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Veröffentlicht am 24.03.2017

Lachen auf Chinesisch...

Chinesisch lustig lesen
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Lachen die Menschen in China über andere Sachen als wir in Deutschland?
Um diese Frage auf den Grund zu gehen, sollte man diese Buch lesen.
Es sind darin Witze und Anedoten zusammengefasst, die für ...

Lachen die Menschen in China über andere Sachen als wir in Deutschland?
Um diese Frage auf den Grund zu gehen, sollte man diese Buch lesen.
Es sind darin Witze und Anedoten zusammengefasst, die für die Menschen in China zu ihrem Humor zählen. Vielleicht macht der Witz ja die Sprache auch, denn übersetzt ins Deutsche wirkte das meiste in dieser Zusammenstellung auf mich nicht mehr lustig, sondern stellt eher als ein kleiner Einblick in das Alltagsleben in China da. Wobei man sagen muss, dass man einige Witze auch in ähnlicher Form bei uns in Deutschland findet. Da aber in dem Buch die Anedoten nach meiner Ansicht überwiegen, sollte das Buch eher "Chinesische Anedoten" heissen, aber na gut.
Was mir aber an dem Buch besonders gut gefallen hat, war die Umrahmung der Geschichten mit chinesischen Schriftzeichen oder Symbolik, die sehr gut in das gesamte Bild des Buches einpassen. Ich finde auch, dass das Cover wirklich passend ist, obwohl es auf den ersten Blick etwas schlicht wirkt. Auch gibt es einen kleine Anhang, der die chinesischen Schriftzeichen erklärt, falls man sie noch nicht kennen sollte.

Die Idee zu dem Buch ist an sich gut, aber leider sehe ich es wirklich eher als Anedotensammlung, aber vielleicht ist das auch nur mein subjektiver Eindruck.

Fazit:
Ein kleines Buch, dass aber eher Anedoten aus China zusammenträgt als wie im Titel erwähnt Witze, aber ein schönes Buch um mal einen kleinen Einblick in die chinesische Kultur zu werfen und zu sehen, dass manches nicht anders läuft als in Deutschland. Trotzdem finde ich, dass der Titel nicht ganz zum Inhalt passt.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Ein Wohlfühlbuch...

Der beste Sommer meines Lebens
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Em ist eigentlich die Traumvorstellung ihrer Eltern, sie ist Klassenbeste und soll nach dem Abschluss Jura studieren und in die Kanzlei des Vaters einsteigen, nur leider achten die Eltern nicht darauf, ...

Em ist eigentlich die Traumvorstellung ihrer Eltern, sie ist Klassenbeste und soll nach dem Abschluss Jura studieren und in die Kanzlei des Vaters einsteigen, nur leider achten die Eltern nicht darauf, was Em selber will. Also sie eine Einladung zur ihrer Tante auf eine Insel bekommt, kann sie nicht widerstehen und lernt dort kenne, was es heisst, sich selbst für etwas zu entscheiden...

Also zuerst hat mich das Cover angesprochen, es sieht so nach Sommer, Sonne und Freiheit aus, passt auch sehr gut zum Thema des Buches.

In Em verliebt man sich sofort, sie ist eben das typische Mädchen, dass den Eltern alles recht machen will, aber irgendwie immer unter deren Erwartungen bleibt. Trotzdem versucht sie, sich ihren eigenen Weg zu schaffen, kann sich aber zu Hause nicht wiklich entfalten, das schafft sie erst bei ihrer Tante.

Bei Cade, der in Ems Leben noch eine Rolle spielen wird, ist das etwas anders, man ist sich anfangs nicht sicher, was man von ihm halten soll, man wird erst mit der Zeit mit ihm warm. Aber wenn man ihn dann mal etwas besser kennst, dann ist er eigentlich die passende Besetzung für eine Sommerflirt.

