr Bruder sind verstorben und die Schicksalsschläge bleiben auch darüber hinaus nicht aus. Ich fand Ella dabei unglaublich bewundernswert und stark, selbst in ihren schwachen Momenten macht sie weiter, weil sie weiß wofür sie kämpft.
Auch Beckett mochte ich wirklich gerne. Er hatte einen schwere Kindheit und hat sich nie angekommen gefühlt, bis er auf Ella und ihre Zwillinge trifft. Ich mochte es sehr wie er für Ella ein Fels in der Brandung geworden ist und was er für eine liebenswerte Person ist.
Beide tragen dabei ihr eigenes Päckchen. Sie haben Verluste erlitten, dann noch Becketts Zeit in der Army und da dies nicht reicht, reißen die Schicksalsschläge auch im Laufe des Buches für die beiden nicht ab. Was ich mochte war, das bei beiden von Beginn an eine Verbindung zu spüren war und Beckett sich schnell in die Familie einfügt hat. Der Leser kennt zum Teil den Grund, Ella nicht, was natürlich für ein wenig Drama sorgt, aber das tut der Geschichte kein Abbruch.
Auch die Nebencharaktere wie die Zwillinge und Becketts Hund Havoc waren sehr liebevoll gezeichnet und haben leichte Momente in das doch eher von schwierigen Themen behaftete Buch gebracht.
Generell mochte ich den Kontrast von dem doch eher gemütlichen Kleinstadtsetting mit Telluride und seiner Natur, den leichten und humorvollen sowie den schmerzhaften und herzzerreißend Momenten sehr, sie haben einen in jeden Moment an das Buch gefesselt haben.
Insgesamt kann ich das Buch zwar jeden empfehlen, aber es sollte einem klar sein das es keine leichte Sommerlektüre, sondern teilweise wirklich harter Tobak ist. Also wappnet euch, legt Taschentücher bereit und begleitet Ella und Beckett auf ihren emotionalen Weg.

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