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Veröffentlicht am 15.03.2025

Mitreißende Geschichte über eine vergessene Ikone

Der ewige Tanz
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In seinem neuen Roman "Der ewige Tanz" widmet sich Steffen Schroeder dem aufregenden und exzessiven Leben der in den 1920er-Jahren berühmten Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber.

Im Sommer 1928 befindet ...

In seinem neuen Roman "Der ewige Tanz" widmet sich Steffen Schroeder dem aufregenden und exzessiven Leben der in den 1920er-Jahren berühmten Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber.

Im Sommer 1928 befindet sich die 29-jährige Anita im Berliner Bethanien-Krankenhaus. Sie leidet unter einer fortgeschrittenen Tuberkulose und wird von starken Schmerzen geplagt. Die junge Frau, die sich darüber bewusst ist, dass sie die Krankheit nicht überleben wird, blickt zurück auf ihr bewegtes, viel zu kurzes Leben.

Die kleine Anita wächst bei ihrer Großmutter Lu in Dresden auf, die ihr schon früh einschärft, sich niemals von einem Mann abhängig zu machen. Die Mutter des Mädchens singt und tanzt in einem Berliner Kabarett, der Vater, ein erfolgreicher Geigenvirtuose, hat die Familie wegen der Eifersucht seiner Frau verlassen und sucht keinen Kontakt zur Tochter. Anita beschließt früh, auch Tänzerin zu werden. Nachdem ihre Großmutter mit ihr nach Berlin gezogen ist, wo die beiden gemeinsam mit Anitas Mutter eine Wohnung beziehen, nimmt Anita Tanzstunden bei der ehemaligen Tänzerin Rita Sacchetto. Sie tanzt mit Hingabe und Leidenschaft, und schon bald hat sie ihren ersten Auftritt im Apollo-Theater. Es folgen Solotanzabende, mit 18 Jahren wird sie als Tänzerin für den Stummfilm entdeckt und bekommt eine Hauptrolle. Sie wird als neues Wunder der Tanzkunst gefeiert, mit ihren aufreizenden und akrobatischen Tänzen begeistert sie ihr Publikum. Doch ihr Erfolg währt nur wenige Jahre ...

Wir begleiten Anita Berber bis zu ihrem frühen Tod, erleben ihre Kindheit, Jugend, die Jahre ihres Ruhms und die Zeit danach. Das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, da diese ihr den Erfolg neidet und ihr ihre Zuneigung entzieht. Die Großmutter bleibt lange ihre wichtigste Bezugsperson. Anita hat viele Verehrer, sie genießt den Erfolg, trinkt zu viel Alkohol und nimmt Kokain und Morphium. Sie heiratet dreimal, fühlt sich aber auch zu Frauen hingezogen. In der Modewelt setzt sie neue Akzente, als sie sich einen Smoking schneidern und ein Monokel anpassen lässt. 

Die Geschichte ist in schöner Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig, die Charaktere sind bildhaft skizziert. Der Zeitgeist ist ganz wunderbar eingefangen, und es war spannend, in die zwanziger Jahre einzutauchen. Wir erleben Anitas phänomenalen Aufstieg und ihren traurigen Abstieg, und wir lernen ihre Ehemänner kennen. Sie hatte Mut und Ehrgeiz, brach Tabus, sorgte für Skandale und führte ein selbstbestimmtes, aber auch selbstzerstörerisches Leben. Sehr interessant fand ich die Beschreibung der Umstände, die zu dem bekannten Gemälde führten, das Otto Dix von der Künstlerin anfertigte. 

Ich habe das mitreißende Buch sehr gern gelesen - klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Spannende Fahrradreise durch 21 Länder

Zwei Frauen, zwei Räder, ein Zelt
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Der österreichische Verlag Tyrolia hat "2 Frauen, 2 Räder, 1 Zelt - Durch 21 Länder von Kapstadt nach Wien" der Autorinnen Tanja Willers und Johanna Hochedlinger veröffentlicht. Das Taschenbuch ist äußerst ...

Der österreichische Verlag Tyrolia hat "2 Frauen, 2 Räder, 1 Zelt - Durch 21 Länder von Kapstadt nach Wien" der Autorinnen Tanja Willers und Johanna Hochedlinger veröffentlicht. Das Taschenbuch ist äußerst liebevoll und sehr hochwertig gestaltet und enthält zahlreiche Fotos, die die Fahrradreise der beiden Frauen anschaulich dokumentieren.