Der Verlauf des Buches ist jetzt nichts neues, aber die Umgebung ist schön verpackt und die Geschichte passt in sie hinein. Es ist so ein typisches Sommer-Wöhlfühl-Buch, dass man am Strand liest und sich freut, dass man mich Em auf die Reise gehen darf.

Der Schreibstil von Shannon Greenland, die mit diesem Buch ihr Debüt in deutscher Umsetzung gibt, ist flüssig und liest sich sehr gut und auch leicht. Man kann der Handlung gut folgen und findet sich auch schnell in die Geschichte, weil der Einstieg es einem wirklich leicht macht.

Das Buch ist für Mädchen ab 14 Jahren geeignet und die Einordnung passt auch sehr gut, weil es eine typische Geschichte rund ums Erwachsen werden und die erste grosse Liebe ist. Etwas ältere Leserinnen (zu denen ich mit 24 Jahren auch gehöre) sollten nicht mit neuen innovativen Ideen rechnen, aber man findet wirklich ein schönes Wohlfühlbuch für den Sommer.

Fazit:
Ein Mädchen auf dem Weg zum Erwachsen werden und Ferien auf einer schönen Inseln, was fehlt da noch zu einem schönen Sommer? Na gut, das Flirten kommt auch dazu, aber auch das Thema der Selbstbestimmung spielt eine Rolle. Ein tolles Sommerbuch für Mädchen ab 14, die im Sommer eine leichte Lektüre lesen wollen.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Das war leider nichts...

Losing it - Alles nicht so einfach
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Das Buch war eins meiner Entdeckungen auf der Leipziger Buchmesse und ich habe mich wirklich darauf gefreut, weil das Cover wirklich klasse ist und auch der Buchrückentext wirklich klasse klang.
Gut, ...

Das Buch war eins meiner Entdeckungen auf der Leipziger Buchmesse und ich habe mich wirklich darauf gefreut, weil das Cover wirklich klasse ist und auch der Buchrückentext wirklich klasse klang.
Gut, die Idee des Buches ist jetzt nicht neu: Bliss ist Studentin an einem Schauspielcollege und mit 22 Jahre immer noch Jungfrau. Da sie diesen Umstand ändern will, beschliesst sie in einer Bar einen Mann aufzureissen und "es" endlich zu machen. Allerdings bekommt sie Angst und lässt Garrick, ihren Aufriss des Abends, nackt in ihrer Wohnung zurück. Doch womit sie nicht rechnet ist, dass Garrick damit nicht erledigt ist, denn er ist der neue Dozent an ihrer Uni...
Eigentlich ist das Setting des Buches wirklich gut und man denkt auch, dass daraus viel gemacht werden könnte, aber leider hat das Cora Carmack nicht so richtig geschafft.
Das Dilemma beginnt schon bei Bliss, die nicht nur teilweise wahnsinnig naiv ist, sondern auch noch leich tollpatschig. Das an sich macht sie eigentlich sympathisch, aber man kann sich nicht mir ihr identifizieren, da sie einfach nicht in sich schauen lässt. Die süsse Unschuld, die sie eigentlich sein soll, kommt einfach nicht so beim Leser an. Man bleibt bei ihr einfach an der Oberfläche des Charakters und wenn man dann zu Garrick weitergeht, dann wird das alles noch etwas obeflächlicher, weil mehr als den "britischen Akzent" braucht er scheinbar nicht, um die Frauen zu erobern. Für mich fehlt den Charakteren eindeutig an Tiefe und auch an Authenistät.

Durch die flachen Charakter wird auch die Gschichte nicht besser, ich habe mich teilweise beim Lesen wirklich gelangweilt und ich fand es schade, dass die ganze Geschichte auch so dahinplätschert, ohne das wirklich etwas passiert, teilweise dachte ich sogar, ich lese die gleiche Seite mehrfach, weil sie manche Sätze ständig wiederholen. Ich meine, die Beziehung zwischen einem Dozenten und einer Studentin biete doch eigentlich Raum für grössere oder kleinere Verwicklungen, aber leider war davon nichts zu spüren. Da wurde viel Potenzial verschenkt.

