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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2023

Der Schock

Der Schock
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Während eines Unwetters verschwindet Laura spurlos. Ihr Smartphone bleibt zurück, mit einem seltsamen Film drauf. Jan begibt sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei immer mehr in Gefahr.

Es dauerte ...

Während eines Unwetters verschwindet Laura spurlos. Ihr Smartphone bleibt zurück, mit einem seltsamen Film drauf. Jan begibt sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei immer mehr in Gefahr.

Es dauerte etwas, bis mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Zu Beginn war ich etwas verwirrt, was ich nach Beendigung des Buches durchaus als Absicht des Autors deuten kann. Stück für Stück zweigt sich der Wahnsinn des Psychopathen.

Während der Thriller langsam an Fahrt gewinnt, wird auch mehr über Laura und deren Vergangenheit klarer. Geschickte Wendungen bieten auch erfahrenen Thriller-Lesern den einen oder anderen „Aha-Moment“. Was ich erst als durchschnittlichen Thriller empfand, legte im letzten Drittel des Buches so gut nach, dass ich diesen Psycho-Thriller gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Die verschwundene Schwester

Die verschwundene Schwester
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Die sechs Schwestern D’Aplièse wurden alle adoptiert und nach dem Sternbild der Plejaden benannt. Dieses Sternbild besteht aus insgesamt sieben Sternen. Wer ist die verschwundene Schwester, und wo ist ...

Die sechs Schwestern D’Aplièse wurden alle adoptiert und nach dem Sternbild der Plejaden benannt. Dieses Sternbild besteht aus insgesamt sieben Sternen. Wer ist die verschwundene Schwester, und wo ist sie zu finden?

Es ist der siebte Teil einer Reihe, und dies merkt man deutlich. Es ist interessant zu wissen, wie es mit den Schwestern weitergegangen ist. Auch der Rückblick in eine von Gewalt und Armut geprägte Zeit in Irland hat einiges zu bieten.

Was dem Buch jedoch fehlt ist Spannung. Diese habe ich vergeblich gesucht. Die Geschichte ist gut geschrieben, jedoch zieht sie sich an manchen Stellen. Es ist auch schwer, die Übersicht über die ganzen Schwestern und ihre vergangenen Erlebnisse zu behalten.

Auch ist das große Geheimnis, welches sich durch alle Bände zieht, immer noch nicht gelöst. Hierzu wird es einen achten Band geben, welcher hoffentlich wieder etwas mehr Spannung enthalten wird.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Die Dünenvilla

Die Dünenvilla
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Der deutsche Arzt Friedrich Böhm möchte gemeinsam mit seinem Sohn und den beiden Töchtern ein neues Leben in Amerika beginnen. Ein Unglück führt die Familile 1884 nach Martha’s Vineyard. Dort eröffnet ...

Der deutsche Arzt Friedrich Böhm möchte gemeinsam mit seinem Sohn und den beiden Töchtern ein neues Leben in Amerika beginnen. Ein Unglück führt die Familile 1884 nach Martha’s Vineyard. Dort eröffnet Böhm ein Sanatorium. Seine Kinder wollen mit der Zeit jedoch eigene Wege gehen, statt dieses Sanatorium fortzuführen. Zudem glaubt Tochter Sophia, durch ihr gelähmtes Bein nie einen Mann finden zu können.

Mit „Die Dünenvilla“ ist Autorin Nicole Winter ein gutes Buch gelungen. Eine schöne Geschichte, welche den Leser mit in die damalige Zeit und Landschaft nimmt. Leider bleiben die Figuren etwas oberflächlich, dabei sind es interessante Charaktere.

Emotional berührt die Nebengeschichte um die Rettung der mittlerweile längst ausgestorbenen Wandertauben. Diese ist gelungen. Ebenso die Weiterentwicklung von Sophia. Es hat beim Lesen etwas gestört, wenn ihr Kosenamen Sophie gefallen ist. Wozu Sophia diesen Kosenamen erhalten hat, hat sich mir nicht erschlossen und eher für kurze Verwirrungen gesorgt.

Insgesamt betrachtet ist „Die Dünenvilla“ eine schöne Abwechslung vom Alltag und ein entspanntes Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Das Bienenmädchen

Das Bienenmädchen
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Beatrice und Alice wachsen fast wie Schwestern auf. Doch dann verliebt sich Beatrice, und Alice versucht, ihr den Freund zu nehmen. Bea verlässt ihre Heimat, doch dann braucht sie eines Tages die Hilfe ...

Beatrice und Alice wachsen fast wie Schwestern auf. Doch dann verliebt sich Beatrice, und Alice versucht, ihr den Freund zu nehmen. Bea verlässt ihre Heimat, doch dann braucht sie eines Tages die Hilfe von Alice.

„Das Bienenmädchen“ ist zu Beginn eine Geschichte zweier ungleicher Freundinnen. Während sie älter werden, zeigen sich immer mehr die Unterschiede. Während des Zweiten Weltkrieges bittet Bea Alice um Unterstützung, ohne auch nur zu ahnen, was sie dafür opfern muss.

Das Buch ist gut geschrieben, zieht sich an einigen Stellen jedoch etwas. Das Familiengeheimnis kommt langsam ans Licht, wobei der Leser sich es etwa ab dem letzten Drittel des Romans schon denken kann. Es passiert einiges im Leben von Bea, was insbesondere diese Figur interessant macht. Ihre Erlebnisse bringen auch große geschichtliche Einblicke in die damalige Zeit mit.

„Das Bienenmädchen“ ist ein schönes Buch für gemütliche Lesestunden, auch wenn es genug Dramatik zu bieten hat.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Klappohrkatze – Wie ich vom Katzenhasser zum Dosenöffner wurde

Klappohrkatze
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Peter konnte Katzen noch nie leiden. Trotzdem schenkt ihm seine Freundin eine Katze. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Genau an dieser Stelle sollte man sich noch einmal den Buch-Untertitel ansehen: „Wie ...

Peter konnte Katzen noch nie leiden. Trotzdem schenkt ihm seine Freundin eine Katze. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Genau an dieser Stelle sollte man sich noch einmal den Buch-Untertitel ansehen: „Wie ich vom Katzenhasser zum Dosenöffner wurde“ klingt jetzt nicht gerade danach.

Es handelt sich hier nicht um eine Geschichte, wie sich Mensch und Katze langsam annähern. Es geht um eine Katze, welche von ihrem Besitzer auf Reisen mitgenommen wird, und dabei erleben sie einige „Abenteuer“.

Schwerpunkt des Buches ist jedoch Peter und sein unruhiges Leben. Dabei wird alles nur sehr oberflächlich dargestellt, und weder die Charaktere noch die geschilderten Ereignisse haben Tiefe. Emotionen erzeugen kleine Passagen aus dem Handeln der Katze, die jeder Katzenbesitzer nachempfinden kann.

Das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt, hier hätte ich besser einen Blick auf den Originaltitel geworfen, dieser gibt den Inhalt realistischer wider. Bei „Klappohrkatze – Wie ich vom Katzenhasser zum Dosenöffner wurde“ handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe.