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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2017

Naja

Honigtot
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In dem Roman "Honigtot" lernen wir die Geschichte von Felicitys Familie kennen.
Anfang und Ende der Geschichte spielen in der Gegenwart und dank eines in Romanform geschriebenen Tagesbuches ist es uns ...

In dem Roman "Honigtot" lernen wir die Geschichte von Felicitys Familie kennen.
Anfang und Ende der Geschichte spielen in der Gegenwart und dank eines in Romanform geschriebenen Tagesbuches ist es uns möglich in die Zeit des zweiten Weltkrieges einzutauchen. Die Vorfahren von Felicity sind jüdischer Abstammung und so ist das Thema Verfolgung und Fremdenhass vorprogrammiert.

Ich habe das Buch aufgrund der guten Bewertungen gekauft und mich auch schon drauf gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Die Personen bleiben blass und die Geschehnisse erinnern eher an einen Groschenroman, als an ein Buch mit so einem ernsten Thema als Kern. Auch kann ist einiges an dem Roman nicht schlüssig für mich. Selbst wenn ich mein Tagebuch in der Romanform verfasse, dann habe ich nicht so viele Einblicke in anderen wie sie dem Leser hier vermittelt werden.

Die drei Smileys gibt es zu einem dafür, dass ich es gekauft habe, obwohl es ein Buch über den zweiten Weltkrieg ist. Das Thema ist selbstverständlich nicht einfach zu behandeln, aber für mich einfach zu oft dagewesen. Auf die Beschreibung der damaligen Verhältnisse gefiel mir nicht schlecht.

Meiner Meinung nach ist "Honigtot" ein Buch für Groschenromanfans.



Veröffentlicht am 05.10.2017

Toller historischer Roman

Das blaue Medaillon
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Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ...

Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ist Alessa tief getroffen und als dann noch ihr Großvater stirbt, muss sie aus Venedig verschwinden. Hinter ihrem Familienerbstück, einen blauem Medaillon, ist der berüchtigtste Meuchelmörder ihrer Zeit hinterher. Zusammen mit einer Gruppe von Schaustellern macht sie sich auf Richtung Celle. Dort hofft sie ihren einzigen lebenden Verwandten zu treffen.
Das Erbstück wird gestohlen und Alessa hat es nicht einfach an das Schmuckstück ranzukommen.

Es war für mich der erste Roman der Autorin und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt spannend und ehe man sich versieht ist man mitten in Venedig, im Jahr 1676. Ich bin schon häufig in Venedig gewesen und die Autorin schafft es die besondere Magie dieser Stadt einzufangen. Gerne wäre ich noch länger hier geblieben, aber Alessa muss sich davon stehlen um dem Meuchelmörder zu entkommen.

Sie reist mit einer Gruppe Schausteller. Die Menschen aus dieser Gruppe sind einmalig, und genau wie Alessa und die anderen Charaktere dieses Buches, fein ausgearbeitet und glaubhaft.

Es macht Spaß die Gruppe bis zum Hof zu begleiten. Hier angekommen, tauchen wir in das höfische Leben ein.

Selbstverständlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Sie ist etwas vorhersehbar. Was mir hier besonderes gefällt ist es, dass die Geschichte nur nebenbei stattfindet. Sie hält sich im Hintergrund und lässt dabei das Abendteuer weiter laufen.

An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ganz schön in die Länge.
Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist. Potenzial dafür wäre auf jeden Fall vorhanden.

„Das blaue Medaillon“ ist ein historischer Abenteuerroman mit einer starken weiblichen Hauptperson. Klare Empfehlung für alle Fans des höfischen Lebens.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Nicht überzeugt

Mischling
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Die Zwillinge Perle und Stasia sind 12 Jahre alt, als sie 1944 deportiert werden. Als Zwillinge sind sie für Mengele wertvoll und so werden sie nicht vergast, sondern zusammen mit vielen anderen Mehrlingen ...

Die Zwillinge Perle und Stasia sind 12 Jahre alt, als sie 1944 deportiert werden. Als Zwillinge sind sie für Mengele wertvoll und so werden sie nicht vergast, sondern zusammen mit vielen anderen Mehrlingen zum Forschungsobjekt. Gemeinsam versuchen sie den grauenhaften Alltag zu überstehen, bis Perle auf einmal verschwindet. Nach der Befreiung macht sich Stasia zusammen mit Feliks auf die Suche nach Perle.

Das Cover passt gut. Erst nachdem man das Buch beendet hat, versteht man die Mohnblumen auf dem Cover.

