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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2019

langweilige und verwirrende Polizeiarbeit

Das Mädchen Jannie
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Inhalt:

Jannie, ein kleines Mädchen, die bettelnd für eine Organisation durch die Lande zieht, kann eines Tages fliehen und gerät in die Hände des Autoren Dieter Leuken. Besser als "Black Devil" und für ...

Inhalt:

Jannie, ein kleines Mädchen, die bettelnd für eine Organisation durch die Lande zieht, kann eines Tages fliehen und gerät in die Hände des Autoren Dieter Leuken. Besser als "Black Devil" und für seine ziemlich bestialischen Thriller bekannt, nimmt er Jannie in seine Obhut.
Hat er tatsächlich Mitleid mit dem Mädchen oder sammelt er nur Material für seine nächsten grausamen Bücher?

Kommissar Klinkhammers neuester und undurchsichtigster Fall !


Meine Meinung:

Dies ist der zweite Thriller, den ich von Petra Hammesfahr gelesen habe und ich muss sagen, ich kann gar nicht glauben, dass es sich hierbei um ein und denselben Autor handelt. Konnte mich ihr erstes Buch viel mehr begeistern, war ich von "Das Mädchen Jannie" doch recht enttäuscht.

Für mich gab es an keiner Stelle dieses Romans auch nur einen nennenswerten Spannungsbogen. Meist liest sich ein Tagebuch ja schon wesentlich interessanter, erinnert mich auf jeden Fall an gewisse tägliche Abläufe in diesem.

Zum einen war es für mich sehr schwierig die vielen rumänischen Namen und deren Charakter zu merken, die Ermittlungen mit Kommissar Klinkhammer waren daher für mich enorm uninteressant und unspektakulär. Dagegen fand ich die Ereignisse mit Jannie und Black Devil noch lesenswert.

Wobei ich im Nachhinein mir auch diesen Roman hätte sparen können.

Die gesamte Story zieht sich wie Kaugummi, keine Protagonisten vorhanden, mit denen man wirklich warm werden kann. Die Emotionen werden so kühl dargestellt und niedergeschrieben, dass ich mir schon fast verloren vorkam. Waren da tatsächlich Menschen mit im Spiel oder ferngesteuerte Roboter, die Gefühle nicht vorhanden?

Und was hat bitte dieses ganze Geschwafel und Gejammere einer Bücherbloggerin und ihrem fremdgehenden Mann mit einem gut aufgebauten Thriller zu tun? Im Grund nichts und so kommt es beim Durchstöbern des Buches auch rüber.

Am Schreibstil allerdings erkennt man schon, dass die gesamte Geschichte Potenzial entwickeln hätte können und die sehr weichen Ausdrucksformen der Autorin empfand ich im übrigen als einen kleinen Pluspunkt.

Dennoch schwanke ich inzwischen ob ich zum nächsten Werk von "Petra Hammesfahr" greifen würde. Zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher nicht.


Fazit:

Keine wirklichen Spannungsmomente, langweilige und verwirrende Polizeiarbeit, Protagonisten, die nichtssagend sind und genau so wirken.

Für mich kein Thriller, für mich kein empfehlenswertes Buch und deswegen kann ich auch nur


3 Sterne


vergeben !

Veröffentlicht am 18.09.2019

Und noch kein Ende in Sicht ...

The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis
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Inhalt:


Als die Leiche der jungen Ella Reynolds im zugefrorenen See gefunden wird, werden Gerüchte geschürt, dass der berüchtigte Four Monkey Killer wieder sein Unwesen treibt.


Detective Sam Porter ...


Inhalt:


Als die Leiche der jungen Ella Reynolds im zugefrorenen See gefunden wird, werden Gerüchte geschürt, dass der berüchtigte Four Monkey Killer wieder sein Unwesen treibt.


