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Veröffentlicht am 24.03.2017

Das schöne hohe Alter...

Du bist nie zu alt, um glücklich zu sein
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Ein kleines Buch, dass völlig unscheinbar im Regal bei meinem Lieblingsbuchhändler stand und ich es eigentlich nur in Hand genommen habe, weil mir der Name Toyo Shibata interessant erschien. Ich interessiere ...

Ein kleines Buch, dass völlig unscheinbar im Regal bei meinem Lieblingsbuchhändler stand und ich es eigentlich nur in Hand genommen habe, weil mir der Name Toyo Shibata interessant erschien. Ich interessiere mich ja für die asiatische Kultur und das gab wahrscheinlich auch den Ausschlag dafür, dass ich das Buch wirklich gekauft habe.

Ich finde das Cover richtig schön, vor allem, weil es eigentlich schlicht gehalten ist. Man sieht im Zentrum ein Bild von Toyo Shibata, welches mit Kirschblüten hinterlegt ist. Das gesamte Cover ist in einem zarten Rosa gehalten, wirkt aber trotzdem sehr unaufdringlich.

Toyo Shibata war schon über 100 Jahre alt, als sie ihr Debüt als Autorin hatte und trotzdem ist dieses Buch wie ein Moment der Ruhe. Die Gedichte, die in diesem Buch versammelt sind, beschreiben verschiedene Lebensstationen von Toyo Shibata, die man zu Beginn des Buch besser kennenlernt und so auch die Gedichte oder teilweise auch nur Gedanken viel besser versteht.

Besonders schön fand ich, dass man eben zu Beginn des Buches viel über Toyo Shibata erfahren hat, weil sie vor ihrem Buch in der literaischen Welt kein Begriff war. Eigene Gedichte erschliessen sich aber auch nur, wenn man als Einstieg die Vorgeschichte dieser besonderen Frau gelesen hat. Zudem bekommt man neben vielen Lebensstationen auch noch einige Bilder gezeigt, damit man ein besseres Bild von dem Leben der Toyo Shibata hat.
Gleichzeitig vermittelt es einen gutes Bild von der Gesellschaft in Japan, die vermutlich viel schneller alter als unsere Gesellschaft. In Japan ist Toyo Shibata inzwischen ein Vorbild für viele Menschen und ich könnte mir vorstellen, dass sie einen ähnlichen Status auch bei uns erhalten könnte.

Toyo Shibata ist ein Vorbild für viele Menschen und das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ihr kleinen Ferse einfach viel Lebensweisheit und gleichzeitig Hoffnung ausstrahlen, dass man das Buch wirklich immer wieder zur Hand nehmen kann und sobald man ein oder zwei Gedichte gelesen hat, stellt sich eine Ruhe ein, die vielleicht unheimlich erscheinen mag, aber wichtig für unser inneres Gleichgewicht ist.
Für mich wird diese Buch wohl eine Quelle der Ruhe werden und deswegen gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung!

Fazit:
Ein kleines Buch, das aber so viel Inhalt hat.
Es zeigt, dass das Alter doch nicht nur Nachteile mit sich bringt.
Gleichzeitig vermittelt es ein Bild der japanischen Gesellschaft, welches zeigt, dass das Leben in dieser Gesellschaft auf einen andere Art und Weise auch schwierig ist.
Besonders schön sind die Informationen und Fotos rund um Toyo Shibata zu Beginn des Buches, die den Einstieg in die Gedichte sehr einfach machen.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Zieht in den Bann...

Selection – Die Elite
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Der Band 2 der "Selection"-Triologie von Kiera Cass war das Buch, worauf ich mich im Februar am meisten gefreut habe, weil ich mich total in Band 1 verliebt hatte und es kaum noch erwarten konnte, das ...

Der Band 2 der "Selection"-Triologie von Kiera Cass war das Buch, worauf ich mich im Februar am meisten gefreut habe, weil ich mich total in Band 1 verliebt hatte und es kaum noch erwarten konnte, das Band 2 endlich auf Deutsch erscheint.
Die Covergestaltung spricht mich wieder total an. Das Kleid und der Blick des Mädchens sind wirklich schick und durch die Spiegelung im Hintergund wird das Cover zu etwas ganz besonderen. Ich mag dieses intensive Rot und wenn die beiden Bände nebeneinander stehen (Band 1 ist in türkis gehalten), bringen sie sich gegenseitig zum Leuchten.
Wirklich eine tolle Covergestaltung für eine ganz besondere Trilogie.

