Profilbild von MissRose1989

MissRose1989

Lesejury Star
offline

MissRose1989 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MissRose1989 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2016

Spannung von Anfang bis Ende...

Wenn du vergisst
0

Das Cover des Buches ist wirklich etwas anderes und man erkennt gleich den Wert der Zeichnungen, die auch im Buch immer und immer wieder eine grosse Rolle spielen.
Stell dir vor, du wachst auf und weiss ...

Das Cover des Buches ist wirklich etwas anderes und man erkennt gleich den Wert der Zeichnungen, die auch im Buch immer und immer wieder eine grosse Rolle spielen.
Stell dir vor, du wachst auf und weiss nicht, wer du bist oder was du da machst, du weisst nicht mehr, was gestern oder letzte Woche passiert ist und es scheint auch niemanden zu geben, der dich vermisst, weil dich niemand zu kennen scheint. Das Mädchen, was diesen Albtraum durchlebt, stellt sich später als Zoe heraus, aber trotzdem weiss sie nicht mehr, was in der Zeit vor ihrer Amnesie geschehen ist.
Als dann ihre Eltern gefunden werden, sie ihren Namen erfährt, aber trotzdem nicht das Gefühl von zu Hause bekommt, zweifelt Zoe an sich selber. Sie spürt, dass da etwas nicht in Ordnung ist, vertraut ihrem Gefühl, kann es aber nicht weiter beschreiben...
Neben den Gefühlen in ihrer Familie lernt Zoe noch Elias und Niklas kennen und hat bei beiden erst das Gefühl, dass sie ihnen vertrauen kann, aber auch diese Gefühle werden immer und immer wieder durcheinander gewirbelt...
Zoe ist als Charakter für den Leser lange recht fremd, was aber daher kommt, dass sich Zoe selber fremd ist und sich selber nicht kennt, aber trotzdem ist Zoe eine interessant
Der Schreibstil von Heidrun Wagner ist flüssig zu lesen, wird aber immer wieder von den wirren Gedanken von Zoe unterbrochen. Diese Unterbrechungen sind aber passend zu der Geschichte, daher kann man das nicht als Negativpunkt für den Stil auslegen. Der Einstieg in die Geschichte verwirrt zu Beginn etwas, was aber auch an der Situation von Zoe liegt.
Die Spannung bleibt über die gesamte Buchlänge wirklich hoch, auch wenn es immer mal wieder etwas kleine Erholungsphasen gibt, in denen man glaubt, dass sich nun alles aufklärt, aber das passiert dann immer nicht und wird dann immer wieder durch äußere Einflüsse verhindert.
Miri D'Oro, die Illustratorin für das Buch ist, schafft mit ihren Zeichnungen wirklich eine Durchzeichnung des Buches und man sieht das, was auch Zoe in ihrem Kopf hat. Durch die Zeichnungen erlebt man die Geschichte wahnsinnig intensiv und taucht völlig ins Zoes Kopf und Gedanken ab.
Das Buch wird für Mädchen von 14 - 16 Jahren empfohlen, aber man kann es auch als älteres Mädchen oder junge Frau noch lesen, allerdings sollte man sich auf die Geschichte einlassen können, weil sonst langweilt man sich in der Geschichte.

Fazit:
Mit Wenn du vergisst schafft Heidrun Wagner einen spannenden Auftakt zu einer neuen interessanten Mystery-Romance-Thrill-Serie für Mädchen, die aber auch Mädchen über 16 Jahre anspricht. Miri D'Oro zeichnet wirklich das Buch so wahnsinnig gut, dass man immer und immer wieder aufs neue von den Zeichnungen begeistert ist. Die Geschichte um Zoe entspinnt sich erst langsam, aber gerade das biete den Raum, in Zoes Gedanken reinzuschauen und als Leser zu erleben, was alles passieren kann, wenn man sein Gedächtnis verliert.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Anders, aber nicht schlecht...

Turn me on
0

Alma ist 15 und Alma ist wie viele andere junge Menschen interessiert an Sex. Nur Alma ist an sich anders, sie träumt immer nur von ihre Erfahrungen, während andere Mädchen in Skoddeheimen (den Dorf, in ...

