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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2024

Triumphaler Abschluss der Bodensee-Saga

Wie Spuren am See - Das Juwel
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In Band 1 und 2 habe ich Isabella und Chris kennengelernt, deren Liebe durch die gemeinsam erlebten Abenteuer sich deutlich gefestigt hat, so dass bereits über gemeinsame Kinder nachgedacht wird. Ich finde, ...

In Band 1 und 2 habe ich Isabella und Chris kennengelernt, deren Liebe durch die gemeinsam erlebten Abenteuer sich deutlich gefestigt hat, so dass bereits über gemeinsame Kinder nachgedacht wird. Ich finde, dass Chris absolutes Bookboyfriend-Potenzial hat, der sich auch durch einen Geist aus Isabellas Vergangenheit nicht vertreiben lässt.

Wie in den vorangegangenen Bänden spielt das Buch in zwei Zeitebenen und die Abstecher in die Vergangenheit von Ada, welche Isabella die Villa am Bodensee vererbt hat, gefallen mir besonders gut. Außerdem ist wieder Platz für eine Legende, welche Sagenforscher Chris mal wieder besonders stimmungsvoll vorgetragen hat.

Sibylle Baillon zieht mich auch in Teil 3 wieder in ihren Bann und ich kann das Buch kaum aus den Händen legen. Das Juwel bietet einen runden Abschluss der Trilogie und lädt ein, ein wenig vom Bodensee zu träumen.

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne für die gesamte Reihe, die mir viele Stunden an Spannung, Romantik und Unterhaltung geboten hat.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Eine Reise durch Europa

KUNTH Bildband Seeblicke
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Seeblicke nimmt mich mit auf eine Reise zu den schönsten Seen Europas. Als Vielreisende entdecke ich einiges Bekanntes, aber ich werde auch mit vielen neuen Seeblicken überrascht.

„Lichtblicke, Ausblicke, ...

Seeblicke nimmt mich mit auf eine Reise zu den schönsten Seen Europas. Als Vielreisende entdecke ich einiges Bekanntes, aber ich werde auch mit vielen neuen Seeblicken überrascht.

„Lichtblicke, Ausblicke, Fenster mit Aussichten, Badefreuden, Bootstouren und Besuche der malerisch am Ufer gelegenen Ortschaften. Wer Seen liebt, wird dieses Buch lieben, versammelt es doch in prächtigen Bildern und wunderbaren Ansichten die schönsten Seen Europas.“ So verspricht es dieser Bildband gleich zu Beginn und tatsächlich, diese grandiosen Bilder machen „seesüchtig“.

Meine „See“-Reise beginnt mit Island und endet im Baltikum. Ein eisblauer See mit Schneebrocken und unaussprechlichem Namen, der Lough Erne, der mich an meine Hausbootstour erinnert, Loch Ness mit der unglaublich interessanten Ausstellung über die Wahrscheinlichkeit, dass es Nessie wirklich gibt, der besungene Loch Lomond oder die vielen tausend Seen in Finnland, viele Erinnerungen stürmen auf mich ein, wenn ich durch diesen Bildband blättere. Sowohl die bekannten Seen wie der Genfer See, der Bodensee, der Forggensee, der Gardasee oder auch die mecklenburgische Seenplatte bieten neue Se(e)h-Perspektiven, aber ich entdecke auch viel Neues. Der Lagoa do Fogo (Feuerlagune) auf den Azoren, die Laguna Rosa, der Mir-See von traumhafter Schönheit, der rumänische Gletschersee Balea auf über 2.000 m Höhe, der nur wenige Monate über die „Straße in die Wolken“ erreichbar ist, der Czorsztyn-Stausee (ein Zungenbrecher), vor dem malerisch ein Pferd grast.

Wie oft bin ich schon am Walensee vorbeigefahren, wenn ich in die Schweizer oder Tiroler Berge fahre, aber nie habe ich seine Schönheit in Gänze erfasst.

„See-Blicke“ lädt ein zum Träumen, zeigt mir bekannte Seen mit neuen Aussichten und macht Lust auf die unbekannten. Sehr gerne empfehle ich diesen Bildband aus dem Kunth Verlag weiter.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Die Polizistin und der Dandy, ein Team wider Willen

Mord an der Loire
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Phillipe Auguste Louis Vicomte du Plessis, Baron de Beaumarchais, bis dieser arrogante Adels-Schnösel seinen Namen ausgesprochen hat, bin ich bereits eingeschlafen 🤣. Aber Phillipe kann auch anders, auch ...

Phillipe Auguste Louis Vicomte du Plessis, Baron de Beaumarchais, bis dieser arrogante Adels-Schnösel seinen Namen ausgesprochen hat, bin ich bereits eingeschlafen 🤣. Aber Phillipe kann auch anders, auch wenn es eine Weile dauert, bis ich mit ihm warm werde. Sein bester Freund ist seit seinen Collegetagen Daniel, Sohn eines Arbeiters und inzwischen Café-Betreiber, dessen Köstlichkeiten auch mir das Wasser im Mund zerlaufen lassen.

