Der #loeweverlag hat die Pflicht mit dem Spaß verbunden und hier ein tolles Heft für Grundschüler entwickelt. Es verbindet das Lesenüben und einfache Matheaufgaben mit einem Knobbelkrimi.
Jeder Band ...
Der #loeweverlag hat die Pflicht mit dem Spaß verbunden und hier ein tolles Heft für Grundschüler entwickelt. Es verbindet das Lesenüben und einfache Matheaufgaben mit einem Knobbelkrimi.
Jeder Band enthält 2 verschiedene Fälle die gelöst werden wollen. Textlänge und Aufgaben sind entsprechender der Klassenstufe angepasst.
Wir haben diesen Band für die erste Klasse genutzt und es hat unserem Kind großen Spaß gemacht. Auch waren einige schwere Wörter dabei wie Pharao, Sarkophag und Pyramide. Aus meiner Sicht hätte man diese Idee vielleicht lieber für Klasse 2 oder Klasse 3 umsetzten sollen. Aber das ist auch die einzige Kritik.
Aus unserer Sicht eine schöne allabendliche Übung bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Dies ist bereits der dritte Band von Hiro Kamigaki & IC4DESIGN über Pierre den Irrgartendetektiv. Wobei IC4DESIGN ein Illustratoren-Zusammenschluss ist, der von Kamigaki in Japan gegründet wurde. Alle ...
Dies ist bereits der dritte Band von Hiro Kamigaki & IC4DESIGN über Pierre den Irrgartendetektiv. Wobei IC4DESIGN ein Illustratoren-Zusammenschluss ist, der von Kamigaki in Japan gegründet wurde. Alle drei Bände sind großartig! Ist man auf den Geschmack gekommen, dann will man sie am liebsten alle haben.
Der Neuste ist: „Pierre, der Irrgartendetektiv und die geheimnisvolle Stadt der Masken“. Dieses Mal ist Karneval in Canal City und wir sind wieder mal auf der Jagd und zwar nach den Chaosrittern, die durch das Maze Egg die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Und wer ist für die Jagd am besten geeignet: natürlich Pierre! Canal City eine Fantasieversion von Venedig und macht dem Original alle Ehre!
Für alle die das Konzept noch nicht kenne und noch nicht süchtig, hier ein wenig zum Aufbau: Jede Doppelseite hat die gleiche Struktur. Es ist in erster Linie ein Labyrinth und dann noch ein riesiges Suchbild, da es immer versteckte Gegenstände gibt. Entweder sind einzelne Elemente zu finden oder es wird etwas gesucht um Aufgaben zu erfüllen, um der übergeordneten Geschichte zu folge. Aber im Grunde ist jede Seite ein sehr schwieriges Labyrinth und Suchbild zugleich. Überzeugend ist die Detailfülle. Wer sich die Zeit nimmt sich mal so eine Doppelseite genauer anzuschauen, entdeckt so wahnsinnig viele verschiedene Facetten!
Wer nun denkt: Ach, Kinderkram! Dem antworte ich: Ja! Aber ich mach das super gerne mit meinen Kindern und die sind keine 3 Jahre alt mehr. Sprich, es ist zwar ein Konzept, dass sich an ältere Kinder wendet, aber durch die etwas coolere Art der Illustrationen spricht es nicht nur Vorschüler und Grundschüler an, sondern auch Erwachsene und macht diese Reihe daher zu einer perfekten gemeinsamen Beschäftigung auf der Couch. Oft sind es auch genau diese Bücher in die Kinder ihre Nasen gemeinsam stecken und zusammensuche, ist das große Format der Bücher doch hervorragend dazu geeignet!
Lichtenstein, der 4. größte Zwergstaat (Fläche betrachtet) in Europe, der sich nicht nur geografisch an die Schweiz schmiegt ist selten im Rampenlicht. Nun kommt Benjamin Quaderer mit seinem Debütroman ...
