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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2020

Der Weg zur ihrer Liebesgeschichte...

Truly
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Ich habe „Truly“ von Ava Reed über eine Leserunde von der Lesejury zur Verfügung gestellt bekommen und will mich als erstes nochmal dafür bedanken. Ich habe mich riesig darüber gefreut und es hat Spaß ...

Ich habe „Truly“ von Ava Reed über eine Leserunde von der Lesejury zur Verfügung gestellt bekommen und will mich als erstes nochmal dafür bedanken. Ich habe mich riesig darüber gefreut und es hat Spaß gemacht über das Buch zu diskutieren.

Zum Inhalt von „Truly“: Als Andie nach Seattle zieht hat sie weder eine Wohnung, noch einen Job oder genug Geld, aber sie ist an ihrer Traumuni angekommen. Ihr vorläufiger Plan ist es bei ihrer besten Freundin im Wohnheim unterzukommen und sich dann um alles zu kümmern. Auf der Suche nach einem Job trifft sie auf Cooper und das Chaos in ihrem Leben ist perfekt…

Ava Reed hat mit „Truly“ einen sehr humorvollen Liebesroman erschaffen. Ich habe ihren Schreibstil gleich von Anfang an geliebt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich bin immer schnell mit den Leseabschnitten fertig gewesen… . Mir haben Avas bildliche Beschreibungen und Vergleiche (Einmalig!) sehr gefallen und die ein oder andere Szene hat sich vor meinem inneren Auge abgespielt.

Die Handlung hat mir richtig gut gefallen, dies lag nicht zuletzt an dem Prolog, der ein klasse Einstieg in das Buch geboten hat. Ich hatte nach den ersten Seiten so viele Fragen, die ich beantwortet haben wollte und war extrem neugierig auf die Geschichte. Ein kleines Detail, dass ich sofort geliebt habe waren die kleinen Zitate zu jedem Kapitelanfang! Sie sind einfach so schön und haben mich auch immer neugierig auf das folgende Kapitel gemacht, weil ich wissen wollte was es damit auf sich hat und am Kapitelende haben die Zitate immer perfekt gepasst.

Die Kapitel sind aus den Perspektiven von Andie und Cooper geschrieben und verfolgen dabei kein ersichtliches Schema. Die Perspektivwechsel waren für mich genau richtig eingeteilt um von beiden Charakteren ein gutes Bild zu bekommen. Und vor allem für Cooper war es wichtig. Cooper ist ein sehr schweigsamer Charakter, über den man durch seine Handlung nicht sehr viel von ihm erfährt. Ich denke hätte es die Kapitel aus seiner Sicht nicht gegeben, wäre ich von einem klassischen Bad Boy ausgegangen. So aber bekommt der Leser recht schnell ein Bild davon was in ihm Vorgeht, aber noch nicht was hinter all dem steckt. Ich mochte die Kapitel aus Coopers Sicht immer sehr gerne, weil er für mich sonst ein großes Mysterium gewesen wäre. Allerdings bin ich nicht so richtig mit seiner Art warmgeworden. Auch dieses ständige hin und her zwischen ihm und Andie hat mich einerseits gefesselt aber gegen Ende ging es mich ab und zu auch auf die Nerven.

Andie dagegen mochte ich von Anfang an. Sie ist ein sehr freundlicher, sympathischer Mensch, mit einem kleinen Ordnungsfimmel, der sie aber umso authentischer macht. Ich habe mich selbst des Öfteren in ihr wiedererkannt und wollte einfach nur das Beste für sie. Mit June hat Andie eine sehr gute Freundin, die ihr immer zur Seite steht, aber auch das komplette Gegenteil von der ruhigen Andie ist. June ist einfach toll… mit June hatte ich sehr viel zum Lachen und ich denke jeder wünscht sich eine beste Freundin wie sie.
Auch alle anderen Nebenfiguren, die Ava Reed erschaffen hat sind einfach toll. Ich mochte die ganze Truppe sehr gerne und vor allem Mason (Coopers bester Freund) hat sich in mein Herz geschlichen. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den zweiten Band in dem es um June und Mason geht.

Der zweite Band mit der Geschichte um June und Mason wurde in „Truly“ schon ziemlich angepriesen. Allgemein hat mich das nicht gestört, weil die beiden die Geschichte aufgepeppt und frischen Wind reingebracht haben aber an der ein oder anderen Stelle war es dann doch etwas zu viel.

