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Veröffentlicht am 11.05.2019

Hätte können...

Elite
3

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen..
Es hat sich relativ flüssig lesen lassen. Beim wechselnden Erzählstil musste man achtsam bleiben, hat ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen..
Es hat sich relativ flüssig lesen lassen. Beim wechselnden Erzählstil musste man achtsam bleiben, hat mich aber nicht weiter gestört; er hielt das Buch mit lebendig.

Die Figuren war mir zu flach beschrieben. Wirklich in die Tiefe ging die Beschreibung nicht. Man erfuhr eigentlich. nur an einer Stelle etwas (abgesehen von den Tampons) über Jules, warum die Lehrer von ihr genervt waren und das sie eine eher unbequeme Schülerin ist, das war im Bezug auf das Essen in der Mensa.
Ich hatte auch immer das Gefühl, dass die Charaktere älter waren, als sie sein sollten. Es ging doch um 14 bis 18 jährige. Ich hatte eher das Gefühl, es werden Collegestudenten beschrieben, keine Highschoolschüler.

Alles in allem hat der Roman sich gut lesen lassen, er hat mir, trotz dem offenen Ende ganz gut gefallen. Es hatte vielleicht einen Hauch von "Eiskalte Engel"

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.11.2018

Schmerz einer Mutter

Marion, für immer 13
1

Marion, für immer 13
Mit dem Titel beschreibt die Mutter, Nora Fraisse, schon fast die Handlung.
Ihre älteste Tochter begeht mit 13 Jahren Selbstmord durch erhängen wegen massiven Mobbings.
Sie schreibt ...

Marion, für immer 13
Mit dem Titel beschreibt die Mutter, Nora Fraisse, schon fast die Handlung.
Ihre älteste Tochter begeht mit 13 Jahren Selbstmord durch erhängen wegen massiven Mobbings.
Sie schreibt das Buch für ihre Tochter und spricht im Buch zu ihrer Tochter.
Sie beschreibt eisige Mauer des Schweigens der Behörden und vor allem der Schule und des Direktors.
Informationsweitergabe durch die Presse, nicht in direkten Gesprächen. Vor allem dreht es sich immer wieder um die Suche nach den Schuldigen.

Es klingt sehr spannend. Doch leider fand ich es nach den ersten Seiten sehr schwierig und ermüdend zu lesen. Irgendwie drehten sich die Gedanken und die Handlungsstränge immer wieder im Kreis. Ich fand keinen roten Faden. Die Mutter springt in der zeitlichen Abfolge sehr oft hin und her, so dass man ihr kaum folgen kann.

Themen, die kurz angeschnitten wurden und ich sehr gerne weiter verfolgt hätte (z. B. die Rolle von Romain, und von Chloe) wurden leider nicht mehr aufgegriffen und vertieft.
Immer wieder drehte sich die Handlung und die Ignoranz der Behörden und das Schweigen der Schule In den Gesprächen mit den Anwälten schien es immer wieder um die Schuldfrage zu gehen und wen man Anklagen zur Rechenschaft ziehen könnte.

Auch die Suche nach der Ursache des Mobbings in den sozialen Netzwerken wurde immer angerissen, aber nicht wirklich vertieft.
Immer wieder sprang sie in Zeit und Handlung.
Mich hat das Buch leider nicht so berührt, obwohl Mobbing so ein heißes und akutes Thema in der heutigen schnelllebigen Zeit ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Thema
  • Klappentext