Avignon ist eine wirklich schöne Stadt und lacht mich mit seinen Lichtern in der Nacht auf dem Cover auch wirklich an, aber seitdem uns dort unser Auto aufgebrochen und das gesamte Gepäck geraubt wurde, ...
Avignon ist eine wirklich schöne Stadt und lacht mich mit seinen Lichtern in der Nacht auf dem Cover auch wirklich an, aber seitdem uns dort unser Auto aufgebrochen und das gesamte Gepäck geraubt wurde, mag ich nur noch literarisch nach Avignon reisen.
Gerne auch in Begleitung von Capitaine Olivier Malbec, dem Frauenversteher 😉 des Commisariat von Carpentras in der idyllischen Provence.
Malbec hat geschafft, wovon andere träumen: ein ortstypisches Steinhaus mit einem wilden Garten zu kaufen und zu renovieren. Und obwohl noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind, beneide ich ihn ein wenig um sein Domizil. Der Capitaine weiß die schönen Dinge des Lebens zu genießen und bei der Beschreibung des Menüs im Restaurant Hiély Lucullus wird mir der Mund wässrig gemacht. Ich liebe die französische Küche 😍.
Ein renommierter Mittelalterexperte ist verschwunden und Malbec ermittelt zunächst Undercover.
Ralf Nestmeyer schafft es, trockene historische Begebenheiten spannend zu erzählen und ich versinke in der Geschichte um Templerorden, Päpste in Rom und Avignon und finstere Machenschaften. Aber was hat die Vergangenheit mit dem verschwundenen Professor zu tun?
In „Nachtschwarzes Avignon“ glänzt der Autor wieder mit viel Provence-Feeling, dem sympathischen Olivier Malbec mit seinem unkonventionellen Liebesleben und einem spannenden Fall, der mich bis zum Schluss in Atem hält.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und sage „Au revoir“ und „À bientôt“ in der Provence.
Ex-Kardinal Mario und Restaurateurin Rosina sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Die erste Verliebtheit ist verflogen und Rosina wünscht sich, dass sich Mario auch offiziell zu ihr bekennt. Doch ...
Ex-Kardinal Mario und Restaurateurin Rosina sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Die erste Verliebtheit ist verflogen und Rosina wünscht sich, dass sich Mario auch offiziell zu ihr bekennt. Doch Mario scheint Geheimnisse zu haben und die Kluft zwischen den Beiden wird immer größer. Wie schade, ich mag dieses unkonventionelle Ermittlerpaar.
Vielleicht bringt sie aber ein neuer Fall wieder zusammen?
Adriano Venturi ist ein eigenwilliger Barista. „Kein Cappuccino am Nachmittag. Keine getrennten Rechnungen bei Bestellungen unter Freunden.“ Aber seine Fans feiern die schlichte Eleganz seines caffé.
Als Rosinas Freundin Cara ihren Chef Venturi tot auffindet, hat Rosina endlich wieder eine Aufgabe. Die unfähige Polizei kennt sie bereits von ihren vorherigen Ermittlungen und dass jetzt auch noch Cara verdächtigt wird, geht wirklich zu weit.
Rosina ist wie ein Tornado und als Polizist würde ich sie hassen, aber als Freundin ist sie loyal und unschlagbar.
Mir haben die Ermittlungen am Gardasee wieder viel Spaß gemacht. Es zeigt sich, dass es den größten Verbrechern immer wieder gelingt, sich zu tarnen und ich betrachte meine Nachbarn mit anderen Augen. Sind sie wirklich alle so harmlos, wie sie tun? 😉 Oder ist jeder Italiener automatisch ein Mitglied der Mafia?
Katharina Eigner hat mit ihren Protagonisten Figuren geschaffen, die originell und authentisch wirken und die ich gerne ein Stück ihres Weges begleite. Ich freue mich schon auf neue Abenteuer für Mario und Rosina.
Tabea Kummer ist zurück am Lago Maggiore. Während sie in „Mord am Lago Maggiore“ den Mord ihres Schwiegervaters aufklären konnte, soll sie dieses Mal auf Wunsch ihres Vermieters ihn in seinem Boutiquehotel ...
Tabea Kummer ist zurück am Lago Maggiore. Während sie in „Mord am Lago Maggiore“ den Mord ihres Schwiegervaters aufklären konnte, soll sie dieses Mal auf Wunsch ihres Vermieters ihn in seinem Boutiquehotel in Ascona vertreten. Doch die Gäste sind allesamt seltsam und als eine bekannte Influencerin tot aufgefunden wird, steckt Tabea plötzlich wieder tief in Ermittlungen, sehr zum Leidwesen der Polizei. Unterstützt wird sie dabei von Haushälterin Esmeralda, doch auch Esmeralda hütet ein Geheimnis.