Truly bekommt von mir allerdings nur 4 Sterne, weil ich in den letzten drei Kapiteln die Handlungen der beiden Protagonisten absolut nicht nachvollziehen konnte. Ich saß während dem Lesen da und dachte, das ist jetzt nicht euer Ernst… Warum? Echt jetzt? Der Prolog hat es wieder etwas besser gemacht aber trotzdem war ich etwas enttäuscht. Auch hätte ich im Nachhinein mehr Kapitel gehabt, in denen sich Andie und Cooper unterhalten und sich besser kennenlernen. Wenn ich Truly beschreiben müsste, würde ich sagen sie handelt von dem Weg zu Andies und Coopers Liebesgeschichte. Von ihrer Liebe werden wir dann hoffentlich noch etwas in Madly zu lesen bekommen…

Fazit: Ava Reed erschafft in ihrem Buch sehr tolle Charaktere! Es gibt eine gute Abwechslung zwischen ernsteren Themen bzw. Sorgen der Charaktere und lustigen Momenten. Wer also nach einer Liebesgeschichte sucht, die einen zum Lachen bringen kann und auf unnahbare Hauptprotagonisten, die keine Bad Boys sind steht dem kann ich „Truly“ nur empfehlen. Macht dir ein eigenes Bild und vielleicht kannst du das Ende nachvollziehen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.06.2020

Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

Verity
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Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich eine Abwechslung zwischen zwei New Adult Romanen wollte und ist kann sagen, dafür ist dieses Buch perfekt. Und natürlich habe ich „Verity“ gelesen, weil Colleen ...

Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich eine Abwechslung zwischen zwei New Adult Romanen wollte und ist kann sagen, dafür ist dieses Buch perfekt. Und natürlich habe ich „Verity“ gelesen, weil Colleen Hoover es geschrieben hat, ich finde das ist Grund genug 😉. Aber auch weil mich ein Thriller von einer Autorin, von der ich bis jetzt nur Liebesromane kenne interessiert hat.

„Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den gewaltsamen Tod ihrer beiden Töchter folgte, geistig nicht mehr ansprechbar.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und liest darin Erschreckendes: Hinter der Maske der gefeierten Starautorin verbirgt sich eine zutiefst gefährliche Psychopathin, die die Mitschuld am Tod ihrer eigenen Töchter trägt und auch ihren eigenen Unfall inszeniert hat.“


Zu Anfang muss ich noch sagen, dass ich eine „unerfahrene“ Thrillerleserin bin. Ich bewege mich eher selten in diesem Genre und bin deswegen nicht abgehärtet.

Am Anfang des Buches war ich von dem Klappentext ein klein wenig enttäuscht. Denn er verrät schon einiges meiner Meinung nach: Verity ist die Psychopathin und hat ihr Kind umgebracht… zumindest habe ich das daraus abgeleitet. Aber je weiter ich gelesen habe desto mehr hat mich dieses Wissen in den „Wahnsinn“ getrieben. Denn jetzt wusste ich ja, dass diese Frau nicht so harmlos und hilflos ist, wie alle um sie herum denken. Ja, ich hatte etwas schiss, vor allem als ich das Buch abends gelesen habe… . Diese Psychospielchen mit meinem Kopf hat Colleen Hoover also sehr gut hinbekommen! Aber ich habe auch nichts anderes von einem guten Thriller erwartet und deswegen fand ich die Tatsache, dass der Klappentext so viel verrät gar nicht mehr so schlimm, wie ich es anfangs befürchtet hatte.

Colleen Hoover hat die Geschichte aus der Sicht von Lowen verfasst, die Autorin, die die Buchreihe von Verity weiterschreiben sollte. Lowen entdeckt bei ihrer Recherche in Veritys Arbeitszimmer ein Manuskript einer Autobiografie, die Verity verfasst hatte. Und genau diese Autobiografie bekommt auch der Leser zu lesen, immer dann wenn Lowen ein weiteres Kapitel liest. Und diese Mischung aus Lowens sich in diesem Haus von Verity und ihrer Familie und den Kapiteln des Manuskripts fand ich einfach großartig. Ich als Leser war so sowohl im JETZT in diesem Haus mit Verity von der niemand ihr wahres ich ahnt und diese Atmosphäre… ich kann es gar nicht richtig beschreiben, außer gruselig. Und auf der anderen Seite war man immer mal wieder in Veritys Kopf, ihren Gedanken und das war auf eine ganz andere Art Psycho kann ich nur sagen, was die anderen Kapitel natürlich nicht besser gemacht haben.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte einfach wissen wie es weiter geht, was noch passieren wird, was meiner Meinung nach garantiert noch passieren müsste… Ich hab das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen und war danach, ich kann es nicht anders ausdrücken etwas Sprachlos. Denn mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet, ich hab mit viel gerechnet aber nicht damit. Und dieses Ende macht es sogar noch Tragischer als alles was ich mir gedacht hatte.