Alma ist 15 und Alma ist wie viele andere junge Menschen interessiert an Sex. Nur Alma ist an sich anders, sie träumt immer nur von ihre Erfahrungen, während andere Mädchen in Skoddeheimen (den Dorf, in dem Alma lebt) ihre ersten Erfahrungen wirklich machen. Doch dann begeht Alma betrunken einen folgenschweren Fehler, der ihr das Leben noch schwerer als so schon macht...
Alma und ihre Freunde sind eben normale Jugendliche, die einfach neugierig auf das Leben sind, aber eben auch ihre Sorgen und Probleme haben. Bis auf Alma lernen wir aber kaum jemanden etwas genauer kennen, was aber dem Umfang des Buches geschuldet sein dürfte.
Olaug Nilssen schreibt manchmal etwas ungewohnt für das Leserauge, die kleinen Kapitel fangen manchmal etwas konfus an, was aber auch mit den Gedanken von Alma zusammenhängen kann. Der Stil ist recht realistisch, sie beschönigt nichts, was das Buch aber auch nicht braucht.
In den acht recht kurzen Kapiteln schreibt sie kleine Geschichten über das Leben in einem kleinen Dorf, dass einfach durch Alma´s Ausschweifungen recht schockiert ist.
Leider sind die 80 Seiten wirklich schnell ausgelesen und es ist mehr wie eine Kurzgeschichte geschrieben, weil wir fallen praktisch direkt auf die Party, auf der Alma den Fehler begeht und verlassen Almas Leben auch Knall auf Fall wieder.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Einfach abtauchen, ein tolles Buch...

Elfenfehde
0

Das Cover ist erstmal total schön, wir sehen ein sich küssendes Pärchen, das sehr verliebt wirkt. Der Farbübergang zwischen den dem Pärchen und den Blau passt ganz gut und auch die kleinen Schnörkelleien ...

Das Cover ist erstmal total schön, wir sehen ein sich küssendes Pärchen, das sehr verliebt wirkt. Der Farbübergang zwischen den dem Pärchen und den Blau passt ganz gut und auch die kleinen Schnörkelleien auf dem Cover passen einfach dazu, es wirkt einfach komplett stimmig.
Feodora, die alle nur Feo nennen, verkriecht sich nach einem Erdbeben in der Bibliothek, in der sie zum Zeitpunkt des Erdbebens war. Sie kann niemanden erreichen und scheinbar schein die Welt durch den Einschlag der Meteoriten untergangen, doch dann passiert etwas, was man nicht erwartet.
Ein Elfenlord taucht plötzlich auf und eröffnet Feo, dass sie für die Veränderungen in dieser Welt und auch in der Anderswelt verantwortlich sein sollte und sie auch als Einzige auch die Möglichkeit hat, die Veränderungen in der Welt anzuhalten, aber nur, wenn sie ihren angeblichen Widersacher tötet. Feos Welt steht Kopf, den sie weiss nicht, was sie glauben soll und auch nicht, wem sie trauen kann...
Feo ist als Protagonistin einfach nur hinreissend, ihre Art gefällt sofort und sie nimmt auch im Laufe des Buches in ihrer Liebeswertigkeit immer mehr zu. Auch die Charaktere in den Nebenschauplätzen (wie die Eltern von Feo, der Elfenlord etc.) hat Mariella Hedy mit viel Sorgfalt gestaltet, eventuell ist es dann auch später im Lauf der Reihe wichtig, wie sie die Charakter aufstellt, das kann man aktuell nicht ausschliessen, aber man merkt, dass sich die Autorin genau überlegt hat, wie sie die Charakter in die Handlung einbindet und wie deren Beziehung zu Feo aussieht.
Das Schreibstil von Mariella Hedy ist wirklich etwas besonders, weil sie schafft keine unnötigen Länge, aber trotzdem erfährt man alles, was wichtig ist, damit man auch den Wandel der Welten verstehen kann. Die Welten sind dabei wirklich gut durchdacht und auch wenn man sich sonst nicht auf Anderswelten einlassen würde, versteht man, wie es in der Welt vor sich geht.
Sie schreibt sehr locker, so kommt man sehr gut in das Geschehen im Buch hinein und verliert auch zwischendrin nie den Faden in der Geschichte. Die Stimmungsänderungen zwischen den Welten fängt sie auch gut ein und sie lässt den Leser in eine andere Welt eintauchen, die einfach interessant und vielseitig ist.

Fazit:
Das Buch unterscheidet sich komplett von anderen Bücher, die mit Feen und Elfen zu tun haben, wer also mal Lust auf einen Geschichte hat, die eben mal nicht nur im Tal der Elfen oder ähnliches spielt, der sollte sich das Buch mal ansehen. Zusammen mit einem wirklich tollen Schreibstil kann man sich von Mariella Hedy in eine andere Welt entführen lassen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein tolles Jugendbuch mit auch sehr ernsten Themen...

