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Veröffentlicht am 02.01.2026

Fesselnde Geschichte

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Anfang 2021 begeisterte Alena Schröder mich mit ihrem Debütroman "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid", zwei Jahre später folgte ihr Buch "Bei euch ist es immer so unheimlich still", ...

Anfang 2021 begeisterte Alena Schröder mich mit ihrem Debütroman "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid", zwei Jahre später folgte ihr Buch "Bei euch ist es immer so unheimlich still", die Vorgeschichte ihres Debüts. Nun ist mit "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" der dritte Band der Reihe erschienen, in dem wir einigen Personen wiederbegegnen. Die Bücher können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, ich denke aber, dass die Lesefreude gesteigert wird, wenn man die Hintergründe und familiären Zusammenhänge aus den ersten Bänden bereits kennt. Die Autorin erzählt die Geschichte auf zwei miteinander verflochtenen Zeitebenen.

Güstrow 1945: Die 14-jährige Marlen versteckt sich nach dem Tod ihrer Mutter und ihres kleinen Bruders aus Angst vor den näher kommenden Russen in einer Kommodenschublade im alten Försterhaus. Sie wird von der Malerin Wilma gerettet, die sie mit in ihr Haus nimmt und später adoptiert. Gemeinsam mit Wilmas Haushälterin Burgi leben die Frauen unter einem Dach. Marlen unterstützt sie im Alltag und wird durch Wilma an die Kunst des Malens herangeführt.

Berlin 2023: Das Leben der 34-jährigen Hannah, die als Projektleiterin in einer Menschenrechtsorganisation arbeitet, ändert sich, als ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Rubi ihr eröffnet, dass sie ausziehen wird. Sie ist schwanger und wird mit ihrem Freund aufs Land ziehen. Hannah ist nicht lange allein, da ihre Kollegin Ulrike sie überredet, ihren Neffen Justus übergangsweise als Untermieter aufzunehmen. Sie gerät in einen inneren Konflikt, als sich ihr Vater, der immer eine Leerstelle in ihrem Leben war, völlig überraschend mit ihr in Verbindung setzt und sie einlädt, ihn und seine Familie zu besuchen.

Die Geschichte hat mich vom Beginn bis zum stimmigen Ende gefesselt und berührt. Ich mag den schönen und intelligenten Sprachstil der Autorin und die Art, wie sie die interessanten Charaktere beschreibt, uns in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen lässt. Nicht nur die beiden Hauptpersonen Marlen und Hannah, auch die Nebenfiguren Burgi, Rubi, Justus, Rüdiger und Lukas sind ganz wunderbar und authentisch skizziert.
Meine Lieblingsfigur war die junge Marlen, die sich über Jahre Wilmas Wünschen unterordnet und aus Pflichtgefühl darauf verzichtet, sich ein eigenes Leben aufzubauen. Ich mochte aber auch Hannah, die erst lernen muss, sich durchzusetzen. Sie ist durch das Auftauchen ihres Vaters total verunsichert und weiß nicht, ob sie ihm glauben und vertrauen kann.

Ich fand es schade, dass das Ölbild, das in Marlens Leben eine so wesentliche Rolle spielte, im Erzählstrang um Hannah eher nebensächlich war. Dennoch habe ich die ruhig erzählte Geschichte, in der es neben Familie und Freundschaft auch um Schuld und Verrat, Lügen und Geheimnisse geht, gern gelesen und empfehle sie weiter!

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Großartiger dritter Band der Susan Ryeland-Reihe

Tod zur Teestunde
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"Tod zur Teestunde" ist der neue und voraussichtlich letzte Kriminalroman des britischen Schriftstellers Anthony Horowitz um die Lektorin Susan Ryeland. Das 568 Seiten umfassende Buch knüpft an die 2018 ...

"Tod zur Teestunde" ist der neue und voraussichtlich letzte Kriminalroman des britischen Schriftstellers Anthony Horowitz um die Lektorin Susan Ryeland. Das 568 Seiten umfassende Buch knüpft an die 2018 und 2022 erschienenen Vorgängerbände "Die Morde von Rye Hall" und "Der Tote aus Zimmer 12" an. Es ist sicherlich hilfreich, die beiden ersten Romane der Reihe gelesen zu haben, doch auch ohne dieses Basiswissen findet man sich schnell zurecht, zumal immer wieder Bezug auf Ereignisse der ersten Bände genommen wird.

