Spannendes Sittenbild Englands zu Beginn der Industrialisierung
Glimmende HimmelTeil 2 fasziniert mich ebenso wie Teil 1 und ich begleite June nach Bradford ins Jahr 1868.
Während es durchaus Unternehmer gibt, die erkannt haben, dass die Gesundheit ihrer Arbeiter ein wertvolles Gut ...
Teil 2 fasziniert mich ebenso wie Teil 1 und ich begleite June nach Bradford ins Jahr 1868.
Während es durchaus Unternehmer gibt, die erkannt haben, dass die Gesundheit ihrer Arbeiter ein wertvolles Gut ist, spart sich ein Großteil der Fabrikanten den teureren Arbeiterschutz und viele Arbeiter müssen unter unmenschlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen schuften. Die Profitgier der Reichen geht zulasten der Ärmsten.
Auch für kleine Kinder sind Zehnstunden-Tage keine Seltenheit und statt zur Schule zu gehen, müssen sie zum Einkommen der Familie beitragen. Wie gut geht es uns dagegen heutzutage, wobei die Profitgier der Megareichen auch heutzutage vorhanden ist.
Lia Scott verbindet die deprimierenden Zustände der Arbeiterklasse mit einer zarten Liebesgeschichte. Franky, der Wollsortierer mit seiner dunklen Vorgeschichte und June, die Tochter eines ehemaligen Pfarrers, die beiden begegnen einander immer wieder und doch trennen sie Herkunft und Schicksal.
Spannend finde ich welchen Widerständen sich diejenigen gegenübersehen, welche die Welt ein Stückchen verbessern wollen und doch ist da auch ein bisschen Hoffnung.
Meine Lieblingsnebenfigur ist der kleine Tommy, der sich trotz der Armut in seiner Familie nicht unterkriegen lässt und immer das Positive sieht.
Ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Herausforderungen auf June, Franky und Tommy warten und kann es kaum abwarten, bis die Reihe endlich weitergeht 😍