Der Schreibstil von Cora Carmack liest sich zwar gut, aber ihr gelingt es einfach nicht, mich an die Geschichte zu fesseln, was schade ist, aber ich habe das Buch wirklich mehrfach zur Seite gelegt und dann erst wieder weitergelesen, weil manche Passagen einfach nur so vor Langeweile stehen. Ich hatte so beim Lesen dasGefühl, dass sie den Tabubruch, den die Autorin eigentlich in das Buch legen wollte, selber nicht so wahnsinnig gut findet.

Schade, aber das ist ein Buch, was von mir leider einen kleine Verriss bekommt, aber ich langweile mich nun mal nicht gerne beim Lesen.

Fazit:
Eine Geschichte mit viel Potenzial, dass leider gar nicht ausgeschöpft wurde und stattdessen mit einer langweiligen Story und flachen Charakteren besetzt wurden ist. Das Cover, die Idee und das Setting sind gut, das kann man sagen und auch der Schreibstil ist noch ausbaufähig, aber gut, es ist ja das Debüt auf Deutsch, da ändert sich vielleicht noch etwas daran, aber trotzdem ein Buch,was für mich leider durchgefallen ist.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Ein echtes Schätzchen...

In Liebe, Brooklyn
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Im ersten Moment, also ich das Buch in der Hand hielt, habe ich mich etwas über das Format gewundert, denn diese gebundene Ausgabe ist kleiner als die meisten Taschenbücher. Das irrtierte mich im ersten ...

Im ersten Moment, also ich das Buch in der Hand hielt, habe ich mich etwas über das Format gewundert, denn diese gebundene Ausgabe ist kleiner als die meisten Taschenbücher. Das irrtierte mich im ersten Moment sehr, aber also das Buch zu lesen begann, verstand ich, warum das Format so gewählt worden ist. Also sollte man sich nicht immer von der Grösse eines Buch leiten lassen, sage ich mal.

Zunächst erstmal ein Wort zum Cover. Das satte Grün mit rosa durchzogen sieht so ein bisschen aus wie ein Geschenk und das ist das Buch auch, es ist ein kleines Geschenk für alle, die gerade mitten oder am Beginn einer Trauerarbeit stehen.

Lucca ist tot und am 1. Januar jährt sich der Tag zum ersten Mal. Brooklyn, seine Freundin und Nico, sein Bruder, trauern auf ihre eigene Weise und versuchen mit dem Verlust umzugehen, aber dann wird Brooklyn in ihren Träumen verfolgt und Nico erhält Nachrichten, die scheinbar von Lucca kommen und seinen Bruder veranlassen sollen, Brooklyn zu helfen...

Das Buch ist in Briefform gehalten, es wechselt immer zwischen Brooklyn und Nico hin und her und so kann man sich als Leser gut auf beide einstellen und lernt auch sehr gut kennen.
Die Gefühl der beiden gehen auch dem Leser sehr nah und man spürt richtig, wie sich beide fühlen und was beide durchleben. Man leidet als Leser wirklich sehr mit und wenn man schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, dann ist es immer schlimm, wenn man sich in den Bücher selber wiederfindet.

Lisa Schroeder schreibt über tiefe Gefühle und auch über Trauer und Verlust, aber trotzdem ist das Buch wirklich grossartig, auch wenn das Thema sehr traurig ist. Man fliegt förmlich durch die Seiten und das macht das Buch zu etwas ganz besonderem.

Die Altersempfehlung des Verlages finde ich auch passend, auch wenn ich sagen muss, dass das Buch nicht nur für 14 - 17 Jährige gedacht ist, sondern eigentlich immer dann passt, wenn man denkt, dass es passen könnte oder für einen Menschen eine Hilfe wäre.