Colleen Hoover ist ihr erster Thriller auf jeden Fall gelungen und ich kann ihn nur weiter Empfehlen. Ich Schreibstil ist wie auch in ihren anderen Büchern einfach toll. Zwar hat es sich in der mittleren zweiten Hälfte ein ganz kleines bisschen gezogen bzw. der Psychoterror, den Colleen Hoover in meinem Kopf veranstaltet hat, hat sich etwas gelegt und in diesem Teil des Buches hätte ich mir da etwas mehr gewünscht. Aber da mich die Geschichte zu dem Zeitpunkt schon so gefesselt hat konnte ich eh nicht mehr aufhören und so ging dies auch schnell vorüber.

Es ist definitiv eine Empfehlung von meiner Seite aus, dieses Buch zu lesen. Egal ob Hoover-Fans, Thriller-Fans (wobei ich nicht weiß, ob die das Buch genauso empfinden, wie ich), oder Thrilleranfänger (wie ich) oder als Abwechslung zwischen zwei New Adult Büchern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2020

Liebesgeschichte ohne Bad Boy...

Feel Again
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Feel Again ist der dritte Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Alle Bücher sind unabhängig voneinander.

In „Feel Again“ dreht sich alles um die Liebesgeschichte zwischen Sawyer und Isaac. Beide Charaktere ...

Feel Again ist der dritte Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Alle Bücher sind unabhängig voneinander.

In „Feel Again“ dreht sich alles um die Liebesgeschichte zwischen Sawyer und Isaac. Beide Charaktere habe ich schon in Band 2 kennengelernt. Als Sawyer die Aufgabe bekommt sich für ihren Kurs in Fotografie ein Abschlussprojekt zu überlegen ist sie erstmal ratlos… bis ihr die Idee kommt die Verwandlung des Isaac Grant zu dokumentieren und ihn im Gegenzug von dem nerdigen, unsicheren Typen in einen Bad Boy zu verwandeln.

Sawyer ist eine Außenseiterin, wie sie im Buch beschreiben wird. Sie lässt niemanden an sich heran und hat als Freundin nur Dawn, und das auch nur, weil Dawn ihre Mitbewohnerin ist. Sawyer spricht nicht über Gefühle und geht nichts über einen One-Night-Stand hinaus und schon gar nicht redet sie über ihre Vergangenheit.
Isaac ist eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyer. Er ist unsicher, trägt Hemd und Cordhose und immer eine Fliege. Sein Aussehen schreit für Sawyer schon nach Nerd. Aber je mehr Sawyer Isaac für ihr Projekt Zeit verbringt, desto mehr lernt sie den wirklichen Grant, Isaac Grant (kleiner Buch-Insider) kennen und verstehen.

Isaac ist einfach toll. Schon als ich den Klappentext gelesen habe war ich sehr neugierig auf seine Figur, weil er schon auf den ersten Blick nicht der typische New Adult Protagonist ist und ich ehrlich gesagt an noch keinen nerdigen Männlichen Gegenpart erinnern kann. Dieses „umgedrehte Darstellung“ fand ich interessant.

Entgegen meiner Erwartungen konnte mich das Buch allerdings nicht sofort in seinen Bann ziehen. Ich konnte einfach keine Beziehung zu der Geschichte aufbauen, ich hab das kribbeln nicht gefühlt und hab mich gefühlt, wie ein „gleichgültiger“ Leser. Es war okay. Bis zu einem bestimmten Punkt, als Isaac Sawyer mit in seine Welt genommen hat, wo er aufgewachsen ist. Ich hab es geliebt, ich hab mich in Isaac und diese Atmosphäre verliebt. Ich wäre am liebsten in das Buch gesprungen und wäre mit an diesem Ort gewesen. Ab da war die Geschichte von Isaac und Sawyer für mich zu einem richtigen Wohlfühlbuch geworden, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen hatte.

Ich würde den Charakter Sawyer zwar als ein eher typsicher New Adult Charakter beschreiben: Selbstbewusst, aber eine schwierige Vergangenheit, die erst noch aufgearbeitet werden muss, bevor Gefühle und eine Beziehung möglich sind. Aber Isaacs Charakter hat in dieses Typische einen frischen Wind gebracht. Am Anfang hatte ich etwas bedenken, weil das Buch doch für das Genre relativ dick ist (fast 500 Seiten) und ich hatte Angst, dass es sich ziehen würde oder zu einem nervigen zusammen, getrennt, zusammen getrennt, ich will dich, ich kann dich nicht haben… kommen würde. Aber dies war nicht der Fall und ich muss sagen, ich hätte auch gerne noch mehr von Sawyer und Isaac gelesen und allen anderen Nebencharakteren.

