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Veröffentlicht am 06.06.2021

Wunderbarer Sommerroman

Das Stranddistelhaus
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Schon vor ein paar Tagen hab ich das Buch "Das Stranddistelhaus" von Lina Behrens beendet und ich muss sagen, dass es mir gut gefallen hat.
Das Buch handelt hauptsächlich auf Spiekeroog und ist in drei ...

Schon vor ein paar Tagen hab ich das Buch "Das Stranddistelhaus" von Lina Behrens beendet und ich muss sagen, dass es mir gut gefallen hat.
Das Buch handelt hauptsächlich auf Spiekeroog und ist in drei verschiedenen Zeitzonen aufgeteilt. Natürlich mit unterschiedlichen Hauptprotagonisten: 2019 ist es vor allem Rieke um die es geht, 1962 geht es besonders um Viola, die ihre kranke Mutter pflegt, die sich wehemend weigert die Insel zu verlassen und 1933 geht es um das Ehepaar Silvia und Joachim die mehr oder weniger vor Hitler untertauchen wollen.
Jede der Zeit hat seinen eigenen Charme und die Autorin schafft es gut, trotz der Sprünge, den Leser mitzunehmen. Es sind allesamt berührende Schicksale, die Charaktere wirkten authentisch und ich war immer wieder am überlegen, ob es eine Verbindung zwischen den Personen gibt, oder ob sie einfach nur unabhängig voneinander das Haus gekauft haben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es mal nicht die typische Urlaubslovestory ist, die man bei einem Nordsee Roman fast erwartet.

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Veröffentlicht am 29.05.2021

Leider abgebrochen

Die Pension der gebrochenen Herzen
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Abgebrochen....
Eigentlich hatte ich mich total auf das Buch gefreut, da es mal etwas anderes ist, aus der Sicht der Männer zu lesen, wenn sie am gebrochenen Herz leiden.
Aber der Schreibstil der Autorin ...

Abgebrochen....
Eigentlich hatte ich mich total auf das Buch gefreut, da es mal etwas anderes ist, aus der Sicht der Männer zu lesen, wenn sie am gebrochenen Herz leiden.
Aber der Schreibstil der Autorin war abgehackt und sprunghaft, oftmals war ich total irritiert wer nun was gesagt hat, oder es war auf einmal eine ganz andere Szene.
Mich hat es leider gar nicht gefesselt, im Gegenteil ich war enttäuscht. Schade

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Runder Abschluss

Eine Sehnsucht nach morgen
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"Die Sehnsucht nach morgen" ist der dritte und leider der letzte Teil der Ruhrpott Saga von Eva Völler. Teil eins und zwei haben mich ja bereits begeistert und auch Teil drei stand den anderen beiden nicht ...

"Die Sehnsucht nach morgen" ist der dritte und leider der letzte Teil der Ruhrpott Saga von Eva Völler. Teil eins und zwei haben mich ja bereits begeistert und auch Teil drei stand den anderen beiden nicht nach. Hauptsächlich geht es hier um Bärbel, Klaus und Jakob, aber auch Inge, Johannes und Karl finden ihren Platz in der Geschichte.
Es ist wieder wunderbar lebhaft erzählt. Die Mode wird beschrieben, die Stellung der Frau, die Arbeit in einem katholischen Krankenhaus, die Bestellungen bei Quelle, die Mucken eines VW Käfers ... Das ganze macht die Geschichte so wirklich und glaubhaft.
Das Buch rundet die ganze Geschichte ab und ich kann die Trilogie absolut empfehlen!


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Veröffentlicht am 08.03.2021

Deutsch deutsche Geschichte

Geteilte Träume
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Die 18 jährige Ingke erfährt durch Zufall, dass sie adoptiert wurde. Der Schock sitzt sehr tief und Ingke macht sich auf die Suche ihrer Wurzeln.
"Geteilte Träume" von Ulla Mothes spielt in der ehemaligen ...