Die Ich-Erzählerin Susan hat sich von ihrem Freund Andreas getrennt, mit dem sie auf Kreta ein Hotel führte. Als freie Lektorin arbeitete sie auf der Insel als Lektorin und betreute eine Serie von skandinavischen Kriminalromanen. Inzwischen ist sie 55 Jahre alt und kehrt nun nach London zurück. Michael Flynn, ihr Chef und Verleger von Causton Books, plant die Fortsetzung der erfolgreichen Atticus Pünd-Serie. Nach dem Tod von Alan Conway, der durch die Bücher reich und berühmt wurde, soll der junge Autor Eliot Crace, dessen Großmutter Miriam eine erfolgreiche Kinderbuchautorin war, drei Fortsetzungsromane schreiben. Da Susan bereits Alan Convay als Lektorin zur Seite stand, geht ihr Chef davon aus, dass sie auch für Eliot die ideale Lektorin sein wird. Die ersten Kapitel des Manuskripts von "Pünds letzter Fall" gefallen Susan, in der Geschichte geht es um den Tod von Lady Margaret Chalfont, die in ihrem Feriendomizil in Südfrankreich vergiftet wurde. Im Laufe der Lektüre erkennt Susan, dass Eliot in seinem Roman die Geschichte seiner eigenen dysfunktionalen Familie erzählt ...

Wie schon in den vorherigen Susan Ryeland-Büchern gibt es auch hier innerhalb des Buches ein zweites Buch. Beide Geschichten sind meisterhaft und mit viel Raffinesse miteinander verknüpft. Wir folgen Susan im Hier und Jetzt, erleben ihre Zusammenarbeit mit Eliot und begleiten sie bei ihren Ermittlungen, nachdem ein Mord geschehen ist und Susan unter Verdacht gerät. Parallel dazu tauchen wir ein in das Leben von Lady Chalfont und ihrer Familie, die die Sommermonate des Jahres 1955 in Südfrankreich verbringt. Es kommt zu einem Todesfall, bei dessen Aufklärung Atticus Pünd dem französischen Ermittler Frédéric Voltaire zur Seite stehen wird.

"Tod zur Teestunde" hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den intelligenten Schreibstil und die schöne Sprache. Das Buch fesselte mich von der ersten Seite an, stetig baut sich mehr Spannung auf und bleibt bis zum Ende auf hohem Niveau. Die Handlung ist gut durchdacht, die Auflösung hat mich überrascht. Es gibt mehrere Tote, viele Verdächtige und Wendungen, es werden Geheimnisse aufgedeckt, und ich habe mich vom Autor auf falsche Fährten locken lassen.

Die Charakterzeichnung seiner Haupt- und Nebenfiguren ist Anthony Horowitz hervorragend gelungen, ich mochte Susan und Atticus Pünd bereits in den beiden ersten Krimis der Reihe und fand es faszinierend, wie sich die zahlreichen Puzzleteile nach und nach zu einem Ganzen zusammenfügten. Das Buch, das neben den beiden Krimihandlungen auch Wortspiele und Anagramme enthält, hat mich absolut begeistert, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt.

Leseempfehlung für alle, die ruhige und intelligent geschriebene Krimis ohne blutiges Gemetzel lieben.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Trauerredner Mad Madsen ermittelt

Über die Toten nur Gutes
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Nachdem ich vor zwei Jahren "Kein guter Mann" von Andreas Izquierdo mit großer Begeisterung gelesen hatte, freute ich mich auf "Über die Toten nur Gutes", den ersten Band einer neuen Krimireihe ...

Nachdem ich vor zwei Jahren "Kein guter Mann" von Andreas Izquierdo mit großer Begeisterung gelesen hatte, freute ich mich auf "Über die Toten nur Gutes", den ersten Band einer neuen Krimireihe um den Trauerredner Mads Madsen. Ich hatte hohe Erwartungen, doch das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 28-jährige Mad Madsen, von Beruf Trauerredner. Er ist ledig und bewohnt in Glücksburg an der Ostsee im Haus seines Vaters Fridtjof ein geräumiges Appartement. Mads' Mutter ist vor 20 Jahren verstorben, die beiden Geschwister leben ihr eigenes Leben. In seiner Freizeit kümmert er sich um seinen Vater und die eifersüchtige Hündin Bobby. Sein bester Freund ist Fiete, der Sohn der Bestatterin, für die Mads als Trauerredner arbeitet. Als sein Freund Patrick, der vor 20 Jahren ganz plötzlich aus seinem Leben verschwand, nachts anscheinend mit Absicht überfahren wird und ihn ein geheimnisvoller Brief erreicht, beginnt Mads zu ermitteln und gerät bald selbst in Gefahr.

