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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2024

Künstliche Intelligenz

Der 1. Patient
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Rezension:

Im 4. Fall, bei dem ich den Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Justus Jarmer begleiten durfte, geht es dieses Mal um einen Behandlungsfehler, der zum Tod eines Patienten führt.
Bei ...

Rezension:

Im 4. Fall, bei dem ich den Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Justus Jarmer begleiten durfte, geht es dieses Mal um einen Behandlungsfehler, der zum Tod eines Patienten führt.
Bei einer Routine-Operation, die von der Chefärztin Dr. Sasha Müller durchgeführt wird, passiert das Unfassbare. Der Patient bekommt einen allergischen Schock und stirbt. Vor der Operation hat sich Dr. Müller eingehend mit der Vorgeschichte und den Allergien des Patienten beschäftigt und mithilfe von einem KI-System, die Operation genau geplant. Doch bei der Obduktion, die von Justus Jarmer durchgeführt wird, stellt sich heraus, dass es eindeutig um einen Behandlungsfehler handelt. Dr. Sasha Müller wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
Sie wendet sich an Rocco Eberhardt, der sie vor Gericht vertreten soll. Dr. Müller beteuert, dass sie keinen Fehler gemacht hat und Rechtsanwalt Eberhardt fragt sich, ob nicht die KI einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat.

Fazit:

Ich war wieder sehr gespannt auf den neuen Fall von Rocco Eberhardt und Justus Jarmer. Dieses Mal war ich besonders gespannt, weil es sich bei diesem Krimi um KI (Künstliche Intelligenz) handelte und das ja zurzeit in aller Munde ist.
Das Buch fing auch direkt sehr spannend an und der Schreibstil von Michael Tsokos und Florian Schwiecker zog mich wieder direkt in die Story hinein. Man erfährt dabei einiges über die KI und das fand ich überaus interessant.
Das Mitraten, wer denn nun für den Tod des Patienten verantwortlich war, gefiel mir überaus gut.
Mit dem Ende habe ich aber nicht gerechnet.
Ich gebe dem Justiz-Krimi 4 von 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Eine große Leseempfehlung

Wir waren nur Mädchen
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Rezension:

Ich lernte in diesem sehr berührenden und teilweise grausamen Roman die Widerstandskämpferin Hannie Schaft kennen. Sie hat sich in der Zeit des 2. Weltkrieges dem Widerstand angeschlossen. ...

Rezension:

Ich lernte in diesem sehr berührenden und teilweise grausamen Roman die Widerstandskämpferin Hannie Schaft kennen. Sie hat sich in der Zeit des 2. Weltkrieges dem Widerstand angeschlossen. Ihr großer Traum, Jura zu studieren, fällt durch diese schlimme Zeit leider ins Wasser.
Doch dann eröffnet sich ihr, aufgrund ihrer Schönheit, eine neue Möglichkeit. Sie möchte gegen die Nazis kämpfen. Sie nimmt mit den Männern, die so viel Unruhe stiften, Kontakt auf. Doch ihr Plan dabei ist, diese Männer anschließend zu töten.
So bleibt es natürlich nicht aus, dass sie von der Holländischen Polizei und den Nazis gesucht wird. Die Zeitungen berichten von dem „Mädchen mit den roten Haaren“. Doch Hannie kämpft weiter und gibt nicht auf.
Dabei verliebt sie sich in ihren Widerstandskämpferkollegen Jan und die Folgen, die diese Verliebtheit hat, waren so nicht vorhersehbar.

