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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2018

Interessant

Gefahr von der anderen Seite
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Ein Unfall im CERN ist erst der Eisberg der Geschichte. Es gibt Morde, eine neue Liebe, einen Geheimbund und ein großes wissenschaftliches Geheimnis.

Dieses Buch bietet auf seinen 600 Seiten so einiges. ...

Ein Unfall im CERN ist erst der Eisberg der Geschichte. Es gibt Morde, eine neue Liebe, einen Geheimbund und ein großes wissenschaftliches Geheimnis.

Dieses Buch bietet auf seinen 600 Seiten so einiges. Von Anfang an ist das Erzähltempo recht schnell. Gut, dass sich das Buch gut lesen lässt und das obwohl hier einige schwierige Bereiche aus der Physik erklärt werden.
Es gibt sehr viele verschiedenen Charaktere und ich konnte gut durch sie durchsteigen, da die Kapitel aus so vielen unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben werden.

Womit ich nicht warm werden konnte, war die doch sehr derbe Sprache. Bin ich kein Fan von und ich werde es niemals werden.

Das Cover finde ich sehr täuschend, es geht eher um einen Wissensschaftsthriller, als Si-Fi. Leser die einen Si-Fi- Roman erwarten könnten enttäuscht sein.
Es bleibt von der ersten bis zur letzten Seite spannend, dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass es doch etwas kürzer hätte sein können. 600 Seiten sind nicht wenig.

Gefallen haben mir besonders die beiden Protagonisten und, dass ich lange Zeit keine Ahnung hatte, wer jetzt wo hinter steckt.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 29.11.2017

Naja

Honigtot
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In dem Roman "Honigtot" lernen wir die Geschichte von Felicitys Familie kennen.
Anfang und Ende der Geschichte spielen in der Gegenwart und dank eines in Romanform geschriebenen Tagesbuches ist es uns ...

In dem Roman "Honigtot" lernen wir die Geschichte von Felicitys Familie kennen.
Anfang und Ende der Geschichte spielen in der Gegenwart und dank eines in Romanform geschriebenen Tagesbuches ist es uns möglich in die Zeit des zweiten Weltkrieges einzutauchen. Die Vorfahren von Felicity sind jüdischer Abstammung und so ist das Thema Verfolgung und Fremdenhass vorprogrammiert.

Ich habe das Buch aufgrund der guten Bewertungen gekauft und mich auch schon drauf gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Die Personen bleiben blass und die Geschehnisse erinnern eher an einen Groschenroman, als an ein Buch mit so einem ernsten Thema als Kern. Auch kann ist einiges an dem Roman nicht schlüssig für mich. Selbst wenn ich mein Tagebuch in der Romanform verfasse, dann habe ich nicht so viele Einblicke in anderen wie sie dem Leser hier vermittelt werden.

Die drei Smileys gibt es zu einem dafür, dass ich es gekauft habe, obwohl es ein Buch über den zweiten Weltkrieg ist. Das Thema ist selbstverständlich nicht einfach zu behandeln, aber für mich einfach zu oft dagewesen. Auf die Beschreibung der damaligen Verhältnisse gefiel mir nicht schlecht.

Meiner Meinung nach ist "Honigtot" ein Buch für Groschenromanfans.



Veröffentlicht am 05.10.2017

Toller historischer Roman

Das blaue Medaillon
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Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ...

Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ist Alessa tief getroffen und als dann noch ihr Großvater stirbt, muss sie aus Venedig verschwinden. Hinter ihrem Familienerbstück, einen blauem Medaillon, ist der berüchtigtste Meuchelmörder ihrer Zeit hinterher. Zusammen mit einer Gruppe von Schaustellern macht sie sich auf Richtung Celle. Dort hofft sie ihren einzigen lebenden Verwandten zu treffen.
Das Erbstück wird gestohlen und Alessa hat es nicht einfach an das Schmuckstück ranzukommen.

Es war für mich der erste Roman der Autorin und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt spannend und ehe man sich versieht ist man mitten in Venedig, im Jahr 1676. Ich bin schon häufig in Venedig gewesen und die Autorin schafft es die besondere Magie dieser Stadt einzufangen. Gerne wäre ich noch länger hier geblieben, aber Alessa muss sich davon stehlen um dem Meuchelmörder zu entkommen.

Sie reist mit einer Gruppe Schausteller. Die Menschen aus dieser Gruppe sind einmalig, und genau wie Alessa und die anderen Charaktere dieses Buches, fein ausgearbeitet und glaubhaft.

Es macht Spaß die Gruppe bis zum Hof zu begleiten. Hier angekommen, tauchen wir in das höfische Leben ein.

Selbstverständlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Sie ist etwas vorhersehbar. Was mir hier besonderes gefällt ist es, dass die Geschichte nur nebenbei stattfindet. Sie hält sich im Hintergrund und lässt dabei das Abendteuer weiter laufen.

An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ganz schön in die Länge.
Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist. Potenzial dafür wäre auf jeden Fall vorhanden.

„Das blaue Medaillon“ ist ein historischer Abenteuerroman mit einer starken weiblichen Hauptperson. Klare Empfehlung für alle Fans des höfischen Lebens.

Veröffentlicht am 13.04.2019

Nicht überzeugt

Green net
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Mario ist 12 Jahre alt und er ist ein Baumflüsterer. Seine Mutter findet es besorgniserregend, dass ihr Sohn mit den Pflanzen redet und sie macht einen Termin beim Psychiater, als Mario sie davon abhole ...

Mario ist 12 Jahre alt und er ist ein Baumflüsterer. Seine Mutter findet es besorgniserregend, dass ihr Sohn mit den Pflanzen redet und sie macht einen Termin beim Psychiater, als Mario sie davon abhole möchte, liegen sie und der Psychiater in einem merkwürdigen Koma.
Ein Einbrecher hat mit einem seltsamen Gerät für diesen Zustand gesorgt und nun ist es an ihm und der 14-jährigen Tochter des Psychiaters die Beiden zurück zu holen. Dabei kreuzen sie die Pläne der Pflanzen, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Das Cover ist toll . Die Pflanzen dadrauf spielen im weiteren Geschehen eine wichtige Rolle.
Mir gefiel auch die Idee von Bäumen die im Green Net miteinander reden. Bäume kommunizieren in der realen Welt ein bisschen anderes miteinander und ich war sehr gespannt auf den Inhalt dieses Buches.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gefallen, man lernt Mario und seine Eigenarten kennen. Er wirkt sehr sympathisch und es ist auch nachvollziehbar, dass seine Mutter sich sorgen um ihren Sohn macht.
Es kamen noch einige andere Personen vor, aber zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen, sie haben keine Tiefe. Die ganzen Zeitsprünge machten es schwer der Geschichte zu folgen. Es gibt 75 Kapitel bei 412 Seiten, es wird eine Menge hin und her gesprungen.

Häufiger hatte ich das Gefühl, dass ich das Buch lieber abrechen würde, aber ich habe weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte gelöst wird. Ganz zufrieden bin ich auch hier nicht, weil der böse Pflanzendiktator hatte eine schwierige Kindheit und das macht sein Verhalten okay. Das ist nicht dir richtige Botschaft. Keine Kindheit erlaubt so ein Verhalten oder so eine Denkweise.

Sonst gefallen mir die Botschaften in diesem Buch. Es geht um die Menschen, die der Erde so viel nehmen, die die keine Rücksicht nehmen, denen den alles egal ist außer das schnelle Geld.
Doch das Geschehen driftet zu sehr ab es gibt KIs, Roboter und andere magische Wesen.
Eine wirklich komische Mischung.
Mich konnte das Buch nicht begeistern.

Keine Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Tolles Kinderbuch

Wild Claws / Im Auge der Python
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Die beiden Jungen Jack und Logen staunen nicht schlecht, als auf einmal die Tiere in ihrer Umgebung verrückt spielen. Sie wohnen in den Everglades und sind so eigentlich an große und auch gefährliche Tiere ...

Die beiden Jungen Jack und Logen staunen nicht schlecht, als auf einmal die Tiere in ihrer Umgebung verrückt spielen. Sie wohnen in den Everglades und sind so eigentlich an große und auch gefährliche Tiere gewöhnt, doch was nun mit den Tieren passiert ist auch für Logans Mutter, die Leiterin der Wildtierstation, nicht normal. Auf einmal werden Bewohner der Stadt angegriffen und die eigentlich friedliche Tiere zeigen ein aggressives Verhalten. Wo immer auf der Welt Tiere verrückt spielen, taucht der Forscher McRiobbon auf. Doch schnell stellt sich den Freunden die Frage, was war zuerst da McRibbon oder die Aggressivität der Tiere?

Ich mag das Cover. Es enthält alle wichtigen Aspekte und ich denke, dass es auch Kindern gut gefällt.
Von dem ersten Satz an war ich von der Handlung gefangen und konnte nicht aufhören zu lesen. Das Buch hat keine 200 Seiten und so war es schnell durch gelesen und zwar in einem Stück. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den Tieren auf sich hat.

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen, die Schrift ist groß und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das empfohlene Alter liegt bei 9 bis 11 Jahren und da kann ich mich nur anschließen.

Es behandelt wichtige Themen wie Umweltschutz, Freundschaften, der Schutz von Tieren, Mut und noch viele andere, die gerade in dem Alter der Zielgruppe sehr wichtig sind. Denn Kinder in diesem Alter sind dabei ihre eigene Identität zu finden und dafür brauche sie Vorbilder, reale wie auch fiktive, meistens ein wenig älter als sie selbst.
Auch wenn es ein Kinderbuch ist, war es an vielen Stellen wirklich richtig spannend. Zwischenzeitlich habe ich mir immer wieder gewünscht, dass es dieses Buch auch für Erwachsene gibt. Das würde ich auch lesen.

"Wild Claws" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite, welche viel zu schnell kam, begeistert. Ich freue mich schon, wenn ich die Freunde in Band 2 wieder sehe.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.