Lichtenstein, der 4. größte Zwergstaat (Fläche betrachtet) in Europe, der sich nicht nur geografisch an die Schweiz schmiegt ist selten im Rampenlicht. Nun kommt Benjamin Quaderer mit seinem Debütroman daher und beleuchtet Lichtenstein wie mit einem Röntgengerät aus dem All.
„Für immer die Alpen“ ist ein fiktiver Roman der sich allerdings als Inspiration eines ehemaligen Bankmitarbeiter bedient: Heinrich Kieber. Er übergab die Steuerdaten an deutsche Behörden, die millionenschwere Steuerhinterziehung belegte.
Der Protagonist in diesem Debüt heißt Johann Kaiser und erzählt uns aus der Retroperspektive wie er zu dem Mann wurde, der die Daten wie ein Akt des Verrats an seiner Heimat, dem Fürstentum, an die Deutschen gab und somit Lichtenstein eine Schmach verpasste, die schwer zu verkraften war. Begonnen wird früh in seiner Kindheit und wir folgen ihm bis in die Bank und dann wieder hinaus in die Verbannung.
Benjamin Quaderer, selbst aufgewachsen in Lichtenstein, schrieb hier nicht nur seiner Heimat einen maßgeschneiderten Roman, sondern machte auch sich selbst einen Namen. In der Tat merkt man dem Roman den jungen energiegeladenen, ideenvollen Autor an. Was leicht beginnt, wird an mancher Stelle zu viel. Klar, er möchte sich ausprobieren und Alleinstellungsmerkmale wie Pflöcke in den Boden Ramen und postulieren: Auch ich bin jetzt auf dem literarischen Parkett. Aus meiner Sicht gar nicht notwendig. Weniger hatte dem Roman auch gutgetan, etwas mehr Stringenz hätte mir gefallen und sicher das Knistern und die Spannung erhöht.
Aber alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Buch! Wer sich also mit der Steueraffäre und Lichtenstein auf fiktive Art beschäftigen möchte, greifen sie zu diesem gelungenen Debüt! Erwartet werden kann eine gut ausformulierte Prosa mit Witz und Drama, aber kein spannungsgeladener Roman, was aus meiner Sicht auch nicht der Anspruch des Autors war.
Wer kennt sie nicht die Autorin Jung Chang? Vielleicht sollte man lieber ihren globalen MEGAseller „Wilde Schwäne“ erwähnen damit es klingelt. Jung Chang, die weiterhin nicht in China publiziert werden ...
Wer kennt sie nicht die Autorin Jung Chang? Vielleicht sollte man lieber ihren globalen MEGAseller „Wilde Schwäne“ erwähnen damit es klingelt. Jung Chang, die weiterhin nicht in China publiziert werden darf, erläutert dem Westen die Geschichte des Landes. Erst mit „Mao“, dann mit „Kaiserinwitwe Cixi“ und nun mit den spannenden Soong Schwestern „Die drei Schwestern“ mit dem Untertitel „Das Leben der Geschwister Soong und Chinas Weg ins 21. Jahrhundert“.
Wer sich ein wenig für die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert interessiert, findet mit diesem Buch eine spannende Lektüre. Es beleuchtet die einflussreichsten Schwestern und ihr Zusammenspiel.
Erstaunlich wie alle drei Schwestern, geboren zwischen 1888 und 1898, eine signifikante Rolle in China spielten und politisch Einfluss nahmen. Wie es auch erstaunlich war, dass alle drei zu dieser Zeit damals in die USA zum Studieren gingen und wohl die ersten Chinesinnen waren, die das konnten und dürften. Da ist die Älteste, Ei-ling (auch Ailing genannt), die einen Bankier (H.H. Kung) heiratet und somit zum Teil einer der reichsten Familien Chinas wird. Die mittlere, auch rote Schwester genannt, Ching-ling (auch Qingling), war mit Sun Yat-sen verheiratet, der als erster Präsident der Volksrepublik galt und übte Einfluss. Auch die kleine Schwester May-ling (Meiling) war politisch involviert, denn sie war mit Chiang Kai-shek (Nachfolger von Sun Yat-sen) verheiratet, der im 2. Weltkrieg den Widerstand gegen die Japaner anführte.
