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Veröffentlicht am 03.08.2019

Das prüde Deutschland...

Effi liest
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Inhalt:

Berlin, 1894. Alles beginnt mit einem Buch, das die achtzehnjährige Elena Sophie von Burow, genannt Effi, zufällig entdeckt. Der Inhalt ist so skandalös, dass Effi aus ihrem vornehmen Pensionat ...

Inhalt:

Berlin, 1894. Alles beginnt mit einem Buch, das die achtzehnjährige Elena Sophie von Burow, genannt Effi, zufällig entdeckt. Der Inhalt ist so skandalös, dass Effi aus ihrem vornehmen Pensionat fliegt, noch bevor sie die erste Seite gelesen hat. Sofort reist ihre Tante an, denn es ist wohl höchste Zeit, Effi in die Gesellschaft einzuführen und einen Ehekandidaten zu finden. Effi hingegen sucht Antworten auf ihre Fragen. Ob der junge und sehr sympathische Arzt Maximilian von Waldau Effi weiterhelfen kann?

Meine Meinung:

Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Es ist kein Buch, dass einen belehren soll. Es ist mit Witz, Liebe und historischem Detail ausgestattet. Und dennoch regt das Buch zum nachdenken an, was ich wirklich gut finde.
Die Protagonisten Elena Sophie von Burow, kurz Effi und Maximilian von Waldau sind absolut sympathische Charaktere. Effi ist sehr wissbegierig und vor allem mutig, da sie Dinge tat, die zur damaligen Epoche, im prüden Deutschland, nicht sehr angemessen waren. Aber genau das macht Effi so sympathisch. Maximilian ist ein anstrebender Arzt, hinterfragt die Medizin, will diese weiterbringen und ist vorurteilsfrei. Kurz gesagt: die Gestaltung der Charaktere fand ich sehr gelungen.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Es ließ sich schnell und flüssig lesen. Auch hatte sie es geschafft, uns die Sprache der damaligen Zeit, näher zu bringen. So hatte man den Eindruck, neben Effi zu stehen und das Ganze mitzuerleben. Selbst der Humor war grandios und brachte mich oft zum lachen.
Das Cover des Buches gefällt mir total gut und passt hervorragend zur Geschichte. Und es versetzt einen direkt in die damalige Zeit.

Fazit:

Ein großartiges Buch, dass ich nur jedem ans Herz legen kann. ♥

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Humor
Veröffentlicht am 29.01.2019

Das kleine Theater am Meer... Moment, welches Theater?

Das kleine Theater am Meer
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Inhalt:

Faye soll, nachdem ihre Freundin sie darum gebeten hat, ein Theater renovieren und Faye nimmt das Angebot an. Doch noch weiß die liebe Faye nicht, was sie eigentlich auf Sardinien erwartet...

Meine ...

Inhalt:

Faye soll, nachdem ihre Freundin sie darum gebeten hat, ein Theater renovieren und Faye nimmt das Angebot an. Doch noch weiß die liebe Faye nicht, was sie eigentlich auf Sardinien erwartet...

Meine Meinung:

Am Anfang hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind interessant und es es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich gar nicht mal so schlecht fand, da ich persönlich, die Ich-Form gewohnt bin. Daher war es mal was anderes. Faye, Alessandro, Faye's Eltern und alle anderen Charaktere sind zwar, an sich, wirklich interessant gestaltet, aber keiner von denen konnte wirklich meine Sympathie wecken.
Zu Beginn der Geschichte ging es auch wirklich um das Theater, aber das flaute so nach und nach ab und Stellenweise wurde es wirklich langatmig. Das fand ich dann doch ein bisschen schade, weil ich das Buch bzw das Manuskript öfters aus der Hand gelegt habe. Dennoch finde ich die Geschichte sehr schön und finde, dass man das zwischendurch ruhig mal lesen kann. Aber umgehauen hat es mich nicht.
Trotzdem möchte ich hier, eine klare Leseempfehlung, aussprechen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2017

>>Leben oder Sterben? SIE entscheiden!<<

Marthas Widerstand
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Klappentext:

"Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. ...

Klappentext:

"Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert?
Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es um viel mehr als ein einzelnes Menschenleben geht."

