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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2020

Ein Wohlfühl-Buch über das Leben

All das Ungesagte zwischen uns
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Als erstes möchte ich mich bei Lovelybooks bedanken für das Leseexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut.

In „All das Ungesagte zwischen uns“ geht es um erste Lieben, zweite Chancen und die zerstörerische ...

Als erstes möchte ich mich bei Lovelybooks bedanken für das Leseexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut.

In „All das Ungesagte zwischen uns“ geht es um erste Lieben, zweite Chancen und die zerstörerische Kraft von Lügen Das Buch erzählt die Geschichte von Morgen und ihrer Tochter Clara. Nach einem tragischen Unfall verändert sich das Leben der beiden von einer Sekunde auf die andere und als könnte es nicht schlimmer sein, scheint es als wäre ihr bisheriges Leben nichts als eine Lüge. Es geht in dem Buch um die Bewältigung eines tragischen Unfalls, den Konflikten zwischen Mutter und Tochter, Trauer, um das erst Verliebtsein und eine neue Liebe.

Ich habe von Anfang an richtig gut in die Geschichte reingefunden. Ich liebe einfach den sanften, lockeren Schreibstil von Colleen Hoover, der für mich perfekt zum abschalten ist. Ich hab mich sofort mit der Geschichte und den Charakteren wohlgefühlt.

„All das ungesagte zwischen uns“ ist ein Buch mit einem traurigen Thema, das mir aber trotzdem kein erdrückendes Gefühl gegeben hat und trotzdem auf seine Art und Weise locker ist. Ich konnte auch an der ein oder anderen Stelle lachen, vor allem Clara und Miller (ein Junge, den sie kennenlernt) habe ich zusammen geliebt. Die beiden sind einfach toll.

Die Handlung der Geschichte an sich war für mich eigentlich schon früh vorhersehbar. Aber das war nicht schlimm, da ich lesen wollte, wie Colleen Hoover es umsetzt, dass ihre Charaktere an den Endpunkt gelangen und wie sie die Konflikte untereinander lösen. Für mich war das Buch sehr authentisch geschrieben und ich konnte eigentlich immer die Ansichten von beiden Hauptcharakteren (Morgan und Clara) verstehen, auch wenn ich sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte (aber das ist eine andere Sache).

Auch den Buchtitel finde ich sehr passend für die Geschichte gewählt. Ich denke gerade wenn man das Buch selbst gelesen hat kann man es nachvollziehen.

Fazit: Für mich war es ein Buch, dass alles hatte was ich brauchte. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte fallen lassen und in ein anderes Leben entführen lassen. Ich hab die Charakter geliebt und mit ihnen mitgefühlt und gerade gegen Ende des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Bücher von Colleen Hoover sind für mich totale Wohlfühl-Bücher und wer so etwas zum lesen sucht ist hier definitiv richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Genialer neuer Roman von Sarah J. Maas

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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Als erstes möchte ich mich bei Lovelybooks bedanken. Ich habe das Buch in Form einer Leserunde zu Verfügung gestellt bekommen.

Sarah J. Maas ist meine Lieblingsautorin, wenn es um Fantasy geht und auch ...

Als erstes möchte ich mich bei Lovelybooks bedanken. Ich habe das Buch in Form einer Leserunde zu Verfügung gestellt bekommen.

Sarah J. Maas ist meine Lieblingsautorin, wenn es um Fantasy geht und auch bei diesem kleinen Meisterwerk hat sie das wieder unter Beweis gestellt. Auf dem Buchrücken wird es passend beschreiben: „Queen of Fantasy Sarah J. Maas ist zurück mit einer neuen, atemberaubenden Welt!“

Inhalt: „Die junge Bryce kennt als Halb-Mensch und Halb-Fae nicht nur die aufregenden Seiten der schillernden Metropole Crescent City, sondern auch die Abgründe ihrer Bewohner. Tagsüber arbeitet sie für eine Magierin und verkauft mehr oder weniger legale magische Artefakte. Nachts feiert sie mit ihren Freunden und genießt jedes Vergnügen, das Crescent City zu bieten hat.“ Doch dann ändert sich ihr Leben schlagartig, denn ein Dämon treibt sein Unwesen in der Stadt und auch jemand der Bryce nahesteht zählt zu den Opfern. (Klappentext)