Die Casa Buonmattino ist schon ein besonderes Urlaubshotel. Das Frühstücksbüffet würde ich mir auch gerne schmecken lassen: „Ofenfrisches Brot, ein Korb gefüllt mit den verschiedensten Brötchen und Gebäck, Käsespezialitäten aus den umliegenden Tälern und Marmeladen produzione propria stellten nur die Basis dar. Optische und gustatorische Krönung war ein in einer Kristallschüssel präsentierter Fruchtsalat. Nicht zu vergessen die variierenden Eierspeisen und Spezereien vom Feinkosthändler.“ Da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen.
Allerdings sind die anderen Gäste dann doch sehr merkwürdig und auch das Hauspersonal hat seine Eigenheiten, vielleicht suche ich mir doch lieber eine andere Unterkunft. Insbesondere, da der Tod in der Casa Buonmattino umgeht.
Alexandra Holenstein gelingt es erneut mich zu fesseln und mir die Schönheiten des Tessin nahezubringen. Ich mag die sanfte Ironie, die ihren Schreibstil auszeichnet und die besonders bei Esmeralda zum Vorschein kommt: „Auch hätte sie Adora (ihre Tochter) darüber aufklären können, wie wenig Verlass auf eine schicksalhafte Bestrafung schlechter Charakter bestand. Für diese Erkenntnis genügte ein kurzer Blick aufs Weltgeschehen.“
Immer wieder muss ich schmunzeln und habe trotz des wachsenden Bodycounts meinen Spaß, die Opfer waren keine sympathischen Menschen und ein Gefühl von „endlich trifft es mal die Richtigen“ kommt auf.
Mein besonderer Liebling ist Bruno, Tabeas Basset, der für die tierischen Akzente sorgt.
Auch der zweite Teil der Reihe hat mir wieder gut gefallen und ich bin schon gespannt, wo Tabea als Nächstes ermitteln darf.
Die Kuh auf dem Cover schaut mich mit ihren seelenvollen Augen an und ich kann nicht verstehen, dass es Rinderzüchter gibt, denen das Tierwohl komplett egal ist.
Gleich an ihrem ersten Tag als Chefinspektorin ...
Die Kuh auf dem Cover schaut mich mit ihren seelenvollen Augen an und ich kann nicht verstehen, dass es Rinderzüchter gibt, denen das Tierwohl komplett egal ist.
Gleich an ihrem ersten Tag als Chefinspektorin der Kriminalpolizei Innsbruck wird Susanne Gabl mit einem Todesfall konfrontiert. Eine junge Beamtin wurde vergiftet und mit dem gewalttätigen Lebenspartner ist der Mordverdächtige auch sofort gefunden, aber gar so einfach ist es dann doch nicht, oder doch?
War die junge Beamtin womöglich einem Tierschutzskandal auf der Spur? In der idyllischen Tiroler Landschaft ist nicht alles bio, was stinkt. Wenn es ums große Geld geht, wird schon einmal ein Auge zugedrückt, Korruption und Vetternwirtschaft gibt es leider überall und die Hand aufhalten ist einfacher als gegen Missstände vorzugehen.
Agnes Dorn hat mit „Es ist nicht alles bio, was stinkt“ einen erfrischenden Landkrimi geschrieben, der die Schattenseiten der ländlichen Idylle zeigt. Mir gefällt besonders gut die Zusammenarbeit zwischen der Kripo Innsbruck und den Tiroler Kollegen. „Georg war ein durch und durch gemütlicher Mensch, der selten laut oder hektisch wurde. Davon, dass er auch einem guten Essen mit Freunden nicht abgeneigt war, erzählte sein Körper, der mit den Jahren der Friedfertigkeit seines Trägers in der Ausgestaltung weicher Formen Rechnung trug.“ Das ist einfach nett formuliert und zeigt, dass es auf dem Lande eben gemütlicher zugeht.
Ich würde mich freuen, wenn es weitere Fälle für unser Ermittlungsteam gibt und empfehle diesen witzigen Landkrimi sehr gerne weiter.
Mich hat mal wieder eine fiese Erkältung erwischt, die perfekte Gelegenheit also, mir mit „52 kleine & große Eskapaden für die Seele“ also etwas Gutes zu tun.
Schön die erste Seite zeigt mir, hier bin ...
