macht neumacht neugierig auf die Fortsetzung
Der Mann aus der FlutFria Nordström, ehemals Mordermittlerin beim LKA Hamburg, lässt sich nach Sylt in die Polizeiwache Nord in List versetzen. Irgendetwas ist in Hamburg passiert, das immer nur angedeutet wird, was Fria aber ...
Fria Nordström, ehemals Mordermittlerin beim LKA Hamburg, lässt sich nach Sylt in die Polizeiwache Nord in List versetzen. Irgendetwas ist in Hamburg passiert, das immer nur angedeutet wird, was Fria aber bis heute Albträume beschert. Gleich an ihrem ersten Tag auf der neuen Dienststelle gibt es einen Toten. Tamme Mattes, ein eher eigenbrötlerisch ehemaliger Seemann, jetzt Rentner, wird stranguliert in seinem Haus gefunden. Auf den ersten Blick sieht alles nach Selbstmord aus, aber Fria hat da starke bedenken, die sich auch schnell bestätigen sollen. Unter diesen ereignisreichen ist mir der Einstieg recht schnell gelungen und meine Neugier war geweckt. Spannung kam im Sylt-Krimi dann auch recht schnell durch die mitunter sehr zwielichtigen Inselbewohner auf. Der aus Flensburg hinzugerufene Kommissar Jorgens, der die Leitung der Ermittlungen hatte, erschien mir recht unerfahren und wenig professionell. Immer wieder gibt Fria ihm gezielte Denkanstöße und zeigt Ermittlungsansätze auf, die Jörgens bereitwillig aufnimmt. In meinen Augen wäre Fria die bessere Wahl als Ermittlungsleiterin, wobei sie recht hoch pokert.
Dann gibt es aber noch den Fremden, den Fria am Strand gefunden, der sein Gedächtnis verloren hat und den sie vorerst bei sich wohnen lässt. Würde eine erfahrene Ermittlerin so etwas tun? Nun weil Fee, ihr Hund vertrauen zu ihm zeigt?
Der Krimi hat an einigen Stellen so seine Ecken und Kanten, soll heißen, dass ich es eher unglaubhaft fand, was meiner Spannung aber keinen Abbruch tat. Dafür ist dieser Mann mit dem zu dicken Mantel und den eisgrauen Augen einfach zu gut beschrieben. Der kennt kein NEIN und nur seine Bedingungen gelten. Einfach gruselig. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.