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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2018

Eine Liebesgeschichte zum Wohlfühlen

Berühre mich. Nicht.
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Wow! Ich wollte das Buch schon lange lesen und hatte auch einige Erwartungen an die Handlung. Und ich kann nur sagen, dass sie vollkommen erfüllt wurden!

„Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch ...

Wow! Ich wollte das Buch schon lange lesen und hatte auch einige Erwartungen an die Handlung. Und ich kann nur sagen, dass sie vollkommen erfüllt wurden!

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn ...
Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen...“

(Inhaltsangabe Lesejury)

„Die große Liebesgeschichte von Sage und Luca: emotional, sexy, mitreißend!“ (Buchrückseite von Berühre mich. Nicht)

Laura Kneidl konnte mich mit ihrer Geschichte um Sage und Luca sofort mitreißen und begeistern! Von der ersten Seite an hat mich ihr flüssiger Schreibstil mitgenommen und durch das Buch getragen. Die Handlung ist nicht actionreich und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Ich musste einfach wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht, auch wenn manche Dinge vorhersehbar waren. Bei diesem Buch hat es mich jedoch gar nicht gestört vor allem weil es teilweise nur Vermutungen waren. Ich war mir zwar an der ein oder anderen Stelle damit fast zu 100% sicher aber dann kam wieder eine Szene wo ich doch etwas gezweifelt habe. Zum Ende hin hat sich zwar wie schon gesagt das meiste bestätigt aber deswegen war das Leseerlebnis nicht weniger gut.

Ich konnte mich in das Buch fallen lassen und alles um mich herum ausblenden. Also wenn ihr euch entscheidet das Buch zu lesen – was man auf jeden Fall sollte – macht es zu einem Zeitpunkt wo ihr Zeit habt!
Alle Charakter des Buches, sowohl die Neben- als auch die Hauptcharaktere sind großartig (außer die, die es nicht sein sollen ;)). Ich konnte ihre Handlungen verstehen und nachvollziehen und hätte ein paar der Charaktere am liebsten in echt kennengelernt. Eine Sache, die mir besonders gefallen hat, was Lucas Charakter. Er ist einfach toll. Ich will hier nicht zu viel verraten aber er ist auf jeden Fall nicht der typische Bad Boy und hat trotzdem eine harte Schale mit weichem Kern.

Und noch ein Tipp zum Schluss, haltet euch Band 2 bereit. Ich jedenfalls werde ihn mir so schnell wie möglich besorgen und lesen. Ich freue mich bald wieder in Sages und Lucas Welt einzutauchen. Von mir aus hätte das Buch noch viel mehr Seiten haben können… obwohl es schon 460 Seiten waren, gefühlt allerdings nur die Hälfte.

Das Buch bekommt von mir verdiente 5 Sterne und ist eine absolute Leseempfehlung! Also wer nach einer guten Liebesgeschichte zum Wohlfühlen sucht der ist bei „Berühre mich. Nicht“ genau richtig.

Veröffentlicht am 18.10.2018

Schwacher Abschluss im Vergleich zu den vorherigen Bänden

Fire in You
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Achtung 7. Band einer Reihe!
„Fire in you“ ist der siebte Band der „Wait for you – Reihe“ und damit endet auch diese Reihe.
Die „Wait for you – Reihe“ meiner ersten Young Adult Reihen und hat mich zu ...

Achtung 7. Band einer Reihe!
„Fire in you“ ist der siebte Band der „Wait for you – Reihe“ und damit endet auch diese Reihe.
Die „Wait for you – Reihe“ meiner ersten Young Adult Reihen und hat mich zu diesem Genre geführt. Allerdings muss ich sagen, dass die Reihe gerade in den letzten Bänden abgenommen hat und dieser meiner Meinung nach auch der schlechteste Band der Reihe war.
Typisch für Young Adult Reihe ist auch hier jeder Band in sich abgeschlossen und die Charakter sind dem Leser auch schon in dem vorherigen Band kurz begegnet. „Fire in you“ erzählt die Liebesgeschichte zwischen Jillian und Brock. Die beiden kennen sich seit der Kindheit und waren beste Freunde trotz des Altersunterschieds. Seit Jillian ein Teenager ist, ist sie in Brock verliebt doch dieser sieht sie nur wie eine kleine Schwester. Nach einem schweren Schicksalsschlag will Jillian ein neues Leben beginnen, ohne Brock. Bis sie dann doch wieder aufeinandertreffen…
Mit diesem Buch wollte ich die Reihe endlich abschließen und der Band konnte meiner Meinung nach auch nicht mit den anderen Büchern der Reihe mithalten. Ich bin nie richtig in die Geschichte hereingekommen bzw. das Buch konnte bei mir nicht das Gefühl auslösen, dass ich es unbedingt weiter lesen müsste oder das ich nicht mehr aufhören will. Auch mit den Charakteren konnte ich nicht so richtig etwas anfangen, ich hab nicht richtig mit ihnen gefühlt. Demnach hat sich das Buch an manchen Stellen für mich etwas gezogen da ich eigentlich keine richtige Lust mehr auf die Geschichte hatte. Es gab allerdings auch wieder tollere Stellen die mich kurzzeitig „fesseln“ konnten. Dazu kommt, dass ich die letzten 50-70 Seiten etwas unnötig gefunden habe. Dort wird eine weiteres „Problem“ heraufbeschworen, das einfach nicht hätte sein müssen da auf mich das ganze so gewirkt hatte wie wenn es einfach nur noch um mehr Seiten gegangen wäre.
Alles in allem war „Fire in You“ eine nette Liebesgeschichte die ich aber eher zum durchschnittlichen Young Adult Roman zählen würde vor allem, da ich schon deutlich besseres von der Autorin gelesen habe! Wenn man die Reihe bis zum 6. Band gelesen hat ist es ganz netter Zusatz, weil man vielen alten Charakteren wieder begegnet und erfährt, was aus ihnen geworden ist. Allerdings war fand ich, dass sie teilweise etwas aufgesetzt rüber gekommen sind und mir dieses „wir sind alle perfekte Paare“ teilweise etwas auf die Nerven gegangen ist.

Veröffentlicht am 14.10.2018

Ein Königreich voller Intrigen, Magie und einer starken Protagonistin

Die Königin der Schatten
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Als ich den Klappentext des Buches zum ersten Mal gelesen hatte, war mir sofort klar, dieses Buch will ich lesen! Trotzdem hat es dann noch etwas gebraucht, bis ich tatsächlich dazu gegriffen habe… und ...

Als ich den Klappentext des Buches zum ersten Mal gelesen hatte, war mir sofort klar, dieses Buch will ich lesen! Trotzdem hat es dann noch etwas gebraucht, bis ich tatsächlich dazu gegriffen habe… und es hat sich gelohnt.

„Ein Königreich, das seit vielen Jahren von mächtigen Feinden bedroht wird. Eine junge Herrscherin, die von einem Tag auf den anderen die Verantwortung für Tausende von Menschen übernehmen muss. Und eine uralte Magie, die das Potenzial in sich birgt, ganze Welten zu retten oder zu zerstören ... Für Kelasea Raleigh ist nichts so, wie es sein sollte: Sie hat nie darum gebeten, mit neunzehn Jahren die Königin eines bettelarmen Landes zu werden. Niemand hat sie auf den Hass, der ihr am eigenen Hof entgegenschlägt, vorbereitet. Und nie hätte sie gedacht, dass zwei grundverschiedene Männer die Zukunft ihrer Regentschaft mitbestimmen werden. Hin zum Licht oder hin zum Dunkel ... „ (Klappentext)

Entgegen meiner Erwartungen spielt das Buch allerdings nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Diese Zukunft nähert sich allerdings wieder an der Vergangenheit an. Denn es gibt keine elektronischen Geräte mehr, keine Autos, Bücher sind sehr selten geworden und auch die medizinische Versorgung ist sehr schlecht. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen, weil ich es so noch nie gelesen hatte auch wenn die Welt ungefähr so beschrieben wurde wie ich es mir vor dem Lesen vorgestellt hatte.

Zu Beginn des Lesens hatte ich die Befürchtung, dass sich das Buch durch seine 544 Seiten an der ein oder anderen Stelle ziehen könnte und mich somit nicht durchgehend fesseln würde (vor allem weil ich zu der Zeit nicht so viel Zeit hatte zu lesen). Denn auch die einzelnen Kapitel sind sehr lang. Aber dies war zum Glück nicht der Fall. Die Autorin schafft in dem Buch eine gelungene Abwechslung zwischen spannender Handlung und auch mal ein paar ruhigeren Seiten in der die Welt in der wir uns befinden genauer erklärt wird.

Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Protagonisten erzählt, hauptsächlich allerdings von der Hauptprotagonistin Kelsea. Mir hat das sehr gut gefallen, da es eine Abwechslung in das Buch gebracht hat, ich denke sonst wäre es deutlich langweiliger gewesen. So lernt der Leser auch ganz andere Seiten der neues Welt kennen außer die der „Königin“. Auch wenn Klesea eine außergewöhnliche Protagonistin ist, nicht so wie man sich die typische Königin vorstellen würde. Kelsea ist mutig, hilfsbereit und stark und trotzdem hat sie auch ihre Schwächen und ist nicht perfekt. Es kommen aber auch noch viele andere Charaktere vor, auf dich ich mich im nächsten Band freue. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe war, dass ich teilweise etwas durcheinander gekommen bin aufgrund der vielen Informationen und Protagonisten. Aber auch das hat sich gebessert, wenn man erst mal in der Geschichte drin war.
Auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Erika Johansen hat es geschafft, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist und dadurch langweiliger wird. Auch hat der Leser immer irgendwelche Fragen, die noch ungeklärt sind und auf eine Antwort folgen meistens weitere Fragen.

„Königin der Schatten“ ist definitiv ein gelungener Fantasyroman (mit nicht zu viel Fantasy) den ich jedem der sich gerne in eine andere Welt und Zeit entführen lässt empfehlen kann. Gespielt in einem Königreich voller Machtkämpfe, Intrigen aber auch Freundschaften, Vertrauen und etwas Magie. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 14.10.2018

Liebe, Musik & New York

New York Diaries – Sarah
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„Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.“

Endlich ...

„Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.“

Endlich bin ich dazugekommen einen weiteren Band der Buchreihe „New York Diaries“ zu lesen. Und auch der zweite Band konnte mich absolut überzeugen!

„Sarah Hawks lebt schon lange im Knights, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie unbeirrt daran fest: Musikjornalistin mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie. Dann lernt Sarah kurz nacheinander den Sänger Will und Charlie kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal kümmern sich ihre Gefühle nicht darum und stellen ihr Leben vollkommen auf den Kopf.“
(Klappentext)


Mich hat das Buch auf jeden Fall begeistert. Denn es hat mich es hat mich in sich eingezogen und an manchen stellen nicht mehr losgelassen. Das Buch hat mich während dem lesen zum lachen, schmunzeln und auch zum Kopfschütteln gebracht. Es hat es geschafft mich auf die Reise der Charaktere mitzunehmen und sie zu lieben. (Auch wenn ein paar Sachen etwas vorhersehbar waren.)

Die Autorin erzählt die Geschichte der Hauptprotagonistin Sarah in einem sehr angenehmen Schreibstil. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und für einige Stunden alles um mich herum vergessen.

Einen keinen Kritikpunkt habe ich aber dennoch. Für mich hat es sich in der Mitte des Buches leicht gezogen, bzw. ist mir dort die Liebesgeschichte etwas auf die Nerven gegangen. Ansonsten hat mich die Dreiecksbeziehung zwischen Sarah, Charlie und Will allerdings nicht gestört.

Vor allem aber mag ich an dem Buch die Musik. Denn diese wird so toll beschrieben und macht dem Leser Lust, die genannten Lieder auch zu hören.
Ich hätte nur gerne noch zwei bestimmte Lieder gehört, wer da Buch gelesen hat, weiß denke ich welche ich meine:) Das wäre das i-Tüpfelchen.

Ein tolles Buch, mit einer Liebesgeschichte und viel Musik. Wer daran Interesse, dem kann ich das Buch nur empfehlen! 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 14.10.2018

Sie weiß ALLES über dich

Beware That Girl
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„Sie weiß ALLES über dich“
„Für Leute wie uns kann es sehr einsam sein, Kate.
Du und ich.
Wir sind absolut gleich...“
Zwei Freundinnen,
dunkle Geheimnisse, die niemand erfahren darf, und jemand, der zu ...

„Sie weiß ALLES über dich“
„Für Leute wie uns kann es sehr einsam sein, Kate.
Du und ich.
Wir sind absolut gleich...“
Zwei Freundinnen,
dunkle Geheimnisse, die niemand erfahren darf, und jemand, der zu allem bereit ist.
(Klappentext)


Soviel zum Inhalt zu „Beware that Girl“. Mich hat der Klappentext des Buches sofort angesprochen und ich wollte es lesen. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass ich nicht oft zu Thrillern greife.
Das Buch war anders als die (wenigen) Thriller, die bis jetzt gelesen habe. Aber auf eine positive Art anders.

Mir hat die Erzählweise der Autorin, Teresa Toten sehr gut gefallen. Die Perspektive wechselt zwischen Kate und Olivia. Beide Mädchen haben ihre Geheimnisse, die man als Leser Stück für Stück erfährt. Man lernt die Mädchen kennen und versehen, warum sie so sind, wie sie sind.

Das Buch spielt mit der Psyche, es geht um Kontrolle, Macht, Geheimnisse und Überleben. Es wird gezeigt, wie Menschen manipuliert werden können und wozu sie unter Umständen fähig sind.

Die Geschichte hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Am Anfang konnte es mich noch nicht ganz so sehr packen, aber gegen Mitte des Buches hat es an fahrt aufgenommen. Ich weiß allerdings selbst noch nicht so genau, was ich von dem Ende des Buches halten soll. Bei mir sind noch ein paar Fragen offen geblieben, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Im Moment fühlt sich das Buch etwas unabgeschlossen an. Aber vielleicht wollte die Autorin genau das beabsichtigen…
Das Potenzial für einen 2. Band wäre auf jeden Fall gegeben!