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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2019

Wie kann man einen Menschen an den psychischen Abgrund führen und ihn zu einem Mord verleiten?

Der Schatten
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Norah ist eine junge Journalisten, die nach einer Trennung in Wien neu anfängt. Eine Bettlerin spricht sie auf der Straße an und prophezeit ihr, dass sie am 11. Februar einen Arthur Grimm töten wird, ...

Norah ist eine junge Journalisten, die nach einer Trennung in Wien neu anfängt. Eine Bettlerin spricht sie auf der Straße an und prophezeit ihr, dass sie am 11. Februar einen Arthur Grimm töten wird, aus freien Stücken und mit gutem Grund.

Das ist der Anfang einer emotionalen Achterbahnfahrt für Norah. Sie versteht sich und die Welt nicht mehr und entwickelt schon fast einen Verfolgungswahn.

Die Auflösung fand ich passend und gut inszeniert.

Durch die Hörbuchsprecherinnen hatte die ganze Handlung eine komische Melancholie, die ich Anfangs ganz gut fand, aber im Laufe der Geschichte hat dadurch die Spannung gelitten.

Ich glaube bei diesem Buch ist lesen besser als hören.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Der Aufstieg des Thomas Blackstone

Legenden des Krieges: Das blutige Schwert
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Thomas Blackstone lebt als Steinmetz und freier Bauer, mit seinem taubstummen und missgestalteten Bruder in England. Beide sind noch Jugendliche, stehen aber wegen Verdacht auf Mord vor Gericht. Nur der ...

Thomas Blackstone lebt als Steinmetz und freier Bauer, mit seinem taubstummen und missgestalteten Bruder in England. Beide sind noch Jugendliche, stehen aber wegen Verdacht auf Mord vor Gericht. Nur der Dienst für den König, im Krieg gegen Frankreich, kann den Brüdern das Leben retten.

Mit diesem ersten Band eröffnet der Autor eine mittlerweile 5-teilige Reihe um Thomas Blackstone eingebettet in die historischen Ereignisse des „hundertjährigen Krieges“.

Die Schlacht von Crécy, die der englische König, trotz deutlicher Unterzahl seiner Soldaten, gewonnen hat, wird beschrieben und die Bedeutung der englischen Langbogenschützen hervorgehoben. Thomas Blackstone hat in dieser Schlacht, mutig gekämpft und zum Dank wurde er noch auf dem Schlachtfeld zum Ritter geschlagen.

Damit beginnt der Aufstieg des jungen Mannes. Sein Mut und sein Kampfgeist sind fast übermenschlich. Das ist allerdings eine Schwäche des Buches. Es ist irgendwie nicht glaubhaft, dass ein junger Bursche aus dem englischen Hinterland innerhalb kürzester Zeit, so kämpfen kann wie ein erfahrener Krieger und zusätzlich noch ein ausgeprägtes strategisches Denken besitzt.

Als dann noch die Pest das Land erreicht, weiß er sofort was zu tun ist und wie man die Krankheit erkennt. Woher konnte er das wissen?

Mir hat das Buch trotz der angesprochenen Kritikpunkte gut gefallen und ich werde auch den zweiten Band bei Gelegenheit lesen.

Veröffentlicht am 07.04.2019

3. Fall für Kaspary und Wenninger - interessante Story aber nicht wirklich spannend

Stimmen
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Hier bei diesem 3. Fall des Salzburger Ermittlerteams bin ich etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee gefällt mir gut. Ein ermordeter Arzt in einer psychatrischen Klinik, die sich auf schwer traumatisierte ...

Hier bei diesem 3. Fall des Salzburger Ermittlerteams bin ich etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee gefällt mir gut. Ein ermordeter Arzt in einer psychatrischen Klinik, die sich auf schwer traumatisierte Patienten spezialisiert hat.

Die Ermittlungen laufen zäh und schleppend und es kommen noch weitere Todesfälle dazu. Das kennt man von den Vorgängerbänden schon und ist eigentlich auch in Ordnung.