A Song about Love
0

Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt ...

Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt auch gleich im Cover vor, was schon ein guter Blickfang auf dem Cover ist.
Jonas hat Sommerferien und darf mit seiner Band auf einem Bandcontest spielen. Und dabei geschied etwas schönes, den Jonas verliebt sich Hals über Kopf in Mona, die schöne Musikerin und Mona verliebt sich auch in ihn. Doch dann passiert etwas, was Jonas komplett aus der Bahn wirft und er muss zusehen, dass er alles retten kann, was ihm wichtig ist...
Sabine Bartsch schafft mit Jonas und Mona zwei wirklich interessante Protagonisten, die sich innerhalb des Buches noch gut entwickeln. Doch gibt es in einige Stellen im Buch, die nicht so wirklich perfekt umgesetzt sind, manchmal ist es einfach holprig oder einfach auch unglaubwürdig. So wirklich eine Lösung für den Konflikt gibt es leider nicht, auch bietet das Buch keine wirkliche Handlungsmöglichkeit, weil die Protagonisten in Selbstjustiz verfallen, was an sich gesehen ja nie eine Lösung ist.
Sabine Bartsch schreibt in der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Jonas, wodurch Mona etwas im Hintergrund bleibt, was aber sicher an der Perspektive liegt. Trotzdem sind Jonas und Mona sehr sympathische Charaktere, die gut in die Geschichte passen.
Der Schreibstil von Sabine Bartsch ist wirklich schön flüssig zu lesen und mit 204 Seiten ist das Buch auch nicht übermäßig lang, es gibt auch keine übermässigen Längen. Sie schneidet in dem Buch aber nicht nur locker-leichte Themen an, sondern wird auch sehr ernst in den Themen, die mit Stalking und sozialen Medien auch wirklich aktuell sind.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wie eine Katze das Leben verändern kann...

Die Katze, die kam, um zu bleiben
0

Das Cover ist einfach etwas für Katzenfreunde, die Katze, die sich vermutlich an Nils Uddenberg anschmiedet, ist einfach nur süss und verleite wirklich, das Buch einfach mal in die Hand zu nehmen. Man ...

Das Cover ist einfach etwas für Katzenfreunde, die Katze, die sich vermutlich an Nils Uddenberg anschmiedet, ist einfach nur süss und verleite wirklich, das Buch einfach mal in die Hand zu nehmen. Man verliebt sich etwas in das Cover, wenn ich das mal so offen sagen darf.
Nils Uddenberg ist mit 70 Jahre auf die Katze gekommen. Der ältere Herr, der mit seiner Frau in Lund (einer kleinen schwedischen Stadt) lebt, erzählt einfach, wie er auf die Katze kam. Ein Buch, was mal völlig ohne Spannungsbogen auskommt, aber gerade das macht das Buch besonders, weil trotzdem liest man es.
Für Katzenliebhaber und Katzenbesitzer ist es wirklich ein kleiner Schatz, für andere könnte sich die Entwicklung etwas zu langsam voran ziehen, aber das ist nicht schlimm, weil Bücher auch manchmal einfach durch ihre Ruhe Charme ausstrahlen.
Neben dem Text durchziehen auch kleine Zeichnungen das Buch, welche immer wieder in schwaz-weiss gehalten sind und immer wieder die Katze der Uddenbergs zum Thema haben.
Die Veränderungen, die durch die Katze ins Leben Einzug halten, sind wirklich schleichend, aber das liest sich wirklich schön, einfach weil man das so beobachtet.
Das Buch ist kein klassischer Paigeturner, es ist mehr ein Buch, was man immer mal wieder zum Entspannen lesen kann, was man auch nicht immer gleich wieder weiterlesen muss, weil man findet sich immer und immer wieder in die Handlung hinein.

Fazit:
Nils Uddenberg schafft mit seinem kleinen Buch einen Roman, der etwas sehr gemütliches hat, ein Buch, was einfach zum Entspannen und Verweilen einlädt, völlig ohne Spannungsbogen auskommt, aber trotzdem lesenswert ist. Lasst euch von Nils Uddenberg mal in seine Welt entführen, sie ist wirklich ein schöner Platz mit einer wirklich schönen kleinen Welt, die eine Katze verändert.