Catherine Duval versetzt mich ins Tal der Loire, zu dieser Vielzahl an Schlössern, die ich bereits zweimal bestaunen durfte. Erst verschwindet eine alte Schatulle aus dem Familienbesitz, dann wird ein Gemälde aus dem Schloss gestohlen und als auch noch im Schlossgraben eine Leiche treibt, muss Phillipe seine Manieriertheiten bei Seite lassen und gemeinsam mit Kommissarin Charlotte ermitteln.

Dabei macht Charlotte zunächst sehr deutlich was sie von Adeligen im Allgemeinen und Philippe im Besonderen hält 😉. Der Schlagabtausch zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Charakteren ist amüsant und dass der werte Herr Baron ab und zu eines auf den Deckel bekommt, macht ihn viel sympathischer. Im Vergleich zu seiner affektierten Verwandtschaft wirkt Phillipe plötzlich sehr bodenständig.

Jede Menge Verdächtige werden präsentiert und die Autorin spricht wichtige Themen an, die durch den Rechtsruck in Frankreich bestätigt werden. Mir hat dieser Ausflug in unser Nachbarland sehr gut gefallen, Ruckzuck bin ich durch die Seiten geflogen, habe mitgerätselt und gelacht und gebangt.

Ein wunderbares Ermittler-Duo, welches ich hoffentlich noch in vielen weiteren Fällen unterstützen darf.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Spannung in der „ewigen Stadt“

Commissario Leone und die römische Unterwelt
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Seit meiner Abi-Reise habe ich mein Herz an Rom verloren und muss immer mal wieder durch die Straßen dieser Stadt schlendern, die ein lebendiges Museum ist. In die unterirdischen Katakomben Roms habe ich ...

Seit meiner Abi-Reise habe ich mein Herz an Rom verloren und muss immer mal wieder durch die Straßen dieser Stadt schlendern, die ein lebendiges Museum ist. In die unterirdischen Katakomben Roms habe ich es jedoch noch nicht geschafft, das hat mir Commissario Leone voraus. Da er dort allerdings eine Leiche findet, hält sich mein Neid in Grenzen, auf diese Erfahrung kann ich gerne verzichten.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich mag ihre lebendige Schreibweise, die mich einlädt, an den Ermittlungen teilzunehmen. Das Ermittlerteam rund um Enzo Leone ist originell besetzt, er selbst sollte öfters mal lächeln, wie ihn seine Freundin Rosa ermahnt. Es gibt Hinweise auf Band 1, die neugierig machen, aber auch ohne die Vorkenntnisse ist Band 2 problemlos zu lesen.

Der Spannungsbogen bleibt durchgehend erhalten, sukzessive finden die Kommissare und ich Spuren, die in einem grandiosen Finale die Ursache für verschiedene Verbrechen aufdecken. Mit manchen Tätern habe ich Mitleid und kann ihre Motive verstehen und ich ertappe mich dabei, ein wenig Schadenfreude zu empfinden, dass es manchmal die Richtigen erwischt 😉.

Es geht um einen Ring, der verschwunden war und wieder aufgetaucht ist, um Loyalität und um Liebe und schon bald habe ich vergessen, dass es sich nur um fiktive Gestalten in einem Buch handelt. Ich möchte mehr und hoffe, dass ich gemeinsam mit Enzo und seinem Team bald in neuen Fällen ermitteln darf.

Sehr gerne empfehle ich Commissario Leone und die römische Unterwelt weiter.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Spannung am Gardasee

Oliva del Garda
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Die Freundinnen Rosina und Oliva sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen verstehen sie sich so gut und genießen ihr Leben am Gardasee. Während die stylische Rosina ...

Die Freundinnen Rosina und Oliva sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen verstehen sie sich so gut und genießen ihr Leben am Gardasee. Während die stylische Rosina sich ein wenig in einen Ex-Kardinal verguckt hat, gefällt sich Oliva in der Rolle der Betrachterin, wo sie manchmal auch einfach handeln sollte.

Nachdem in Teil 1 Rosina bereits in einem Mordfall ermittelt hat, erlebt sie in Teil 2, wie die junge Ornella Ronchetti vom Felsen einer Burg stürzt. Eigentlich sollte gerade ihre Schwester heiraten. Rosina, die für die mächtige Olivenbauern-Familie Decken-Fresken restauriert, hat Zweifel an der Selbstmordtheorie und stößt damit in ein Wespennest.

Ich fühle mich an den Gardasee versetzt, erfahre einiges über die Produktion von gutem Olivenöl, möchte über die typischen Märkte bummeln und mich liebend gern von Rosina bekochen lassen. Aber dafür bleibt keine Zeit, denn das Verbrechen schläft nicht. Sind militante Tierschützer für den Tod von Ornella verantwortlich und was haben Rotkehlchen mit der Olivenernte zu tun? Immer neue Motive und Verdächtige tauchen auf, wird Rosina den Überblick behalten?

Mir hat dieser Ausflug an den Gardasee sehr gut gefallen und ich würde mich über weitere Fälle sehr freuen. Mit einem Zitat und einem eisgekühlten Limoncello-Spritz möchte ich schließen:

„Manchmal schlummern Überraschungen in Dingen, die du schon abgehakt hast. In der Liebe wie beim Limoncello.“

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