Detective Sam Porter glaubt nicht daran, denn er kennt diesen Serienkiller zu gut. Er hat ihn geschnappt und doch wieder laufen lassen. Schließlich hat er noch eine Rechnung mit ihm offen und während er nach Four Monkey sucht, verschwinden nach und nach immer mehr junge Mädchen.



Meine Meinung:



Soviele Seiten und doch soviele undurchsichtige Inhalte. Ich bin vom zweiten Band dieser Reihe in der Hinsicht enttäuscht, weil zum einen die Geschichte schon wieder nicht endet und zum anderen die vielen Sprünge zwischen den etlichen Charakteren. Es war unglaublich schwer für mich der Handlung zu folgen. Kaum wurde man warm mit einem Protagonisten und dessen Beweggründe, schon musste man sich wieder auf jemand völlig anderen konzentrieren. Da die Kapitel auch ziemlich kurz gehalten wurden, eine große Herausforderung. Dadurch verlor ich öfter den Faden und wurde richtig müde den Erzählungen noch folgen zu wollen.



Obwohl die Handlung an sich sehr spannend scheint und auch der Schreibstil sehr überzeugend wirkt, hatte ich dennoch das Gefühl, dass der zweite Band des Four Monkey Killers nur darauf aufbaut die komplette Auflösung des Falles in die Länge zu ziehen. Wenigstens wartet dieser Roman mit vielen überraschenden Wendungen auf, die einem dann wieder bei der Stange halten.





Fazit:



Ein Muß für Liebhaber des ersten Bandes. Überraschende Wendungen, klasse Schreibstil, aber wieder mal ein offenes Ende. Zudem verwirrend durch viele Erzählwechsel der einzelnen Charaktere. Da aber die Spannung nicht zu kurz kommt und man einfach wissen möchte was der Autor noch zu bieten hat, vergebe ich gerne ganze





4 Sterne !

Veröffentlicht am 10.09.2019

seichte und schnulzige Liebesgeschichte

Die Wildrosentöchter
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Inhalt:

Cassandra lebt seit dem Tod ihres Mannes ein eher tristes Leben. In ihrer Trauer widmet sie sich liebevoll um ihre Rosenstöcke. Dort entdeckt sie eines Tages tief unter der Erde eine Box, in der ...

Inhalt:

Cassandra lebt seit dem Tod ihres Mannes ein eher tristes Leben. In ihrer Trauer widmet sie sich liebevoll um ihre Rosenstöcke. Dort entdeckt sie eines Tages tief unter der Erde eine Box, in der sich ein Liebesbrief befindet. Fasziniert macht sie sich auf Spurensuche und kommt dabei auch hinter einige Geheimnisse, die sie schockieren.
Dann lernt sie auch den charmanten Enea kennen, der sich nicht nur für sie zu interessieren scheint sondern auch gerne bei ihren Nachforschungen zur Seite steht.
Wird es für Cassandra eine neue Liebe geben und welche Geheimnisse wird sie schlussendlich entdecken?


Meine Meinung: (Achtung Spoiler)

Vielversprechend fing die Geschichte um und mit Cassandra an, doch im Laufe der Kapitel wurde ich immer enttäuschter. Zum einen missfiel mir das Verhalten von ihr: aus allem wurde ein großes Drama geformt; dann kam ich mir oftmals vor als wäre Cassandra keine erwachsene Frau, sondern ein jugendliches Gör. Auch kann ich nicht nachvollziehen, wie man einige Monate schon nach dem Tod des angeblichen geliebten Mannes sofort wieder in eine Beziehung stürzen kann. Da würde sich für mich schon gar nicht mal die Frage stellen, ob ich einer neuen Liebe schon so früh eine Chance geben sollte. Auch Enea, der sich anbiedert und Cassandra alles durchgehen lässt, hat mich mehr als fragwürdig zurückgelassen.

Ich hatte mich zu sehr auf diese Geschichte, ihr Geheimnis und deren Entwicklung gefreut, leider kam Anita und ihre Liebe zu einem Deutschen viel zu kurz. Meist ging es in diesem Roman nur um das Auf und Ab der Gefühle der Protagonistin und so war ich schon nach sehr kurzer Zeit recht schnell gelangweilt und überdrüssig dieser lustlosen Story.