Meine Meinung:

>LEBEN oder STERBEN? Sie stimmen ab!< Darum geht es, in diesem Buch. Zuschauer der erfolgreichen Sendung "Death is Justice", können über ein Menschenleben entscheiden. Mir hat das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Mal aus der Sicht von Martha, mal aus der Sicht von Eve oder sogar aus der Sicht, der Fernsehsendung, bzw der Moderatoren. Ich hatte Anfangs ein wenig Schwierigkeiten, mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber nach und nach las es sich immer besser und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang war minimal etwas zu langatmig, doch zur Mitte hin wurde es spannender. Es waren so einige überraschende Wendungen dabei, mit denen man nicht gerechnet hatte. Wobei es bei manchen leicht vorhersehbar war, aber mich persönlich, hatte das nicht gestört.
Die Charaktere, die in dem Buch vorkamen, mochte ich gerne. Bis auf die Moderatorin, der Sendung "Death of Justice". Sie war ein wirklich unsympathischer Charakter. Eve, Marthas psychologische Betreuung im Todestrakt, mochte ich besonders gerne, weil sie sich für Martha eingesetzt hat. Und Martha selbst, mochte ich sehr, weil sie stark ist und bis zum Ende gekämpft hat.
Apropos Ende: das Ende hat mir nur teilweise gut gefallen. Leider ist es viel zu offen und wirft neue Fragen auf, die unbeantwortet bleiben. Das fand ich sehr schade. Deshalb hoffe ich, dass es einen zweiten Teil geben wird. Die Autorin kann und darf uns nicht einfach unwissend lassen. So ein offenes Ende darf nicht unbeantwortet bleiben.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Eine gelungene Dystopie! Und eine erschreckende Version der Zukunft, die wir hoffentlich so nie erleben werden müssen.

Covergestaltung:

Das Cover zeigt, vermute ich mal, Marthas komplettes Gesicht. Ich persönlich, finde das Cover sehr, sehr schön. Besonders ihre Augen, weil sie so herausstechen. Der Schriftzug des Titels ist wie eingeprägt. Wenn man darüber streicht, spürt man die Prägung. Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. Auch das gefällt mir gut am Cover.

Fazit:

Eine rundum gelungene Dystopie, mit aktuellem Thema und Zukunftsversion, die wir, hoffentlich, nie erleben werden. Absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Originalität
  • Spannung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2017

Gefühlschaos, Liebe und starke Emotionen!

Nächstes Jahr am selben Tag
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Mal im Ernst: Wie schafft sie das? Wie schafft es Colleen Hoover, solche grandiose, gefühlvolle und emotionale Bücher zu schreiben? Die Antwort ist leicht. Sie hat einfach das Talent dafür! Und mit diesem ...

Mal im Ernst: Wie schafft sie das? Wie schafft es Colleen Hoover, solche grandiose, gefühlvolle und emotionale Bücher zu schreiben? Die Antwort ist leicht. Sie hat einfach das Talent dafür! Und mit diesem Buch, hat sie es wieder geschafft, so viele Emotionen und Gefühle, in mir, hervorzurufen. Die Geschichte von Fallon und Ben ist, von den bisherigen Geschichten der Autorin, die schönste von allen ❤. Es war etwas neues, mal was ganz anderes und das hat mir unglaublich gut gefallen. Nichts war vorhersehbar, für mich zumindest. Zur Mitte hin, gab es viele überraschende Wendungen, und diese Wendungen ließen mein Magen regelrecht zusammenziehen und mich die verschiedensten Emotionen und Gefühle fühlen. Positive, wie auch Negative. Das hat bisher noch kein Buch geschafft, nicht einmal "Maybe Someday", obwohl ich die Geschichte auch so liebe. Und das will schon was heißen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Fallon und von Ben erzählt. Ich persönlich mag das am liebsten, weil man dadurch, die Gefühle und Gedanken des jeweilig Anderen erfahren und mit ihnen mitfiebern kann. Was man, in diesem Fall, auch konnte, und das hat mir echt gut gefallen. Fallon und Ben sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, genauso wie die Nebencharaktere. Und ich werde sie so schnell nicht vergessen ❤. Ich denke, zum Schreibstil, brauche ich nicht viel zu sagen. Er ist einfach toll! Es ließ sich schnell und flüssig lesen. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich gerne in die Geschichte fallen lassen und diese wundervolle Liebe zwischen Fallon und Ben mitverfolgt. Das ist ein Buch, dass ich definitiv wieder und wieder und immer wieder lesen werde. Weil es das Wert ist ❤.

Covergestaltung:

Ich finde das Cover wunderschön und könnte es mir stundenlang ansehen. Außerdem passt es sehr gut zur Geschichte. Auch die Farbverläufe finde ich wunderschön. Ich persönlich hätte den englischen Originaltitel "November 9" behalten, aber der deutsche Titel ist auch sehr schön und passt auf jeden Fall zum Inhalt.

Fazit:

Ein überirdisch gelungenes Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann! ❤ Wer hohe Erwartungen hat, wird bestimmt nicht enttäuscht. Ich jedenfalls, wurde nicht enttäuscht. Nicht ein einziges Mal. Holt.Euch.Dieses.Wundervolle.Buch! ❤