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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2025

Spannendes Sittenbild Englands zu Beginn der Industrialisierung

Glimmende Himmel
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Teil 2 fasziniert mich ebenso wie Teil 1 und ich begleite June nach Bradford ins Jahr 1868.

Während es durchaus Unternehmer gibt, die erkannt haben, dass die Gesundheit ihrer Arbeiter ein wertvolles Gut ...

Teil 2 fasziniert mich ebenso wie Teil 1 und ich begleite June nach Bradford ins Jahr 1868.

Während es durchaus Unternehmer gibt, die erkannt haben, dass die Gesundheit ihrer Arbeiter ein wertvolles Gut ist, spart sich ein Großteil der Fabrikanten den teureren Arbeiterschutz und viele Arbeiter müssen unter unmenschlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen schuften. Die Profitgier der Reichen geht zulasten der Ärmsten.

Auch für kleine Kinder sind Zehnstunden-Tage keine Seltenheit und statt zur Schule zu gehen, müssen sie zum Einkommen der Familie beitragen. Wie gut geht es uns dagegen heutzutage, wobei die Profitgier der Megareichen auch heutzutage vorhanden ist.

Lia Scott verbindet die deprimierenden Zustände der Arbeiterklasse mit einer zarten Liebesgeschichte. Franky, der Wollsortierer mit seiner dunklen Vorgeschichte und June, die Tochter eines ehemaligen Pfarrers, die beiden begegnen einander immer wieder und doch trennen sie Herkunft und Schicksal.

Spannend finde ich welchen Widerständen sich diejenigen gegenübersehen, welche die Welt ein Stückchen verbessern wollen und doch ist da auch ein bisschen Hoffnung.

Meine Lieblingsnebenfigur ist der kleine Tommy, der sich trotz der Armut in seiner Familie nicht unterkriegen lässt und immer das Positive sieht.

Ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Herausforderungen auf June, Franky und Tommy warten und kann es kaum abwarten, bis die Reihe endlich weitergeht 😍

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Das Verbrechen schläft nicht in Montreux

Letzter Ton in Montreux
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Von Montreux kenne ich nur das Jazz Festival und das ist nicht meine Musikrichtung 😉 aber bisher dachte ich, dass es da mondän und idyllisch zugeht. Doch Laura Pfeiffer deckt ein abscheuliches Verbrechen ...

Von Montreux kenne ich nur das Jazz Festival und das ist nicht meine Musikrichtung 😉 aber bisher dachte ich, dass es da mondän und idyllisch zugeht. Doch Laura Pfeiffer deckt ein abscheuliches Verbrechen auf und bringt sich dadurch selbst in Gefahr.

Beim Lesen hatte ich öfters das Gefühl wie bei einem Film, wenn die Protagonisten etwas ziemlich Dummes machen, wie zum Beispiel allein durch einen dunklen Park zu gehen 🤣 und wollte Laura immer zurufen, sich doch vernünftiger zu verhalten, aber das ist nicht ihre große Stärke 😉.

Der Fall bringt Laura und mich mit Menschen in Berührung, auf die ich gerne verzichten würde und für die ein Menschenleben keine Bedeutung hat. Mir haben die Ermittlungen Spaß gemacht, da ich ja ungefährdet vom Sofa aus den Verbrechern nachjagen konnte.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Kriminell gute Kurzgeschichten der mörderischen Schwestern

Tabak, Tod und Traubenlese
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Im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der mörderischen Schwestern 2025 in Speyer wurde diese Anthologie veröffentlicht.

In nur wenigen Seiten Spannung aufzubauen und die Leser zu verwirren ist ungleich ...

Im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der mörderischen Schwestern 2025 in Speyer wurde diese Anthologie veröffentlicht.

In nur wenigen Seiten Spannung aufzubauen und die Leser zu verwirren ist ungleich schwerer, als wenn dafür über mehrere hundert Seiten zur Verfügung stehen.

Den Autorinnen von Tabak, Tod und Traubenlese ist dies durch die Bank ausgezeichnet gelungen. Immer wieder werde ich überrascht, amüsiert und freue mich, wenn am Ende das Gute siegt.

Die in der Pfalz Gemeuchelten haben in der Regel ihr Schicksal verdient.

Die Geschichten sind so unterschiedlich wie die Autorinnen, die sie erschaffen haben und ich habe keine gefunden, die mich nicht begeistert hat. Ob es das Ehepaar ist, welches sich gegenseitig den Tod wünscht oder ein ungehobelter Radfahrer, der seine Strafe erhält oder ein selbst ernannter Weinpabst, der von einem Jungwinzer vorgeführt wird, sie alle haben mich wunderbar unterhalten und haben mir wie kleine Appetithäppchen Lust auf mehr gemacht.

Sehr gerne empfehle ich Tabak, Tod und Traubenlese weiter, das Buch würde aufgrund der grünen Farbe auch ausgezeichnet als Geschenk unter einen Weihnachtsbaum 🎄 passen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein bisschen Bella Italia in Bayern

Mord nach Rezept
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Emma Ferrari bringt italienische Lebensart und Feinkost nach Himmelsricht, einem kleinen Ort in Bayern und ich hätte nichts dagegen, wenn es auch in unserem Ort eine Filiale von Emmas Laden geben würde ...

Emma Ferrari bringt italienische Lebensart und Feinkost nach Himmelsricht, einem kleinen Ort in Bayern und ich hätte nichts dagegen, wenn es auch in unserem Ort eine Filiale von Emmas Laden geben würde 😉

Bereits zum zweiten Mal muss Emma in einem Mordfall ermitteln und an Verdächtigen mangelt es nicht, als Isadora von Hohenfels vergiftet wurde. Alle Verdächtigen sind Emma sympathisch oder müssen ausgeschlossen werden, ein wahrhaft verzwickter Fall.

Mir hat „Mord nach Rezept“ den langweiligen Rückflug aus dem Urlaub versüßt, hierfür habe ich gerne auf das Entertainment Programm verzichtet 😉

Emma, ihre Freunde und Familie sowie den sympathischen Kommissar Gieseking habe ich in mein Herz geschlossen und ich würde mich über weitere Abenteuer in Himmelricht sehr freuen 😍

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Spannender Alpenkrimi

TOD AM BERG
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Tod am Berg ist mein erstes Buch der sympathischen mörderischen Schwester, die meines Wissens aber nur literarisch mordet 😉.

Der Bodycount ist hoch, der Weg des Luxemburgers Raphael ist mit Leichen gepflastert, ...

Tod am Berg ist mein erstes Buch der sympathischen mörderischen Schwester, die meines Wissens aber nur literarisch mordet 😉.

Der Bodycount ist hoch, der Weg des Luxemburgers Raphael ist mit Leichen gepflastert, fast tut er mir ein wenig leid, der arme Kerl 🤣.

Aufgrund seiner schrecklichen Familie fühlt sich Raphael aber in den Südtiroler Bergen viel wohler als in Luxemburg, obwohl er gefühlt bei jeder Wanderung auf einen Toten stößt. Natürlich gerät er dadurch ins Visier der örtlichen Polizei, welche vor allem durch Kompetenzgerangel auffällt und mich hoffen lässt, niemals auf polizeiliche Unterstützung in Südtirol angewiesen zu sein 😉.

Meine Verdächtigen sterben und ich bekomme Lust auf einen Urlaub in Südtirol, den ich aber sicher nicht im Winter dort verbringen werde.

Tod am Berg überzeugt durch Ortskenntnis, Spannung und sympathische Protagonisten und macht Lust auf mehr.

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