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Nadine1986

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2018

Gefühlvoll bis zum Ende

Wunder Sieh mich nicht an
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Bevor ich den Film „Wunder“ mit Julia Roberts etc. angesehen habe, musste ich unbedingt das Buch lesen.

Was soll ich sagen. Es ist einfach klasse.

Dieses Buch hat mich gepackt. Es wird aus mehreren Sichten ...

Bevor ich den Film „Wunder“ mit Julia Roberts etc. angesehen habe, musste ich unbedingt das Buch lesen.

Was soll ich sagen. Es ist einfach klasse.

Dieses Buch hat mich gepackt. Es wird aus mehreren Sichten erzählt. Wie er sich sieht, wie seine Eltern und seine Schwester ihn sehen und sich fühlen. Auch wie die anderen Kinder ihn sehen und kennen lernen und wie manch einer ihm das Leben zur Hölle machen will.

Immerhin wurde August mehr als zwanzig Mal operiert, da er an einem Gendefekt leidet. Deshalb fand ich es auch so gut das aus mehreren Sichten erzählt wurde.

Jede einzelne Person trägt etwas zu Augusts Leben bei und jede Situation verändert sein Leben.

Es ist ein gefühlvolles Buch, dass zum Nachdenken anregt und auch Spaß macht. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Das etwas andere Buch

Alles über Heather
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Der Autor hat ein schlichtes Cover gewählt. Dieses drückt für mich, wenn man den Inhalt gelesen hat, aber alles aus. Zwei Augen die dich ansehen und die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es geht hier ...

Der Autor hat ein schlichtes Cover gewählt. Dieses drückt für mich, wenn man den Inhalt gelesen hat, aber alles aus. Zwei Augen die dich ansehen und die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es geht hier einmal um Heather und auf der anderen Seite um Bobby. In dem Buch gibt es nur ganz wenig persönliche Rede. Dennoch erfährt man alles über Heather und Bobby was man wissen muss. Heather ist ein total wohlbehütetes Kind. Sie wird von ihrer Mutter regelrecht umklammert. Ihre Mutter opfert alles für ihre süße, kleine, liebevolle und zuvorkommende Tochter. Ihr Vater ist da nicht anders. Doch Heathers Mutter setzt immer noch einen drauf.

Bobby ist das genaue Gegenteil von Heather. Er ist rebellisch, wächst nicht wohlbehütet auf und weiß nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll.

Das Buch hat zwar nur 144 Seiten und es wird hauptsächlich nur erzählt und sehr wenig gesprochen, doch genau das macht dieses Buch aus. Irgendwann treffen diese beiden Welten aufeinander und es wird meiner Meinung nach richtig interessant.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Coole Idee mit kleinen Verständnisproblemen

Immerwelt - Der Anfang
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Anfangs hatte ich irgendwie meine Schwierigkeiten ins Geschehen zu kommen. Die Idee zwei Sphären zu schaffen und den Menschen die Entscheidung bis zur Vollendung ihres achtzehnten Lebensjahres zu überlassen, ...

Anfangs hatte ich irgendwie meine Schwierigkeiten ins Geschehen zu kommen. Die Idee zwei Sphären zu schaffen und den Menschen die Entscheidung bis zur Vollendung ihres achtzehnten Lebensjahres zu überlassen, für welche von beiden sie sich entscheiden, finde ich interessant. Aber als ich das Buch anfing dachte ich nur "hääää was ist denn hier los?"....    Ten (Tenley) ist in einer Art Einrichtung und alles wird relativ schnell beschrieben. Es wird von Sphären gesprochen, von TA´s und MA´s und von einem Erstleben, Zweitleben und Geistwesen... Ich denke manches ging mir einfach zu schnell und eine vorherige Einführung hätte mir sehr gefallen. Es wird auch erklärt weshalb es diesen zwei Sphären gibt, aber ich hätte mir dies direkt als Prolog gewünscht und nicht so mittendrin. Da haben mich die anderen Dinge ein wenig verwirrt.

Ten ist ein starkes, selbstbewusstes, aber unentschlossenes Mädchen. Manchmal mag ich sie und manchmal treibt sie mich zur Weisglut. Klar sie ist erst siebzehn und muss sich für eine Seite entscheiden. Für Troika oder für Myriad. Sicher ist dies für eine siebzehnjährige nicht leicht. Doch ist sie oftmals ein kleines, bockiges Kind und will einfach nur das machen was sie will. Kann man auch irgendwie verstehen. Dennoch ist dies meiner Ansicht nach zuuu oft in dem Buch wiederholt worden.  Auf der anderen Seite gibt es dann Archer und Killian, die versuchen Ten auf ihre Seite zu bringen. Beide sehen unverschämt gut aus und machen es Ten somit auch nicht gerade leichter sich für eine Seite zu entscheiden. Aber es macht Spaß zu sehen wie die beiden sich für sie einsetzen.

Dann wird ein bestimmtes Wort wiederholt...  "Zero"...dies benutzt Ten wenn etwas passiert, sie in einer misslichen Lage ist oder ihr etwas peinlich ist oder oder.....  Das Wort kam einfach zu oft vor und als ich beim Lesen merkte "Oh es wird Ten unangenehm" kam das Wort entweder als Einleitungssatz oder am Ende. Es hat wirklich genervt. Das sie eine Zahlenmacke hat, hat sie eher sympatisch gemacht. Doch dieses andere Wort machte es gleich wieder zunichte.

Das Cover ist echt schön geworden und passt sehr gut zur Story. Auch wenn ich ein paar Probleme hatte kann ich dieses Buch empfehlen.