Fazit:

Das dieser atemraubende Roman der Debütroman von Buzzy Jackson ist, konnte ich mir gar nicht vorstellen. Sie hat einen unglaublich fesselnden Schreistil und ich war sofort von der Story gefangen. Natürlich immer mit dem Hintergedanken, dass es sich um einen authentischen und wohl sehr gut recherchierten Roman handelt. Ich habe die Hauptprotagonistin Hannie Schaft im Internet gesucht und bin auf einige Fakten über diese bemerkenswerte Frau gestoßen.
Dadurch, dass ich dann das wahre Gesicht von Hannie Schaft vor Augen hatte, machte das Lesen für mich noch aufregender. Eine unglaublich taffe Frau, die sich gegen das Naziregime auflehnte.
Buzzy Jackson hat die Geschichte sehr interessant in einem Roman verpackt und ich werde diese Autorin weiterhin beobachten und auch die hoffentlich noch kommenden Bücher lesen.
„Wir waren nur Mädchen“ bekommt von mir 5 von 5 Sterne und kann es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Ein besonderer Roman

Liebe währt drei Leben
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Rezension:

Martha ist erstaunt, als sie zu ihrem 75. Geburtstag einen Gutschein für ein Fitnessstudio geschenkt bekommt. Doch ihre beste Freundin ist begeistert und meldet sich ebenfalls an.
Obwohl Martha ...

Rezension:

Martha ist erstaunt, als sie zu ihrem 75. Geburtstag einen Gutschein für ein Fitnessstudio geschenkt bekommt. Doch ihre beste Freundin ist begeistert und meldet sich ebenfalls an.
Obwohl Martha keine große Lust hat, gehen die Beiden schließlich hin und Martha findet widererwartend gefallen daran. Bis sie eines Tages auf einen jungen Mann stößt, der auf einem Laufband trainiert und ihr reißt es den Boden unter den Füßen weg.
Sie ist davon überzeugt, diesen Mann zu kennen und als sein Blick den ihren trifft, fällt sie in Ohnmacht. Von da an verfolgen sie eigenartige Träume, die sie davon überzeugen, dass sie im 13. Jahrhundert in Sizilien gelebt hat. Ihr Name war Isadora und sie liebte damals den Maler Matteo. Und Marius Fuerster, der attraktive junge Mann aus dem Fitnessstudio, sieht ihm zu verwechseln ähnlich.
Da Martha schon immer an die Wiedergeburt glaubte, ist sie davon überzeugt, dass das Schicksal sie wieder zusammengeführt hat. Aber warum ist sie eine alte Frau und Marius in der Blüte seines Lebens?

Fazit:

Nachdem ich von Rita Maffini schon das Buch “Die Puppe wusste es” mit Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diesen Roman.
Dieses Mal hat sie das Thema Wiedergeburt aufgegriffen, was mich generell sehr interessiert. Geschickt hat sie dabei die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verstrickt und ich war gespannt, wie sich dass alles letztendlich auflösen würde.
Der Schreibstil von Rita Maffini ist gewohnheitsbedürftig. Die Sätze sind oft sehr kurz gehalten, was mich aber überhaupt nicht störte und die Spannung dadurch immer hochgehalten wurde. Die Charaktere wurden gut beschrieben und ihr Handeln war für mich nachvollziehbar. Allerdings waren auch oft traurige Kapitel dabei und ich musste mir ab und zu eine Träne verdrücken.
Letztendlich muss ist sagen, dass mir der Roman “Die Puppe wusste es” etwas besser gefallen hat und da es 5/5 Sterne bekommen hat, gebe ich diesem Roman
4 von 5 Sterne und es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Roman zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Ende offen und enttäuschend

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
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Rezension:

Anna, ihr Verlobter Henrik und die gemeinsame Freundin Milena treffen sich jedes Jahr im Sommer, um gemeinsam eine Wanderung zu unternehmen.
Es soll mal wieder in den Norden Schwedens gehen. ...

Rezension:

Anna, ihr Verlobter Henrik und die gemeinsame Freundin Milena treffen sich jedes Jahr im Sommer, um gemeinsam eine Wanderung zu unternehmen.
Es soll mal wieder in den Norden Schwedens gehen. Die Drei treffen sich, um alles genauer zu besprechen. Dabei überrascht Milena ihre Freunde damit, dass sie jemanden kennengelernt hat und dieser würde sich gerne den dreien anschließen. Statt eher zurückhaltend zu sein, schlägt Jakob der Gruppe vor, dieses Mal die Wanderroute zu verändern und in den Nationalpark Sarek zu gehen.
Doch Anna und Henrik möchten ihre bisherige Wanderung beibehalten, weil sie sich einfach vom Alltag erholen möchten und der Sarek gilt als gefährliches Terrain.
Doch Jakob möchte unbedingt in den Nationalpark und meint, er kenne sich dort hervorragend aus. Um Milena nicht zu enttäuschen, willigen sie schließlich ein.
Doch relativ schnell kommt es zu ersten Problemen, denn Jakob kommt auf immer gefährlicheren Ideen und Anna glaubt, dass Jakob nichts gutes im Schilde führt.

Fazit:

Dies war der Debütroman von Ulf Kvensler und ich war, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, sehr gespannt auf die Story. Sie hat auch relativ spannend begonnen und der Schreibstil war fesselnd. Allerdings waren mir komplett alle Charaktere durchweg unsympathisch. Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wer nun als einziger Protagonist übrig bleibt. Das findet man auch am Ende des Thrillers heraus, doch warum, dass bleibt offen. Der Roman endet so abrupt und ich kam mir wirklich veräppelt vor. Man erfährt nicht, warum diese Person dass alles durchgezogen hat und was sie angetrieben hat. Der Thriller hätte von mir 4 Sterne erhalten, doch aufgrund dieses unmöglichen Endes, kann ich nur 3 von 5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Gelungener Reihenauftakt

Töchter des Aufbruchs
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Rezension:

Pauline Martin führt 1910, als junge Lehrerin im Reichsland Elsass-Lothringen, dass Pensionat für höhere Töchter. Sie geht in ihrer Aufgabe völlig auf, obwohl es auf Grund der Deutsch-Französischen ...

Rezension:

Pauline Martin führt 1910, als junge Lehrerin im Reichsland Elsass-Lothringen, dass Pensionat für höhere Töchter. Sie geht in ihrer Aufgabe völlig auf, obwohl es auf Grund der Deutsch-Französischen Bevölkerung oft nicht einfach ist. Doch sie möchte die jungen Damen zu eigenständigen und selbstbewussten Damen ausbilden.
Ausgerechnet ihre Nichte Suzette macht ihr das Leben extrem schwer. Suzette hat sich in einen französischen Soldaten verliebt und schleicht sich immer wieder aus dem Pensionat. Doch eines Abends, kehrt Suzette nicht zurück und Pauline macht sich große Sorgen, denn schließlich trägt sie die Verantwortung für die jungen Mädchen. Mit Hilfe des preußischen Hauptmanns Erich von Pliesnitz, begibt sie sich auf die Suche, jedoch erstmal ohne Erfolg. Was ist Suzette passiert und was hat der junge Gärtner Vincent damit zu tun? Was für ein Geheimnis hat Vincent?

Fazit:

Ich habe mich sehr auf die neue Reihe von Marie Pierre gefreut, weil mir ihre Bücher, die sie als Maria W. Peter geschrieben hat, immer sehr gut gefallen haben.
Auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht. Wie immer ist ihr Schreibstil überaus flüssig und spannend. Die Charaktere konnte ich mir, aufgrund ihrer hervorragenden Beschreibungen, sehr gut vorstellen. Auch das Leben der Protagonisten im Jahr 1910 hat sie sehr glaubwürdig beschrieben und mal wieder ausgezeichnet recherchiert.
Durch den leichten Hauch eines Krimis, war der historische Roman mit Spannung durchzogen.
Bis auf ein paar kleinen Längen ein gelungenes Lesevergnügen, das von mir 4 von 5 Sterne erhält.

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