Was mich gestört hat, war das ganze private Drama rund um Beatrice. Es wird immer schwerer vorstellbar, dass eine Frau, die in ihrer Arbeit so brilliert, sich von ihrem Ex-Mann so tyrannisieren lässt und ihren Kindern gegenüber manchmal wirklich überfordert wirkt.

Dass Florin und Beatrice sich zueinander hingezogen fühlen liegt schon länger in der Luft. Aber ich finde es tut der Gesamthandlung nicht gut und daher ist die Geschichte mit dem finalen 4. Band auch zu Ende erzählt.

Andrea Sawatzki war wieder hervorragend als Sprecherin. Ich kann ihr stundenlang zuhören.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Teil 1 einer Trilogie über das einfache Leben in Holt

Lied der Weite
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Das ist der 1. Teil einer Trilogie über das Leben in der fiktiven Kleinstadt Holt irgendwo in Colorado. Ich habe aus Unwissen den 2. Teil „Abendrot“ zuerst gelesen und daher war die Handlung sehr absehbar ...

Das ist der 1. Teil einer Trilogie über das Leben in der fiktiven Kleinstadt Holt irgendwo in Colorado. Ich habe aus Unwissen den 2. Teil „Abendrot“ zuerst gelesen und daher war die Handlung sehr absehbar für mich. Aber trotzdem hatte ich schöne Lesestunden, weil ich den Stil und die Sprache des Autors sehr mag. Er schreibt in einer Ruhe und Gleichmut, die für manche fast schon gleichgültig wirken könnte. Das macht aber meiner Meinung nach, den Charme des Buches aus. Egal was passiert, man nimmt es erstmal so hin und schaut dann weiter.

Die Hauptrolle spielt die 17 jährige Victoria, die schwanger von ihrer Mutter vor die Türe gesetzt wird. In ihrer Not wendet sie sich an ihre Lehrerin Maggie. Diese ist sehr praktisch veranlagt und kümmert sich um das Nötigste. Nach einiger Zeit bringt sie das junge Mädchen zu den Brüdern McPheron. Raymond und Harold, sind alte Viehzüchter, die außer dem einfachen Leben als Farmer nichts kennen.

Tom Guthrie ist Geschichtslehrer, Vater von Ike und Bobby und mit den McPherons befreundet. Er muss die Trennung von seiner psychisch kranken Frau verarbeiten und gibt sein Bestes für die Jungs.

Der Autor hat in diesem Buch einen Schwerpunkt auf das Landleben und die Tiere gelegt. Er beschreibt z.B. sehr genau die Kalbung eines Rindes oder die Obduktion eines Pferdes. Mit hat das gefallen, aber ich glaube damit kann nicht jeder was anfangen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf den abschießenden 3. Band und bedauere sehr, dass der Autor schon verstorben ist.

Veröffentlicht am 06.04.2019

"Der Zauber der Bücher erlischt"

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Ich habe als Erwachsene dieses Buch gelesen, weil mich die Idee hinter dem Buch neugierig gemacht hat.
In dem Buch geht es um Emily, die Lesen und Bücher wirklich nur langweilig und öde findet. Sie kann ...

Ich habe als Erwachsene dieses Buch gelesen, weil mich die Idee hinter dem Buch neugierig gemacht hat.
In dem Buch geht es um Emily, die Lesen und Bücher wirklich nur langweilig und öde findet. Sie kann gar nichts mit Büchern anfangen.
Durch ein magisches Portal kommt sie nach Mirathasia, einer Stadt für Kinder, die täglich einmal die Pforten öffnet und für eine Stunde, außerhalb der Zeit, viele Abenteuer ermöglicht.
Doch Emily erlebt kein spannendes Abenteuer, sondern wird in einem 'Riesenbuch', das alle jemals erschienen Bücher enthält, eingesperrt. Für Emily ist das grausam. Nur Bücher, wohin man sieht.
Julian, der mit ihr festsitzt, ist ein leidenschaftlicher Leser und kann im Verlauf der Geschichte, Emily die Magie der Bücher näherbringen.

In diesem wunderschön gestalteten Buch, wird Kindern auf eine sehr ansprechende Weise, Lust zum Lesen gemacht.