Mich hat mal wieder eine fiese Erkältung erwischt, die perfekte Gelegenheit also, mir mit „52 kleine & große Eskapaden für die Seele“ also etwas Gutes zu tun.
Schön die erste Seite zeigt mir, hier bin ich richtig, es geht um Abenteuer, Lächeln, Kleine Fluchten, Lebensfreude und Ab nach Draußen.
Es beginnt im Norden, daher überblättere ich die beiden ersten Kapitel und starte gleich im Süden, mir ist gerade etwas nach Heimatnähe. Zelten ist nicht so meines, aber gut zu wissen für alle Freunde des Wildcampens, dass es einen Ort in Deutschland gibt, an dem das erlaubt ist, wenn auch immer nur für eine Nacht. Da kann der Sonnenaufgang noch so schön sein, dass wäre mir zu viel Arbeit, das Zelt nur für eine Nacht aufzubauen. Yoga auf dem SUP am Kahler See haut mich auch noch nicht um, aber dann kommt es: ein Weinschlafwagen in Langenlohnsheim, das merke ich mir.
Warum nicht mal das kleinste Bundesland besuchen und am Bostalsee einen Miniurlaub genießen? Oder Radwege testen, den Lautertal-, Sauertal- und Raubritter-Radweg, das klingt doch spannend. Vieles hat hier tatsächlich mit Camping zu tun, aber es gibt auch immer Alternativen zum Zelten, wie etwa einen Schäferwagen.
Einfach mal die Uhr ablegen und die Stadt der Sonnenuhren besuchen, von Röttingen habe ich bisher noch nie gehört. Himbeeren pflücken auf dem Weg zur Cadolzburg, nächtigen im „AmVieh-Theater“, was für ein Name und mir bislang völlig unbekannt, die Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte, wenn man mal andere bayerische Seen entdecken möchte, als den Chiemsee oder Starnberger See.
Wer sich körperlich verausgaben will, dem wird ein Aufenthalt auf dem Demeterhof Freytag empfohlen, da „dürfen große und kleine Gäste mit anpacken und die Kühe mit frischem, saftigem Grün verwöhnen.“
Eine Auszeit in einem Kloster, der Geißenpfad im Schwarzwald oder familienfreundliche Preise im Naturfreundehaus am Bodensee, der Süden hat viel zu bieten.
Dann arbeite ich mich jetzt über die Mitte zum Norden vor, auch wenn hierfür mehr Zeit als ein Wochenende notwendig ist, aufgrund der langen Anreise.
Übernachten im schwebenden Zelt klingt spannend, aber dann doch eher für gelenkige junge Leute, sicherlich auch ein Spaß für Kinder, für mich darf es lieber eine Hobbithöhle sein. Der Andreasberg, einer der dunkelsten Orte Deutschlands und damit ideal fürs nächtliche Sternegucken, klingt spannend.
Wer acht Tage Zeit hat, kann auch den Malerweg mit 116 Kilometern wandern, an der sich Landschaftliche Highlights und Meisterwerke aneinanderreihen. Wer nicht von Heuschnupfen geplagt ist, kann im Heu übernachten und Kindheitsträume wahr werden lassen und Winterfreunde kommen im Taunus auf ihre Kosten.
Digital Detox im Kloster Langwaden, Eselwandern in der Vulkaneifel, auch in der Mitte Deutschlands gibt es viele Anregungen für kleine Auszeiten, für die Esel muss ich noch meinen Mann überzeugen 😉.
„Einschlafen, während die Wellen sanft an die Wände klatschen, so ein Hausboot auf Rügen klingt schon reizvoll. Mit dem Kajak unterwegs oder in einem Schlafstrandkorb den Sonnenaufgang begrüßen. Historische Festungen, herrliche Badeseen, historische Mühlen, Hofcafés laden zur Rast ein. Von Hof zu Hof die Vorräte für zuhause auffrischen und „das Landleben von seiner schönsten Seite genießen“.
Die Bilder machen Lust und Laune gleich den nächsten Kurztrip zu buchen, vielleicht zu den Festspielen auf der Tecklenburg?
Ich habe jede Menge tolle Anregungen mitgenommen und wenn ich auch gerade nur auf dem Sofa gereist bin, gute Laune hat das trotzdem gemacht.
Sehr gerne empfehle ich “52 kleine & große Eskapaden für die Seele“ weiter, sei es als Anregungen für einen Ausflug, einen Urlaub oder einfach nur, um mit schönen Bildern und Ideen die Seele ein wenig baumeln zu lassen.