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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein interessanter und spannender Agententhriller

Das Tartarus-Projekt
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Bei diesem Buch haben mich Cover und Titel neugierig gemacht. Bis jetzt war mir der Autor Gerd Schilddorfer völlig unbekannt. Nach diesem Buch werde ich aber auf jeden Fall auch die anderen Bücher des ...

Bei diesem Buch haben mich Cover und Titel neugierig gemacht. Bis jetzt war mir der Autor Gerd Schilddorfer völlig unbekannt. Nach diesem Buch werde ich aber auf jeden Fall auch die anderen Bücher des Autors mal genauer anschauen.

Die Handlung geht recht ungewöhnlich los. Der Hauptprotagonist Michael Landorff ist auf eine Luxusparty eingeladen, bei der er den Gastgeber überhaupt nicht kennt. Im Nachhinein stellt sich das aber als geschickter Schachzug des Gastgebers heraus, der in der Partynacht ermordet wurde. Michael ist Journalist und macht sich mit einer professionellen Pokerspielerin, die ebenfalls auf der Party war, auf die Suche nach den Mördern.

Wie auf dem Cover ersichtlich, geht es um Drohnen und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, auch im militärischen Bereich. Hier zeichnet der Autor ein erschreckendes Szenario, das man nicht einfach so als Verschwörungstheorie beiseite wischen kann.

Der Autor hat sich auf eine kurzweilige Handlung konzentriert, bei der die Figuren nicht bis in die Tiefe gezeichnet wurden. Der einzige Kritikpunkt waren für mich an einigen Stellen die Dialoge. Ich kann nicht richtig beschreiben warum, aber sie fühlten sich manchmal steif an.

Ich habe das Buch gerne gelesen und meine Skepsis gegenüber der modernen Technik mit künstlicher Intelligenz hat nochmal Futter bekommen.

Veröffentlicht am 06.10.2020

Legenden des Allgäus und mysteriöse Todesfälle [ Band 2]

Erntedank (Ein Kluftinger-Krimi 2)
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+ + Eine düstere Figur betreibt Selbstjustiz im Allgäu - - unterhaltsamer 2. Band der Kluftinger-Reihe + +

Im Allgäu gibt es zwei merkwürdige Todesfälle. Ein Veranstalter von "Kaffeefahrten" wird ermordet ...

+ + Eine düstere Figur betreibt Selbstjustiz im Allgäu - - unterhaltsamer 2. Band der Kluftinger-Reihe + +

Im Allgäu gibt es zwei merkwürdige Todesfälle. Ein Veranstalter von "Kaffeefahrten" wird ermordet und die Leiche mit einer toten Krähe inszeniert. Später kommt noch die Leiche einer Frauenärztin dazu, der eine '11' in die Haut geritzt wurde. Die Ermittler gehen von einem Serienmörder aus und versuchen ihn anhand der Symbolik zu verstehen. Dabei erfahren wir einiges über Allgäuer Sagen. Gegen Ende kommt noch eine Entführung dazu, die die Ermittler dann auch auf die richtige Spur bringt.

Privat geht es auch gewohnt unterhaltsam weiter. Sehr zum Leidwesen des Kommissars werden er und seine Frau Übernachtungsgäste im Haus Langhammer. Man kann sich vorstellen, wieviel Überwindung das den Klufti gekostet hat.

Die 3 CDs wurden wieder von den Autoren gesprochen. Mir hat`s gefallen.

Veröffentlicht am 01.10.2020

Suizid durch Selbstverbrennung oder Mord? [Band 1 - Sofia Alvarez]

Suppenbrunzer
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+ + düstere Geschichte aus dem Bayerischen Wald, mit einer streitbaren Protagonistin - - ich hab es gerne gelesen + +

Ein Suppenbrunzer ist eine Glaskugel, in der eine Heilig-Geist Taube enthalten ...

+ + düstere Geschichte aus dem Bayerischen Wald, mit einer streitbaren Protagonistin - - ich hab es gerne gelesen + +

Ein Suppenbrunzer ist eine Glaskugel, in der eine Heilig-Geist Taube enthalten ist. Der Heilige Geist ist das Symbol für Pfingsten und in der Handlung spielen niederbayerische Bräuche durchaus eine Rolle. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Hauptfigur ist Sophia Alvarez, sie hat väterlichseits portugiesische Wurzeln und dieses südländische Erbe schadet ihr meistens mehr als das es nützt. Sie ist impulsiv und manchmal auch übergriffig. Eine Sympathieträgerin ist sie nicht wirklich.