Das Buch - ich würde es als Krimikomödie bezeichnen - ist in schöner Sprache mit ganz viel Humor geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die sympathischen Hauptfiguren sind liebevoll gezeichnet, neben dem etwas speziellen Mads mochte ich ganz besonders seinen schrulligen Vater Fridtjof, der mit Hingabe Bingo spielt und seine eigene Trauerfeier probt. Er ist mit der Berufswahl seines Sohnes nicht glücklich, sähe ihn viel lieber bei einem Radiosender, da er doch eine bemerkenswert schöne Stimme hat. Die Krimihandlung vermochte mich nur zu Beginn zu fesseln, es gab einige Wendungen und Entwicklungen, die ich als sehr überspitzt und unglaubwürdig empfunden habe. Ab einem gewissen Punkt ließ meine anfängliche Lesefreude daher deutlich nach.

Sehr gut gefallen haben mir neben der Beschreibung von Mads' Zusammenleben mit seinem Vater auch seine berührenden Erinnerungen an die Kinderfreundschaft, die ihn mit Patrick verband.  

Leseempfehlung für alle, die Krimikomödien mögen, für mich war es leider nicht das Richtige.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Gelungenes Kinderbuch über Florian Wirtz

Mein Fußballheld Florian Wirtz – Seine Geschichte, seine Spiele, seine Rekorde
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In dem Kinderbuch "Florian Wirtz - Seine Geschichte, seine Spiele, seine Rekorde" aus der neuen "Mein Fußballheld" - Reihe des Karibu Verlags hat Florian Kinast viele Fakten über den beliebten und sympathischen ...

In dem Kinderbuch "Florian Wirtz - Seine Geschichte, seine Spiele, seine Rekorde" aus der neuen "Mein Fußballheld" - Reihe des Karibu Verlags hat Florian Kinast viele Fakten über den beliebten und sympathischen Ausnahmespieler, der bereits jetzt zu den besten Fußballern der Welt gehört, zusammengetragen.

Das Buch richtet sich an fußballbegeisterte Kinder ab etwa 7 Jahren, die kurzen Texte des Sportjournalisten Florian Kinast sind altersgerecht und gut verständlich, zahlreiche schwarz-weiße Illustrationen von Jon Davis ergänzen sie. Auf 120 Seiten erfahren kleine Fußballfans viel Wissenswertes über Florian Wirtz. Seine Anfänge hatte er bei Grün-Weiß Brauweiler und dem 1. FC Köln. Im Januar 2020 wechselte er den Verein, bei Bayer 04 Leverkusen begann sein kometenhafter Aufstieg. In der Saison 2023/2024 wurde die Mannschaft unter Xabi Alonso nicht nur Deutscher Fußballmeister, sondern auch DFB-Pokalsieger. Florian Wirtz wurde Spieler der Saison und ein Jahr später zum Fußballspieler des Jahres gewählt. Im Sommer 2025 verließ er Leverkusen und spielt seitdem für den FC Liverpool. In den Kader der deutschen Nationalmannschaft wurde er bereits 2021 berufen, seine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr wird als sehr wahrscheinlich angesehen.

Dem Autor ist es gelungen, den kleinen Lesern in kurzen Texten viel Wissen über Florian Wirtz zu vermitteln. Neben seiner Karriere als Fußballer geht es auch um den privaten Flo, der mit zweitem Vornamen Richard heißt, der Jüngste in seiner Großfamilie ist und 8 Halbgeschwister sowie eine Schwester hat. Die Familie ist eine "Draußen"- Familie, die immer in Bewegung und sportlich sehr aktiv ist. Erst spät gab es einen Fernseher, Flo hatte keine Playstation, und das erste Handy bekam er erst mit 12 Jahren. Das Buch hält darüber hinaus weitere Überraschungen bereit: eine Tabelle mit den jüngsten Torschützen der Bundesliga, Flos Kartoffel-Hitparade, eine Übersicht über die 10 teuersten Transfers, Saisonstatistiken, ein Flo-ABC u.v.m.

