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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2018

Starke Frau

Manhattan Beach
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Im neuen Buch „ Manhattan Beach“ der amerikanischen Schriftstellerin Jennifer Egan geht es um die selbstbewusste junge Frau Anna Kerrington mit einem starkem Charakter. Wir haben das Jahr 1942 in Amerika ...

Im neuen Buch „ Manhattan Beach“ der amerikanischen Schriftstellerin Jennifer Egan geht es um die selbstbewusste junge Frau Anna Kerrington mit einem starkem Charakter. Wir haben das Jahr 1942 in Amerika und sie verdient sich den Unterhalt für ihre Mutter und ihre kranke jüngere Schwester in einer Werft für Kriegsschiffe. Ihr größter Wunsch, ist es Berufstaucherin zu werden, Zugleich sucht sie nach ihrem aus dem Leben verschwundenen Vater, der ihr immer noch sehr fehlt.
Die Geschichte wird in drei Erzählsträngen erzählt, aus der Sicht der Protagonistin Anna, ihres Vaters und des kriminellen Dexter Styles.
Das Buch ist eine Geschichte der Emanzipation und gibt einen Einblick in die Rolle der Frau im Zweiten Weltkrieg.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man hat den Eindruck in New York der 30iger und 40iger Jahre zu leben. Es ist ein sprachlich anspruchsvoller Roman, den ich gern weiter empfehlen kann.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Guter Auftakt einer Krimiserie

Krokodilwächter
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Julie, eine junge Studentin, ist erst vor kurzer Zeit nach Kopenhagen gezogen, dort wird sie in ihrer Wohnung auf grausame Weise ermordet. Ein brutaler Mord, der scheinbar direkt aus einem Romanmanuskript ...


Julie, eine junge Studentin, ist erst vor kurzer Zeit nach Kopenhagen gezogen, dort wird sie in ihrer Wohnung auf grausame Weise ermordet. Ein brutaler Mord, der scheinbar direkt aus einem Romanmanuskript stammt, welche die Vermieterin Esther gerade schreibt. So beginnt der erste Fall des dänischen Ermittlerduos Anette Werner und Jeppe Körner.
Es ist der erste Roman der neuen Kopenhagenserie von Kathrine Engberg. Die Handlung ist gut konstruiert und spannend erzählt. Es gibt viele Spuren und ausreichend Verdächtige. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gelungen, klar und flüssig. Ich gebe dem Buch eine gute Bewertung, da ich den Krimi für sehr gelungen halte. Ich bin gespannt, wie sich das Ermittlerduo weiterentwickelt.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Interessantes Thema mit Schwachstellen

Die Frauen von Paris
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Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive ...


Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive der drei Frauen Grace, Eleanor und Marie erzählt.
Die verwitwete Grace findet durch Zufall einen einsamen Koffer am Bahnhof. In ihm findet sie Fotos von zwölf jungen Frauen. Von nun an kann sie nicht mehr loslassen und setzt alles daran, die Hintergründe zu den Fotos zu erfahren.

Marie ist eine junge Mutter, die vom SOE(Special Operations Executive) als Agentin für einen Einsatz in Frankreich angeheuert wird.
Eleanor leitet die neue Section F und kümmert sich um die jungen Agentinnen, die von England ins, von den Deutschen besetzte Frankreich, geschickt werden.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Manche Handlungen der jungen Frauen konnte ich nicht nachvollziehen und daher konnte ich mich schwer mit den Protagonisten identifizieren, leider wurden die Aktivitäten der jungen Heldinnen auch nur oberflächlich beschrieben. Auch empfand ich einige Passagen als zu holprig.
Das Thema, der weiblichen Agentinnen, welches die Autorin aufgriff, war mir bisher nicht bekannt, deshalb fand ich dieses Buch lehrreich.
Es handelt von Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und dem Drang nach Gerechtigkeit. Ein Buch welches geeignet ist, für Leser, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen, aber auf tiefgründige Einblicke der Agentinnentätigkeit im Zweiten Weltkrieg verzichten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Leichte Lektüre

Aller guten Dinge sind zwei
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Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind ...


Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind zwei" hat mich anfangs etwas enttäuscht. Denn gerade das erste Drittel des Buches scheint nicht enden zu wollen, seitenweise wird über das Ende der Beziehung geschrieben über das warum und wieso. Es zieht sich einfach zäh dahin.
Die Idee zu einer Fakebeziehung von der Hauptprotagonistin Laurie zu ihrem attraktiven Anwaltskollegen Jamie um ihren vorherigen Freund Dan eifersüchtig zu machen, fand ich ganz witzig. Man ahnt natürlich, wie sich die Beziehung entwickelt und worauf es hinausläuft. Der Schreibstil ist wieder leicht und schnell zu lesen. Für zwischendurch, ist es eine gute Unterhaltung mit wenig Tiefgang, manche Themen werden angekratzt und schnell abgetan. Dafür kam das Ende dann etwas abrupt.
Es ist eine leichte Liebesgeschichte, deren Ende man relativ schnell erahnen kann. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der für zwischendurch eine leichte und lockere Unterhaltung sucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2019

Lebensbejahend

Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede
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Gaby Köster ist wieder da mit ihrem neuen lebensbejahenden Buch
„Das Leben ist großartig- von einfach war nie die Rede“. Die kölner Komikerin und Schauspielerin schreibt in ihrem typisch Köllschen Slang ...

Gaby Köster ist wieder da mit ihrem neuen lebensbejahenden Buch
„Das Leben ist großartig- von einfach war nie die Rede“. Die kölner Komikerin und Schauspielerin schreibt in ihrem typisch Köllschen Slang über ihre Höhen und Tiefen seit der ‘drecksdrisselige‘ Schlaganfall sie vor 10 Jahre heimgesucht hat. Gaby Köster erzählt von Alltagssituationen mit ihrem Sohn Donald, ihrer Mutter, ihrem Freundeskreis, ihren Hunden und vieles mehr nach, dass es zu bewältigen galt nach ihrem Schicksalsschlag.
Sie ermuntert in ihrer immer positiv denkenden Art mit viel Humor und ganz viel Optimismus, dass Aufgeben einfach keine Option ist und es immer weiter geht, so schwer es manchmal auch ist und oftmals kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Sie macht Mut sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen. Der Sprachstil ist recht einfach und manchmal gewöhnungsbedürftig für einen Nichtköllner.