Die 18 jährige Ingke erfährt durch Zufall, dass sie adoptiert wurde. Der Schock sitzt sehr tief und Ingke macht sich auf die Suche ihrer Wurzeln.
"Geteilte Träume" von Ulla Mothes spielt in der ehemaligen DDR, vom Cover und vom Klappentext war ich sofort begeistert und hab mich gefreut, dass ich bei der Leserunde von lesejury dabei sein konnte.
Ingke macht sich nun auf den Weg, sie und der Leser erfahren viele spannende Geschichten rund um ihre Adoptionsfamilie, ihren leiblichen Großeltern mütterlicher Seite und ihrer Mama. Ingke hat sich entschieden ihre Adoptivmutter weiter Mutti zu nennen und ihre leibliche Mutter Mama. Das fand ich eine schöne Geste.
Die Geschichten waren allesamt spannend und interessant, aber leider war ich immer wieder verwirrt und wusste nicht, wie die einzelnen Personen zusammen hängen. Ich hatte große Probleme mich auf das Buch zu fokussieren,somit zog es sich sehr in die Länge.
Zum Ende hab ich gedacht, dass nun genügend Wörter zusammen gekommen waren und es schnell zum Happy End kommen musste.
Mein Fazit : Es ist eine sehr interessante Familiengeschichte, die leider durch die Schreibweise nicht ins passende Licht gerückt wurde.

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Veröffentlicht am 02.02.2021

Um acht beim Mond

Helenes Versprechen
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Um acht beim Mond...

"Helenes Versprechen" ist ein historischer Roman von Beate Rösler. Er spielt ab 1925 und ab 1947. Also kurz vor dem 2. Weltkrieg und danach. Die Zeitzonen wechseln während der Geschichte ...

Um acht beim Mond...

"Helenes Versprechen" ist ein historischer Roman von Beate Rösler. Er spielt ab 1925 und ab 1947. Also kurz vor dem 2. Weltkrieg und danach. Die Zeitzonen wechseln während der Geschichte immer wieder, aber es ist trotzdem sehr übersichtlich und ich bin immer gut mitgenommen. Sobald eine andere Zeit war, bin ich dort auch eingetaucht.
Immer wieder kamen Fragen auf, die aber im Laufe des Buches geklärt wurden.
Zu Beginn wird von der jungen Helene berichtet, die eigentlich noch nicht wirklich weiß, was sie mit ihrem Leben anstellen soll, dann tritt die als Kinderärztin in die Fußstapfen des Vaters. Es geht um die erste große Liebe und dann beginnen die Schicksalsschläge. Eine sehr schwere Zeit beginnt, die Helene als Jüdin bemerkenswert meistert. Wie schrecklich die Zeit des Krieges war wird einem immer wieder grausam bewusst. Helene muss Entscheidungen treffen, an die ich gar nicht denken möchte. Aus Angst dass ihrem kleinen Sohn Moritz etwas geschieht, schickt sie ihn zu Pflegeeltern nach England und verabredet sich mit ihm jeden Abend um acht beim Mond zu "treffen".
Helenes Schwester Marlis gelingt auch die Flucht nach England und kümmert sich schließlich um ihren Neffen.
In England lernt Marlis den Amerikaner John kennen und die drei ziehen gemeinsam nach Amerika.
Nach Kriegsende, nach einer sehr schweren Zeit, hat Helene endlich die Gelegenheit zu ihrem Sohn zu kommen, aber es sind mittlerweile 9 Jahre vergangen und die haben bei allen Spuren hinterlassen. Die Zeit des Wiedersehens ist nicht einfach.
Mich hat das Buch absolut gefesselt und mir immer wieder gezeigt, wie grausam die damalige Zeit war. Es waren sehr viele Emotionen zu spüren, Beate Rösler hat es sehr gut geschafft die Geschichte lebendig und flüssig zu erzählen, so dass man meint, man erlebt es selber.
Ich finde das Buch "Helenes Versprechen" absolut lesenswert und werde es gerne weiterempfehlen.

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