Ich habe den Klappentext hier ein klein wenig abgeändert, da der originale Klappentext meiner Meinung nach einen Spoiler enthält. Dort erfährt man schon, wer das Opfer des Dämonen sein wird. An sich ist es kein großer Spoiler nur wäre es für mich als Leser schön gewesen das dann zu erfahren, wenn es passiert und nicht schon so viele Seiten früher. Denn es vergeht doch ein Stückchen bis es passiert. Wie gesagt nicht schlimm ich hätte es mir nur anders gewünscht. Ich kann aber auch verstehen, warum es genannt wird, denn darum dreht sich die Handlung des Buches, trotzdem hätte man den Namen weglassen können. Na ja.

Anfangs hatte ich etwas Angst, dass ich nicht gut in das Buch hineinfinden werde bzw. dass das Lesen anstrengend wird. Denn auf den ersten 150 Seiten wird der Leser ganz schön mit Informationen überschüttet voll mit Erklärungen über die neue Welt und über die vielen verschiedenen Charaktere und ihre Eigenschaften und ihre Wesensart. Aber ich kann da beruhigen, meine Befürchtung hat sich zum Glück nicht bestätigt. Die ersten ca. 70 Seiten musste man schon etwas konzentrierter lesen aber danach bin ich richtig durch die Seiten geflogen. Und je näher ich dem Ende kam, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen. Durch die 900 Seiten bin ich definitiv schneller gekommen als ich erwartet hatte, aber das liegt an der großartigen Geschichte.

Was mich auch zu Sarah J. Maas und ihrem Schreibstil kommen lässt: Sie schreibt die Geschichte so spannend und mit unglaublich vielen Fassetten und interessanten Charakteren. Und Sarah J. Maas hält dem Leser immer wieder eine Überraschung, mit der man so gar nicht gerechnet hätte bereit. Ich mag den Schreibstil eigentlich sehr gerne. In der ersten Hälfte des Buches waren mir nur etwas zu viele Kraftausdrücke bzw. Anspielungen auf Sex. Es hat ein eher „rauerer“ Ton geherrscht und eine vulgäre Sprache. Dies hat aber auch nach ab dem 2. Teil des Buches nachgelassen.

Die Welt, die Sarah J. Maas erschaffen hat ist sehr modern und mit der heutigen Vergleichbar mit dem einzigen Unterschied, dass sich nicht nur Menschen auf dem Planeten tummeln sondern noch sehr viele andere Wesen… von Hexen, Engeln, Meereswesen, Gestaltwandlern, und Faen ist alles dabei, und noch vieles mehr. In der Welt herrscht ein Regierungssystem, das auch ausführlich erklärt wird. Und natürlich gibt es Magie. Mir hat die Welt sehr gut gefallen und ich mochte vor allem, dass es so viele verschiedene Wesen gab. Ich glaube so viele habe ich in einem Buch noch nie gelesen. Sehr hilfreich war die Stadtkarte, die vorne im Buch aufgedruckt ist zur Orientierung in Crescent City.

Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Ich mochte Bryce von Anfang an sehr gerne und hab sie während des Buches immer mehr in mein Herz geschlossen. Sie ist eine Hauptcharakterin mit vielen Fassetten und definitiv nicht leicht unterzukriegen. Gerade deshalb mochte ich die Kombination aus Bryce und Hunt Atalar dem männlichen Hauptcharakter sehr gerne. Die Beiden als Partner um den Dämon zu finden waren einfach großartig. Ich hab sehr viel geschmunzelt und gelacht mit den Beiden. Aber auch die herzzerreißenden, schönen, einfühlsamen Augenblicke hat Sarah J. Maas geliefert. Und dazu gab es noch viele sehr tolle Nebencharaktere…

So und jetzt muss ich natürlich noch die Aufmachung des Buches ansprechen. Denn das Buch ist so schön gestaltet. Das Cover gehört auf jeden Fall zu einem der schönsten in meinem Regal und auch der Buchschnitt ist einfach traumhaft… denn dort ist das Cover nochmals aufgedruckt (zumindest bei manchen Exemplaren).

