Gartenkrimi vom Feinsten
AnbandeltIst ein Wüstengarten nicht ein Widerspruch in sich? Die Gartenfreundinnen vom Klub der Grünen Daumen wollten sich eigentlich nur anschauen, was in einem Wüstengarten für Pflanzen gedeihen, aber schon stolpern ...
Ist ein Wüstengarten nicht ein Widerspruch in sich? Die Gartenfreundinnen vom Klub der Grünen Daumen wollten sich eigentlich nur anschauen, was in einem Wüstengarten für Pflanzen gedeihen, aber schon stolpern sie über einen leblosen Mann.
Dass sich die Geschichte dann aber so entwickelt, wie es die Protagonisten in „Anbandelt“ erleben, damit hätte ich jetzt auch nicht gerechnet.
Wie lebte es sich in einer Kommune der 1970er Jahre und was ist eigentlich aus den Kindern geworden, die in der damaligen Zeit geboren wurden?
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Vera und Eva im Bliamal, dem Wohlfühlcafé, welches Kräuterfee Johanna inzwischen betreibt. Hier könnte ich es mir auch gut gehen lassen, mit einer Bananenschnitte natürlich und über die verrückten Vorstellungen der Anhänger der Manosphere tratschen oder Gartentipps erhalten. Auch wenn ich selbst keinen Garten habe, schwarze Daumen und so, finde ich es immer wieder interessant, wieviel Wissen Johanna auf spielerische Art und Weise vermittelt.
Nicht fehlen dürfen natürlich wieder die informativen Kapitelüberschriften. Dieses Mal lerne ich zum Beispiel, dass Bienen beim Kontakt mit Hanfpflanzen nicht berauscht werden oder dass genetisch gesehen, Hühner die nächsten lebenden Verwandten des Tyrannosaurus Rex sind.
Ich hatte wieder jede Menge Spaß, die knapp 460 Seiten waren viel zu schnell durchgesuchtet und ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer der Damen vom Klub der Grünen Daumen.