Ich habe das hochwertig und liebevoll gestaltete Buch gern gelesen, es ist kurzweilig und ein schönes Geschenk sowohl zum Vorlesen als auch für Erstleser zum eigenständigen Lesen. Es wird auch größere Kinder begeistern, die sich für Florian Wirtz' Leben und seine Karriere interessieren. Der einzige Wermutstropfen für mich ist, dass die Illustrationen schwarz-weiß sind, kräftige Farben hätten mir besser gefallen.

Leseempfehlung für fußballbegeisterte Jungen und Mädchen!

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Gelungene Autobiografie eines sympathischen Künstlers

Before I met Supergirl
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Der irische Musiker Rea Garvey ist einem breiten Publikum als Frontmann der deutschen Rockband Reamonn bekannt und machte nach deren Auflösung auch als Solosänger Karriere. Darüber hinaus ist er häufiger ...

Der irische Musiker Rea Garvey ist einem breiten Publikum als Frontmann der deutschen Rockband Reamonn bekannt und machte nach deren Auflösung auch als Solosänger Karriere. Darüber hinaus ist er häufiger als Coach in der Talentshow "The Voice of Germany" zu sehen. In seiner Autobiografie "Before I met Supergirl" erzählt er von seiner Kindheit und Jugend, seiner Studentenzeit und den Anfängen als Musiker.

Rea Garvey wächst im Irland der siebziger und achtziger Jahre gemeinsam mit sieben Schwestern auf. Seine Mutter ist Lehrerin und betreut im elterlichen Bungalow Kinder, der Vater arbeitet bei der irischen Nationalpolizei. Die Familie ist religiös, die Kinder werden mit liebevoller Strenge erzogen. Rea ist ein lebhafter und waghalsiger Junge, mit 13 Jahren erkrankt er nach einem Blinddarmdurchbruch schwer und liegt monatelang im Krankenhaus. Zwei Jahre später gilt sein Interesse hauptsächlich den Mädchen und der Musik. Er spielt Gitarre, und obwohl das erste Konzert mit der Schulband ein Reinfall wird, markiert dieser Auftritt den Beginn seines Lebens als Musiker ...

Es hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, in die ersten 25 Lebensjahre des sympathischen Künstlers mit der markanten Stimme einzutauchen und dabei sein Aufwachsen in der Großfamilie zu beobachten. Nach dem Schulabschluss verlässt Rea sein Elternhaus, um in Dublin zu studieren. Er fühlt sich dort wohl und kann sich nicht vorstellen, aufs Land zurückzukehren, um bei einer Bank oder der Polizei zu arbeiten wie sein Vater, der die Karriereleiter erklommen hat und inzwischen Polizeipräsident ist. Rea liebt die Musik, mit Freunden macht er Straßenmusik, und bald ist seine erste Band geboren, mit der er auf Tour geht.

Mit viel Humor, großer Ehrlichkeit und schonungsloser Offenheit lässt der Autor die ersten 25 Jahre seines Lebens Revue passieren und spart dabei auch die dunklen Momente nicht aus. Neben Reas Kindheit, Jugend und Studentenzeit sowie seiner ausgeprägten Musikleidenschaft geht es in dem Buch auch um Selbstzweifel und Geldsorgen, hohen Alkoholkonsum, Schlägereien und einen Diebstahl, der zu seiner Festnahme führt. Mit viel Herz erzählt er von seinen Eltern, die trotz seiner Eskapaden immer hinter ihm standen und deren Rat er schätzt. Rea ist von Kindheit an tief verwurzelt in seinem christlichen Glauben und hat ihn sich immer bewahrt.

Ich habe die Lebensgeschichte des sympathischen Musikers, der uns so tief in sein Herz blicken lässt, sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. Die klare Sprache und der Schreibstil haben mir gut gefallen, das Buch liest sich sehr flüssig. In der Buchmitte befinden sich auf 16 Seiten zahlreiche Fotos aus dem Privatbesitz des Künstlers. Schade fand ich, dass sowohl das Vor- als auch das Nachwort in englischer Sprache sind, ich sehe darin keinen Sinn. Nun hoffe ich auf eine Fortsetzung über die Jahre nach 1998, als Rea Garvey in Deutschland die erfolgreiche Band Reamonn gründete.

Leseempfehlung für die interessante und unterhaltsame Autobiografie des erfolgreichen Künstlers!

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