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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2020

Ein voller Erfolg

Achtung, Übernachtung!
0

Eine toller Auftakt zur neuen Kinderbuchreihe von Sabine Städig. Hühnchen und Max, zwei unzertrennliche Freunde, sind die Protagonisten der wunderschön erzählten Geschichte.
Alexander Huhn, genannt Hühnchen, ...

Eine toller Auftakt zur neuen Kinderbuchreihe von Sabine Städig. Hühnchen und Max, zwei unzertrennliche Freunde, sind die Protagonisten der wunderschön erzählten Geschichte.
Alexander Huhn, genannt Hühnchen, und sein Freund Matz sind schwer enttäuscht. Ihre Eltern sind auf eine Kostümparty eingeladen, während ihnen schon wieder ein öder Abend mit Babysitter bevorsteht. Als ihre Eltern dann einwilligen und Matz bei Hühnchen übernachteten darf, beschließen die beiden Jungs kurzerhand auf der Party vorbeizuschauen. Verkleidet, versteht sich. Als doppelstöckiges Gespenst mischen sie sich unter die Gäste und werden prompt Zeuge eines wirklich dreisten Diebstahls.

Ich habe das Hörbuch zusammen mit meinem Sohn, 6 Jahre, gehört. Es war das erste mal, das er einem Hörbuch und keinem Hörspiel lauschte. Anfangs war er etwas irritiert, dass alles von einem Sprecher gelesen wurde. Ich erklärte ihm, dass es so wäre, als wenn ich ihm vorlesen würde. Sofort ließ er sich von der
Geschichte einfangen und lauschte dem tollen Sprecher.
Er fieberte mit den zwei Jungs mit und musste die CD gleich zweimal hintereinander anhören (seitdem noch viel öfter). er erzählte immer wieder von dem dreisten Diebstahl und wie der Dieb gefasst wurde. Er möchte gleich die nächsten Geschichten der Beiden hören und wissen, wie es weiter geht.

Fazit: Sehr gelungen

  • Handlung
  • Erzählstil/Sprecher
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 11.05.2019

Hätte können...

Elite
3

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen..
Es hat sich relativ flüssig lesen lassen. Beim wechselnden Erzählstil musste man achtsam bleiben, hat ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen..
Es hat sich relativ flüssig lesen lassen. Beim wechselnden Erzählstil musste man achtsam bleiben, hat mich aber nicht weiter gestört; er hielt das Buch mit lebendig.

Die Figuren war mir zu flach beschrieben. Wirklich in die Tiefe ging die Beschreibung nicht. Man erfuhr eigentlich. nur an einer Stelle etwas (abgesehen von den Tampons) über Jules, warum die Lehrer von ihr genervt waren und das sie eine eher unbequeme Schülerin ist, das war im Bezug auf das Essen in der Mensa.
Ich hatte auch immer das Gefühl, dass die Charaktere älter waren, als sie sein sollten. Es ging doch um 14 bis 18 jährige. Ich hatte eher das Gefühl, es werden Collegestudenten beschrieben, keine Highschoolschüler.

Alles in allem hat der Roman sich gut lesen lassen, er hat mir, trotz dem offenen Ende ganz gut gefallen. Es hatte vielleicht einen Hauch von "Eiskalte Engel"

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.11.2018

Schmerz einer Mutter

Marion, für immer 13
1

Marion, für immer 13
Mit dem Titel beschreibt die Mutter, Nora Fraisse, schon fast die Handlung.
Ihre älteste Tochter begeht mit 13 Jahren Selbstmord durch erhängen wegen massiven Mobbings.
Sie schreibt ...

Marion, für immer 13
Mit dem Titel beschreibt die Mutter, Nora Fraisse, schon fast die Handlung.
Ihre älteste Tochter begeht mit 13 Jahren Selbstmord durch erhängen wegen massiven Mobbings.
Sie schreibt das Buch für ihre Tochter und spricht im Buch zu ihrer Tochter.
Sie beschreibt eisige Mauer des Schweigens der Behörden und vor allem der Schule und des Direktors.
Informationsweitergabe durch die Presse, nicht in direkten Gesprächen. Vor allem dreht es sich immer wieder um die Suche nach den Schuldigen.

Es klingt sehr spannend. Doch leider fand ich es nach den ersten Seiten sehr schwierig und ermüdend zu lesen. Irgendwie drehten sich die Gedanken und die Handlungsstränge immer wieder im Kreis. Ich fand keinen roten Faden. Die Mutter springt in der zeitlichen Abfolge sehr oft hin und her, so dass man ihr kaum folgen kann.

Themen, die kurz angeschnitten wurden und ich sehr gerne weiter verfolgt hätte (z. B. die Rolle von Romain, und von Chloe) wurden leider nicht mehr aufgegriffen und vertieft.
Immer wieder drehte sich die Handlung und die Ignoranz der Behörden und das Schweigen der Schule In den Gesprächen mit den Anwälten schien es immer wieder um die Schuldfrage zu gehen und wen man Anklagen zur Rechenschaft ziehen könnte.

Auch die Suche nach der Ursache des Mobbings in den sozialen Netzwerken wurde immer angerissen, aber nicht wirklich vertieft.
Immer wieder sprang sie in Zeit und Handlung.
Mich hat das Buch leider nicht so berührt, obwohl Mobbing so ein heißes und akutes Thema in der heutigen schnelllebigen Zeit ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Thema
  • Klappentext