Die Idee zu der Reise ist geboren, als Tanja mit einem gebrochenen Bein auf dem Sofa ihrer Schwester in Kapstadt liegt. Es sollte allerdings noch 1 1/2 Jahre dauern, bis Tanja und Johanna ihre Idee umsetzen und nach Kapstadt fliegen. Von dort aus geht es los, mit ihren beiden Fahrrädern, einem Zelt und zahlreichen Taschen, die alles enthalten, was sie für ihre Reise benötigen.

Nun beginnt eine abenteuerliche und nicht immer ungefährliche Reise, die die beiden durch 21 Länder in Afrika, Asien und Europa führen wird. Sie legen an 445 Tagen insgesamt rund 24.000 Kilometer zurück, bei teils extremen Temperaturen, bei Regen und Wind. Dabei stoßen sie oftmals an ihre Grenzen, sie streiten und versöhnen sich. Auf ihrer Reise begegnen sie neben Einheimischen immer wieder interessanten Menschen, die wie sie das Abenteuer und neue Herausforderungen suchen.

Ich habe das in schöner Sprache geschriebene Buch sehr gern gelesen, es hat mich gefesselt und zutiefst beeindruckt. Die Erlebnisse der beiden Frauen sind so spannend und lebendig geschildert, dass ich oft das Gefühl hatte, dabei zu sein. Ich habe ihre Kraft und Ausdauer bewundert, mit denen sie die einzelnen Etappen und auftretende Probleme bewältigt haben. Sehr hilfreich fand ich das umfangreiche Kartenmaterial, das es mir ermöglichte, die Route genau zu verfolgen. Zwischen den Aufzeichnungen der Autorinnen finden sich immer wieder einseitige Einschübe über wichtige Themen, wie z.B. die richtige Ausrüstung, Kommunikation. Fahrrad, Essen, Trinkwasser, Kriminalität, Finanzen, Reiseapotheke und vieles mehr. Auch diese Seiten fand ich sehr interessant, da sie mir viele Fragen beantworteten, die sich mir im Laufe der Lektüre stellten.

Sehr gut gefallen haben mir die vielen unterschiedlichen und faszinierenden Eindrücke, die das Buch vermittelt. Jedes Land hat seine Besonderheiten, und immer wieder begegneten den Autorinnen gastfreundliche und hilfsbereite Menschen. Sie erlebten zahlreiche beglückende Momente, kosteten von Speisen, von denen sie noch nie zuvor gehört hatten, wurden aber auch hartnäckig angebettelt und manchmal sogar verfolgt.

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, Tanja und Johanna auf ihrer Reise zu begleiten, und ich kann mir vorstellen, dass ihr unterhaltsamer und interessanter Bericht viele Reiselustige dazu motiviert, ferne Länder mit dem Fahrrad zu entdecken.

Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Das Vermächtnis

Mickey und Arlo
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In ihrem Debütroman "Mickey und Arlo" erzählt die kanadische Autorin Morgan Dick die Geschichte zweier Frauen, die sich begegnen und nicht ahnen, dass sie Halbschwestern sind.

Aus der Zeitung erfährt ...

In ihrem Debütroman "Mickey und Arlo" erzählt die kanadische Autorin Morgan Dick die Geschichte zweier Frauen, die sich begegnen und nicht ahnen, dass sie Halbschwestern sind.

Aus der Zeitung erfährt Mickey Morris, dass ihr Vater, Adam Kowalski, nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben ist und seine Ehefrau Leonora und die Tochter Charlotte hinterlässt. Die Nachricht trifft sie nicht besonders, da ihr Vater sie und ihre Mutter verlassen hat, als sie 7 Jahre alt war und ihnen hohe Schulden hinterließ. Das ist lange her, mittlerweile ist Mickey 33 Jahre alt, arbeitet seit 12 Jahren mit viel Freude und Hingabe als Lehrerin einer Vorschulklasse und hat ein ernstes Alkoholproblem. Sie fällt aus allen Wolken, als sie einen Anruf vom Anwalt ihres Vaters erhält, der ihr mitteilt, dass sie 5,5 Millionen Dollar erbt unter der Voraussetzung, dass sie innerhalb von drei Monaten sieben Psychotherapiesitzungen absolviert.

Auf einer zweiten Erzählebene begegnen wir Arlo, einer 25-jährigen geschiedenen Psychotherapeutin. Sie hat ihren alkoholkranken Vater bis zu dessen Tod gepflegt und kann nicht begreifen, dass sie in seinem Testament keine Erwähnung findet. Als Mickey zu ihrer ersten Therapiesitzung bei Arlo erscheint, ahnen die Frauen nicht, dass sie ihrer Halbschwester gegenübersitzen, von deren Existenz sie zwar wissen, sie aber nie kennengelernt haben ...