Ich kann das Buch an jeden weiterempfehlen, der auf der Suche nach einer Fantasygeschichte ist, die spannend, magisch, humorvoll und einfach genial ist. Jemand der gerne miträtselt was eigentlich wirklich passiert ist und sich gerne von der Handlung überraschen lässt. Und natürlich an jeden der während des Lesens auch mal Lachen will denn das ist mir Hunt und Bryce garantiert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Traurig, schön und berührend!

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim LYX-Verlag und der Lesejury bedanken, dass ich dieses Buch Vorablesen durfte. Da Brittainy C. Cherry zu meinen liebsten Lieblingsautoren zählt war es ein ...

Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim LYX-Verlag und der Lesejury bedanken, dass ich dieses Buch Vorablesen durfte. Da Brittainy C. Cherry zu meinen liebsten Lieblingsautoren zählt war es ein riesiges Geschenk und ich habe mich riesig gefreut!

Zum Inhalt des Buches, werde ich hier erstmal den Klappentext von „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ anhängen:

„Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Easts Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass der Junge, den ich einmal geliebt hatte, zum Mann geworden war - ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Alles an Grey war in Schmerz versunken. Doch ab und zu sah ich den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen - und ich wusste, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnte.“ (Klappentext)

Um ein Bild von dem Inhalt des Buches zu bekommen finde ich den Klappentext nicht schlecht. Das Buch beginnt allerdings mit einer jungen Ellie und einem jungen Grey. Man lernt die beiden in ihrer High-School Zeit kennen und erfährt, wie sie sich kennengelernt haben und was passiert ist, dass sie sich aus den Augen verloren haben. Im zweiten Teil des Buches treffen sie sich dann durch Zufall nach Jahren wieder. Denn Eleanor hat sich als Nanny für Greys Kinder beworben… siehe Klappentext.

Schon als ich die ersten Kapitel dieses Buches gelesen hatte wusste ich, dass ich dieses Buch lieben werde… aber ich hatte auch nichts anderes erwartet, denn bis jetzt kann ich jedes Buch von Brittainy C. Cherry empfehlen. Ich liebe einfach ihre Art zu schreiben. Die Emotionen und Gefühle die sie transportiert und dem Leser nahebringt, die Vergleiche und Metaphern und die Charakte-re, die sie erschafft. Und so habe ich mich auf in Ellie und Grey verliebt. Ich wollte gar nicht, dass der erste Teil des Buches, in dem beide noch jünger sind endet, weil es so schön war. Ich liebe ihre Geschichte einfach.

Ellie ist ein Büchernerd und introvertiert. Auf einer Party sucht sie sich eine ruhige Ecke und liest, egal was andere Denken. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und ist so eine liebenswerte und tolle Person. Und von der älteren Ellie kann sich der ein oder andere eine Scheibe abschneiden. Ich fand es so schön, wie sie mit Menschen umgeht und wie sie auf ihre eigene Art ihren Mitmenschen hilft. Und auch ihre Sicht auf die Welt und die Geschehnisse kennenzulernen war toll. Mit Ellie, vor allem der jungen Ellie konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ich würde mich selbst auch als introvertiert beschreiben und konnte den ein oder anderen Gedanken von Ellie so sehr gut nachvoll-ziehen und habe selbst schon so gehandelt wie sie aus diesem Grund.

Grey ist der beleibteste Junge der Schule, der Einserschüler, bei dem alles perfekt zu sein scheint. Nur gibt es noch so viel mehr als dieses Bild, unter dem ihn alle kennen. Und auch Ellie lernt Schritt für Schritt seine anderen Fassetten kennen. Der junge Grey ist einfach so toll und als ich dachte, er könnte nicht toller werden gab es eine weitere Szene in der er sich selbst nochmals übertroffen hat. Umso schwerer war es für mich als Leser den neuen Greyson kennenzulernen aber auch hier versteht man warum er so geworden ist, warum er so handelt und auch wenn man es nicht für richtig hält versteht man es. Und das ist meiner Meinung nach das wichtigste bei Buchcharakteren, dass ich als Leser die Handlungen nachvollziehen kann.

Und dann gibt es noch so viele weitere tolle Nebencharaktere, die ich aber jetzt nicht alle nennen und beschreiben werde, weil das zu viel von der Geschichte verraten würde.