Nach einigen Beschwerden wird sie von ihrem Chef in den Bayerischen Wald strafversetzt und degradiert. Für sie ist das die Höchststrafe, weil sie vor 20 Jahren, aus persönlichen Gründen, aus dieser Gegend weggezogen ist. Kurz nach ihrer Ankunft muss sie mitansehen, wie ein junges Mädchen in Flammen aufgeht. Alles deutet auf Selbstmord, doch Sophia hat Zweifel und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Leidwesen ihres neuen Chefs.

Ihr Privatleben ist eine Katastrophe. Sie ist geschieden, die Kinder wollen beim Vater leben und im Bayerischen Wald muss sie sich alten Dämonen stellen.

Mir hat die Geschichte recht gut gefallen. Der Kriminalfall war düster, die Figuren waren gut gezeichnet und einige Stellen waren sehr emotional. Besonders gut hat mir gefallen, dass immer wieder ein paar Brocken Dialekt dabei waren.

Das Buch endet mit dem Hinweis auf einen weiteren fraglichen Mordfall. Es könnte also durchaus eine Fortsetzung folgen. Von mir aus gerne

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Interessant und lehrreich - - Für einen Thriller hat mir die Spannung gefehlt

Vier Tage im Juni
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+ + 1963: Kennedy kommt in ein geteiltes Deutschland und wird mit gemischten Gefühlen empfangen - - Der mächtigste Mann hat nicht nur Freunde + +

Der Autor Jan-Christoph Nüse arbeitet als Reporter und ...

+ + 1963: Kennedy kommt in ein geteiltes Deutschland und wird mit gemischten Gefühlen empfangen - - Der mächtigste Mann hat nicht nur Freunde + +

Der Autor Jan-Christoph Nüse arbeitet als Reporter und das spürt man auch in seiner Erzählweise in diesem Buch. Er beschreibt sehr detailliert, allerdings auch mit Abstand. Man kann seine Figuren greifen, aber kaum spüren. Das war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach dem ersten Drittel habe ich mich an diesen Stil gewöhnt.

Es geht wie Titel und Cover zeigen, um den Besuch von JFK in Westdeutschland im Juni 1963. Kennedy spielt aber eher eine Randrolle, es geht hauptsächlich um die Vorbereitungen und die Begleitung des Besuchs durch die verantwortlichen Behörden. Wir lernen den Ermittler Thomas Margo kennen, der eine entscheidende Rolle spielt, und bekommen Einblicke in die damalige politische Stimmung. Militärische Aufrüstung, Atombomben und der kalte Krieg, spalten die politischen Lager länderübergreifend.

Der Klappentext verrät schon, dass es um ein Attentat / (-versuch) geht und interessant ist, welche Motivation dahintersteckt.

Dieses Buch liest sich nicht mal so nebenbei. Man braucht ein Grundinteresse für Politik, Geheimdiensttätigkeiten und Geschichte.

Für mich ist es eher ein Bildungsroman mit Krimielementen.

Ich fand es interessant und lehrreich, aber nicht wirklich spannend.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Kluftingers 1. Fall

Milchgeld (Ein Kluftinger-Krimi 1)
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+ + Beste Unterhaltung - - obwohl die Autoren keine professionellen Sprecher sind, haben sie es gut gemacht + +

Ich kenne die Kluftingerreihe schon länger und hab mir gedacht ich höre mir die ersten ...

+ + Beste Unterhaltung - - obwohl die Autoren keine professionellen Sprecher sind, haben sie es gut gemacht + +

Ich kenne die Kluftingerreihe schon länger und hab mir gedacht ich höre mir die ersten Fälle nochmal an.

Im Serienauftakt muss sich der Kommissar Kluftinger um einen Mordfall in seiner Heimatgemeinde Altusried kümmern. Der Mitarbeiter einer Molkerei wurde erdrosselt und während der Ermittlungen kommen die Beamten einem Skandal auf die Spur.

Die 3 CDs ( insgesamt 229 Minuten) sind eine kurzweilige Unterhaltung, bei der man aber trotzdem aufpassen muss, dass man nichts überhört.

Ich finde es gut, dass die Autoren selber sprechen und mit ihrem Allgäuer-Hochdeutsch, die passende Stimmung schaffen.