Die Geschichte mit den Schwerpunktthemen Alkoholabhängigkeit, Verlust und Trauer ist in einfacher Sprache abwechselnd aus der Sicht von Mickey und Arlo erzählt. Sie ist stellenweise humorvoll und liest sich sehr flüssig. Nach und nach lernen wir die Protagonistinnen kennen, die geprägt sind von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit ihrem Vater. Mickey ist die verlassene und bindungsunfähige Tochter, die in materiell eher ärmlichen Verhältnissen bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Die vom Vater an sie weitergegebene Alkoholsucht will sie nicht wahrhaben. Arlo hingegen lebte in materieller Sicherheit, wurde vom wohlhabenden Vater verwöhnt und tat alles, um ihm zu gefallen, bis hin zur Aufopferung während seiner letzten Lebensmonate. 

Die Autorin beschreibt die Gefühls- und Gedankenwelt der Frauen sehr intensiv, wir erleben außer den Therapiestunden nicht nur, wie sie sich behutsam einander annähern, sondern auch ihre unterschiedlichen Erinnerungen an den Verstorbenen, ihre Trauer und Wut. Mickeys Alkoholabhängigkeit bleibt sowohl privat als auch im beruflichen Bereich nicht folgenlos, während Arlo der Selbstmord einer Patientin immer noch beschäftigt und belastet. 

Ich habe den ungewöhnlichen Roman, in den die Autorin eigene Erfahrungen hat einfließen lassen, bis zum hoffnungsvollen Ende gern gelesen. Er hat mich gefesselt und berührt, jedoch war mir das ernste Thema Alkoholismus etwas zu leicht und oberflächlich abgehandelt. Die Nebenfiguren empfand ich - bis auf den kleinen Ian und Mickeys Nachbarin Daria - als wenig authentisch, einige Passagen des Buches, wie z.B. die Schilderung der Beerdigung, fand ich ziemlich überzogen und unrealistisch. 

Trotz einiger Schwächen Leseempfehlung und 3 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Faszinierende Familiengeschichte

Die Fletchers von Long Island
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Nach ihrem erfolgreichen Debütroman "Fleishman steckt in Schwierigkeiten", der 2019 für den National Book Award nominiert war, hat die amerikanische Autorin Taffy Brodesser-Akner nun "Die Fletchers von ...

Nach ihrem erfolgreichen Debütroman "Fleishman steckt in Schwierigkeiten", der 2019 für den National Book Award nominiert war, hat die amerikanische Autorin Taffy Brodesser-Akner nun "Die Fletchers von Long Island" veröffentlicht.

Die jüdisch-amerikanische Familie Fletcher hat beträchtlichen Wohlstand erlangt, seit Zelig Fletcher 1942 als blinder Passagier mit einem Ozeandampfer von Polen nach Amerika gekommen ist und ein erfolgreiches Unternehmen gründete, das Styropor produziert. Seit seinem frühen Tod führt sein Sohn Carl die Firma.
Am 12. März 1980 wird Carl auf dem Weg zur Arbeit vor seiner Haustür in Middle Rock auf Long Island von zwei Männern überwältigt. Sie ziehen ihm einen Sack über den Kopf und entführen ihn in seinem eigenen Auto. Nach 5 Tagen fordern die Entführer die Hinterlegung eines Lösegelds in Höhe von 250.000 Dollar. Nur 10 Minuten, nachdem Carls Ehefrau Ruth, die mit ihrem dritten Kind schwanger ist, der Forderung nachgekommen ist, wird Carl freigelassen. Wenig später führen markierte Geldscheine das FBI auf die Spur der Entführer, das restliche Lösegeld bleibt unauffindbar, der Fall wird geschlossen.

Es gab ein Leben vor der Entführung, nun beginnt das Leben danach, und die Familie Fletcher versucht, den Vorfall hinter sich zu lassen, indem sie nicht mehr über das Geschehene redet. Nachdem Carl aus dem Krankenhaus entlassen wird, zieht er mit Ruth und den beiden Söhnen Nathan und Bernard, genannt Beamer, in ein Verwalterhaus auf dem Anwesen seiner Mutter Phyllis. Im gleichen Jahr wird Jennifer geboren.

40 Jahre später ist klar, dass das Verbrechen bei allen Familienmitgliedern tiefe Spuren hinterlassen hat. Die Autorin dokumentiert die emotionalen Auswirkungen und stellt dabei besonders die Kinder von Carl und Ruth in den Fokus. Nathan, der ältere Sohn, ist Anwalt geworden und leidet unter Tics und Angststörungen, die seine Karriere behindern. Sein Bruder Beamer ist Drehbuchautor mit mäßigem Erfolg, er führt ein exzessives Leben mit zu viel Drogen und Affären. Jenny, die Klügste der Geschwister, lehnt den familiären Reichtum ab und distanziert sich von ihrer Familie. 