Achtung: Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten!!!

In Band 2 wird in der Grundidee natürlich an Band 1 angeknüpft, auch wenn es keinen direkten Übergang gibt, was ich aber nicht schlimm fand, da man trotzdem gut in die etwas veränderte Situation reinfinden konnte. Band 1 endet praktisch damit, dass die Mädchen immer weniger werden und Band 2 steigt praktisch bei den Top 6 ein.
America gehört inzwischen zu den 6 Mädchen, die von den 35 ausgewählten Mädchen übrig geblieben sind, und ist noch im Casting dabei. Trotzdem weiß sie immer noch nicht, zu wem ihr Herz mehr gehört - zu Aspen, der immer für sie da war, aber ihr das Herz gebrochen hat oder zu Maxon, der sie wirklich um sie bemüht, aber von dem sie nicht sicher ist, was sie ihm glauben kann und was eben nicht.
Sie bittet sich immer noch Zeit aus, weil sie selber nicht weiß, in welche Richtung sie gehen soll und was das Richtige für sie ist.

Dazu kommt, dass durch die begrenzte Anzahl der Mächen, es immer schwierig wird, sich vin Maxon mehr Zeit auszubitten und er sich plötzlich auch anderen Mädchen zuwendet, was America sehr verletzt. Natürlich beginnen auch die restlichen 5 Mädchen immer mehr für Maxon zu empfingen und machen sich Hoffnungen auf Maxons Herz und natürlich auch auf die Krone.
Und plötzlich muss sich America doch entscheiden...

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an America, damit sie sich auf die Rolle als Prinzessin vorbereiten kann. Zunächst scheint alles gut zu laufen, doch dann passiert wieder ein Rebellenangriff auf den Palast, der deutliche Spuren hinterlässt, aber trotzdem nicht dazu führt, dass die Anforderungen geringer werden.

Der Schreibstil von Kiera Cass hat mich wieder völlig in den Bann gezogen. Sobald ich das Buch begonnen hatte, konnte ich es kaum wieder aus der Hand legen. Die Spannung wird über das gesamte Buch hoch gehalten und das Buch wird praktisch von dem Hauptcharakter America getragen.

Im Vordergrund steht in diesem Band vor allem die emotionale Lage von America, Aspen und Maxon. Der Leser erfährt am meisten von America, aber auch bei Aspen und Maxon gewinnt man tiefe Einblick in ihr Gefühlsleben.

Ein weitere Schwerpunkt in diesem Band sind die dystopischen Elemente. Man erfährt mehr über die Entstehung des Staates Illeá und auch über seinen Gründer Gregory Illeá. Zudem wird das System innerhalb des Staates näher beleuchtet, wodurch die Welt um America für den Leser greifbarer wird. Zudem erhält man neuen Informationen rund um die Rebellen und den Krieg in New Asia. Ich denke, diese Informationen werden dann in Band 3 wichtig werden, auch wenn sie jetzt schon einen gewisse Rolle für die Aufgabe von America spielen.

Das Buch liest sich wirklich gut, ist aber in sich eher etwas ruhig gehalten, da war Band 1 etwas schneller in der Abfolge der Ereignisse. Die Ruhe fand ich aber nicht schlimm, da ich insgeheim hoffe, das es die Ruhe vor dem Sturm in Band 3 ist.

Was ich besonders an dem Buch mag, ist America. Sie verändert sich trotz der Situation um sich herum, kaum. Sie bleibt bei ihren Standpunkten und versucht einfach, das Leben für alle zu verbessern, womit sie sich aber scheinbar auch mächtige Feinde schafft. Trotzdem will sie von ihrem Überzeugungen nicht abrücken und das bewundere ich sehr an ihr.

Fazit:
Die Elite hat mich - genau wie Band 1 - komplett in den Bahn gezogen und verzaubert.
America ist eine starke Protagonistin, die versucht ihren Weg zu gehen, aber sich einfach nicht zwischen Aspen und Maxon entscheiden kann.
Es ist vielleicht nicht das spannendes Buch, aber es liest sich wie Zucker und ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt auf Band 3.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Blick in das System Deutschland...

Sackgasse Freiheit
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Es gibt Bücher, die man einfach lesen muss, weil man dann sich dann einem andere Sichten auf Dinge eröffnen, die einem sonst verburgen bleiben. So ging es mir mit diesem Buch von Jana Frey.
Jana Frey hat ...

Es gibt Bücher, die man einfach lesen muss, weil man dann sich dann einem andere Sichten auf Dinge eröffnen, die einem sonst verburgen bleiben. So ging es mir mit diesem Buch von Jana Frey.
Jana Frey hat die "echte" Sofia getroffen und ihrer Geschichte in ihrem Buch verarbeitet.

Sofia ist eins der Kinder, die in Deutschland auf der Straße leben. Sie hatte es in ihrem Leben nicht leicht. Ihr Leiden beginnt eigentlich schon vor ihrer Geburt, weil sie das Ergebnis einer Vergewaltigung ist. So beginnt Sofias Leben schon unter keinem guten Stern und leider soll sich das auch in ihrem Leben ernstmal nicht ändern. Die "Egal"-Haltung ihrer Mutter hat mich schon tief geschockt, besonders in dem Moment, als Sofia ihr erzählt, dass der Freund ihres Mann versucht, sie anzugrapschen. Ihr war es egal, oder besser gesagt, sie hat Sofia nicht geglaubt.

Solche kleinen Schockmomenten gab es in diesem Buch wirklich einige, aber wenn man ein paar kleine Abstriche machen muss, gerade was die Details angeht. Komischerweise fallen mir solche Sachen immer am meisten auf und ich kann gar nicht so richtig erklären, warum das eigentlich so ist. So bettelt Sofia breits im Jahr 1996 nach Euros, aber na ja, das sind - so denke ich - vielleicht kleine Unachtsamkeiten, die sich vielleicht schon in den Interwievs mit Sofia so eingeschlichen haben.

Sonst aber gefällt mir der Stil von Jana Frey sehr gut, sie hat einen klaren und ungeschönten Ausdruck, der aber nicht dazu neigt, zu detailsreich zu werden. Trotzdem kann man sich ein sehr gutes Bild von Sofias Leben machen, wenn man sich komplett auf die Geschichte einlässt.

Durch die verwendetet Ich-Perspektive hat man als Leser die Chance, sich sehr gut in Sofia hineinzuversetzt und zu erleben, was in ihr vorgeht und was sie denkt und fühlt. Dadurch lassen sie dann auch ihre Handlungen besser erklären, weil man eben nicht nur den "äußerlichen" Schein kennt.

Ich glaube, diese Buch wäre auch gut für den Deutsch-Unterricht an einer Schule, weil es nicht so lang ist und sich auch gut lesen lässt. Solche Schullektüre hätte ich mir zu meiner Schulzeit gewünscht.

Fazit:
Ein Buch, das zeigt, dass in Deutschland schon viel falsch laufen kann, wenn einige Faktoren zusammenkommen und es scheinbar niemanden auffällt, dass in einer Familie etwas schief läuft.. Zugleich eröffnet es einen Blick in ein Milieu, in das man sonst nicht so einfach reinschauen kann. :)

Veröffentlicht am 24.03.2017

Unlustig...

Hilfe, mein Kaktus hat Herpes!
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"Fettflecken halten länger frisch, wenn man sie ab und zu mit Butter einreibt." (Zitat Seite 116)
Solche und andere mehr oder weniger sinnvolle Fragen und Antworten sind in diesem Buch versammelt, aber ...

"Fettflecken halten länger frisch, wenn man sie ab und zu mit Butter einreibt." (Zitat Seite 116)
Solche und andere mehr oder weniger sinnvolle Fragen und Antworten sind in diesem Buch versammelt, aber leider ist die Zusammenstellung etwas seltsam.

Ich hatte von dem Buch einen witzige und leichte Lektüre erwartet, aber leider war es eher ein Trauerspiel. Die Fragen sind teilweise so absurd, dass sich leider schon ziemlich konstruiert wirken. Und auch die Antworten dazu sind nicht besser.
Vielleicht bin ich auch einfach selber zu viel im Internet unterwegs und sehe das durchdurch etwas anders, aber ich konnte dem Buch leider nicht viel abgewinnen.
Was das Buch aber sehr gut zeigt, ist, wozu die Anoymität im Internet verleiten kann.
Und das ist wirklich alles andere als witzig.

Doch leider hat mir das Buch keinen echte Spaß gemacht, bis auf ein paar gelegentliche Lacher, wurde fast nur auf Forenbeiträgen herumgeritten und die waren teilweise so humorlos, dass es schon fast traurig war.

Sicherlich wird es Fans diesen Buches geben, aber ich gehörte leider nicht dazu.

Ich habe mich einfach von einem witzigen Cover verleiten lassen, weil das Cover ist finde ich wirklich gelungen. Deswegen ist es schon ein kleines Coverhighlight, aber leider passt das Cover nicht mit dem Inhalt zusammen.

Fazit:
Witzig ist für mich etwas anderes, es ist einfach nur eine Abdruck von, für den Autor wahrscheinlich, witzigen Forendiskussionen. Aber leider ist die Zusammenstellung komisch und teilweise wirklich unlustig.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Leider nicht so spannend...

Raum 213 - Arglose Angst
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Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass man die Bände auch unabhängig voneinander lesen kann. Die Handlung der Bände baut nicht aufeinander auf und jeder Band enthält seine eigene Geschichte, also ...

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass man die Bände auch unabhängig voneinander lesen kann. Die Handlung der Bände baut nicht aufeinander auf und jeder Band enthält seine eigene Geschichte, also ist die Reihenfolge des Lesen egal.

Madison kann ihr Glück kaum fassen, sie ist auf einen Party eingeladen, zu der auch ihr Schwarm Elijah kommen soll. Allerdings steigt die Party im unheimlichen Raum 213 statt, zu dem es immer wieder Gerüchte gibt. Zudem errreicht die Einladung Madison auf einem sehr komischen Weg, aber sie denkt sich ernstmal nichts weiter dabei. Trotzdem überlegt sie lange, ob sie auf die Party gehen soll, entscheidet sich dann aber dafür, allerdings ohne zu wissen, dass die Party ein Höllentrip werden wird und sich durch diesen Abend ihr ganzes Leben verändern wird...

Wie schon im ersten Band wird man mitten in das Geschehen geschmissen und begleitet Madison die gesamte Zeit über. Man lernt sie innerhalb der wenigen Seiten relativ gut kennen und versteht auch, warum sie sich für die Party entschieden hat. Ich konnte mich praktisch besser in Madison hineinversetzt und das fand ich schön, das fehlt mir in Band 1 etwas. Deshalb hat es mir unter diesem Gesichtspunkt besser gefallen als Band 1.

Amy Crossing versucht es wieder mit dem Spannungsaufbau wie in Band 1, aber diese Mal misslingt der ihr irgendwie. Das Buch fesselte mich nicht so wie Band 1 und hatte einige Längen, die einfach nicht hätten sein müssen. Die Handlung schaffte es einfach nicht, mich mitzureissen und in den Bahn zu ziehen, was wirklich schade war.
Ich hatte auch beim Lesen immer wieder den Eindruck, dass das Buch von der Handlung zu "gewollt" war, einfach als müsste man jetzt den Band 2 gleich hinterher schießen. Wirklich schade, weil der Eindruck entsteht leider.

Die Altersangabe zu dem Buch finde ich auch dieses Mal wieder sehr treffend, weil ich denke, das Jugendliche ab 12 das Buch sehr gut verarbeiten können, weil es gut verständlich ist und auch die Spannung nicht so sehr hoch ist, wie in Band 1.

Ich versuche es aber noch mit Band 3, sobald er erschienen ist. Vielleicht stimmt dann die Mischung und es kommt nur das Beste aus Band 1 und Band 2 zusammen.

Fazit:
Leider kommt "Arglose Angst" nicht an "Harmlose Hölle" heran, weil der Spannungsaufbau nicht passt und das Buch es einfach nicht geschafft hat, mich in den Bahn zu ziehen. Wirklich schade, da hatte ich mir mehr versprochen.