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Piatra

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Gelungener Auftakt mit Gänsehautgarantie!

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Wir kennen Catherine Shepherd bereits als Autorin von sehr spannenden Thrillerreihen, jetzt startet sie eine neue Reihe mit Psychothrillern. Da war ich natürlich sehr gespannt.
Auch dieses Buch startet ...

Wir kennen Catherine Shepherd bereits als Autorin von sehr spannenden Thrillerreihen, jetzt startet sie eine neue Reihe mit Psychothrillern. Da war ich natürlich sehr gespannt.
Auch dieses Buch startet mit einem fesselnden Prolog. Danach lernen wir Mia kennen, die neben einer verlassenen Villa wohnt, in der ihre Schwester ums Leben gekommen ist. Und Lukas mit seiner Mutter, die in diese Villa einziehen, um einen Neuanfang zu starten, nachdem üble Gerüchte ihr altes Leben nicht mehr erträglich machen. Bald kommt eine Mitschülerin zu Tode und das Grauen greift um sich. Wer hat sie getötet, und warum?
Mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen. Die Protagonisten sind zum Großteil Jugendliche, so dass wir uns in einem anderen Setting als sonst bewegen, aber warum nicht? Die Spannung bleibt durchgehend hoch, es gibt einige wirklich gruselige Szenen und auch wenn dann irgendwann relativ klar war, wer hier Schuld trägt, hat mich das Buch doch sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und kann einen direkt von Anfang an mit in die Geschichte nehmen. Ich hatte sehr spannende Lesestunden und freue mich auf mehr!

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Sehr italienisch!

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Commissario Gaetano wollte Ostern eigentlich bei seiner Familie verbringen. Doch es kommt mal wieder anders. Ein Toter im Hafenbecken macht seinen Einsatz erforderlich. Und das zu Ostern, wo eigentlich ...

Commissario Gaetano wollte Ostern eigentlich bei seiner Familie verbringen. Doch es kommt mal wieder anders. Ein Toter im Hafenbecken macht seinen Einsatz erforderlich. Und das zu Ostern, wo eigentlich keiner arbeiten möchte und alle Anderen feiern. Ganz Napoli ist auf den Beinen und bei der Familie. Der Krimi bringt ganz viel Italien-Flair mit sich. Der bildhafte und leicht zu lesende Schreibstil macht es leicht, das Kopfkino anzuwerfen und mit durch die Gassen zu bummeln und die Ostertage in Napoli zu verbringen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet mit all ihren Ecken und Kanten. Die Spannung bleibt recht gut erhalten bis zum Schluß. Die Ermittlungen gehen durch Hoch und Tief, die Auflösung am Ende ist schlüssig. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dem Team um Gaetano dem Mörder auf die Spur zu kommen. Auch die private Seite des Commissario und seine Probleme mit der Familie haben hier den richtigen Anteil an der Geschichte.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Das Cover ist ein echter Hingucker. Der Prolog nimmt einen gleich gefangen, ist spannend und atmosphärisch. Leider kann der Rest der Geschichte da nicht mithalten. Kommissarin Annalena Krest wird mit dem ...