Brittainy C. Cherry legt in ihrem Buch den Fokus auf die Themen Trauer, Tod und den Umgang mit Trauer. Dementsprechend traurig ist die Geschichte an vielen Stellen. Aber sie hat es auch geschafft mir während dem Lesen immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und das hat mich an dem Buch so begeistert. Es war traurig, ja aber es war auch so schön und hatte so viele tolle Botschaften gerade was diese Themen, den Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen angeht. Ich habe während des Lesens geweint, gelacht und mir wurde das Herz gebrochen und es wurde wieder zusammengesetzt und es ist geschmolzen vor Süße und vor Rührung. Ich kann nur nochmal sagen, dass ich die Geschichte von Ellie und Grey liebe und sie nur empfehlen kann. Und ich bewundere Eleanor für ihre Stärke und ihre Sicht auf die Trauer, ich werde definitiv auch für mich etwas aus dem Buch mitnehmen was das angeht.

Aber auch das Thema Mobbing wurde in die Geschichte mit eingebunden und was Mobbing bei einem jungen Menschen anrichten kann. Es ist zwar nicht das Hauptthema der Geschichte aber wurde dennoch sehr gut in die Geschichte eingearbeitet.

Zum Schluss will ich noch Brittainy C. Cherry selbst ihr Buch beschreiben lassen. Ich könnte es nicht besser sagen und auch die Botschaft und die Kernaussage ihres Buches fasst sie sehr gut zusammen. Das folgende Zitat ist aus der Danksagung von „Wie die Ruhe vor dem Sturm“:

„Diese Geschichte ist nichts für jeden, da bin ich mir sicher, aber sie ist für all die, deren Herzen gebrochen sind, und für alle heilende Seelen. Sie ist für alle, die die Menschen verloren haben, die ihnen auf dieser Welt am meisten bedeutet haben, für alle, die mit einer tiefen Trauer kämpfen, die an manchen Tagen unerträglich scheint. Sie ist ein Zeichen, dass ihr eines Tages euer Lächeln wiederfinden werdet. Ihr werdet euch an eure Lieben erinnern und dabei von Liebe erfüllt sein. Denn auch wenn es sich nicht so anfühlt, sie sind noch da. Sie leben in unseren Herzen in unserer Seele.“ (Zitat S. 440 Danksagung)

Und ich denke auch die, die bis jetzt noch keine so großen Berührpunkte mit dem Thema Trauer hatte ist diese Geschichte etwas. Zum einen um sich für die Zukunft etwas mitzunehmen und auch um andere besser zu verstehen. Denn das Thema Trauer wird uns allen irgendwann mal begegnen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Diese Geschichte ist traurig aber auch so wunderschön, sie ist berührend.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.06.2020

Der Weg zur ihrer Liebesgeschichte...

Truly
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Ich habe „Truly“ von Ava Reed über eine Leserunde von der Lesejury zur Verfügung gestellt bekommen und will mich als erstes nochmal dafür bedanken. Ich habe mich riesig darüber gefreut und es hat Spaß ...

Ich habe „Truly“ von Ava Reed über eine Leserunde von der Lesejury zur Verfügung gestellt bekommen und will mich als erstes nochmal dafür bedanken. Ich habe mich riesig darüber gefreut und es hat Spaß gemacht über das Buch zu diskutieren.

Zum Inhalt von „Truly“: Als Andie nach Seattle zieht hat sie weder eine Wohnung, noch einen Job oder genug Geld, aber sie ist an ihrer Traumuni angekommen. Ihr vorläufiger Plan ist es bei ihrer besten Freundin im Wohnheim unterzukommen und sich dann um alles zu kümmern. Auf der Suche nach einem Job trifft sie auf Cooper und das Chaos in ihrem Leben ist perfekt…

Ava Reed hat mit „Truly“ einen sehr humorvollen Liebesroman erschaffen. Ich habe ihren Schreibstil gleich von Anfang an geliebt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich bin immer schnell mit den Leseabschnitten fertig gewesen… . Mir haben Avas bildliche Beschreibungen und Vergleiche (Einmalig!) sehr gefallen und die ein oder andere Szene hat sich vor meinem inneren Auge abgespielt.