Sehr interessant fand ich auch noch das Thema der Fotografie. Sawyer studiert Fotografie und sie nimmt uns das ein oder andere Mal mit in ihre Vorlesungen und zu den Projekten, die sie macht. Das Thema hab ich so in der Art noch nicht gelesen und da ich selbst eine Hobby-Fotografin bin hat es mir umso besser gefallen.

Abschließend spreche ich noch eine Empfehlung für dieses Buch aus! Es enthält typische New Adult Züge – gehört ja auch zu dem Genre – aber bringt auch Neues mit und ich hatte so nicht das Gefühl, diese so ähnlich Geschichte schonmal gelesen zu haben. Wer eine Liebesgeschichte mal ohne Bad Boy sucht der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2020

Mein Lieblingsbuch!

Verliebt in Mr. Daniels
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(„Verliebt in Mr. Daniels“ ist bei LYX am 29.3.2019 unter dem Titel „Deine Worte in meiner Seele“ nochmals erschienen)

Seit ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, habe ich auf die Frage, was ist dein ...

(„Verliebt in Mr. Daniels“ ist bei LYX am 29.3.2019 unter dem Titel „Deine Worte in meiner Seele“ nochmals erschienen)

Seit ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, habe ich auf die Frage, was ist dein Lieblingsbuch geantwortet „Verliebt in Mr. Daniels“ von Brittainy C. Cherry. Jetzt nach drei Jahren und nachdem ich die Geschichte erneut entdeckt habe, ist es immer noch die gleiche Antwort!

Brittainy C. Cherry hat hier ein Buch voller Schönheit und Trauer erschaffen. Voller Freundschaft, Schmerz, Verlust und Liebe. Ein Buch, dass so viele schöne Details aufweist und voller wichtiger Botschaften steckt.
Mit am Besten gefällt mir die Widmung „Für alle Tonys dieser Welt“. Wenn man das Buch gelesen hat erfährt man auch die viel größere Bedeutung hinter diesem Satz. Ein Satz der verbunden mit der Geschichte mich zum Weinen gebracht hat.

Ich will zum Inhalt gar nicht viel sagen, weil ich glaube keiner meiner Worte würde dem gerecht werden was das Buch alles beinhaltet. „Verliebt in Mr. Daniels“ handelt auf dem ersten Blick von einer Schüler – Lehrer Beziehung aber auf dem zweiten um so viel mehr: Verlust, Trauer, in Leben finden, Freundschaft und ganz wichtig Verzeihen.

Für alle die mehr Interessiert, hier der Buchrücken:
„Unter Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte.
Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joe’s Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnten. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt.
Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhalft. Sie bestand aus Lachen und Weinen.
Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr. Daniels verliebt habe!“ (Klappentext „Verliebt in Mr. Daniels“)


Ich habe die Geschichte von Anfang an in mein Herz geschlossen. Brittainy C Cherry hat einen wunderschönen und fliesenden Schreibstiel voller Gefühl. Dieses Buch ist so gefühlvoll und auch die Charaktere haben so viele Facetten und sind sehr gut ausgearbeitet. Sie sind nicht perfekt, sie sind authentisch und ich muss mich nochmal wiederholen aber voller Gefühl.

Die Handlung hat mich zum lachen und schmunzeln, zum mit Fieber und zum bangen gebracht und zu guter Letzt auch zum Weinen. Der ein oder andere könnte sagen, das es zu viel des Schicksals ist und ja ich würde sagen es ist tragisch und es passieren viele traurige Sachen aber für mich war es nicht zu viel für mich war die Handlung völlig perfekt, denn im Leben passieren auch schlimme Dinge.

Neben der Schüler-Lehrer Thematik und der Trauer/Verlust Thematik behandelt Brittainy C. Cherry noch etwas ganz anderes. Ich will nicht sagen was es ist, weil das zu viel vorwegnehmen würde. Ich will nur sagen, dass es wichtig ist und ich es sehr toll finde, wie sie dieses Thema umgesetzt hat ohne das es um eine Hauptperson ging (kleiner Hinweis: Tony).

Abschließend ist dieses Buch einfach eine Herzensempfehlung, denn ich liebe es. Auch das zweite Leseerlebnis war einfach toll, denn das Buch lebt von seinen kleinen Details. Ich würde sagen „Verliebt in Mr. Daniels“ ist einer meiner größten Schätze in meinem Bücherregal und ich kann es nur jedem ans Herz legen. (Nicht um sonst besteht mein Buch aus so vielen Markierzetteln und markierten Stellen, denn es beinhaltet so viele tolle Sätze und Zitate)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Ich wurde positiv Überrascht!

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Als ich dieses Buch angefangen habe wusste ich nicht viel vom Inhalt, nur, dass ich ein Fantasybuch lesen will. Von Jennifer L. Armentrout habe ich zuvor ihre erste New Adult Reihe gelesen, welche mir ...

Als ich dieses Buch angefangen habe wusste ich nicht viel vom Inhalt, nur, dass ich ein Fantasybuch lesen will. Von Jennifer L. Armentrout habe ich zuvor ihre erste New Adult Reihe gelesen, welche mir gefallen hat und Obsidian und damit konnte ich überhaupt nichts anfangen.
Deswegen war ich auch etwas skeptisch zu Beginn doch ein kann ich schon sagen, dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht und ich bin froh, dass ich der Autorin was Fantasy betrifft noch eine Chance gegeben habe.

Zum Inhalt will ich soviel sagen, es handelt sich hier um eine „Gut gegen Böse“ Geschichte in denen der Orden die Welt vor den Faen schützt. Unsere Hauptprotagonistin arbeitet für den Orden, als auf einmal ungewöhnliche Dinge in New Orleans passieren… Und auch eine Liebesgeschichte wird dem Leser nicht vorenthalten denn aus einem anderen Orden wird Ren nach New Orleans geschickt. Aus welchem Grund Ren nach New Orleans kommt und was mit den Faen vor sich geht und natürlich wie sie sich verlieben kannst du selbst in diesem Buch erfahren.

Vor diesem Buch habe ich schon ähnliche Geschichten und doch auch andere gelesen, vor allem hat mich die Geschichte an die „Chroniken der Schattenwelt“ erinnert, also wer die Cassandra Clare Bücher mag der kann sich „Wicked“ auf jeden Fall auch mal anschauen. Aber das Fae Thema fand ich sehr interessant, denn das habe ich in dieser Art in noch keinem Roman gelesen.
Mich konnte die Autorin mit ihrem lockeren Schreibstil mitreißen und auch die Story war spannend und fesselnd. Es wurden so viele Fragen angedeutet, auf die ich Antworten erhalten wollte und auf einige habe ich sie auch bekommen… . Für mich hat die Autorin eine gute Mischung zwischen Liebesgeschichte und der Fae/Orden/Fantasy Handlung gefunden. Das prickeln zwischen Ivy und Ren habe ich als eine sehr angenehme Abwechslung empfunden und die Dialoge zwischen den beiden hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Aber am besten hat mir Ivys kleiner Freund gefallen… wer das Buch schon gelesen hat weiß wahrscheinlich wen ich meine.

Mit Ivy hat Jennifer L. Armentrout eine starke und interessante Hauptprotagonistin geschaffen die authentisch ist und in der man sich auch als Leser wiederfinden kann denn auch bei ihr läuft nicht immer alles perfekt. Und auch Ren habe ich in mein Herz geschlossen denn er ist nicht wie auf den ersten Moment befürchtet ein Frauenheld der Bindungsprobleme hat, sondern er weiß was er will und ist führsorglich und mitfühlend wenn auch manchmal etwas arrogant 😉.

„Wicked“ würde ich als eine Mischung aus New Adult und Fantasy beschreiben. Aus diesem Grund werden Sexszenen auch genau beschrieben. Was mich jedoch gestört hat, dass es an der ein oder anderen Stelle nicht ganz realistisch war, (denn ich hab noch nie was von selbstauflösendem Sperma gehört.)

Eine Sache will ich noch zur Story loswerden. Mich konnte das Buch fesseln und war spannend. Doch ich hatte schon relativ früh eine Vermutung, was passieren könnte und genau das ist dann auch eingetreten. Das hat mich in diesem Fall jedoch nicht so sehr gestört (bis auf einen Aspekt), weil ich jetzt umso gespannter auf Band 2 bin, wie die Autorin das jetzt Lösen will. Ich freu mich…

Ich kann „Wicked“ jedem empfehlen, der auf der Suche ist, nach einer spannenden Fantasygeschichte ist, die auch eine prickelnde Liebesgeschichte aufweist. Und auch falls ihr Obsidian nicht so gut fandet, gebt dieser Reihe vielleicht doch noch eine Chance, aus meiner Sicht lohnt sich das definitiv.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere