Der Ruf der magischen Insel
Der Ruf der magischen InselNach ihren Erlebnissen auf der Karibikinsel Guadeloupe fährt Julie 1840 zurück nach Paris. Sie besitzt immer noch das Amulett, welches sie vor Jahren von einer Wahrsagerin erhalten hat. Dabei brachte es ...
Nach ihren Erlebnissen auf der Karibikinsel Guadeloupe fährt Julie 1840 zurück nach Paris. Sie besitzt immer noch das Amulett, welches sie vor Jahren von einer Wahrsagerin erhalten hat. Dabei brachte es kein Glück. Die Zuckerrohrplantage ist verloren, und außer dem Vater ist nun auch ihr Bruder spurlos verschwunden.
Julie verarbeitet ihre Erlebnisse in der Karibik als Schriftstellerin und kümmert sich um ihre Mutter, die den Verlust von Mann und Sohn nur schwer verkraftet hat. Doch dann reist Julie doch wieder zurück nach Guadeloupe.
Autorin Nora Berger zeigt auch in diesem Teil der Reihe die Schönheiten, aber auch den Schrecken der Insel. Ich habe mit Julie die Höhen und Tiefen durchlebt und gehofft, dass ihr Bruder eines Tages den Weg zu ihr zurück findet und Klarheit über das Verschwinden des Vaters herrscht.
Die Figuren und Landschaften sind gut ausgearbeitet. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf der Suche nach dem Vater und was ihm, sowie dem Bruder, zugestoßen sein könnte. Immer wieder spielt das geheimnisvolle Amulett eine Rolle. Ist es wirklich nur wertloser Tand oder wirklich mit irgendeinem Zauber belegt? „Der Ruf der magischen Insel“ ist eine spannende und gelungene Fortsetzung, welche ich gerne weiterempfehle.