Die Handlung hat mir richtig gut gefallen, dies lag nicht zuletzt an dem Prolog, der ein klasse Einstieg in das Buch geboten hat. Ich hatte nach den ersten Seiten so viele Fragen, die ich beantwortet haben wollte und war extrem neugierig auf die Geschichte. Ein kleines Detail, dass ich sofort geliebt habe waren die kleinen Zitate zu jedem Kapitelanfang! Sie sind einfach so schön und haben mich auch immer neugierig auf das folgende Kapitel gemacht, weil ich wissen wollte was es damit auf sich hat und am Kapitelende haben die Zitate immer perfekt gepasst.

Die Kapitel sind aus den Perspektiven von Andie und Cooper geschrieben und verfolgen dabei kein ersichtliches Schema. Die Perspektivwechsel waren für mich genau richtig eingeteilt um von beiden Charakteren ein gutes Bild zu bekommen. Und vor allem für Cooper war es wichtig. Cooper ist ein sehr schweigsamer Charakter, über den man durch seine Handlung nicht sehr viel von ihm erfährt. Ich denke hätte es die Kapitel aus seiner Sicht nicht gegeben, wäre ich von einem klassischen Bad Boy ausgegangen. So aber bekommt der Leser recht schnell ein Bild davon was in ihm Vorgeht, aber noch nicht was hinter all dem steckt. Ich mochte die Kapitel aus Coopers Sicht immer sehr gerne, weil er für mich sonst ein großes Mysterium gewesen wäre. Allerdings bin ich nicht so richtig mit seiner Art warmgeworden. Auch dieses ständige hin und her zwischen ihm und Andie hat mich einerseits gefesselt aber gegen Ende ging es mich ab und zu auch auf die Nerven.

Andie dagegen mochte ich von Anfang an. Sie ist ein sehr freundlicher, sympathischer Mensch, mit einem kleinen Ordnungsfimmel, der sie aber umso authentischer macht. Ich habe mich selbst des Öfteren in ihr wiedererkannt und wollte einfach nur das Beste für sie. Mit June hat Andie eine sehr gute Freundin, die ihr immer zur Seite steht, aber auch das komplette Gegenteil von der ruhigen Andie ist. June ist einfach toll… mit June hatte ich sehr viel zum Lachen und ich denke jeder wünscht sich eine beste Freundin wie sie.
Auch alle anderen Nebenfiguren, die Ava Reed erschaffen hat sind einfach toll. Ich mochte die ganze Truppe sehr gerne und vor allem Mason (Coopers bester Freund) hat sich in mein Herz geschlichen. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den zweiten Band in dem es um June und Mason geht.

Der zweite Band mit der Geschichte um June und Mason wurde in „Truly“ schon ziemlich angepriesen. Allgemein hat mich das nicht gestört, weil die beiden die Geschichte aufgepeppt und frischen Wind reingebracht haben aber an der ein oder anderen Stelle war es dann doch etwas zu viel.

Truly bekommt von mir allerdings nur 4 Sterne, weil ich in den letzten drei Kapiteln die Handlungen der beiden Protagonisten absolut nicht nachvollziehen konnte. Ich saß während dem Lesen da und dachte, das ist jetzt nicht euer Ernst… Warum? Echt jetzt? Der Prolog hat es wieder etwas besser gemacht aber trotzdem war ich etwas enttäuscht. Auch hätte ich im Nachhinein mehr Kapitel gehabt, in denen sich Andie und Cooper unterhalten und sich besser kennenlernen. Wenn ich Truly beschreiben müsste, würde ich sagen sie handelt von dem Weg zu Andies und Coopers Liebesgeschichte. Von ihrer Liebe werden wir dann hoffentlich noch etwas in Madly zu lesen bekommen…

Fazit: Ava Reed erschafft in ihrem Buch sehr tolle Charaktere! Es gibt eine gute Abwechslung zwischen ernsteren Themen bzw. Sorgen der Charaktere und lustigen Momenten. Wer also nach einer Liebesgeschichte sucht, die einen zum Lachen bringen kann und auf unnahbare Hauptprotagonisten, die keine Bad Boys sind steht dem kann ich „Truly“ nur empfehlen. Macht dir ein eigenes Bild und vielleicht kannst du das Ende nachvollziehen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.06.2020

Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

Verity
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Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich eine Abwechslung zwischen zwei New Adult Romanen wollte und ist kann sagen, dafür ist dieses Buch perfekt. Und natürlich habe ich „Verity“ gelesen, weil Colleen ...

Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich eine Abwechslung zwischen zwei New Adult Romanen wollte und ist kann sagen, dafür ist dieses Buch perfekt. Und natürlich habe ich „Verity“ gelesen, weil Colleen Hoover es geschrieben hat, ich finde das ist Grund genug 😉. Aber auch weil mich ein Thriller von einer Autorin, von der ich bis jetzt nur Liebesromane kenne interessiert hat.

„Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den gewaltsamen Tod ihrer beiden Töchter folgte, geistig nicht mehr ansprechbar.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und liest darin Erschreckendes: Hinter der Maske der gefeierten Starautorin verbirgt sich eine zutiefst gefährliche Psychopathin, die die Mitschuld am Tod ihrer eigenen Töchter trägt und auch ihren eigenen Unfall inszeniert hat.“


Zu Anfang muss ich noch sagen, dass ich eine „unerfahrene“ Thrillerleserin bin. Ich bewege mich eher selten in diesem Genre und bin deswegen nicht abgehärtet.

Am Anfang des Buches war ich von dem Klappentext ein klein wenig enttäuscht. Denn er verrät schon einiges meiner Meinung nach: Verity ist die Psychopathin und hat ihr Kind umgebracht… zumindest habe ich das daraus abgeleitet. Aber je weiter ich gelesen habe desto mehr hat mich dieses Wissen in den „Wahnsinn“ getrieben. Denn jetzt wusste ich ja, dass diese Frau nicht so harmlos und hilflos ist, wie alle um sie herum denken. Ja, ich hatte etwas schiss, vor allem als ich das Buch abends gelesen habe… . Diese Psychospielchen mit meinem Kopf hat Colleen Hoover also sehr gut hinbekommen! Aber ich habe auch nichts anderes von einem guten Thriller erwartet und deswegen fand ich die Tatsache, dass der Klappentext so viel verrät gar nicht mehr so schlimm, wie ich es anfangs befürchtet hatte.

Colleen Hoover hat die Geschichte aus der Sicht von Lowen verfasst, die Autorin, die die Buchreihe von Verity weiterschreiben sollte. Lowen entdeckt bei ihrer Recherche in Veritys Arbeitszimmer ein Manuskript einer Autobiografie, die Verity verfasst hatte. Und genau diese Autobiografie bekommt auch der Leser zu lesen, immer dann wenn Lowen ein weiteres Kapitel liest. Und diese Mischung aus Lowens sich in diesem Haus von Verity und ihrer Familie und den Kapiteln des Manuskripts fand ich einfach großartig. Ich als Leser war so sowohl im JETZT in diesem Haus mit Verity von der niemand ihr wahres ich ahnt und diese Atmosphäre… ich kann es gar nicht richtig beschreiben, außer gruselig. Und auf der anderen Seite war man immer mal wieder in Veritys Kopf, ihren Gedanken und das war auf eine ganz andere Art Psycho kann ich nur sagen, was die anderen Kapitel natürlich nicht besser gemacht haben.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte einfach wissen wie es weiter geht, was noch passieren wird, was meiner Meinung nach garantiert noch passieren müsste… Ich hab das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen und war danach, ich kann es nicht anders ausdrücken etwas Sprachlos. Denn mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet, ich hab mit viel gerechnet aber nicht damit. Und dieses Ende macht es sogar noch Tragischer als alles was ich mir gedacht hatte.

Colleen Hoover ist ihr erster Thriller auf jeden Fall gelungen und ich kann ihn nur weiter Empfehlen. Ich Schreibstil ist wie auch in ihren anderen Büchern einfach toll. Zwar hat es sich in der mittleren zweiten Hälfte ein ganz kleines bisschen gezogen bzw. der Psychoterror, den Colleen Hoover in meinem Kopf veranstaltet hat, hat sich etwas gelegt und in diesem Teil des Buches hätte ich mir da etwas mehr gewünscht. Aber da mich die Geschichte zu dem Zeitpunkt schon so gefesselt hat konnte ich eh nicht mehr aufhören und so ging dies auch schnell vorüber.

Es ist definitiv eine Empfehlung von meiner Seite aus, dieses Buch zu lesen. Egal ob Hoover-Fans, Thriller-Fans (wobei ich nicht weiß, ob die das Buch genauso empfinden, wie ich), oder Thrilleranfänger (wie ich) oder als Abwechslung zwischen zwei New Adult Büchern.

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