Schade, denn der Schreibstil der Autorin empfand ich als warmherzig und locker leicht. Es hat an sich auch Spaß gemacht ihren Worten zu folgen, schön wäre es nur gewesen wenn die Hauptgeschichten und deren Charaktere mehr Tiefe und Emotionen gehabt hätten.


Fazit:

Wer sich viel von "Die Wildrosentöchter" und dessen großes Geheimnis verspricht, wird sicher enttäuscht werden. Wer allerdings seichte, schnulzige und dramageladene Liebesgeschichten mag, wird hier eher fündig. Mich hat das Gesamtwerk sehr enttäuscht und so kann ich höchstens


3 Sterne vergeben !

Veröffentlicht am 11.08.2019

Zauberhaft erzählte Saga

Aufbruch in ein neues Leben
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Inhalt:



Luise, Margot und Edith lernen sich in den Zeiten des ersten Weltkrieges kennen. Sie beginnen im Jahre 1917 zur selben Zeit in Berlin eine Ausbildung zur Hebamme. Neben ihrern beruflichen Perspektiven ...

Inhalt:



Luise, Margot und Edith lernen sich in den Zeiten des ersten Weltkrieges kennen. Sie beginnen im Jahre 1917 zur selben Zeit in Berlin eine Ausbildung zur Hebamme. Neben ihrern beruflichen Perspektiven macht ihnen auch ihr privates Glück oftmals einen Strich durch die Rechnung.



Obwohl die 3 jungen Frauen jeden Tag mit großem Elend umgehen müssen, geben sie niemals auf, denn sie haben das Talent den werdenden Müttern tröstend beizustehen und den kleinen Würmchen das Leben zu schenken.



Die große Hebammen-Saga beginnt jetzt...





Meine Meinung:



Wie bei jedem Buch, bei jeder Geschichte von Linda Winterberg kullern mir zum Schluß die Tränen. Sie erreicht mich immer wieder mit ihrer zauberhaften Erzählart und der Weise, wie sie zu ihren Lesern spricht. Man hat jedes mal das Gefühl mit den Charakteren zu verwachsen, sie zu begleiten und ihre Freude oder ihr Leid selber spüren zu können.



Mit dieser Saga hat die Autorin ein tolles Werk geschaffen, welches nur so voll von Emotionen gespickt ist, dass man kaum hinterher kommt.



Luise, Margot und Edith sind wunderbare Mädels, man muss sie einfach ins Herz schliessen. Wen ich am meisten mag, kann ich fast nicht beantworten. Alle drei haben ihre Schicksalsschläge, alle drei ihre eigene Art mit Elend und Sorgen umzugehen und doch sind sie sich ähnlicher als man vermuten würde.



Ich habe mich zwar vorher nie für den Beruf "Hebamme" interessiert und ich bin auch kein begeisterter Zuschauer wenn es um Geburten geht und dennoch hat es mir unglaublich viel Spaß bereitet mal in einen Alltag einer "Hebamme" reinschnuppern zu dürfen. Welch eine große Verantwortung dahinter steckt war mir nie bewußt, doch nun sehe ich diese Frauen in einem ganz anderen Licht. Aber dennoch nur über diese Arbeit zu lesen, wäre mir zu langweilig erschienen und deshalb begrüße ich es sehr, dass in dieser Saga auch das Privatleben nicht zu kurz kommt.



Man erlebt förmlich das Elend selber mit und fühlt sich beim Lesen so machtlos. Dies macht eine hervorragende Recherche und Hintergrundstory einmalig. Und der Erzählstil, die Schreibart trägt natürlich ebenso enorm dazu bei.





Fazit:



Emotional, herzberührend, zauberhaft erzählte Saga über drei Frauen, die ihrer Leidenschaft nachgehen, auch wenn ihnen mehrmals Steine in den Weg gelegt werden.

Für Fans von Linda Winterberg ein absolutes Muß und da mich dieser erste Teil so aufwühlen konnte und mir sogar die Tränen gekullert sind, erhält "Aufbruch in ein neues Leben" von mir ganze





4,5 Sterne !

Veröffentlicht am 03.08.2019

Wenn die Vergangenheit dich einholt...

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet
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Inhalt:

Libby und ihr Mann Jamie freuen sich auf ihr großes Abenteuer, denn sie lassen sich mit einem Unbekannten auf einen Haustausch ein.

Die moderne Villa liegt einsam an einer Steilküste bei Cornwall. ...

Inhalt:

Libby und ihr Mann Jamie freuen sich auf ihr großes Abenteuer, denn sie lassen sich mit einem Unbekannten auf einen Haustausch ein.

Die moderne Villa liegt einsam an einer Steilküste bei Cornwall. Kaum angekommen überschlagen sich merkwürdige Ereignisse und Libby bekommt es mit der Angst zu tun. Umso mehr begrüßen beide den vorzeitigen Abbruch des Tausches, doch auch zu Hause in den eigenen vier Wänden fühlt sich vor allen Dingen Libby nicht mehr wohl.
Als das Paar auch noch eine Leiche im Garten findet und Libby wegen Mordes verhaftet wird, gerät alles aus dem Ruder.

Wer empfindet solch einen Hass um ihnen schaden zu wollen? Liegt die Lösung in Libby´s Vergangenheit, welche sie nach und nach einzuholen versucht?



Meine Meinung:


Bevor ich den Epilog las, dachte ich schon, wieso werden Menschen nicht dafür bestraft, dass sie anderen Leid zufügen? Wie kann es sein, dass man soviel Glück erleben darf, wenn man für den Tod von vielen Menschen verantwortlich ist? Aber dann kam der Epilog und ich war nochmal kurz geschockt und meine Sicht der Dinge hat sich schlagartig geändert.

Aber erstmal zum Anfang der Geschichte, die ich wie auch im ersten Band der Autorin richtig spannend und interessant erzählt empfand. Man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen und endlich wissen, was es mit diesen mysteriösen Vorfällen auf sich hat. Das kann Claire Douglas wirklich hervorragend. Auch der locker leichte Erzählstil lädt dazu ein durch die Seiten zu fliegen.

Nur zum Ende hin hab ich auch hier wieder das Gefühl gehabt, dass einiges an Gedanken und Erklärungen doch geradezu an den Haaren herbeigezogen wurde. Wenn man sich hierbei ein wenig mehr Mühe geben könnte und ein schlüssiges und eher realistisches Ende vollbringen würde, dann hätte der Roman mich vollends packen können.

Auch sind bei mir noch Fragen offen, die mir nicht beantwortet wurden. Nach Zuschlagen des Buches bleiben mir einige Rätsel ungelöst, aber vielleicht ist das ja auch Absicht und man soll diesen Roman noch eine Weile im Kopf behalten. Aber ich bin schrecklich wissbegierig und muss immer einen glatten Schnitt vorfinden, sonst bin ich unzufrieden. Und das ist leider bei "Still Alive" der Fall.

Ich kam auch oft durcheinander mit den Monologen von Beth und Libby. Das hat mich auch extrem gestört. Und Jamie, der Mann von Libby kam mir schon zu Beginn an arg unecht herüber, auch gar nicht mal sympathisch. Wenn sich ein Mann im wirklichen Leben so merkwürdig einer Frau gegenüber verhält, die er liebt, dann läuft sicher einiges schief.


Fazit:

spannende Lektüre, unvorhergesehene Ereignisse, toller Schreibstil, dennoch für mich ein zu offenes Ende und hanebüchene Erklärungen. Da mir das Lesen trotz Verwechslungen beider Protagonistinnen dennoch viel Spaß bereitet hat, vergebe ich gerne noch ganze


4 Sterne !!