Das Buch ist in schöner und klarer Sprache geschrieben, die Autorin verfügt über eine beeindruckende Beobachtungsgabe und skizziert ihre Protagonisten sehr genau. Ich habe die Geschichte bis zum überraschenden Ende sehr gern gelesen, auch wenn mir keine der Figuren wirklich sympathisch war und der mittlere Teil, in dem es um das Leben von Nathan, Beamer und Jenny geht, etwas zu sehr in die Länge gezogen ist. 

Sehr gut gefallen hat mir, dass die Autorin dem Leser einen tiefen Einblick in das jüdische Leben mit all seinen Sitten und Ritualen ermöglicht. Ich mochte auch die gesellschaftskritischen Aspekte des Buches, auf die detaillierten Schilderungen der regelmäßigen Besuche eines Familienmitglieds bei einer Domina hätte ich dagegen gut verzichten können. 

Leseempfehlung für diesen faszinierenden Roman, der einmal mehr zeigt, dass Reichtum allein nicht glücklich macht.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Bewegender und faszinierender Generationenroman

Portrait meiner Mutter mit Geistern
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Im Mittelpunkt von "Portrait meiner Mutter mit Geistern", dem aktuellen Roman von Rabea Edel, dessen Handlung sich durch mehrere Generationen zieht, steht Martha, die Mutter der Autorin.

Zu Beginn lernen ...

Im Mittelpunkt von "Portrait meiner Mutter mit Geistern", dem aktuellen Roman von Rabea Edel, dessen Handlung sich durch mehrere Generationen zieht, steht Martha, die Mutter der Autorin.

Zu Beginn lernen wir die Ich-Erzählerin Raisa kennen, Marthas Tochter. Die beiden sind erst vor kurzem mit einsetzender Schulpflicht des Mädchens wieder in Marthas Heimatort sesshaft geworden. Sie waren auf Wanderschaft und blieben nie lange an einem Ort. Raisa ist nun 7 Jahre alt und beginnt, Fragen nach ihrem Vater und ihren Großeltern zu stellen, die sie nie kennengelernt hat. Doch ihre Mutter schweigt, und es wird Jahre dauern, bis sie sich ihrer Tochter behutsam auf eine ganz besondere Art und Weise öffnet.

Die Geschichte fordert den Leser, sie enthält zahlreiche Zeitsprünge, es geht vor und zurück und umgekehrt. Man muss sich einlassen auf diese anspruchsvolle Lektüre, aufmerksames Lesen ist erforderlich, um den Faden nicht zu verlieren. Der Stammbaum auf den beiden ersten und letzten Buchseiten ist äußerst hilfreich, um jederzeit die Familienstruktur nachvollziehen zu können. Ohne diesen Stammbaum wäre ich verloren gewesen, zumal die Handlung zurückgeht bis in die zwanziger Jahre. Der Leser lernt nach und nach viele Personen kennen, und langsam setzen sich die vielen Puzzlestücke zu einem Ganzen zusammen.

Das Buch gab mir zu Beginn viele Rätsel auf, die Zeitsprünge irritierten mich und störten meinen Lesefluss, doch im Laufe der Handlung faszinierte es mich immer mehr und ließ mich tief eintauchen in die Geschichte einer Familie, in der viel zu oft geschwiegen wurde. Neben Raisa und Martha lernen wir auch Marthas Mutter Selma und Großmutter Dina kennen, verfolgen ihre Lebenswege und erleben dabei ihre Tragödien und ihr Leid. Eine besondere Rolle kommt Jakob zu, der unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit 25 Jahren nach Amerika ausgewandert ist und dessen Schicksal mich ganz besonders berührt hat.

Rabea Edels Sprache ist klar und eindringlich, den sehr speziellen Erzählstil fand ich nicht nur aufgrund der vielen Zeitsprünge etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht nur ihre Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren zeichnet die Autorin so bildhaft und authentisch, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.
Am Ende bleibt manches offen, es bleibt Raum für eigene Gedanken. Ich habe die fesselnde Geschichte, in der es neben Liebe und Verlust, Schweigen, Lügen und Gewalt auch um traumatische Ereignisse und verdrängte Erinnerungen geht, sehr gern gelesen, sie hat mich gleichermaßen erschüttert und zutiefst berührt.

Absolute Leseempfehlung!

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