Fazit:
Ein kleines Buch mit grossem Inhalt, bei dem man sich nicht von dem Format leiten lassen sollte.
Ein Buch für alle, die sich mal in ein Buch fallen lassen wollen, aber eben auch grosse Gefühle dabei empfinden wollen. Das Buch sollte man einfach lesen und reflektieren und vielleicht sogar verschenken, wenn man jemanden hat, der gerade in einer Trauerphase steckt.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Leider nicht überzeugend...

Sehnsuchtsschimmern
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Ava ist Studentin, arbeitet im Rixx (einer Kneipe) und glaubt an die einzige und wahre Liebe. Doch dann begegnet sie David und sie weiss, David ist DER Richtige, aber leider hat er ein Manko, er ist in ...

Ava ist Studentin, arbeitet im Rixx (einer Kneipe) und glaubt an die einzige und wahre Liebe. Doch dann begegnet sie David und sie weiss, David ist DER Richtige, aber leider hat er ein Manko, er ist in einer Beziehung. Für Ava ist klar, dass sie sich nicht in eine Beziehung einmischen kann, doch sie hat dabei nicht mir ihren Gefühlen gerechnet...

Also zunächst wieder mal ein Wort zu Cover:
Ich finde es wirklich schön, es ist wirklich sommerlich und passt auch zu dem Schwanenteich, an dem Ava und David sich immer treffen. Auch die Zeichnung der Blumen, die sich auch im Buch zu Beginn eines neuen Kapitels wiederfinden, sind wirklich schön.

Inhaltlich hatte ich jetzt nicht mit etwas neuem gerechnet, weil die Geschichte ist an sich ja nicht neu, aber es ist eben eine Umsetzung, die ich nicht so besonders mitreissend fand. An sich ist die Idee der wahren Liebe ja schön und auch die Idee, das mit Schwänen, die sich ja wirklich ein Leben lang an einen Partner binden, zu verbinden, hat etwas, aber mir fehlte so der Momente der Spannung in diesem Buch. Es war mir einfach zu flach in der Handlung und auch etwas zu vorherrsehbar. Das fand ich wirklich schade, muss ich sagen, weil der Klappentext zwar stimmt, aber der Konflikt in sich einfach zu wenig in dem Buch vorkam. Das Augenmerk der Autorin war da vielleicht etwas anders als meins, aber ich fand, dass man da etwas mehr hätte ausarbeiten können.

Der Schreibstil von Johanna Samt ist ruhig und liest sich schön, allerdings hatte ich beim Lesen manchmal das Gefühl, sie verzettelt sich, weil sie zu viele Idee in dem Buch verarbeiten wollte. Da die Ava Studentin und Kellerin, hat mit der Semesterarbeit zu tun, schreibt auch selber und hat eine Wasserphopie. Das ist einfach etwas viel und trotzdem lernt man Ava als Protagonistin nicht so richtig kennen. Das Spiel setzt sich auch bei David fort, den man noch weniger kennenlernt, weil man die gesamte Geschichte über Ava begleitet und nur das sieht, was sie auch sieht.

Ich hatte eine sommerlichleichte und süsse Liebesgeschichte erwartet, die auch mal mit etwas Herzblut aufwartet, aber leider bekam ich eine flache Geschichte mit blassen Charakteren, die vorherrsehbar endet und das ist einfach schade und ich muss sagen, mich würde das Buch auch nicht als 15 - 17 Jährige überzeugen. Also die Altersangabe passt zwar, aber ich kann das Buch leider nicht empfehlen, weil wenn man viel liest, dann wird man mit einem Gefühl der Unvollkommenheit aus dem Buch gehen und das sollte nicht so sein.

Fazit:
Die Idee des Buches ist ganz süss, aber die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen, weil es alles für mich einfach zu vorherrsehbar war und das fand ich schade. Die Charaktere konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen und das ist lässt das ganze Buch etwas blass und farblos erscheinen.