Das Thema das in diesem Buch behandelt wird, ist kein einfaches. Das grauenhafte Schaffen von Mengele ist allgemein bekannt und man sollte sich vorher sicher sein, ob man das Buch wirklich lesen möchte.

Perle und Stasia sind zwei interessante Charaktere. Sie zeigen, was man alles aushalten kann, wenn es jemanden gibt, der einen liebt, der für einen da ist.
Allerdings kam ich mit den Schreibstil nicht gut zurecht.
Häufig musste ich Sätze doppelt lesen, um zu verstehen was genau gemeint war. Er war so bemüht kunstvoll.
Mir viel es schwer mich in die Geschichte fallen zu lassen.
Die beiden Schwestern erzählen im Wechsel ihre Geschichte und es gibt einige Lücken, welche nicht gefüllt werden.

Mich konnte das Buch, trotz der beiden interessanten Charaktere, nicht begeistern.

Keine Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 21.02.2019

Ein großartiges Erbe

Um fünf unter den Sternen
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Die beiden Schwestern Nessie und Sam haben ein kleines Pub in einer kleinen Stadt von ihrem Vater geerbt. Der Mann, der sie als kleine Kinder verlassen hat, der Mann, welcher nie für sie da war. Dieser ...

Die beiden Schwestern Nessie und Sam haben ein kleines Pub in einer kleinen Stadt von ihrem Vater geerbt. Der Mann, der sie als kleine Kinder verlassen hat, der Mann, welcher nie für sie da war. Dieser Mann hinterlässt Nessie und Sam das Star and Sixpence Pub. Gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe und auch dem ein oder anderem Dorfbewohner. Dabei müssen sie sich auch ihrer Vergangenheit stellen und ihr Herz für neue Menschen öffnen.

Das Cover ist schön. Man sieht das Pub und hat sofort Lust auf ein schönes, kaltes Getränk . Es sieht wirklich sehr gemütlich aus.

Nessie und Sam sind überhaupt nicht glücklich sich durch das Pub, die Stadt und die Bewohner mit ihrem Vater auseinander setzten zu müssen. Für die beiden war er ein Mann der den Alkohol seiner Familie vorgezogen hat.
Es ist schön zu lesen, dass das Dorf ihn ganz anderes in Erinnerung hat und das die Beiden so die Möglichkeit haben seinen Tod aufzuarbeiten.

Sam und Nessie sind sehr authentische Charaktere. Beide sind sehr unterschiedlich und jede geht Probleme ganz anderes an. Es ist interessant zu lesen, wie sie miteinander auskommen und füreinander da sind.
Das Buch lässt sich super gut lesen. Ich habe es in zwei Tagen durch gelesen. Er ist flüssig und bildhaft. Man ist sofort zwischen den Seiten gefangen und fragt sich, was die Beiden als nächstes vorhaben.

Zur der Handlung an sich will ich nicht zu viel verraten, aber das Jahr, welches die Schwestern im Pub verbringen, hält einiges für sie bereit. Nebenbei bemerkt finde ich den englischen Titel "A Year at the Star ans Sixpence" tausendmal besser und passender.

Ein Buch zum abschalten und entspannen.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch von bloggerportal bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Tolles Kinderbuch

Die kleine Hummel Bommel entdeckt die Wiese
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Die kleine Hummel Bommel ist wieder da. Dieses Mal erkundet sie eine bunte Wiese und erkundet, welche Tiere hier leben und welche Blumen hier blühen. Außerdem erfährt der Leser, warum der Schutz der Wiesen ...

Die kleine Hummel Bommel ist wieder da. Dieses Mal erkundet sie eine bunte Wiese und erkundet, welche Tiere hier leben und welche Blumen hier blühen. Außerdem erfährt der Leser, warum der Schutz der Wiesen wichtig ist und was man selbst zum Schutz dieser beitragen kann.

Das Cover. Was soll ich noch sagen, außer das ich es liebe? Das hängt vor allem mit den großartigen Illustrationen von Joëlle Tourlonias zusammen. Wie schon in den anderen Büchern von der kleinen Hummel Bommel sind es die Illustrationen, die die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Dieses Buch ist das erste Sachbuch der Hummel und es ist sehr informativ.
Das Buch habe ich mir mit meinen Kindergartenkindern angeguckt und sie hatten viel Spaß dabei, die Illustrationen zu erkunden und gemeinsam mit Bommel auf Entdeckungstour zu gehen.
Auch meine Kollegen mochten das Buch.

Wir wünschen uns alle so schnell wie möglich neues Sachbücher von der Hummel Bommel, denn dieses konnte überzeugen.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.