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Veröffentlicht am 30.09.2024

Perfektes kleines Geschenk

Tee auf Windsor Castle
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Tee auf Windsor Castle ist ein wunderhübsches kleines Büchlein, das sich perfekt zum Verschenken eignet (obwohl man es natürlich auch gut selber lesen kann!).
Die Geschichte selber ist sehr kurz und ... ...

Tee auf Windsor Castle ist ein wunderhübsches kleines Büchlein, das sich perfekt zum Verschenken eignet (obwohl man es natürlich auch gut selber lesen kann!).
Die Geschichte selber ist sehr kurz und ... wenn man ganz ehrlich ist, auch ziemlich durchsichtig. Zumindest für den Lesenden, Kate tappt bis zum Schluss im Dunkeln. Aber es stört trotzdem nicht im Geringsten, da man genau das bekommt, was man erwartet und im Gegensatz zu hoher Literatur ist das bei einem Geschenkbuch ja meistens erwünscht. ;D
Und der Moment, in dem auch bei Kate der Groschen fällt, ist sehr unterhaltsam. Denn sie hat bis dahin einiges überdenken müssen, was sie an Vorurteilen mit in die Geschichte gebracht hatte.
Außerdem wird das Buch durch ganz viele Lebensweisheiten aufgelockert, die einem das gute Gefühl geben, dass man beim Lesen etwas für sich mitnehmen konnte, genauso wie Kate wie bei ihrem Ausflug.
Auf jeden Fall eine unterhaltsame und very britische Wohlfühllektüre.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Ein Kunstwerk!

Earhart
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Torben Kuhlmann hat wieder ein neues Gesamtkunstwerk geschaffen! Diesmal gibt es zum 10jährigen Jubiläum und für den inzwischen fünften Band etwas ganz Besonderes: Die erste weibliche Maus geht auf ein ...

Torben Kuhlmann hat wieder ein neues Gesamtkunstwerk geschaffen! Diesmal gibt es zum 10jährigen Jubiläum und für den inzwischen fünften Band etwas ganz Besonderes: Die erste weibliche Maus geht auf ein Abenteuer. Dabei kehrt Kuhlmann zu einer bewährten Thematik zurück: der Luftfahrt.
Auch wenn die kleine Wühlmaus wie ihr menschliches Pendant Amelia Erhart ein burschikoses Auftreten hat, finde ich es eine schöne Sache, auch mal eine weibliche Abenteurerin zu zeigen. Immerhin sind die Mäuseabenteuer ja keine reinen Jungsgeschichten, sondern für alle Kinder interessant.
Die Geschichte ist wie gewohnt spannend und im ausführlichen Anhang wird erklärt, welchen echten Hintergrund es für die Geschichte gibt. Wissensvermittlung quasi nebenbei!
Besonderes Lob verdienen allerdings - mal wieder - die unglaublich detailreichen Bilder, die alles herrlich illustrieren und an denen man sich kaum sattsehen kann.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Überraschend vielfältig

Unser Buch der seltsamen Dinge
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"Unser Buch der seltsamen Dinge" habe ich gewaltig unterschätzt. Es klang nett und hatte ein schönes Cover, aber was mich dann inhaltlich überwältigt hat, war der Tiefgang der Geschichte und die Vielfalt ...

"Unser Buch der seltsamen Dinge" habe ich gewaltig unterschätzt. Es klang nett und hatte ein schönes Cover, aber was mich dann inhaltlich überwältigt hat, war der Tiefgang der Geschichte und die Vielfalt an Themen, die behandelt wurden.
Es ist nicht nur eine Coming of Age Geschichte mit Mörderjagd, sondern es geht auch um Freundschaft, (Alltags)Rassismus und das Leben in einer nordenglischen Kleinstadt.
Dabei begleiten wir Miv als Erzählerin, die durch ihre kindlich naive Art einen interessanten neuen PoV aufwirft, auch wenn sie natürlich eine etwas unzuverlässige Erzählerin ist. Aber ihre Geschichte wird immer wieder aufgelockert durch die Berichte der Erwachsenen, die sie beobachtet und die das Geschehen für den erwachsenen Lesenden wiederin einem anderen Licht erscheinen lassen.
Fazit: Ein spannendes Buch, bei dem die Jagd nach dem Ripper zur Nebensache degradiert wird, weil das alltägliche Drama doch viel aufregender ist!

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Schon spannend, aber nicht gut verkäuflich

Maybrick und die Toten vom East End
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Das Buch als solches ist nicht schlecht, schreckt aber aufgrund der Thematik wahrscheinlich viele Lesende ab. Gewalt gegen Kinder ist ja für viele ein absolutes No-Go, weswegen ich es schade finde, wenn ...

Das Buch als solches ist nicht schlecht, schreckt aber aufgrund der Thematik wahrscheinlich viele Lesende ab. Gewalt gegen Kinder ist ja für viele ein absolutes No-Go, weswegen ich es schade finde, wenn es als Hauptthema in einem Stand Alone oder auch bei einem Reihenauftakt vorkommt.
Persönlich habe ich damit kein Problem und habe deswegen auch einen spannenden Kriminalfall zu lesen bekommen.
Einige Stellen waren trotzdem unerwartet zäh und zwar das Drumherum. Das war für meinen Geschmack ein bisschen zuviel Klischee... vor allem der titelgebende Komissar Maybrick ist eigentlich viel zu gut für diese Welt. Sein Sidekick, der miesgelaunte Arzt, war dadurch ebenfalls ziemlich erwartbar und durchsichtig.
Fazit: Ist schon ein gutes Buch, aber kein Highlight und wahrscheinlich schwer zu empfehlen oder verkaufen. Ich würde es bei 3,5-4 Sternen sehen.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Leider hinter den Erwartungen

Hast du Zeit?
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Nachdem mich der letztjährige Winkelmann "Nicht ein Wort zuviel" sehr begeistert hat, hat mich der diesjährige "Hast du Zeit?" leider eher enttäuscht.
Die Grundidee mit dem Zurückholen gestohlener Zeit ...

Nachdem mich der letztjährige Winkelmann "Nicht ein Wort zuviel" sehr begeistert hat, hat mich der diesjährige "Hast du Zeit?" leider eher enttäuscht.
Die Grundidee mit dem Zurückholen gestohlener Zeit fand ich zwar gut, aber spätestens als das erste Stundenglas auftauchte, wusste ich, in welche Richtung es gehen wird. Also schon ein ziemlich vorhersehbarer Plot, wenn auch mit einem ziemlich dramatischen Hintergrund.
Wobei der dramatische Hintergrund auch sehr unglücklich vermittelt wurde. Immer, wenn gerade eine besonders spannende Stelle erreicht wurde, wurde die Handlung für einen Rückblick unterbrochen, bei der man diese Backstory erfahren hat. Dadurch entsteht ein Gesamteindruck, der nicht mehr so spannend ist, weil man immer wieder aus dem Leseflow gerissen wird.
Außerdem waren einige Details für meinen Geschmack viel zu brutal...

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