Ein interessantes Buch, dass uns die drei Schwestern definitiv näher bringt. Was ich vermisse ist der Bezug zur heutigen Gesellschaft, einen Bogen der hätte geschlagen werden können oder zumindest die Reflektion der Situation. Denn alle drei Schwester verstanden es sich die richtigen Männer an ihre Seite zu holen. Alle drei konnten nur, und das sehr erfolgreich, indirekt ihren Einfluss geltend machen. Allein ohne die Männer wäre das damals nicht möglich gewesen. Ein Aspekt den ich hier gerne als Ansatz hätte lesen mögen. Zwar sind die Fakten gut recherchiert, aber die ein und andere Bemerkung oder ein Erstaunen über die Abhängigkeit zum Mann hätte dem Buch gutgetan.
Das Buch umfasst 544 Seiten, aber der eigentliche Text endet auf Seite 466 Seiten. Danach folgen viele Seiten mit Anmerkungen, Bildnachweis und Register. Daher keine Sorge ein dickes Buch zur Hand zu nehmen, es ist bereichernd, interessant und spannender als so mancher Krimi! Aufgelockert durch reichlich Originalbilder.
Momentan sitzen wir alle mit unseren Kindern im home schooling und bekommen mehr mit als das im normalen Alltag der Fall ist. Mehr Einblick in die Struktur, mehr Einblick in die Aufgaben, das Lernpensum ...
Momentan sitzen wir alle mit unseren Kindern im home schooling und bekommen mehr mit als das im normalen Alltag der Fall ist. Mehr Einblick in die Struktur, mehr Einblick in die Aufgaben, das Lernpensum und das Lernniveau. Auch wie die Kommunikation der Lehrer mit den Schülerinnen läuft. Hier kommen doch sicher viele ins Grübeln. Lernt mein Kind genügend? Wird mein Kind überfordert? Warum ist das Pensum so hoch/so niedrig? Schafft mein Kind das?
Wer sich als Elternteil zu viele Sorgen macht und schwache Schüler zu Hause hat, merkt schnell, dass das kann sich enorm auf das Familienleben auswirken! Daher hat mich der Titel dieses Ratgebers von Prof. Dr. Walter Dorsch und Prof. Dr. Klaus Zierer stark angesprochen: „Schulkinder gleich Sorgenkinder? - Schulprobleme als Familie meistern“ Nicht nur stellen sie das Problem in Frage sondern zeigen ganz klar, dass nichts isoliert betrachtet werden kann.
Die beiden versuchen uns weder ein Allheilmittel gegen den Druck, die Angst oder das Versagen zu geben, sondern versuchen zu erklären und aufzumuntern und Wege aufzuzeigen wie man an den Herausforderungen gemeinsam wachsen kann.
Die Professoren begleiten eine fiktive Familie über 7 Jahre lang. Es beginnt mit der Einschulung des jüngsten Kindes. Mutter, Vater, 2 Töchter (11 & 9 Jahre alt) und der kleine Bruder (6 Jahre alt). In jedem der 10 Kapitel wird eine Fragestellung anhand dieser Familie sehr anschaulich be- und erarbeitet. Ich nenne nur ein paar Stichwörter um die Vielfalt zu verdeutlichen: Geschwisterliebe, Lernfreunde, Leistungsmotivation, Lernfreude, Bildungswege, Freunde, Klassenclown, Tagesabläufe, Soziale Umgebung und viele andere komplexe Themenfelder.
Dieses Buch spricht alle Eltern an, die sich unsicher sind wie sie mit dem Thema Schule umgehen sollen, wenn es zu Reibungen kommt. Ich lasse das bewusst etwas breiter stehen, denn selbst wenn man hervorragende Schülerinnen hat, ist dieses Buch bereichernd.