Das Cover ist ein echter Hingucker. Der Prolog nimmt einen gleich gefangen, ist spannend und atmosphärisch. Leider kann der Rest der Geschichte da nicht mithalten. Kommissarin Annalena Krest wird mit dem Knochenfund eines lange Vermissten und dem gewaltsamen Tod eines Puppenspielers konfrontiert. Da ihr Kollege Lorenz gerade eine Auszeit nimmt, muss sie die Ermittlungen führen. Der Krimi ist im Erzgebirge verortet, an der Grenze zu Tschechien. Sicherlich eine mystische Gegend mit vielen Sagengestalten und Legenden, die auch immer wieder zitiert werden. Leider verliert sich die Autorin immer wieder in Beschreibungen der Umgebung, die für mich oft deutlich zu detailliert sind („Rechter Hand passierte sie in diesem Moment das Annaberger Krankenhaus, dann links den Fastfood-Imbiss und die Tankstelle bis zur Kreuzung nach Wiesenbad.“) Wir nehmen teil an Annalenas Gedanken, die sich sehr oft darum drehen, wie wohl ihr Kollege in dieser Situation regieren würde. Jedoch bleiben sämtliche Protagonisten sehr blass, es fehlt an wirklicher Tiefe. Darunter leidet natürlich auch die Spannung. Es gibt keinen großen Spannungsbogen, die Ermittlungen laufen so vor sich hin. Erst gegen Ende wird es etwas aufregender. Auch der Sprachstil hat mir zu schaffen gemacht. Er wirkt altmodisch und kann mich nicht mitnehmen. Unnötige Wiederholungen und zu viel Alltäglichkeiten stoppen den Lesefluss weiter. Ich denke, aus dem Thema hätte man mehr machen können.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Mit offenen Augen durch die Natur - entdecken, staunen und mitmachen.

Tiere und Pflanzen lebensgroß
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Ein wunderschöner Naturführer über Tiere und Pflanzen in unseren Gärten und Wäldern aus der Reihe „Familie erlebt Natur“ vom Kosmos Verlag. Hochwertig ausgeführt mit einem festen Cover lädt das Buch Klein ...

Ein wunderschöner Naturführer über Tiere und Pflanzen in unseren Gärten und Wäldern aus der Reihe „Familie erlebt Natur“ vom Kosmos Verlag. Hochwertig ausgeführt mit einem festen Cover lädt das Buch Klein und Groß ein, die Natur um uns zu erforschen und aktiv zu werden. Aufgeteilt in die vier Jahreszeiten werden Vögel, andere Tiere, krautige Pflanzen und Bäume und Sträucher in eigenen Kapiteln informativ beschrieben. Die Texte sind kurz aber prägnant. Man erfährt wichtige Eckpunkte zum Leben der Tiere und Pflanzen, die guten Bilder und Zeichnungen machen die Identifizierung leicht. Ergänzt werden die Beschreibungen mit Mitmach-Tipps, z.B. für die Herstellung von Kräuterölen oder Konfitüre, dem Sammeln von essbaren Wildkräutern oder der Produktion von Winterfutter für Vögel. Ein wirklich schönes Buch, um gemeinsam mit den Kindern im eigenen Garten ein wenig für den Umweltschutz zu tun und mehr über seine direkte Umgebung zu erfahren. Als zusätzlichen Bonus kann man noch eine App herunterladen, die 37 Tierstimmen wiedergibt. Sehr empfehlenswert für Jung und Alt.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Cosy crime im Alpenidyll!

Alpenmord und Almgedudel
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Gleich beim ersten Ausflug in ihrem Tiroler Urlaubsort entdeckt Familie Brunner aus Wien einen Toten in einer Klamm. Die örtliche Polizei tut es als Unfall ab, aber die Brunners wittern einen Mord. Also ...

Gleich beim ersten Ausflug in ihrem Tiroler Urlaubsort entdeckt Familie Brunner aus Wien einen Toten in einer Klamm. Die örtliche Polizei tut es als Unfall ab, aber die Brunners wittern einen Mord. Also starten sie selber Ermittlungen. Mit viel Begeisterung, Naivität und Dreistigkeit identifizieren sie Verdächtige und Unschuldige. Und ganz zum Schluß wird es sogar noch richtig gefährlich für die Freizeit-Ermittler. Die Protagonisten sind zwar etwas stereotyp gezeichnet, aber jeder auf seine Weise sehr sympathisch. Besonders die Pensionswirtin Mili ist ein Schatz. Eine gelungene Cosy crime Geschichte mit viel Alpenflair, die Spaß macht und gut unterhält. Der flüssige und bildhafte Schreibstil macht es leicht, gleich in die Geschichte einzutauchen und mitzuermitteln, der gut eingestreute Humor lässt einen immer wieder schmunzeln. Ich hatte schöne Lesestunden.

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